Hallo Gemeinde,
zur Mitnahme im Auto möchte ich mir gern ein Faltrad zulegen. Da ich aber noch nicht genau weiß, ob es vom Handling überhaupt das richtige ist, möchte ich nicht sofort in ein Premiummodell investieren. Ich habe nach einem ersten Überblick mal das günstige " Dahon S.U.V. " in die engere Wahl gezogen, mit einigen Kompromissen könnte ich leben.
Meine Frage, unterscheidet sich dieses Modell, abgesehen von der Ausstattung, in der Stabilität wesentlich von den Dahon- Spitzenmodellen ?
( Ich bin 1,80 m hoch und 86 kg schwer, da hat man so einige Bedenken )
Zweite Frage, eine Kettenschaltung bei einem Faltrad geht für mich eigentlich überhaupt nicht, ich habe bei meinem Treckingrad eine 8-Gang Nabenschaltung und würde diese später beim Faltrad nachrüsten. Wäre denn ein Austausch problemlos machbar ?
Das wären im Moment meine wichtigsten Fragen zum Thema Faltrad, für alle Tipps bedanke ich mich schon jetzt, Grüße
Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
-
Pibach
- Moderator
- Beiträge: 8367
- Registriert: Mi Aug 05, 2009 10:09 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Ex
- Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
- Faltrad 3: Gotway MCM V3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1968
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Berlin
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Das Dahon SUV hat andere Falt-Gelenke usw., vor allem aber geringeren Vorwärtswinkel der Lenksäule, passt also nur für kleinere Menschen/aufrechtes fahren. Für "1,80 m hoch und 86 kg" also eher ungeeignet.
Nach meinen Erfahrungen kauft man billig doppelt. Oder benutzt es nicht. Spart also nicht.
Nach meinen Erfahrungen kauft man billig doppelt. Oder benutzt es nicht. Spart also nicht.
Nabenschaltung erfordert Spannen der Kette. Also entweder horizontale Ausfallenden (die Kettenschaltungsmodelle haben aber vertikale) oder einen extra Kettenspanner. Insgesamt rechnet sich das selten, da die Komponenten in der Einzelbeschaffung i.d.R. teuerer sind als in einem Komplettrad (zumindest bei Dahon ist das oft so).Tretesel hat geschrieben: Zweite Frage, eine Kettenschaltung bei einem Faltrad geht für mich eigentlich überhaupt nicht, ich habe bei meinem Treckingrad eine 8-Gang Nabenschaltung und würde diese später beim Faltrad nachrüsten. Wäre denn ein Austausch problemlos machbar ?
-
EmilEmil
- Beiträge: 2365
- Registriert: So Okt 17, 2010 8:50 am
- Faltrad 1: 20" Falter
- Faltrad 2: 24" Falter
- Faltrad 3: FittiCROSSO
- Geschlecht: m
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Beikonstanze
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Wer eine Nabenschaltung am Faltrad verbaut haben möchte, sollte nicht auf die Möglichkeit verzichten, einen Chainglider (vollständige Kettenkapselung) anzubringen. Dahon (aber auch andere wie Tern, Brompton, RieseMüller) verzichten auf die vollständige Kapselung oder bieten wie Dahon eine Ersatz-Kapselung (Chainrunner) an.
Der Chainglider verlangt am Kettenblatt eine genaue Paßform (38 Zähne, 42Z, 44Z und 48Z (schwer zu bekommen)), während hinten für das Ritzel meist ein Bereich von 3-4 Zähnen abgedeckt ist; Verschiedene Heckteile: Es gibt 15-18, aber auch 18-22 Zähne usw. . Der Chainglider verschluckt bei richtiger Montage ca 0.5 [Watt] Leistung (Wert aus Messungen von der Fahrradzukunft), ist geräuscharm (Reifengeräusch ist lauter !), hält die Hose und die Kette sauber und verlängert die Lebensdauer der Kette. Eine Chainglider geschützte Kette hat bei mir (24" Falter) schon über 10 000 [km] durchgehalten mit Potential für weitere 10 000 [km] . Diese Kette wird alle 2000 [km] vom Metall-Abrieb gesäubert und neu in Motoröl eingelegt. Der Chainglider verhindert, daß äußere Partikel vom Öl gebunden werden oder Schmutzwasser vom Vorderrad die Schmierstellen der Kette auswäscht.
Da fast alle Markt-üblichen Falträder mit einer falschen Entfaltung ausgeliefert werden, ist die Anpassung an die Bedürnisse der Nutzer eins der Hauptthemen in diesem Forum.
Häufig muß das Kettenblatt gewechselt werden, was meist nur geht, wenn ein anderes Innenlager plus Kurbel verbaut wird. Der Hersteller hat mal wieder aus Kosten-Gründen ein Kombiteil (Kurbel plus Kettenblatt ein Stück) verbaut. Für eine Veränderung kommen schnell mal 150 € zusammen.
Sonderwünsche wie Chainglider fallen sowieso hinten runter. "Wir liefern Ihnen alle denkbaren Entfaltungen, wenn es nur die falsche ist"
Also, vorheriges Nachdenken über die Konfiguration kann einiges an Geld sparen.
MfG EmilEmil
Der Chainglider verlangt am Kettenblatt eine genaue Paßform (38 Zähne, 42Z, 44Z und 48Z (schwer zu bekommen)), während hinten für das Ritzel meist ein Bereich von 3-4 Zähnen abgedeckt ist; Verschiedene Heckteile: Es gibt 15-18, aber auch 18-22 Zähne usw. . Der Chainglider verschluckt bei richtiger Montage ca 0.5 [Watt] Leistung (Wert aus Messungen von der Fahrradzukunft), ist geräuscharm (Reifengeräusch ist lauter !), hält die Hose und die Kette sauber und verlängert die Lebensdauer der Kette. Eine Chainglider geschützte Kette hat bei mir (24" Falter) schon über 10 000 [km] durchgehalten mit Potential für weitere 10 000 [km] . Diese Kette wird alle 2000 [km] vom Metall-Abrieb gesäubert und neu in Motoröl eingelegt. Der Chainglider verhindert, daß äußere Partikel vom Öl gebunden werden oder Schmutzwasser vom Vorderrad die Schmierstellen der Kette auswäscht.
Da fast alle Markt-üblichen Falträder mit einer falschen Entfaltung ausgeliefert werden, ist die Anpassung an die Bedürnisse der Nutzer eins der Hauptthemen in diesem Forum.
Häufig muß das Kettenblatt gewechselt werden, was meist nur geht, wenn ein anderes Innenlager plus Kurbel verbaut wird. Der Hersteller hat mal wieder aus Kosten-Gründen ein Kombiteil (Kurbel plus Kettenblatt ein Stück) verbaut. Für eine Veränderung kommen schnell mal 150 € zusammen.
Sonderwünsche wie Chainglider fallen sowieso hinten runter. "Wir liefern Ihnen alle denkbaren Entfaltungen, wenn es nur die falsche ist"
Also, vorheriges Nachdenken über die Konfiguration kann einiges an Geld sparen.
MfG EmilEmil
-
Tretesel
- Beiträge: 13
- Registriert: So Mär 23, 2014 5:12 pm
- Geschlecht: m
- Status: Suchender
- Wohnort: Eberswalde
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Besten Dank für eure Ausführungen, es scheint ja wohl doch nicht ganz so einfach zu sein, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Wahrscheinlich ist es sinnvoll, überhaupt erst mal Probe zu fahren. Das Problem dabei, bei den meisten Fahrradhändlern sind
Falträder eher Nebensache.
Welcher Anbieter in Berlin hat die größte Auswahl und die besten Angebote ?
Grüße
Wahrscheinlich ist es sinnvoll, überhaupt erst mal Probe zu fahren. Das Problem dabei, bei den meisten Fahrradhändlern sind
Falträder eher Nebensache.
Welcher Anbieter in Berlin hat die größte Auswahl und die besten Angebote ?
Grüße
-
derMac
- Beiträge: 2072
- Registriert: Di Jul 17, 2012 2:01 pm
- Faltrad 1: Dahon Dash P18
- Faltrad 2: Giant Halfway
- Faltrad 3: Bike Friday Family T
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1970
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Grünes Herz Deutschlands 650 hm
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Ich weiß nicht wo es am besten ist, aber schau mal ganz oben auf dieser Seite bei "unterstützt von".Tretesel hat geschrieben:Welcher Anbieter in Berlin hat die größte Auswahl und die besten Angebote ?
Mac
-
Motte
- Beiträge: 5778
- Registriert: Sa Aug 22, 2009 5:27 pm
- Faltrad 1: Birdy Grey
- Faltrad 2: Tern Verge Tour
- Faltrad 3: Tern Link P24
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1922
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: sachichnich
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Nur meine eigene Meinung – aber eine nach 15 Jahren Faltraderfahrung und 7 verschiedenen Falträdern, von denen ich 4 noch ständig fahre.
Ich sehe das wie Pibach.
Es gibt Dinge die gehen m.E. nicht so recht zusammen.
Auch wenn ich gut verstehe, dass man etwas erst einmal ausprobieren möchte und nicht gleich so viel Geld für eine Sache hinlegen will, von der man nicht weiß, ob sie einem Freude bereitet und für den Alltag nützlich ist.
Dein „Problem“ ist deine Größe und dein Gewicht. Eventuell auch die daraus resultierende Kraft. Du würdest damit ganz sicher auch nicht mit einem (nichtfaltbaren) Tiefeinsteiger aus dem Baumarkt glücklich. Günstige Falträder sind oft nicht sehr robust und nicht sehr steif gebaut.
Neben dem Verschleiß hast Du dann ein bescheidenes Fahrverhalten/Faltverhalten; eventuell ist immer irgendwas dran kaputt – was Dir das ganze Faltradfahren letztlich (unnötig) verleidet. Denn die Schuld gibt man dann natürlich nicht seiner eigenen Wahl und den eigenen Prioritäten, sondern den Falträdern schlechthin.
Fahrradbastler (wie z.B. Oliver – „Falty“ -), die wissen was sie tun, können auch günstige Räder mit guter Basis (wie sein Aldi Curtis) so weit modifizieren, dass da was Gescheites bei rum kommt. Dann muss man aber auch noch mal ordentlich investieren. Das gilt auch für einen Tausch des Antriebs. Wenn Du ein Hinterrad mit Getriebenabe fertig kaufst, musst Du mit Umbau Kosten von mind. 150 Euro – 300 Euro rechnen. Das lohnt bei einem preiswerten Rad nicht. (hat Pibach ja schon gesagt).
Ist somit eine Zwickmühle.
Der könnte man entkommen, wenn man als Einstieg ein (ehemals) gutes aber gebrauchtes Faltrad kauft. (so aus der Güteklasse Dahon Mü, Vitesse oder Tern Link, falls die schon gebraucht verkauft werden).
Gruß
Udo
Ich sehe das wie Pibach.
Es gibt Dinge die gehen m.E. nicht so recht zusammen.
Auch wenn ich gut verstehe, dass man etwas erst einmal ausprobieren möchte und nicht gleich so viel Geld für eine Sache hinlegen will, von der man nicht weiß, ob sie einem Freude bereitet und für den Alltag nützlich ist.
Dein „Problem“ ist deine Größe und dein Gewicht. Eventuell auch die daraus resultierende Kraft. Du würdest damit ganz sicher auch nicht mit einem (nichtfaltbaren) Tiefeinsteiger aus dem Baumarkt glücklich. Günstige Falträder sind oft nicht sehr robust und nicht sehr steif gebaut.
Neben dem Verschleiß hast Du dann ein bescheidenes Fahrverhalten/Faltverhalten; eventuell ist immer irgendwas dran kaputt – was Dir das ganze Faltradfahren letztlich (unnötig) verleidet. Denn die Schuld gibt man dann natürlich nicht seiner eigenen Wahl und den eigenen Prioritäten, sondern den Falträdern schlechthin.
Fahrradbastler (wie z.B. Oliver – „Falty“ -), die wissen was sie tun, können auch günstige Räder mit guter Basis (wie sein Aldi Curtis) so weit modifizieren, dass da was Gescheites bei rum kommt. Dann muss man aber auch noch mal ordentlich investieren. Das gilt auch für einen Tausch des Antriebs. Wenn Du ein Hinterrad mit Getriebenabe fertig kaufst, musst Du mit Umbau Kosten von mind. 150 Euro – 300 Euro rechnen. Das lohnt bei einem preiswerten Rad nicht. (hat Pibach ja schon gesagt).
Ist somit eine Zwickmühle.
Der könnte man entkommen, wenn man als Einstieg ein (ehemals) gutes aber gebrauchtes Faltrad kauft. (so aus der Güteklasse Dahon Mü, Vitesse oder Tern Link, falls die schon gebraucht verkauft werden).
Gruß
Udo
-
alterfalter2
- Beiträge: 1392
- Registriert: Do Mär 29, 2012 9:09 pm
- Faltrad 1: Brompton M RD10
- Faltrad 2: BikeFriday PocketLla
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1952
- Wohnort: Hamburg
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
@ Motte
..genau! Es gibt gerade ein BERNDS Faltrad mit 1a Ausstattung gebr. für unter € 700 bei ebay Kleinanzeigen, das wäre so ein Schmäppchen für Fahrer jeder Größe und jeden Gewichts. Ich würde zugreifen und mich nicht mit weniger Qualität abgeben. Da gibt's dann auch weniger Probleme mit Rahmenbrüchen und Garantieanspruch
Gruß TIL
..genau! Es gibt gerade ein BERNDS Faltrad mit 1a Ausstattung gebr. für unter € 700 bei ebay Kleinanzeigen, das wäre so ein Schmäppchen für Fahrer jeder Größe und jeden Gewichts. Ich würde zugreifen und mich nicht mit weniger Qualität abgeben. Da gibt's dann auch weniger Probleme mit Rahmenbrüchen und Garantieanspruch
Gruß TIL
-
Tretesel
- Beiträge: 13
- Registriert: So Mär 23, 2014 5:12 pm
- Geschlecht: m
- Status: Suchender
- Wohnort: Eberswalde
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Ja ich weiß, es macht wenig Sinn, Produkte aus dem unteren Preissegment zu kaufen, die Strafe folgt meist auf dem Fuße
, man wurde ja schon oft belehrt.
Gebrauchtware ist für mich eher problematisch, ich kaufe generell nur Neuware, deshalb scheidet der Kleinanzeigenmarkt aus.
Ich habe auch schon Aliexpress/China durchgeforstet, es gibt endlose Anbieter,es wäre möglich, dass dort auch gute Qualitäten dabei sind,
dumm ist nur, dass man erst hinterher schlauer ist.
Mein nächster Weg ist zunächst mal zum Radhändler, der auch eine Anzahl Falter zum Vergleich bereithält.
Gebrauchtware ist für mich eher problematisch, ich kaufe generell nur Neuware, deshalb scheidet der Kleinanzeigenmarkt aus.
Ich habe auch schon Aliexpress/China durchgeforstet, es gibt endlose Anbieter,es wäre möglich, dass dort auch gute Qualitäten dabei sind,
dumm ist nur, dass man erst hinterher schlauer ist.
Mein nächster Weg ist zunächst mal zum Radhändler, der auch eine Anzahl Falter zum Vergleich bereithält.
-
Karsten
- Beiträge: 706
- Registriert: So Apr 15, 2012 6:22 pm
- Faltrad 1: Dahon Vitesse D7hg
- Faltrad 2: Wild Eagle E-Faltrad
- Faltrad 3: Dahon Vitesse D3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1959
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Lüneburg / Norddeutschland
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Moin,
Meine Anmerkung:
- Laufräder: jeweils 28 Speichen auf einfacher Kastenfelge. einfach gekreuzt eingebaut. Wesentlich weniger Stabil als 36 /32 Speichen, dreifach gekreuzt auf Hohlkammerfelgen.
- Sattelstütze ist einfacher als bei den anderen Dahons. Sattel an einfacher "Kerzenklemmung", Verdacht: geringere Wandstärke.
Sattel sieht billigst aus.
- Einfachster Gepäckträger aus Stahldraht, gequetscht eingebaut. (oben nicht waagerecht, passt nicht richtig) (Dahonstandard ist Alu- oder Stahlrohr = wesentlich stabiler)
- Lenksäule ohne "Vorwärtswinkel" offensichtlich andere, einfachere Konstruktion, als sonstiger Dahon-Standard, Lenker angeschweißt, weder wechsel- noch einstellbar.
- Faltscharnier sieht einfacher aus, als sonstige Dahon. Hebel kleiner, schlechter zu bedienen.
- Schaltung: Schimano-Billig, Ausfallende läßt evtl spätere Umrüstung auf Nabenschaltung nicht zu.
- Bremsen: No-Name billig.
Gruß Karsten
Meine Anmerkung:
- Laufräder: jeweils 28 Speichen auf einfacher Kastenfelge. einfach gekreuzt eingebaut. Wesentlich weniger Stabil als 36 /32 Speichen, dreifach gekreuzt auf Hohlkammerfelgen.
- Sattelstütze ist einfacher als bei den anderen Dahons. Sattel an einfacher "Kerzenklemmung", Verdacht: geringere Wandstärke.
Sattel sieht billigst aus.
- Einfachster Gepäckträger aus Stahldraht, gequetscht eingebaut. (oben nicht waagerecht, passt nicht richtig) (Dahonstandard ist Alu- oder Stahlrohr = wesentlich stabiler)
- Lenksäule ohne "Vorwärtswinkel" offensichtlich andere, einfachere Konstruktion, als sonstiger Dahon-Standard, Lenker angeschweißt, weder wechsel- noch einstellbar.
- Faltscharnier sieht einfacher aus, als sonstige Dahon. Hebel kleiner, schlechter zu bedienen.
- Schaltung: Schimano-Billig, Ausfallende läßt evtl spätere Umrüstung auf Nabenschaltung nicht zu.
- Bremsen: No-Name billig.
Gruß Karsten
-
derMac
- Beiträge: 2072
- Registriert: Di Jul 17, 2012 2:01 pm
- Faltrad 1: Dahon Dash P18
- Faltrad 2: Giant Halfway
- Faltrad 3: Bike Friday Family T
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1970
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Grünes Herz Deutschlands 650 hm
Re: Erstkauf Faltrad - Tipps gesucht
Nicht das ich da S.U.V. jetzt irgendwie schönreden wollte - es macht einen recht billigen Eindruck - aber deine Aussagen sind IMO nicht ganz korrekt.Karsten hat geschrieben:- Laufräder: jeweils 28 Speichen auf einfacher Kastenfelge. einfach gekreuzt eingebaut. Wesentlich weniger Stabil als 36 /32 Speichen, dreifach gekreuzt auf Hohlkammerfelgen.
- Sattelstütze ist einfacher als bei den anderen Dahons. Sattel an einfacher "Kerzenklemmung", Verdacht: geringere Wandstärke.
Sattel sieht billigst aus.
- Einfachster Gepäckträger aus Stahldraht, gequetscht eingebaut. (oben nicht waagerecht, passt nicht richtig) (Dahonstandard ist Alu- oder Stahlrohr = wesentlich stabiler)
- Lenksäule ohne "Vorwärtswinkel" offensichtlich andere, einfachere Konstruktion, als sonstiger Dahon-Standard, Lenker angeschweißt, weder wechsel- noch einstellbar.
- Faltscharnier sieht einfacher aus, als sonstige Dahon. Hebel kleiner, schlechter zu bedienen.
- Schaltung: Schimano-Billig, Ausfallende läßt evtl spätere Umrüstung auf Nabenschaltung nicht zu.
- Bremsen: No-Name billig.
36 Speichen sind bei so kleinen Laufrädern absolut unnötig (außer bei Belastungen wie im BMX-Sport oder bei Tandems), 28 oder 32 Speichen reichen völlig. Die Kreuzung der Speichen allein sagt gar nicht. Viel mehr geht es darum, dass die Speichen möglichst tangential zum Nabenflansch stehen. Dabei spielen aber die Speichenzahl und die Laufradgröße (genauer das Verhältnis Nebenflansch- zu Felgendurchmesser) eine Rolle. Bei 24 Speichen und 406er Rädern ist z.B. 2fach gekreuzt ideal, 3fach geht gar nicht. Bei 32 Speichen ist 3fach gekreuzt ideal, 28 bin ich gerade zu faul drüber nachzudenken. Vorn ist, wenn das Rad felgengebremst ist und die Nabe das aushält auch nichts gegen eine Radiale (also ungekreuzte) Einspeichung einzuwenden. Hinten und bei scheiben-/nabengebremsten Rädern immer gekreuzt. Die Räder am S.U.V. sind übrigens soweit ich das erkennen kann 2fach gekreuzt.
Das Ausfallende des Rades scheint eine Umrüstung auf Nabenschaltung problemlos zuzulassen, eher machen andere Kettenschaltungen als die verbaute Probleme.
Mac