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Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
tOuCh_O
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Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von tOuCh_O »

Hi,

ich bin 25 und komme aus Berlin, arbeite und gehe am Abend noch studieren. Fahre normalerweise einen Smart. Da meine Arbeit nicht weit weg von der Uni ist habe ich beschlossen mir ein Praktisches Faltrad zu zu legen.
Ich habe hier im Forum schon etwas gestöbert und hoffe nun von euch eine kleine Hilfe zu bekommen.

Ich war schon beim lokalen Händler und mir sind folgende Dinge aufgefallen, bzw diese wären mir wichtig:

1. Nabenschaltung mit Leerlauf (kein Rücktritt)
2. Licht/Gepäckhalter/Bleche
3. Preis von max. 650 EUR
4. ggf. schönes Design :P

Ich bin dabei auf das Dahon Vitesse D7 HG gestolpert, was fast alle meine Voraussetzungen bis auf den Preis erfüllt.
Nun würde ich mich über Alternativen freuen.
Dahon VYBE D3 City hat leider eine Rücktrittbremse, womit ich mich nicht an Freuden werde.

Alternative zur Nabenschaltung gibt es eigentlich für mich nicht, da ich keine Lust auf viele Gänge habe, bzw. ggf. Probleme beim Schalten...

Joa sonst würde ich so spontan noch sagen, dass mir das Licht wichtig ist, aber auf Gepäckhalter bzw. "Schutzblech" ggf. verzichten könnte.

Lg. :D
Pibach
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von Pibach »

In Berlin reicht nach meinen Erfahrungen 1 Gang völlig aus. Würde also zum Mu Uno raten. Das hat aber Rücktritt...
tOuCh_O
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von tOuCh_O »

Also 2 bis 3 Gänge sollten schon sein, aber genau das ist ja das Problem, die haben dann alle Rücktritt :(
Deswegen die Frage nach einer Alternative zum o.g. Faltrad :)
Karsten
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von Karsten »

Moin,
Also ich bin mit meiner Vitesse (Sram 3Gg, Rücktritt) hochzufrieden.
Anders als geplant, nutze ich sie immmer öfter auch für Alltagstouren, Die kleine ist auf dem besten Weg, sich zu meinem Lieblingsrad zu entwickeln.
7gang Getriebenaben haben die meisten meiner anderen Räder, finde ich auch genial.
(Ich kenne aber auch sonst kein anderes Faltrad...)
Abgesehen davon, dass Du dein Faltrad ganz sicher auch anderswo nutzen wirst, finde ich mehrere Gänge auch im eher Flachen, wie Berlin sinnvoll.
Gerade in Verbindung mit dem Drehgriffschalter kann ich im Verkehr deutlich besser mitschwimmen, beschleunigen und so.
Gerade da finde ich die Rücktrittbremse übrigens auch genial.
Die Sram 7*gang gibt es aber selbstverständlich auch ohne die Bremse. Die wird m.W.n. nur von Dahon so nicht angeboten.
Während also austausch der Nabe technisch problemlos ist, ist der nachträgliche Einbau einer zeitgemäßen Hinterradbremse nicht ganz banal.
Da fehlen dann ja die angelötetenStifte für die V-Break.
Bliebe z.b. die Umrüstung einer Version mit Kettenschaltung auf eine Nabenschaltung ohne Rücktritt.

Gruss
Karsten
Edit:
*Grade gesehen: Aktuell verbaut Dahon Schimano-7gang Nabe.
Na die gibt es doch auch ohne Rücktritt mit der handbetätigten Schimano Rollenbremse. Sollte sich prinzipiell mit vertretbarem Aufwand statt der seriennabe einbauen lassen. (kein Rahmenlöten erforderlich).
Die Schimano schaltet sich viel angenehmer als Sram, ist viel weniger durch Sturz gefährdet (keine Klickbox), etwas kleinere Schaltkapazität, und die Rücktrittbremse ist da eher störanfällig (neigung zum unerwünschten Blockieren).
Zuletzt geändert von Karsten am Di Mai 28, 2013 1:04 am, insgesamt 1-mal geändert.
Pibach
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von Pibach »

Karsten hat geschrieben: Gerade in Verbindung mit dem Drehgriffschalter kann ich im Verkehr deutlich besser mitschwimmen, beschleunigen und so.
Bist Du denn mal Singlespeed gefahren? Hier in Berlin sind die schnellsten praktisch alles singlespeed Faherer. Gerade beim beschleunigen und im dichten Verkehr hat das Vorteile. Bin gerade dabei genauer zu vermessen, womit ich schneller bin, singlespeed Mu versus Mu Ex (oder Rennrad). Mit meinem Singelspeeder vrstl knapp langsamer da ich bei der Übersetzung oberhalb ca 40km/h nicht lange mittreten kann. Und der Teleskoplenker hält wenig aus. Ansonsten wohl kein Nachteil. Jedenfalls satt schneller als in der Konfiguration mit der Nexus Nabe, das ist eher was für gemütlich oder Urban Utility fahren - aber auch gut.

Wieder zum Thema. Nach meinen Erfahrungen in Berlin muss ein Faltrad in erster Linie kompakt und leicht sein. Das Brompton S2E-X finde ich gut durchdacht mit 2 Gängen für die Stadt. Das ist sehr praktisch. Aber nicht billig.
Ansonsten hilft nur, sich was selber zusammen zu stellen, wenn man spezielle Wünsche hat.
Karsten
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von Karsten »

Pibach hat geschrieben: Bist Du denn mal Singlespeed gefahren?
Nö, keine derartige Erfahrung.
Die von Dir gen. Beispiele sind -wenn ich das richtig verstehe- ja allesamt auf sehr leicht gebaut und mit eher sportlich und ebenfalls leichten FahrerInnen. (Zu letzeren gehöre ich mit ~"90kg +X" schon mal gar nicht)
Meine Serien-Vitesse (~11kg) ist so ziemlich das leichteste Rad was ich so gefahren hab. U.a. deshalb mag ich es auch so.
Meine Vergleiche beziehen sich auf "grosse" , also vergleichsweise schwere Touren-/Reiseräder. Da haben sich- im quirligen Stadtverkehr- meine 7gang Nabenschaltungen, und hier wieder besonders die Schimano, die sich ohne tretunterbrechung hoch und 'runter schalten läßt, den Kettenschaltungen meiner Freunde/Freundinnen meistens als deutlich überlegen gezeigt.
Bei meinem bewährten Rabeneick-Tourer geht wegen Verharzung z.Zt. nur der direkt-Gang, da fühl iich mich im Verkehr böse behindert.
Ich räume gerne ein, dass die Verhälnisse bei leichten Faltern anders sein können, da sammel ich ja gerade noch Erfahrung.
Wieder zum Thema. Nach meinen Erfahrungen in Berlin muss ein Faltrad in erster Linie kompakt und leicht sein. Das Brompton S2E-X finde ich gut durchdacht mit 2 Gängen für die Stadt. Das ist sehr praktisch. Aber nicht billig.
Ansonsten hilft nur, sich was selber zusammen zu stellen, wenn man spezielle Wünsche hat.
In punkto kompakt, Faltmass, aber auch in einigen andren Details kann ich hier noch auf das Ori hinweisen. Das hat eine Nachbarin von mir, die sehr viel mit Bahn+Faltrad unterwegs ist. Das kommt in vielen Details wohl ans Brommi heran, und ist in der Schweiz 'ne ganze Preisklasse niedriger zu erhalten.

Gruss
Karsten
Pibach
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Re: AW: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von Pibach »

Also meine Alfine schaltet etwa so schnell wie meine Sram Kettenschaltung, letztere ist dafür trittfester. Ich sehe die Vorteile der Nabe eher in der Winter-Tauglichkeit. Im Stadtverkehr schneller bin ich interessanter Weise ohne zu schalten, da sich das nicht mit Wiegetritt verträgt. Sobald du schwer beladen bist klappt das allerdings schlechter, das stimmt. Die Messenger fahren daher ja auch alle Rucksack, keine Satteltaschen.
derMac
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von derMac »

Karsten hat geschrieben:Gerade in Verbindung mit dem Drehgriffschalter kann ich im Verkehr deutlich besser mitschwimmen, beschleunigen und so.
Gerade da finde ich die Rücktrittbremse übrigens auch genial.
Du findest die Rücktrittbremse genial, wenn du im Beschleunigen plötzlich bremsen musst? :shock: *scnr*
Das mit der Rücktrittbremse wird wohl ein ewiges Streitthema bleiben, aber plötzliches Bremsen aus dem Treten heraus wird nie zu ihren (sehr wenigen) Vorteilen zählen.
Die Sram 7*gang gibt es aber selbstverständlich auch ohne die Bremse. Die wird m.W.n. nur von Dahon so nicht angeboten.
Das ist eins der Probleme mit Dahon. Ich kenne praktisch kein Rad von denen, wo ich nicht sofort was umbauen würde. Die haben so viele Modelle und keins ist so richtig perfekt.
Während also austausch der Nabe technisch problemlos ist, ist der nachträgliche Einbau einer zeitgemäßen Hinterradbremse nicht ganz banal.
Da fehlen dann ja die angelötetenStifte für die V-Break.
Man könnte eine moderne Seitenzugbremse versuchen. Die sind mit den richtigen Bremsbelägen IMO immer noch besser als Rücktritt.

Mac
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Re: AW: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von derMac »

Pibach hat geschrieben:Also meine Alfine schaltet etwa so schnell wie meine Sram Kettenschaltung, letztere ist dafür trittfester. Ich sehe die Vorteile der Nabe eher in der Winter-Tauglichkeit.
Vorteil der Nabe: deutlich geringerer Kettenverschleiß (besonders bei Vollkapselung), schalten im Stand, weniger Wartung allgemein
Vorteil Kettenschaltung: geringeres Gewicht, geringerer Preis, mehr Auswahl bei den verfügbaren Gängen

Weniger wintertauglich finde ich Kettenschaltungen aber nicht, ich fahre nur Kettenschaltungen und das auch im Winter und völlig problemlos.

Mac

PS: Bezüglich Singlespeed - das liegt nicht jedem und hängt auch stark von der Fahrweise und Nutzung ab. Ich würde das niemandem einreden wollen. Aber bei reiner Stadtnutzung sollte man es mal probieren. :ugeek:
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Re: Mein erstes Faltrad für die Stadt (Einsteigermodell)

Beitrag von tOuCh_O »

Bezüglich des Umbaues habe ich da mal eine Frage; was kostet denn so eine Nabenschaltung ohne Rücktritt, wenn ich mir Beispielsweise ein Faltrad mit Rücktritt bzw. eins mit Kettenschaltung hole?! Also nicht das verbauen an sich sondern die "Gerätschaften"?

Ansonsten habe ich bei eBay http://www.ebay.de/itm/Faltrad-DAHON-VI ... 3b1a7#shId das Angebot entdeckt...

Aber ich kann nicht nachvollziehen, woher die ca. 140 EUR Preisunterschied kommen!?
Karsten hat geschrieben:Moin,
Also ich bin mit meiner Vitesse (Sram 3Gg, Rücktritt) hochzufrieden.
Anders als geplant, nutze ich sie immmer öfter auch für Alltagstouren, Die kleine ist auf dem besten Weg, sich zu meinem Lieblingsrad zu entwickeln.
7gang Getriebenaben haben die meisten meiner anderen Räder, finde ich auch genial.
(Ich kenne aber auch sonst kein anderes Faltrad...)
Abgesehen davon, dass Du dein Faltrad ganz sicher auch anderswo nutzen wirst, finde ich mehrere Gänge auch im eher Flachen, wie Berlin sinnvoll.
Gerade in Verbindung mit dem Drehgriffschalter kann ich im Verkehr deutlich besser mitschwimmen, beschleunigen und so.
Gerade da finde ich die Rücktrittbremse übrigens auch genial.
Die Sram 7*gang gibt es aber selbstverständlich auch ohne die Bremse. Die wird m.W.n. nur von Dahon so nicht angeboten.
Während also austausch der Nabe technisch problemlos ist, ist der nachträgliche Einbau einer zeitgemäßen Hinterradbremse nicht ganz banal.
Da fehlen dann ja die angelötetenStifte für die V-Break.
Bliebe z.b. die Umrüstung einer Version mit Kettenschaltung auf eine Nabenschaltung ohne Rücktritt.

Gruss
Karsten
Edit:
*Grade gesehen: Aktuell verbaut Dahon Schimano-7gang Nabe.
Na die gibt es doch auch ohne Rücktritt mit der handbetätigten Schimano Rollenbremse. Sollte sich prinzipiell mit vertretbarem Aufwand statt der seriennabe einbauen lassen. (kein Rahmenlöten erforderlich).
Die Schimano schaltet sich viel angenehmer als Sram, ist viel weniger durch Sturz gefährdet (keine Klickbox), etwas kleinere Schaltkapazität, und die Rücktrittbremse ist da eher störanfällig (neigung zum unerwünschten Blockieren).
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