Hallo,
mein Szenario ist wahrscheinlich etwas untypisch... Ich dachte, die Details zu meiner täglichen Reiseroute seien nicht so wichtig. Also, hier der Ablauf:
Es gibt im Wesentlichen 3 Etappen auf dem täglichen Weg:
(1) von zu Hause bringe ich meinen Sohn im Anhänger (es fährt also erstmal 1 Kind im 2-Sitzer mit) zur Tagesmutter. Das sind ca. 7 km, mit bis zu ~3% Gefälle und ~5% Steigung (nur kurz).
(2) Den Anhänger lasse ich bei der Tagesmutter. Den nutzt meine Partnerin später am Tag, um meinen Sohn abzuholen. (Sie braucht aber kein Faltrad.) Ich fahre ca. 2 km weiter bis zur Bushaltestelle. Dann ca. 20km Busfahrt.
(3) Am Abend mit dem Bus zurück. Allerdings steige ich dann nicht bei der gleichen Bushaltestelle aus, sondern schon etwas früher. Von dort sind es noch ca. 5km bergab (hier die Strecke mit dem ~10%-Gefälle) bis nach Hause.
Macht in Summe dann doch immerhin ca. 37km Busfahrt und 14km Fahrrad, davon 7km mit Anhänger. Gesamte Fahrradstrecke asphaltiert.
Obwohl unser Anhänger ein Doppelsitzer ist, werden wir 2 Kinder im Anhänger mit Faltrad wohl nicht ziehen (im täglichen Arbeitsweg kommt das nicht vor), und wenn dann eher mit Trekkingrad.
Das Ganze bezieht sich auf die neue Wohnsituation, in der wir ab Januar sein werden. Wo wir derzeit wohnen, ziehe ich meinen Sohn (3 Jahre) auch ab und zu mit dem Anhänger nach Hause (mit Trekkingrad, nicht Faltrad!), da gibt es eine Steigung, 1km mit bis zu 14%. Geht auch, nachher duschen hilft
Die Idee mit dem Elektro-Faltrad finde ich jetzt nicht so toll. Liegt daran, dass ich Elektrofahrrädern (auch nicht-Falträder) doch eher skeptisch gegenüberstehe. Ist aus meiner Sicht nicht der technischen Weisheit letzter Schluss. Aber das ist eine andere Geschichte...
So, hoffe das bringt etwas Licht in die Sache
Liebe Grüße
vom Jens