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Kaufberatung zum Dahon Dash P18

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
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mtb-freund
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Kaufberatung zum Dahon Dash P18

Beitrag von mtb-freund »

Hallo Forum,

ich plane mir eine Faltrad zu kaufen und bitte deshalb um Unterstützung, Tipps und Erfahrung zum Dahon Dash P18. Hier eine kurze Beschreibung was ich mit dem Rad machen möchte: Ich möchte das Rad morgens mit der S-Bahn nach Hannover nehmen und je nach Lust und Laune abends mit dem Rad oder wieder mit der S-Bahn zurück fahren. Der Weg von Hannover zum Arbeitsplatz sind ca 6 km und der Weg von Hannover nach Hause sind ca 30 km. Auf der Strecke nach Hause sind ca 10km auf Schotterwegen und der Rest auf Radwegen zu fahren. Weiterhin möchte ich das Rad für Tagesauflüge am Wochenende mit meiner Frau nutzen. Auch hier wird teileweise auf Schotter und Radwegen gefahren. Das Rad wird auf jeden Fall flott bewegt werden und dies ist auch der Grund warum ich beim Dash gelandet bin. Die anderen Falträder finde ich von der Rahmenkonstruktion nicht so stabil / steif wie das Dash (ziehen am Lenker usw.). Dies konnte ich zumindest im Internet lesen. Vielleicht kann mir ja noch jemand mit den anderen Fragen weiterhelfen…

1. Kann ich das Faltrad ohne Zusatzkosten in der S-Bahn mitnehmen?
2. Was passiert wenn mich der Schaffner mit einem nicht zusammengeklappten Rad in der S-Bahn kontrolliert ;) ?
3. Kann ich evtl. bei Dahon die Ausstattung des Rades vom Werk aus ändern (Baukastenprinzip, Nabendynamo, Reifen usw) ?
4. Was ist besser Ketten oder Nabenschaltung?
5. Kann ein Faltrad ein normales Trekkingrad ersetzen?

Falls es wichtig ist, bin 1,85 groß und ca 82kg schwer…


Bin für jeden Tipp dankbar und nach was unklar ist bitte in den Antworten fragen...DANKE

Grüße Stefan
derMac
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Re: Kaufberatung zum Dahon Dash P18

Beitrag von derMac »

Zuerst muss erwähnt werden, dass das aktuelle Dash im Vergleich zu den vorherigen deutlich verändert wurde (Scheibenbremsen, 451er Räder statt 405er). Man bekommt also mit einem eventuellen Gebrauchtkauf ein spürbar anderes Rad als mit einem Neukauf. Ich hab das "alte".
mtb-freund hat geschrieben:Auf der Strecke nach Hause sind ca 10km auf Schotterwegen und der Rest auf Radwegen zu fahren.
Schotterweg ist ja nicht gleich Schotterweg. Gute Schotterwege kann man mit 20"-Rädern problemlos fahren, bei schlechten macht es IMO keinen Spaß mehr.
Weiterhin möchte ich das Rad für Tagesauflüge am Wochenende mit meiner Frau nutzen. Auch hier wird teileweise auf Schotter und Radwegen gefahren. Das Rad wird auf jeden Fall flott bewegt werden und dies ist auch der Grund warum ich beim Dash gelandet bin. Die anderen Falträder finde ich von der Rahmenkonstruktion nicht so stabil / steif wie das Dash (ziehen am Lenker usw.). Dies konnte ich zumindest im Internet lesen. Vielleicht kann mir ja noch jemand mit den anderen Fragen weiterhelfen…
Mein Dash ist recht steif und lässt sich gut schnell (sportlich) fahren.
3. Kann ich evtl. bei Dahon die Ausstattung des Rades vom Werk aus ändern (Baukastenprinzip, Nabendynamo, Reifen usw) ?
Nein. Aber beim Händler vll.
4. Was ist besser Ketten oder Nabenschaltung?
Da gibt es keine klare Antwort sondern nur ein "kommt drauf an".
5. Kann ein Faltrad ein normales Trekkingrad ersetzen?
Auch hier lautet die Antwort "kommt drauf an". In den meisten Fällen ist es aber wohl ein "ja".
Falls es wichtig ist, bin 1,85 groß und ca 82kg schwer…
Kein Problem, beim Dash musst du aber eventuell eine längere Sattelstütze nehmen (die aber völlig problemlos in allen möglichen Varianten zu bekommen ist)

Ansonsten weiß die Forensuche viel zu Stichwörtern wie "Dash", "Nabenschaltung", "Bahn" oder "Metronom". ;)

Mac
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Re: Kaufberatung zum Dahon Dash P18

Beitrag von Pibach »

mtb-freund hat geschrieben: 1. Kann ich das Faltrad ohne Zusatzkosten in der S-Bahn mitnehmen?
2. Was passiert wenn mich der Schaffner mit einem nicht zusammengeklappten Rad in der S-Bahn kontrolliert ;) ?
Welcher S-Bahn Verbund? Die haben oft lokale Regelungen. S-Bahn Berlin hat z.B. soweit ich weiß da keine offizielle Regelung. "Orientiert" sich aber an den Regelungen der DB.
20" Klappräder sind da gefaltet frei, auch unverpackt. Aber nur nach Maßgabe der Sicherheit und Befüllung.
In der Praxis: ich hatte schon Kontrolletis in Berlin, die für das ungefaltetet Faltrad eine Fahrkarte sehen wollten. Hab dann das Rad zusammengefaltet und damit war das erledigt. Inzwischen falte ich nur den Lenker runter, wird dann recht flach und nimmt wenig Platz weg. Seit dem hat das noch kein Kontrolleur beanstandet. Die Dahon Mini-Bikes-Falter haben leider keinen faltbaren Lenker. Daher falten die leider etwas sperrig bzw. umständlich (Lenker abnehmen).
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