Hallo,
ich bin auf der Suche nach meinem nächsten Faltrad, schiele zwar besonders auf das IOS und das Tern Joe und das Eclipse, aber irgendwie werde ich aus den 20" Rahmen bei Dahon und Tern nicht schlau.
Warum gibt es da so viele verschiedene,
Mu, Ikon, Speed, Vitesse, Curve, Vybe, Vector, Visc, Vigor, Ciao, Boardwalk (Dash, Jetstream)
Ich verstehe, warum es das Dash mit dem steifen Trapezrahmen
und das vollgefederte Jetstream gibt,
das Ciao mit dem extra tiefen Einstieg macht auch noch Sinn,
aber der Rest?
Welches von den anderen ist am steifsten, leichtesten und faltet am schnellsten und kleinsten?
Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
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Pibach
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Das haben wir hier schon öfter diskutiert.Schwibsi hat geschrieben: Warum gibt es da so viele verschiedene,
Ich vermute es liegt daran, das Dahon Produktionskapazitäten aufkauft.
Und auch aufkommende Konkurrenten aufkauft oder denen ein Angebot macht.
Hat jedenfalls eher Gründe in diese Richtung - eine Modellpolitik ist nicht erkennbar und wohl auch nicht angestrebt (damit die andere Strategie nicht so auffällt).
Wirtschaftlich ist das offenbar gar nicht so verkehrt.
Der Mu Ex bzw. der Vector Rahmen sind recht steif wegen der Hinterbaustrebe und etwas größeres Gelenk.Welches von den anderen ist am steifsten, leichtesten und faltet am schnellsten und kleinsten?
Es nimmt sich aber zu einem Vitesse nicht wesentlich.
Faltvorgang ist auch immer der selbe.
Curve ist 16" das ist kürzer und natürlich auch etwas kleiner im Faltmaß, aber eher was für Kurzstrecken bzw. kleine Menschen.
usw.
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EmilEmil
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Es gibt so viele verschiedene Dahon 20" Rahmen, weil es nicht das Ziel der Firma ist, ein ordentliches Faltrad auf die Beine zu stellen, sondern es geht nur darum, Geld zu verdienen.
100 verschiedene Modelle machen die Firma in vergleichenden Tests quasi unangreifbar, wenn zB Modell 77 in einem Punkt (beispielsweise Tretlagersteifigkeit) schlecht abschneidet, zieht die Firma , ätschbätsch , Modell 78 aus der Lagerhalle und sagt: Gute Steifigkeit, schau doch mal. Geld und Zeit, um 100 Modelle zu testen hat niemand, noch nicht mal ich
Das Ingenieurwesen der Firma ist bei einem kindischen Spieltrieb stehengeblieben; man hat es ZB noch nicht mal geschafft, in ca. 10 Jahren eine brauchbare Magnetklemmung für den Falt-Modus zu entwickeln. Hier habe ich kürzlich gesehen, daß man die Magnetklemmung durch einen Metalldorn plus Kunststoffgehäuse (Schließgehäuse) ersetzt hat. Der Metalldorn hatte das Gehäuse schon an zwei Stellen aufgerissen (Oder soll ich sagen "entjungfert" ?). Ist aber garantiert Kosten-günstiger.
Mfg EmilEmil
100 verschiedene Modelle machen die Firma in vergleichenden Tests quasi unangreifbar, wenn zB Modell 77 in einem Punkt (beispielsweise Tretlagersteifigkeit) schlecht abschneidet, zieht die Firma , ätschbätsch , Modell 78 aus der Lagerhalle und sagt: Gute Steifigkeit, schau doch mal. Geld und Zeit, um 100 Modelle zu testen hat niemand, noch nicht mal ich
Das Ingenieurwesen der Firma ist bei einem kindischen Spieltrieb stehengeblieben; man hat es ZB noch nicht mal geschafft, in ca. 10 Jahren eine brauchbare Magnetklemmung für den Falt-Modus zu entwickeln. Hier habe ich kürzlich gesehen, daß man die Magnetklemmung durch einen Metalldorn plus Kunststoffgehäuse (Schließgehäuse) ersetzt hat. Der Metalldorn hatte das Gehäuse schon an zwei Stellen aufgerissen (Oder soll ich sagen "entjungfert" ?). Ist aber garantiert Kosten-günstiger.
Mfg EmilEmil
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Motte
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Bei Dahon hab ich den Überblick verloren. Die haben aber "immer schon" viele ähnliche Modelle im Angebot gehabt. Mindestens seit 2002 - vorher hab ich die nicht wahr genommen.
Bei Tern erkenne ich augenblicklich keine Tendenz zur Dahon Philosophie, was die Vielzahl der Produkte angeht. Dort gibt es nachvollziehbare Gruppenlösungen (und etliche Teile, die überall passen) und eine sanfte Weiterentwicklung der einzelnen Produkte. Die werden erstaunlicherweise gar nicht oder sehr zurückhaltend publiziert. Aufgefallen ist mir das bei dem 2016er Modell eines Rades, dass ich als 2015er Modell gekauft hatte. Betraf eigentlich eine Kleinigkeit (Klappern einer Schutzblechstrebe, die nun anders verbaut wurde). Von daher sind mir persönlich (jedenfalls im Augenblick) Tern Produkte sympathischer.
Grundsätzlich sehe ich das so, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Nicht unter den Fahrrädern und somit auch nicht unter den Falträdern. Jeder hat ein wenig andere Ansprüche, was sein Rad können soll und kosten darf. Schon deshalb muss es unterschiedliche Radtypen, Qualitäten und Ausstattungen geben. Es stehen meines Erachtens nach folgende Vorgaben im Raum:
- Da man die Laufräder nicht falten (soll) kann, bestimmen sie maßgeblich das Faltmaß.
- Je kleiner das Laufrad umso länger müssen Lenksäule und Sattelstütze ausfallen. Was zu Lasten der Stabilität gegenüber einem großen Rahmen geht. Damit das minimale Faltmaß erreicht werden kann, muss die Sattelstütze eingeschoben werden können und die Lenksäulenlänge verringert (durch rausziehen, reinschieben, falten).
- Große Laufräder rollen „besser“, wenn der Untergrund uneben ist. Das Rad fährt sich dann insgesamt ruhiger und rollt auch leichter.
- Kleine Räder mit hohem Reifendruck können in Punkto Leichtlauf wieder aufholen – fahren dann aber sehr unkomfortabel – das kann man durch Federungen z.T. wieder kompensieren.
- Das kleine 16 Zoll Faltrad wird also meist nervöser (quirliger) fahren als das 28 Zoll Faltrad (bei gescheiter Konstruktion beider Typen).
Meiner Meinung nach gibt es keinen wirklich guten Kompromiss zwischen ideal fahren und ideal im Pendleralltag klein und schnell falten. Zumindest ist mir noch kein Rad begegnet, bei dem das der Fall war. 20 Zoll Falträder stellen einen guten Kompromiss bezüglich Faltmaß und Fahreigenschaften dar. Wohl auch der Grund, warum es hier die größte Auswahl gibt.
- Je mehr Speziallösungen ein Faltrad hat, umso teurer wird es, weil die selbst entwickelt (produziert + vertrieben) werden müssen. Auf der anderen Seite sorgen genau die oft für eine „harmonische Funktion“ und ein ansprechendes „Design“ – fernab einer „Lösung aus dem Bastelkeller“.
- Je hochwertiger die Bauteile (meist dann auch haltbarer) umso teurer.
- Einrohrrahmen sind nie so stabil, wie die klassischen Diamantrahmen. (Mit werkzeuglosem bedienbarem Faltgelenk versehene Einrohrrahmen sind meiner Meinung nach immer kritischer als solche ohne.) Dafür erlauben sie einen äußerst stabilen Hinterbau, sofern er nicht gefedert ist. Gefedert hängt im Regelfall der gesamte Hinterbau an einem schmalen Gelenk - das setzt die Stabilität drastisch herab und mindert hinten die Gepäckzuladung.
- Ein Faltgelenk im Rohr ist immer ein potentieller Schwachpunkt.
- Schnellverschlüsse sind leichter und schneller zu handhaben als Schraubverbindungen – bergen aber immer mehr Risiken bezüglich der Faktoren Wartung und Fehlbedienung.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass manche Menschen gern Tiefeinsteiger mögen, hat man schon genug Gründe, warum es so viele unterschiedliche Modelle gibt.
Nicht jeder möchte gleich bei 1500 Euro (oder mehr) ins Faltradeln einsteigen. Viele Räder werden für Pärchen gekauft – da ist ein Stückpreis um die 500 Euro offenbar eine magische Grenze. Dass bei dem Preis Abstriche an der Qualität gemacht werden müssen, sollte einleuchten. Diese Räder werden auf der anderen Seite aber auch nicht so gefordert. Somit gibt es bei den Falträdern auch immer günstige Einstiegsmodelle (bei Tern die C Modelle) – gut, wenn die Basis (der Rahmen) dann wenigstens der Gleiche ist und man später eventuell bessere Anbauteile nachrüsten kann.
Jetzt hast Du bei den 24 Zöllern bei Tern die günstigen Node und die wertigeren Eclipse Modelle. Bei 20 Zoll die „Arbeitsbienen“ – in Form der Link Modelle und die wertigeren Verge Modelle.
26 Zoll Räder vom Typ Dahon Cadenza (Matrix u.ä.) oder die 20 Zöller (Dahon Hammerhead und seine Nachfolger) punkten mit Stabilität und taugen auch als Reiseräder - gleiches gilt für Bike Friday (Tourist/ Llama). Pendlerräder, die sich im Bus oder unter dem Schreibtisch im Büro verstecken, sind das sicher nicht.
Bleibt am Ende das übliche Problem. Selber raus bekommen, was man eigentlich will und welches Rad dem möglichst nahe kommt.
Bei Tern erkenne ich augenblicklich keine Tendenz zur Dahon Philosophie, was die Vielzahl der Produkte angeht. Dort gibt es nachvollziehbare Gruppenlösungen (und etliche Teile, die überall passen) und eine sanfte Weiterentwicklung der einzelnen Produkte. Die werden erstaunlicherweise gar nicht oder sehr zurückhaltend publiziert. Aufgefallen ist mir das bei dem 2016er Modell eines Rades, dass ich als 2015er Modell gekauft hatte. Betraf eigentlich eine Kleinigkeit (Klappern einer Schutzblechstrebe, die nun anders verbaut wurde). Von daher sind mir persönlich (jedenfalls im Augenblick) Tern Produkte sympathischer.
Grundsätzlich sehe ich das so, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Nicht unter den Fahrrädern und somit auch nicht unter den Falträdern. Jeder hat ein wenig andere Ansprüche, was sein Rad können soll und kosten darf. Schon deshalb muss es unterschiedliche Radtypen, Qualitäten und Ausstattungen geben. Es stehen meines Erachtens nach folgende Vorgaben im Raum:
- Da man die Laufräder nicht falten (soll) kann, bestimmen sie maßgeblich das Faltmaß.
- Je kleiner das Laufrad umso länger müssen Lenksäule und Sattelstütze ausfallen. Was zu Lasten der Stabilität gegenüber einem großen Rahmen geht. Damit das minimale Faltmaß erreicht werden kann, muss die Sattelstütze eingeschoben werden können und die Lenksäulenlänge verringert (durch rausziehen, reinschieben, falten).
- Große Laufräder rollen „besser“, wenn der Untergrund uneben ist. Das Rad fährt sich dann insgesamt ruhiger und rollt auch leichter.
- Kleine Räder mit hohem Reifendruck können in Punkto Leichtlauf wieder aufholen – fahren dann aber sehr unkomfortabel – das kann man durch Federungen z.T. wieder kompensieren.
- Das kleine 16 Zoll Faltrad wird also meist nervöser (quirliger) fahren als das 28 Zoll Faltrad (bei gescheiter Konstruktion beider Typen).
Meiner Meinung nach gibt es keinen wirklich guten Kompromiss zwischen ideal fahren und ideal im Pendleralltag klein und schnell falten. Zumindest ist mir noch kein Rad begegnet, bei dem das der Fall war. 20 Zoll Falträder stellen einen guten Kompromiss bezüglich Faltmaß und Fahreigenschaften dar. Wohl auch der Grund, warum es hier die größte Auswahl gibt.
- Je mehr Speziallösungen ein Faltrad hat, umso teurer wird es, weil die selbst entwickelt (produziert + vertrieben) werden müssen. Auf der anderen Seite sorgen genau die oft für eine „harmonische Funktion“ und ein ansprechendes „Design“ – fernab einer „Lösung aus dem Bastelkeller“.
- Je hochwertiger die Bauteile (meist dann auch haltbarer) umso teurer.
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- Ein Faltgelenk im Rohr ist immer ein potentieller Schwachpunkt.
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Wenn man jetzt noch bedenkt, dass manche Menschen gern Tiefeinsteiger mögen, hat man schon genug Gründe, warum es so viele unterschiedliche Modelle gibt.
Nicht jeder möchte gleich bei 1500 Euro (oder mehr) ins Faltradeln einsteigen. Viele Räder werden für Pärchen gekauft – da ist ein Stückpreis um die 500 Euro offenbar eine magische Grenze. Dass bei dem Preis Abstriche an der Qualität gemacht werden müssen, sollte einleuchten. Diese Räder werden auf der anderen Seite aber auch nicht so gefordert. Somit gibt es bei den Falträdern auch immer günstige Einstiegsmodelle (bei Tern die C Modelle) – gut, wenn die Basis (der Rahmen) dann wenigstens der Gleiche ist und man später eventuell bessere Anbauteile nachrüsten kann.
Jetzt hast Du bei den 24 Zöllern bei Tern die günstigen Node und die wertigeren Eclipse Modelle. Bei 20 Zoll die „Arbeitsbienen“ – in Form der Link Modelle und die wertigeren Verge Modelle.
26 Zoll Räder vom Typ Dahon Cadenza (Matrix u.ä.) oder die 20 Zöller (Dahon Hammerhead und seine Nachfolger) punkten mit Stabilität und taugen auch als Reiseräder - gleiches gilt für Bike Friday (Tourist/ Llama). Pendlerräder, die sich im Bus oder unter dem Schreibtisch im Büro verstecken, sind das sicher nicht.
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Pibach
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Diese Überlegungen sprechen aber eigentlich nicht dagegen, so ein Faltrad auch mal etwas cleverer zu bauen. Das macht Dahon überraschender Weise nicht. Seit Jahr und Tag wird im Kreis irgendwas verändert aber nie wirklich verbessert. Und das Verbesserungspotenzial ist ja eigentlich unübersehbar.
Das macht aber auch kein anderer Faltradhersteller, ein richtig durchdachtes Faltrad auf der technischen Höhe der Zeit und in einigermaßen erschwinglich gibt es bisher nicht.
Ein paar Kickstarter Projekte brechen in diese Lücke ein (Helix, Hummingbird) und auch paar Asiaten zeigen sich innovativ (Tyrell, Anemos, Pacific), dürften aber den Markt erstmal nicht entscheidend verändern.
Nun hat Dahon nach dem Eeez neuerdings das Clinch und das Curl im Programm. Es ist zwar kein richtiges Ertwicklungskonzept erkennbar, eher wird ad hoc in irgendwelche Richtungen umherprobiert, aber diese Räder setzen im Dahon-Seitenfalter-Potpourie immerhin ganz neue Trends. Da bin ich gespannt, was die taugen. Sind allerdings nicht mehr im Günstigsegment.
Das macht aber auch kein anderer Faltradhersteller, ein richtig durchdachtes Faltrad auf der technischen Höhe der Zeit und in einigermaßen erschwinglich gibt es bisher nicht.
Ein paar Kickstarter Projekte brechen in diese Lücke ein (Helix, Hummingbird) und auch paar Asiaten zeigen sich innovativ (Tyrell, Anemos, Pacific), dürften aber den Markt erstmal nicht entscheidend verändern.
Nun hat Dahon nach dem Eeez neuerdings das Clinch und das Curl im Programm. Es ist zwar kein richtiges Ertwicklungskonzept erkennbar, eher wird ad hoc in irgendwelche Richtungen umherprobiert, aber diese Räder setzen im Dahon-Seitenfalter-Potpourie immerhin ganz neue Trends. Da bin ich gespannt, was die taugen. Sind allerdings nicht mehr im Günstigsegment.
Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Dahon testet einfach den Markt. Eigene Entwicklungskosten werden gering gehalten indem man kopiert oder zukauft. Was vom Kunden angenommen wird bleibt im Sortiment, der Rest fliegt wieder raus. Man darf gespannt sein ob sich eines der teuren alternativen Faltkonzepte (Jifo, Eez, Culr/Brompton) neben der Seitenfalterstandardware behaupten kann.
Andere zugekaufte "Innovationen" wie Pantour oder Chainglider haben es jedenfalls nicht geschafft.
Andere zugekaufte "Innovationen" wie Pantour oder Chainglider haben es jedenfalls nicht geschafft.
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EmilEmil
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Dahon und Chainglider, diese Kombination kenne ich nicht. Kann es sein, das Du da den Chainrunner meinst ?
Für die, die den Unterschied nicht kennen: Beide versuchen die Kette zu kapseln, aber der Chainrunner ist etwas Halbherziges, der Chainglider ist da wesentlich wirkungsvoller.
So wie Dahon aufgestellt ist, paßt der Chainrunner zu der Firma. Der Chainglider eigentlich nicht, obwohl man den auch an Dahons anbauen kann, jedenfalls an Eingang ,Nabenschaltung oder DualDrive oder 1-fach Kettenschaltung (bei den letzteren die Open-Version).
Wenn sich Dahon auf sinnvolle Modelle beschränken würde, könnten sie (die Dahon-Leute) die ganze Modellpalette straffen und dadurch erhebliche Kosten sparen. Der Ersatzteil-Versorgung weltweit würde das nur zu gute kommen.
Allerdings müßte Dahon erstmal wissen, was sinnvoll ist....
MfG EmilEmil
Für die, die den Unterschied nicht kennen: Beide versuchen die Kette zu kapseln, aber der Chainrunner ist etwas Halbherziges, der Chainglider ist da wesentlich wirkungsvoller.
So wie Dahon aufgestellt ist, paßt der Chainrunner zu der Firma. Der Chainglider eigentlich nicht, obwohl man den auch an Dahons anbauen kann, jedenfalls an Eingang ,Nabenschaltung oder DualDrive oder 1-fach Kettenschaltung (bei den letzteren die Open-Version).
Wenn sich Dahon auf sinnvolle Modelle beschränken würde, könnten sie (die Dahon-Leute) die ganze Modellpalette straffen und dadurch erhebliche Kosten sparen. Der Ersatzteil-Versorgung weltweit würde das nur zu gute kommen.
Allerdings müßte Dahon erstmal wissen, was sinnvoll ist....
MfG EmilEmil
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Schwibsi
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Da bin ich ja beruhigt, dass Ihr die Produktstrategie von Dahon auch nicht versteht.
Dass die Rahmendesigns evtl von aufgekauften Unternehmen kommen, ... hmmm... dafür sind mir die Faltmechanismen zu ähnlich. Ich hätte zumindest gehofft/vermutet, dass die einzelnen Rahmen bestimmte Vorteile mit sich bringen, die sich mir nicht erschließen.
Warum nicht vernünftiger entwickelt wird und die Ersatzteilverfügbarkeit ordentlich geregelt ist, ist auch nicht einsehbar.
Ich glaube fast, dass mir ein Rahmenset mit Gabel und Sattelstütze von Tern zum kompletten Selbstaufbau noch am liebsten wäre. Ich habe mir vorhin noch die Übersetzungsbereiche verschiedener Schaltungen angeschaut, und die Alfine 11 wäre ja eigentlich die Wunderwaffe, um die Kettenblätter kleiner zu bekommen. Ein Jetstream mit einer 11er Alfine und einem 16er Ritzel hinten (wenn sich nicht sogar ein 15er auftreiben lässt) würde sogar mit einem 44er Kettenblatt vernünftige Übersetzungen bringen und ordentlich Bodenfreiheit.
Was mich bei den Dahons auch wundert, ist das hohe Gewicht. Machen die kleinen Laufräder nicht wieder einen Teil der Scharniere und der Sattelstütze wett?
Dass die Rahmendesigns evtl von aufgekauften Unternehmen kommen, ... hmmm... dafür sind mir die Faltmechanismen zu ähnlich. Ich hätte zumindest gehofft/vermutet, dass die einzelnen Rahmen bestimmte Vorteile mit sich bringen, die sich mir nicht erschließen.
Warum nicht vernünftiger entwickelt wird und die Ersatzteilverfügbarkeit ordentlich geregelt ist, ist auch nicht einsehbar.
Ich glaube fast, dass mir ein Rahmenset mit Gabel und Sattelstütze von Tern zum kompletten Selbstaufbau noch am liebsten wäre. Ich habe mir vorhin noch die Übersetzungsbereiche verschiedener Schaltungen angeschaut, und die Alfine 11 wäre ja eigentlich die Wunderwaffe, um die Kettenblätter kleiner zu bekommen. Ein Jetstream mit einer 11er Alfine und einem 16er Ritzel hinten (wenn sich nicht sogar ein 15er auftreiben lässt) würde sogar mit einem 44er Kettenblatt vernünftige Übersetzungen bringen und ordentlich Bodenfreiheit.
Was mich bei den Dahons auch wundert, ist das hohe Gewicht. Machen die kleinen Laufräder nicht wieder einen Teil der Scharniere und der Sattelstütze wett?
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Pibach
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Rahmensets gibt es m.W. nicht so leicht. Tern schon mal gar nicht und Dahon nur von WMtrading, hier.
Sonst noch aus Asien.
Die Dahon Rahmen sind etwas leichter als die von Tern. Insbesondere die Lenkstützen. Außerdem alles deutlich günstiger und mehr Varianten erhältlich. Rahmengewichte findest Du unter Leichtbau.
Sonst noch aus Asien.
Die Dahon Rahmen sind etwas leichter als die von Tern. Insbesondere die Lenkstützen. Außerdem alles deutlich günstiger und mehr Varianten erhältlich. Rahmengewichte findest Du unter Leichtbau.
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Re: Warum gibt es so viele Dahon 20" Rahmen?
Faltgelenke sind immer die selben, genau.Schwibsi hat geschrieben: Dass die Rahmendesigns evtl von aufgekauften Unternehmen kommen, ... hmmm... dafür sind mir die Faltmechanismen zu ähnlich.
Ich schätze, Dahon lässt das in Lizenz produzieren oder verhandelt mit Herstellern, dass sie die Dahon Faltgelenke dranbauen, damit das kompatibel wird. Es gibt da viele andere asiatische Hersteller, die ansonsten sehr ähnliche Modelle herstellen. Praktisch alle Dahon Modelle gibt es da auch noch mal unter anderen Labels (und teils anderen Gelenken).