http://www.sueddeutsche.de/auto/stadt-o ... -1.1607052
"Keine Ampeln, keine Verkehrsschilder, keine abgetrennten Bordsteine: Kann so etwas gut gehen, zumal auf einer Hauptstraße? In der niedersächsischen Kleinstadt Bohmte bei Osnabrück glaubt man daran. Die viel befahrene L81, die mitten durch den Ort verläuft, sieht auf 400 Meter Länge geradezu jungfräulich aus. Fahrbahn, Radweg, Bürgersteig - alles eine ebene Fläche. Wenn niemand so recht weiß, wer Vorfahrt hat, fahren automatisch alle vorsichtiger. Das ist die Hoffnung, die mit radikal entschlackten Straßen verbunden wird."
Leider funktioniert das noch nicht mit den aktuellen Autofahrergehirnen:
"Und was ist aus der gegenseitigen Rücksichtnahme geworden? "Gehen Sie doch als Fußgänger mal fünf Minuten die Straße entlang, dann merken Sie's selbst", ruft ein Anwohner, der an der Hauptstraße auf den Bus wartet. Was er von Shared Space hält, will er dann aber doch nicht für sich behalten: "Eine teure Luftnummer, sonst nichts". 2,35 Millionen Euro hat der Umbau gekostet, die EU hat 576.000 Euro beigesteuert. Der Verkehr fließt tatsächlich ohne Behinderung - allerdings nicht ganz so, wie sich das die Planer vorgestellt haben. Statt vorsichtig zu fahren, rauschen die Autos mit normaler Geschwindigkeit über die Straße. Am Kreisverkehr wird ein Fußgänger prompt angehupt - in den Augen der Autofahrer war er wohl zu weit auf die vermeintliche Fahrbahn geraten."
Bleibt die Hoffnung auf mehr mutige Städte. Gerade wenn Großstädte mitmachen könnte sich im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer viel ändern.
Allerdings bleibt die Angst für den - wahrscheinlich langen - Übergang. Wer möchte sein Kind denn da ins Gewühl schicken?
Ein interessantes Projekt, und auch Peter könnte endlich mit Inlinern oder Kickboard ein vernünftiges Tempo fahren ohne auf den Bürgersteig gezwungen zu werden!
Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Das Prinzip ist mehrere Jahrzehnte alt und nennt sich "Shared Spaces" - geteilte Räume also. Es war nie als universelles Heilmittel gedacht und funktioniert nicht auf Durchgangsstraßen. Sondern eher in verkehrsschwachen Zonen, mit überschaubarem Raum. Sonst hast Du nämlich Auto Scooter mit Fußgängern und Radfahrern.
Allgemein: http://www.sharedspaces.nl/
Und so kann es gehen, wenn man das "vorher denken" dabei vergisst: http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 36155.html
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Und so kann es gehen, wenn man das "vorher denken" dabei vergisst: http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 36155.html
Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Dies wird nie funktionieren, weil in unserer hektischen Zeit alle schnell irgendwo ankommen müssen. Ich wohne auch in einer 30 Zone, man könnte die Schilder auch abmontieren, weil sich eh keiner daran hält. Das Einzigste was uns noch ein wenig hilft ist der schlechte Straßenzustand durch grobes Kopfsteinplaster, aber auch da gibt es viele, denen die eigenen Stoßdämpfer egal sind.
Die logische Folge wäre der komplette Rückbau aller innerstädtischen Straßen auf ein Niveau, daß nicht mehr als 30 zuläßt.
Ansatzweise gibt es ja noch verkehrsberuhigenden Maßnahmen, aber Schwellen und andere Maßnahmen wurden gerade an Durchgangsstraßen als zu gefährlich angesehen. Außerdem wächst natürlich durch künstliches Kopfsteinpflaster die Lärmbelästigung der Anwohner.
Darum nützt nur, alle Durchgangsstraßen aus den Wohnbereichen herauszunehmen, viele Gemeinden mit Umgehungsstraßen + Lärmschutzwand haben sich schon erfolgreich abgekoppelt. Bei Anwohnerstraße könnte es dann funktionieren.
Dies hätte die vorgestellte Gemeinde mit dem Geld auch lieber machen sollen, wäre auch jeden Fall nachhaltiger gewesen, denn trotz erhoffter Verkehrsberuhigung bleibt immer noch die Lärm- und Schadstoffbelastung durch den durchfließenden Verkehr.
Die logische Folge wäre der komplette Rückbau aller innerstädtischen Straßen auf ein Niveau, daß nicht mehr als 30 zuläßt.
Ansatzweise gibt es ja noch verkehrsberuhigenden Maßnahmen, aber Schwellen und andere Maßnahmen wurden gerade an Durchgangsstraßen als zu gefährlich angesehen. Außerdem wächst natürlich durch künstliches Kopfsteinpflaster die Lärmbelästigung der Anwohner.
Darum nützt nur, alle Durchgangsstraßen aus den Wohnbereichen herauszunehmen, viele Gemeinden mit Umgehungsstraßen + Lärmschutzwand haben sich schon erfolgreich abgekoppelt. Bei Anwohnerstraße könnte es dann funktionieren.
Dies hätte die vorgestellte Gemeinde mit dem Geld auch lieber machen sollen, wäre auch jeden Fall nachhaltiger gewesen, denn trotz erhoffter Verkehrsberuhigung bleibt immer noch die Lärm- und Schadstoffbelastung durch den durchfließenden Verkehr.
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Motte
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Ach weißt Du - man kann sich schon ändern, wenn man will und muss. Wenn er einmal in der Schweiz ein paar hundert Euro gezahlt hat, weil er wie üblich den Aschenbecher auf der Kreuzung entleert hat oder in Österreich das Auto wegen zu schnellem Fahren und sofortiger Vollstreckung des Entzugs der Fahrerlaubnis auf dem nächsten Parkplatz abstellen durfte, wird sogar ein deutscher Autofahrer lernfähig.
So drastisch sollte man das natürlich nicht umsetzten. Sondern eine Mixtur aus Aufklärung, Kontrolle und später dann auch Strafe umsetzten.
Abgesehen davon - wer schnell ankommen muss ist vermutlich einfach zu spät los gefahren. Menschen in anderen Ländern schaffen es auch mit Tempolimit rechtzeitig zur Arbeit zu kommen.
So drastisch sollte man das natürlich nicht umsetzten. Sondern eine Mixtur aus Aufklärung, Kontrolle und später dann auch Strafe umsetzten.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Ich hab mal nach Videos gegoogelt, damit man sich das besser vorstellen kann, hier in Graz:
Wie man sieht, die Autos fahren recht langsam und irritiert. Für die Radfahrer und Fußgänger scheint das ganze Vorteile zu bringen. Wenn man den Verkehr beruhigen wollte, ohne gleich den Autoverkehr auszusperren, dann ist das villeicht sinnvoll. Ich bin aber grundsätzlich für Lösungen, wo auch Autos effektiv vorankommen. Wenn der Autoverkehr dichter wäre, würden die aber den Radfahrern oder Fußgängern sicher ihren Verkehrsraum streitig mache. Ausserdem können Autos in markierten Fahrstreifen besser nebeneinander her fahren ohne aneinander zu ticken. Mindestens Fahrstreifen sind also wohl schon sinnvoll. Hier im Video frag ich mich auch, wo denn die ganzen parkenden Autos sind. Wir haben ja hierzulande immer die Trennung in Straße, "Gullibereich", Parkbereich. Mit dem Fahhrrad muss man da oft im Gullibereich radeln und hat die ständige Gefahr, sich öffnender Autotüren. Auf jedes fahrende Auto kommen ja vielleicht 5 parkende (gibt es dazu eine Statistik?). Da müsste man erst mal ansetzen, um die Verkehrsfläche frei von parkenden Fahrzeugen zu bekommen.
In Entwicklungsländern wird "Shared Space" ja schon immer gehandhabt, ohne millionteure Forschungsausgaben, sieht dann vielleicht so aus:
Ob das tatsächlich gefährlicher ist als beispielsweise eine ampelgeregelte Kreuzung, wie man vielleicht beim ersten Blick denken könnte, ist fraglich, da eine Ampel a) vrstl. gar nicht berücksichtigt würde und b) nicht so effizient wäre.
Wie man sieht, die Autos fahren recht langsam und irritiert. Für die Radfahrer und Fußgänger scheint das ganze Vorteile zu bringen. Wenn man den Verkehr beruhigen wollte, ohne gleich den Autoverkehr auszusperren, dann ist das villeicht sinnvoll. Ich bin aber grundsätzlich für Lösungen, wo auch Autos effektiv vorankommen. Wenn der Autoverkehr dichter wäre, würden die aber den Radfahrern oder Fußgängern sicher ihren Verkehrsraum streitig mache. Ausserdem können Autos in markierten Fahrstreifen besser nebeneinander her fahren ohne aneinander zu ticken. Mindestens Fahrstreifen sind also wohl schon sinnvoll. Hier im Video frag ich mich auch, wo denn die ganzen parkenden Autos sind. Wir haben ja hierzulande immer die Trennung in Straße, "Gullibereich", Parkbereich. Mit dem Fahhrrad muss man da oft im Gullibereich radeln und hat die ständige Gefahr, sich öffnender Autotüren. Auf jedes fahrende Auto kommen ja vielleicht 5 parkende (gibt es dazu eine Statistik?). Da müsste man erst mal ansetzen, um die Verkehrsfläche frei von parkenden Fahrzeugen zu bekommen.
In Entwicklungsländern wird "Shared Space" ja schon immer gehandhabt, ohne millionteure Forschungsausgaben, sieht dann vielleicht so aus:
Ob das tatsächlich gefährlicher ist als beispielsweise eine ampelgeregelte Kreuzung, wie man vielleicht beim ersten Blick denken könnte, ist fraglich, da eine Ampel a) vrstl. gar nicht berücksichtigt würde und b) nicht so effizient wäre.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Es geht eben nicht um das effektive Vorankommen einer einzelnen Fahrzeugart. Diese Sichtweise der Verkehrsplaner seit den 30er Jahren hat uns in Deutschland ja die heutigen Zustände eingebrockt. Dabei ist die Lebensqualität in vielen Ballungszentren, aber auch in vielen Dörfern auf der Strecke geblieben. Die Niederländer waren da schlauer, weil sie nicht so einseitig auf KFZ gesetzt haben wie Deutschland.
Wenn Du dich heute fragst, warum Du es in einem kleinen italienischen Dorf so heimelich findest, dann liegt die Erklärung ja nicht darin, dass dort keine Autos mehr fahren. Sondern eher darin, dass dort urbane Strukturen erhalten geblieben sind und die Verkehrsteilnehmer gefälligst damit klar zu kommen haben.
Hier wurden viele Straßen so umgebaut, dass sich zwei LKW ohne Probleme mit 70 km/h begegnen können. Promenaden, Sitz- und Flanierbereiche für Fußgänger wurden vielfach ummauert. Aus „Sicherheits- und Lärmschutzgründen“. Mit der Folge, dass sie zu abgeschlossenen dunklen Plätzen wurden, in denen man sich nicht wohl fühlt. Die künstlich am Leben gehaltenen wenigen, meist isoliert gepflanzten Bäume bieten keinen Vögeln Unterschlupf. Riesige Areale wurden dem ruhenden Verkehr bereit gestellt. Tote Plätze halt. In vielen Kreisstädten findest Du heute schon zentrale kostenfreie oder günstige Parkareale außerhalb des Stadtkerns mit Bus Shuttle oder in fußläufiger Entfernung. So will man dem Parksuchverkehr und dem Zuparken der Innenstadtflächen begegnen.
Das Ergebnis ist ein „mediteraner Flair“, den wir in unseren Großstädten längst verloren haben.
Gruß
Udo
Wenn Du dich heute fragst, warum Du es in einem kleinen italienischen Dorf so heimelich findest, dann liegt die Erklärung ja nicht darin, dass dort keine Autos mehr fahren. Sondern eher darin, dass dort urbane Strukturen erhalten geblieben sind und die Verkehrsteilnehmer gefälligst damit klar zu kommen haben.
Hier wurden viele Straßen so umgebaut, dass sich zwei LKW ohne Probleme mit 70 km/h begegnen können. Promenaden, Sitz- und Flanierbereiche für Fußgänger wurden vielfach ummauert. Aus „Sicherheits- und Lärmschutzgründen“. Mit der Folge, dass sie zu abgeschlossenen dunklen Plätzen wurden, in denen man sich nicht wohl fühlt. Die künstlich am Leben gehaltenen wenigen, meist isoliert gepflanzten Bäume bieten keinen Vögeln Unterschlupf. Riesige Areale wurden dem ruhenden Verkehr bereit gestellt. Tote Plätze halt. In vielen Kreisstädten findest Du heute schon zentrale kostenfreie oder günstige Parkareale außerhalb des Stadtkerns mit Bus Shuttle oder in fußläufiger Entfernung. So will man dem Parksuchverkehr und dem Zuparken der Innenstadtflächen begegnen.
Das Ergebnis ist ein „mediteraner Flair“, den wir in unseren Großstädten längst verloren haben.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Ja, das sehe ich genauso.
Muss man aber abwägen, gegen die Mobilitätsvorteile.
Z.B. CarSharing reduziert ja den ruhenden Verkehr. Ebenso mehr Insassen.
In vielen Fällen kann man den Verkehr auch für Autos effizient gestalten, ohne umfangreiche Nachteile zu erkaufen.
Das gleiche erwarte ich aber auch für Radfahrer.
Muss man aber abwägen, gegen die Mobilitätsvorteile.
Z.B. CarSharing reduziert ja den ruhenden Verkehr. Ebenso mehr Insassen.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Wenn Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer miteinander auskommen sollen, dann muss man den Verkehr insgesamt entschleunigen. Dabei muss zwangsläufig der heute Schnellere einen Tribut zahlen. Wenn ich an die alternde Gesellschaft denke, dann scheint mir das auch aus ganz anderen Gründen dringend geboten.
Übrigens die von mir erwähnten (autoarmen) Kreisstädte sind in der Regel welche, die von den Touristen leben. Und die wollen sie nicht vergraulen, sondern als zahlende Gäste auch in den Kneipen und Cafe`s behalten. Wobei sich die Frage stellt, ob es nicht auch ein Beweggrund sein könnte die eigenen Bürger dort zu behalten. Dann muss man sich eben mal von dem Gedanken verabschieden, dass man mit dem Auto nun jeden noch so kleinen Laden anfahren kann um dort für 100 Gramm Wurst zu kaufen. Vor (keine Ahnung - etwa ) 40 Jahren wäre wohl niemand auf so eine absurde Idee gekommen, nun eine Generation später scheint es unvorstellbar mal einen Weg zu Fuß zurück zu legen. Ein Leben dauert auch nicht länger, wenn wir es in Hektik hinter uns bringen. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall.
Übrigens die von mir erwähnten (autoarmen) Kreisstädte sind in der Regel welche, die von den Touristen leben. Und die wollen sie nicht vergraulen, sondern als zahlende Gäste auch in den Kneipen und Cafe`s behalten. Wobei sich die Frage stellt, ob es nicht auch ein Beweggrund sein könnte die eigenen Bürger dort zu behalten. Dann muss man sich eben mal von dem Gedanken verabschieden, dass man mit dem Auto nun jeden noch so kleinen Laden anfahren kann um dort für 100 Gramm Wurst zu kaufen. Vor (keine Ahnung - etwa ) 40 Jahren wäre wohl niemand auf so eine absurde Idee gekommen, nun eine Generation später scheint es unvorstellbar mal einen Weg zu Fuß zurück zu legen. Ein Leben dauert auch nicht länger, wenn wir es in Hektik hinter uns bringen. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Naja, nach dieser Logik könnte man überall irgendwelche Wartephasen einbauen, das wäre hochgradig nervig. Verkehr hat in erster Linie effizient zu sein, also alle sollen schnell, sicher und komfortabel von A nach B. Innerhalb dieses Grundsatzes kann man trotzdem einiges optimieren. Aber doch nicht die Verkehrsteilnehmer absichtlich behindern.Motte hat geschrieben: Ein Leben dauert auch nicht länger, wenn wir es in Hektik hinter uns bringen. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall.
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Re: Stadt ohne Verkehrszeichen - geht das?
Nö, nach meiner Ansicht jedenfalls nicht überall. Sonst wäre das ja ein Argument durch jede Wohnsiedlung eine vierspurige Schneise zu pflügen, damit die Pendler besser weg kommen. Es gab doch auch mal die Idee hier, dass jeder Fleck nur X Kilometer von der nächsten Autobahnzufahrt weg sein darf. Irgendwann hat man dann realisiert, dass die wenigsten Leute gern in Autobahnkreuzen wohnen wollen. Ihr Insulaner in Berlin seid aus politischen Gründen ja von derartigen Auswüchsen jahrelang verschont geblieben.Verkehr hat in erster Linie effizient zu sein
Hektik hab ich ganz bewusst gesagt. Sie ist selten effektiv. Sie ist künstlich erzeugte, partielle Eile ohne wirklichen Zeitgewinn. Typisches Beispiel sind Autofahrer, die mit Vollgas auf eine rote Ampel zuschießen, den Blutdruck stets am oberen Limit.