vmax hat geschrieben:Köln ist doch eigentlich eher von entspannteren Menschen besiedelt.......ist noch immer gut gegangen,
usw.
1. Nicht auf der Schäl Sick - da löppt gefühlt 80% Pack rum. Sagen selbst Kollegen die dort geboren wurden und seit >20 Jahren leben (und liebendgerne in anderen Stadtteilen wohnen würden wenn es denn bezahlbar wäre)
2. In Köln wurden in 2010 und 2011 von den Boulevard-Medien (Express, KSTA) mit Unterstützung der Polizei eine regelrechte Hasskampange geführt. Hatte wir hier glaube ich auch irgendwo mal angesprochen im Forum.
Entsprechend ist besonders auf der Schäl Sick das Klima vergiftet. Leider ist mein Arbeitsplatz auf der Schäl Sick in Porz.
vmax hat geschrieben:
Das ist auch keine Lösung....
"Jedenfalls habe ich ab sofort CS-Gas dabei und werde einer solchen Konfrontation nicht mehr aus dem Weg gehen!"
Außer bei akuter Gefahrenabwehr, es gibt doch eine Art konflikttraining, dort wird ua. natürliche Autorität
geübt.
Da mir das ja leider in Köln schon mehrfach passiert ist (und immer wenn ich mit dem Falter unterwegs bin; aber noch nie wenn ich das Reiserad gefahren bin) - gibt es da eventuell ein Zusammenhang zwischen "Kleinrad" und Aggression? Kein Ahnung.
Jedenfalls kann und will ich es auch nicht mehr hinnehmen dass mir irgendwelche Vollpfosten meine Rechte beschneiden. Das Ausweichen auf den Gehweg, das "kuschen" vor deren Aggression - super die A* haben ein Erfolgserlebnis und ich steh wieder wie der letzte Depp dar. So ein Erlebnis beschäftigt jedenfalls mich tagelang - Was habe ich eventuell falsch gemacht, hätte ich anders reagieren können, schon wieder "Schwanz eingezogen", ...
Erste Lösung für mich:
Problem meiden:
a. Also neuer Job in anderer Stadt. Geht nicht weil,ich kann derzeit krankheitsbedingt nicht so ohne weiteres wechseln. Neuer Job muss ja auch erstmal gefunden werden, und bei meinem aktuellen AG wissen sie um meine Erkrankung und nehmen weitgehend Rücksicht.
b. Also Verzicht aufs (Falt-)Rad für den Arbeitsweg. Geht nicht weil; verlängert denselben um 1/3 auf 3 Std./Tag - das ist mehr als ich akzeptieren kann und will nur weil immer mal wieder irgendwelche unreifen Macker ihr Auto als Waffe missbrauchen. _Die_ machen doch Fehler, nicht ich, da muss man doch eigentlich ansetzten, oder nicht?
Zweite Lösung:
Weitermachen wie bisher und wenn das nächste mal jemand aussteigt und Stress macht gibt es eben eine Ladung CS in die Fresse und dann die Polizei rufen. Außer gut trainierter Beine sieht man mir an, dass ich nicht wirklich stark bin. Bin auch tendenziell eher kurz geraten und meine Stimme ist in Stresssituationen eher Richtung "Hohes C"

- da hat sich nichts mit "natürlicher Autorität". Und unter diesen Umständen nimmt man mir die Notwehr und den Gebrauch von CS auch locker ab. Das muss der Autofahrer erstmal erklären wie ich es als Radfahrer geschafft habe ihn als erstes anzugreifen, und ein Auto anzuhalten, auszusteigen und auf eine Radfahrer zuzurennen - wenn man das nicht als Bedrohung interpretieren kann weiß ich nicht.
Die erste Lösung würde mir auch besser gefallen, entspricht auch eher meinem Naturell - bloss keinen Streit, aber wie gesagt...
Grüße
bikeingold