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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Der Smalltalk-Bereich. Alles was NICHT mit Fahr/Falträdern zu tun hat
Muc-Falter
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von Muc-Falter »

Kauft man ein gebrauchtes und schweres Billig-Fahrrad, oder ob man den zig-fachen Preis zahlt für ein High-Tech-Bike mit einem ultraleichtem Rahmen aus Karbon - das macht zumindest in der Geschwindigkeit keinen Unterschied. Der Mediziner und Hobbyradler Dr. Jeremy Groves vom Chesterfield Royal Hospital, hat es am eigenen Leib ausprobiert und darüber eine eine Studie im British Medical Journal veröffentlicht hat.

Hier die original Studie in englisch:

http://www.bmj.com/content/341/bmj.c6801.full.pdf


Und wir dikutiern hier über Rollwiederstand und Gewichtsangaben bei Reifen ;)
hahahaben
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von hahahaben »

Hallo!
Es mag ja richtig sein das bei Profifahrern es auf zehntelsekunden ankommt und deswegen jedes Gramm zählt aber bei uns normalos? Ich jedenfalls schaue nicht auf jedes Gramm am Rad sondern danach was ist für mich bequem und gut.
Mein Rennrad z.b. ist ein Tange 5 Stahlrahmen,mit Shimano 105 Gruppe, Rahmenschaltung 14Gang, mitlerweile hat es 20jahre auf dem Buckel und ich würde es nicht gegen ein modernes Carbonrad tauschen wollen :mrgreen:
roogy
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von roogy »

Kann dem letzten Absatz der PDF nur zustimmen! Lieber das Körpergewicht etwas reduzieren, bzw Fett gegen Muskeln tauschen, dann bringts auch was für die Reisezeit!

Ist ja letztlich auch logisch, denn ob das Bike nun 8 oder 15 Kilo wiegt, da kommt ja nochmal ein höherer zweistelliger Batzen Lebendgewicht hinzu. Und die Gesamtmasse muss dann bewegt werden und den Berg erklimmen ;-)

Aus diesem Grund mache ich mir auch nicht so wahnsinnig Gedanken darüber, ob in meiner immer am Bike befindlichen Tasche die Jacke mit 500g gerade überflüssig ist oder nicht...
hahahaben
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von hahahaben »

Hallo!
Da muss ich dir zustimmen, jetzt kommt aber das aber masse ist nicht gleich masse :shock:
Ich für meinen Teil fahre wesentlich leichtere immer noch gerne in Grund und Boden :lol:
Obwohl 20kg weniger auf den Rippen würden einen erheblichen Geschwindigkeits undLuftwiederstandskomfort brinen :mrgreen:
m.f.g.
Rone
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von Rone »

Ganz ausziehen oder mit engen Klamotten fahren bringt ganz schnell am meisten :mrgreen:
hahahaben
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Beitrag von hahahaben »

Rone hat geschrieben:Ganz ausziehen oder mit engen Klamotten fahren bringt ganz schnell am meisten :mrgreen:
Hallo!
Biste verrückt was sollen denn die Nachbarn denken :oops:

Und stell dir mal die Überschrift in der BILD vor
Nackter Faltradfahrer in Wolfsburg unterwegs, war deswegen der VFL so schlecht :lol:
m.f.g.
Motte
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Beitrag von Motte »

Da bist Du schon deshalb schnell unterwegs, damit Dich keiner erkennt :mrgreen:

Ärzte sollen Menschen heilen und sich nicht mit der Physik anlegen.

Ich gehöre zwar auch zu der Truppe, die eher nichtsportlich aber häufig mit dem Rad unterwegs ist; so vermessen zu behaupten, dass das Gewicht eines Rades völlig unwichtig ist, bin ich aber deshalb nicht. Ich störe mich nicht am Gewicht eines ansonsten schön zu fahrenden Rades. Das ist aber ein Unterschied. Das Radgewicht (und nicht das des Fahrers) spielt immer dann eine Rolle, wenn es um Beschleunigung und die Überwindung eines Höhenunterschiedes geht. Gleiches gilt für große Massen an den rotierenden Teilen.

Was die Konstruktion angeht - sieht es schon wieder anders aus. Wenn ich selbst 120 Kg wiege, dann ist es nicht sinnvoll beim Rad auf Leichtbau zu setzten. Das Risiko das Material zu überlasten ist dann zu groß - da muss das Radgewicht gegenüber dem Sicherheitsgewinn zurücktreten.
hahahaben
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von hahahaben »

Hallo!
Klar darf ein Fahrrad keine 20kg auf die Waage bringen aber was auch entscheidend ist welche Komponenten sind Verbaut, habe ich ein "schweres" Rad mit hochwertigen Komponenten, sprich Naben, Schaltung, Reifen etc. läuft es besser wie ein "leichtes" mit einfacher Ausstattung. :P
Außerdem fühle ich mich auf den schweren sicherer :mrgreen:
m.f.g.
flitzer
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Leichtes neues Rad- schweres altes Rad- kaum Unterschied?

Beitrag von flitzer »

Schwere Leute brauchen ein schweres Rad bei den leichten, dünnen dingern fühl ich mich unwohl. Für die Zukunft habe ich noch vor mir ein altes Waffenrad zu holen, finde ich voll klassse.
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Also im MTB Forum geben einige für 1kg weniger am Bike schon mal 1000 EUR aus, das 2. Kilo weniger kostet dann auch mal 2000 EUR zusätzlich. Sind eben nicht alles "Tourenradler". Bei anspruchsvollen Mannövern und Trails ist das Gewicht und die Gewichtsverteilung schon wichtig. Und bei einem Faltrad, das ja viel umhergetragen und umgelagert wird eben auch. Ich empfinde jedenfalls einen Spaß und Usability Wert, wenn das Faltrad leicht ist. Und diese Wahrnehmung hat dann auch Einfluss auf die Fahrgeschwindigkeit.
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