ich bin der Thommy aus dem schönen Duisburg. Seit dem 3. März nenne ich ein 2011er Dahon Speed mein Eigen. Nachdem in den letzten Monaten die Spritpreise explodiert sind und der Studenten-Geldbeutel eher implodiert als explodiert habe ich seit dem Führerscheinerwerb zum Fahrrad zurückgefunden.
Wie bin ich jetzt ausgerechnet auf ein Faltrad gekommen?
Da ich nach Abschluss meines Studiums eine Festanstellung in Köln bekommen habe pendele ich jeden Morgen aus dem schönen Pott in die Karnevalshochburg. Um möglichst mobil zu sein wollte ich das Rad mitnehmen. Der Spaß würde mich dann 8 Euro pro Tag kosten. Da Falträder ja kostenlos in allen Zügen mitzunehmen sind und man zum Aussteigen das eigene Rad nicht aus dem "Räderberg" fischen muss, musste also ein Faltrad her.
Nach vielen Überlegungen fiel meine Entscheidung dann letzten Endes auf obengenanntes Dahon Speed. Habe mich für ein Vorjahresmodell entschieden, da es günstiger war. Habe mich für die Version mit SRAM T3 Nabenschaltung entschieden, da die Probefahrt beim Händler meines Vertrauens gezeigt hat, dass drei Gänge für meine täglichen Strecken in der Ebene ausreichen. Zudem ist bei den Nabenschaltungen ja auch ein Kettenkasten vorhanden.
Meine bisherigen Erfahrungen bestätigen den ersten Eindruck der Probefahrt. Man kommt sehr gut mit dem Rad vorwärts und kann locker mit 28-Zöllern im Stadtverkehr mithalten. Zwei "Mängel" habe ich bis jetzt festgestellt. Diese Mängel sind keine wirklichen Mängel, sorgen aber für Ecken und Kanten beim Fahren.
1. Mein Speed ist mit einem Zweibeinständer ausgestattet, welcher während der Standzeit des Rades top ist. Auch im Zug habe ich während der Zugfahrt keinerlei Probleme oder Schrecksekunden gehabt, dass das Rad umfällt. Während der Fahrt habe ich allerdings öfters das Problem, das der Ständer bei Kurvenfahrten oder minimal höheren Bordsteinen aufsetzt, was zu einer Schrecksekunde führt und den ansonsten sehr großen Fahrspaß ein wenig dämpft. Überlege daher mich nach einer Alternative umzuschauen, die höher einklappt als der Dahon-Serien-Zweibeinständer.
2. Zweiter Kritikpunkt ist der Halogenscheinwerfer. Der serienmäßige "Spanninga MicroFF" bietet für mich nur eine unbefriedigende Lichtausbeute. Ich gebe zu, dass ich durch die BuM Cyo mit Nahfeldausleuchtung verwöhnt bin, aber hier muss schleunigst was Neues her, auf jeden Fall ein LED-Scheinwerfer.
Ansonsten bin ich mit meinem Dahon bis jetzt rundum zufrieden. Freue mich auf ersten Frühlingstage, wenn es bei morgendlichem Sonnenaufgang und milden Temperaturen zur "Maloche" geht.
Soweit erst einmal von mir. Ich freue mich auf viele spannende Themen. Wenn Ihr fragen zu mir oder meinem Speed habt - her damit.
Viele Grüße und einen schönen Abend
Thommy