derMac hat geschrieben: Das Reduzieren von Förderungen ist aber noch keine Strafe sondern eben das weglassen einer positiven Maßnahme. Außerdem sollte man bei dem wichtigen Gut "effizienter Verkehr" nicht vergessen, dass es mit anderen wichtigen Gütern wie Ruhe, Gesundheit und ähnlichem konkurriert. Effizienter Verkehr steigert die Lebensqualität nicht automatisch.
Genau.
Ich würde daher auch begrüßen, Auto und auch Bahn nicht mehr zu subventuinieren, bzw. diese Subventionierung schrittweise abzubauen.
Ansonsten kann man etwas steuern, dass stattdessen Verkehrsmittel, die mehr Lebensqualität bringen, mehr gefördert werden. Die hätten das zumindest eher verdient.
Ansonsten gilt es aber, leistungsfähige Alternativen zu schaffen, so dass der Verkehr effizient bleibt.
Imho wären dabei Dienste wie Uber derzeit der stärkste Hebel für eine Umstrukturierung. Also das semi-professionelle Anbieten von taxiähnlichen Mitfahrmöglichkeiten.
Wenn sich das Nutzerverhalten erst mal flächendeckend auf solche Dienste ungestellt hat, wird es auch mehr zu privaten Mitfahrten kommen.
Leider wird das aus wettbewerbsrechtlichen Gründen derzeit aber verhindert. Das ist Verkehrspolitisch ein Drama.