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16 oder 20 Zoll?

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Motte
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16 oder 20 Zoll?

Beitrag von Motte »

Hallo katapult,

hast recht. Wollte eigentlich XX - 305 schreiben, aber irgendwie hat sich da mein Birdy in meine´Gedanken eingemischt. :mrgreen:
Ich hab es oben im Text mal geändert.

Jede Aussage über besser/schlechter bei Fahrräder ist schwierig. Ich hab zwar aufgrund meiner "Faltradsammlung" die Möglichkeit mehrere verschiedene Räder in nahem zeitlichen Abstand zu fahren - aber die Räder sind ja nicht identisch, ich hab, auch bei gleicher Strecke, jeden Tag eine andere Laune und das Wetter und die Bodenbeschaffenheit (Regen/Matsch) sind ja auch nicht identisch.Die Fahrräder sind alle unterschiedlich aufgebaut. Insofern sind es stets mit Vorsicht zu genießende subjektive Eindrücke. Hinzu kommt, dass ein 18 Zoll Big Apple im Umfang nahezu einem 20 Zoll Marathon Racer entspricht.
Aber ein objektiver Faktor bleibt - und da verweise ich faul auf die Erläuterung in Trecking Bike Faltrad Spezial http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkin ... nodeid=109 und zwar den Teil "Räder, so groß wie möglich" auf Seite 5.




Gruß

Udo
hahahaben
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16 oder 20 Zoll?

Beitrag von hahahaben »

Rone hat geschrieben:
Sunny0815 hat geschrieben:Bis jetzt habe ich mich mal bei ebay / Amazon umgeguckt und was Google so ausspuckt. Da ich das Faltrad nur gelegentlich nutzen würde, orientiere ich mich am unteren Ende der Preis-Skala, also nichts namentlich bekanntes...
So als Tipp, wie Du Erfahrungsberichte von Edelweißfahrern werten kannst: Muc-Falter fährt seines im wesentlichen unverbastelt, bei hahahaben ist allenfalls der Rahmen noch original...
Hallo!
Ja ich habe viel an meinem Rad verändert :lol: aber jetzt ist es für mich fast perfekt bis auf.........
Es ist wirklich so, Finger weg von den ganz billigen Dingern, damit wirst du schnell keine Lust aufs Faltradfahren haben und der Falter wird in der Ecke verstauben, gib lieber etwas mehr aus und hol dir ein ?????
Für mich selbst war die Entscheidung genau richtig sich ein Edelweiss R3 zu holen und mitlerweile will auch meine Frau eins haben, aber ohne Umbauten :mrgreen: naja fürs erste.
m.f.g.
spargelix
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16 oder 20 Zoll?

Beitrag von spargelix »

Rone hat geschrieben:Das bezahlen wir Kunden halt mit :-)
Das mag richtig sein, aber wenn Qualität und Beratung stimmen, zahl ich gerne etwas mehr.
Rone
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16 oder 20 Zoll?

Beitrag von Rone »

spargelix hat geschrieben:
Rone hat geschrieben:Das bezahlen wir Kunden halt mit :-)
Das mag richtig sein, aber wenn Qualität und Beratung stimmen, zahl ich gerne etwas mehr.
Ich fahre seit >15 Jahren nur noch Schwalbe - und die ersten Reifen (einfache Marathons) fristen Ihr Dasein derzeit auf einer Disko-Hure, die ich noch hier rumstehen habe.
Die Kilometerleistung ist bei dem Reifen allerdings auch unterirdisch!
EmilEmil
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16 oder 20 Zoll?

Beitrag von EmilEmil »

Hallo sunny 0915,
ganz klar 20". Denn bei kleinen Rädern gibt es generell Probleme. eine angemessene Entfaltung zu verwirklichen. Eine angemessene Entfaltung ( = Abwicklung des Rades auf der Fahrbahn bei einer Kurbelumdrehung) ist im Trekkingbereich zwischen 1,5 m (für große Steigungen) und 9,0 m ( für große Geschwindigkeiten) beheimatet. Schon bei 20" geht 9,0 m nur mit der DUAL DRIVE. Kettenschaltungen müßten Blätter von ca. 65 Zähnen haben. Dafür gibt es keine Umwerfer. Die Nabenschaltungen haben nicht den Übersetzungsbereich ( ca. 600 % ), selbst die technisch gute, aber sehr teure Rohloff-Nabe macht sschon bei 526% schlapp (Dual Drive mit Ritzelpaket 11-34 gibt 576%). Es bleiben nur die Kombischaltungen. Da könnte zB eine ALFINE 11 mit Doppelkettenblatt ausgerüstet werden. Hier sind dann locker über 600% möglich. Natürlich kann man die Entfaltung nach seinen personlichen Bedürfnissen gestalten. Unter 7,5 m im Speed-Bereich und 2,4m im Steigungsbereich würde ich nicht gehen. Die 16" -er liegen meist unter 7,00 m. Da wird einem das Schnellfahren schon verleidet. Die theoretischen Packmaß-Voteile der 16" können in der Praxis meist nicht umgesetzt werden, oder nur mit erheblichen Einbußen bei der Sitzposition.
Kein Mensch sollte auf einem Rad sitzen wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein.
Da Hollandräder erwähnt wurden: Das sind keine Fahrräder, sondern Einspur-Panzer mit nur einer Kette.

MfG EmilEmil
katapult
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Beitrag von katapult »

sorry aber das ist Quatsch. mit 53 x 11 ereicht man auf dem Brompton in Verbindung mit der Standart 3 Gang Nabe schon 8,3 m. Mit Verlaub, das braucht kein Mensch, außer man ist nicht dazu in der Lage eine Frequenz über 60 zu Treten.
Zur Sitzposition: Mein Rennrad hat 52 cm zwischen Lenker und Sattelnase das Brompton auch, das Mountainbike liegt bei 54. Rennrad und Brompton haben beide Lenker mit etwas reach. Die Sitzposition ist am Ende viel entscheidender für die gefahrene Geschwindigkeit als irgendeine Radgrösse die sich gerade mal um 57mm unterscheidet. Mit den nicht umsetzbaren theoretischen Packmassvorteilen musst du das Curve meinen. Beim Brompton stimmt das definitiv nicht.
Sunny schau doch mal in welchem Gang du auf deinem Lieblingsrad meistens fährst. Ich bin mir sicher das sich diese Entfaltung auch auf einem Faltrad realisieren lässt. Natürlich gibt es Leute die mit dem SUV zum Supermarkt fahren. Der Allradantrieb und die Differenzialsperre sind dafür aber überflüssig.
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Beitrag von Pibach »

Ist schon richtig dass es mit Kettenschaltung und kleinen Rädern schwierig ist, Enfaltung und Bereich sinnvoll abzustimmen. Das Dahon Curve gibt es daher ja mit der Capreo Cassette mit 9 Zähnen, das ist ein guter Kompromiss. Ansonsten gibt es auch vin Sturmey Archer Nabenschaltungen deren Bereich recht hoch angesetzt ist und damit gut auf kleine Räder abgestimmt. 300% Entfaltung reicht nach meinen Erfahrungen für alles ausserhalb des Alpengebietes gut aus. Das Dahon Curve faltet übrigens nur geringfügig größer als das Brompton. Ist dafür aber einiges leichter. Und benötigt bei Nabenschaltung keinen Spanner.
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Beitrag von spargelix »

Das Curve Faltmass wird mit L/H/B – 87/67/35 cm angegeben, das des Brompton mit 57 / 56 / 27 cm; das sind über den Daumen mal 35% / 15% / 20% weniger. Das ist für meinen Geschmack etwas mehr als nur "geringfügig".

Das Curve Gewicht wird mit 11,2 bzw, 12,2 kg angegeben, Bromptons bringen je nach Ausstattung etwa 9,1 bis 12,5 kg auf die Waage.

Allerdings kosten die Brommis definitiv deutlich mehr als die Curves.
Motte
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Beitrag von Motte »

Natürlich braucht man solche Zahlen um grundsätzliche Vergleiche anstellen zu können. Und ganz sicher macht es einen Unterschied, ob man ein Utopia Timor Faltrad (19 kg) oder ein wirklich 10 Kg leichtes Brommie eine Treppe hoch trägt.

Ob ein Faltrad aber nun 10 oder 12 Kg wiegt, halte ich im täglichen Leben für unbedeutend - genau so wie 5 - 10 cm im Faltmaß. Das wird nur wichtig, wenn es in eine bestimmte Ecke soll. Insofern würde ich dem nicht soo viel Bedeutung beimessen. Das ist eher was für`s "Autoquartett" :mrgreen:
Gleiches gilt für die Entfaltung. Klar ist in der Theorie "viel" immer gut, weil dann für jeden erdenklichen Fall Reserve da ist. Aber es gibt auch ganz praktische Gründe dagegen;
So bietet z.B. eine 27 Gang Dual Drive mit ihren zwei Schalthebeln jede Menge Gangüberschneidungen (ca. 13 echt unterschiedliche Gänge). Braucht man das? Nein, die Frage wäre besser- brauche ich das? Oder reicht mir eine 7, 8 oder 11 Gang Schaltung ? Die hat nur einen Hebel und der nächste Gang bringt garantiert eine höhere/niedrigere Entfaltung und damit ein angepasstes Fahren.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass ( nicht nur beim Faltrad) beim Schielen auf "die Extreme" der Alltag weitgehend ausgeblendet wird. Da kann dann aber der Fahrspaß ganz schnell auf der Strecke bleiben, wenn der "Besitzerstolz" nach dem Neukauf erst mal abgeklungen ist.
Ahab
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Beitrag von Ahab »

Motte hat geschrieben:Ich hab manchmal das Gefühl, dass ( nicht nur beim Faltrad) beim Schielen auf "die Extreme" der Alltag weitgehend ausgeblendet wird. Da kann dann aber der Fahrspaß ganz schnell auf der Strecke bleiben, wenn der "Besitzerstolz" nach dem Neukauf erst mal abgeklungen ist.
Oh, wie recht du hast, full ack wie man so schön schreibt :)
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