Wichtig sind mir dabei:
- Möglichst komfortable Sitzhaltung, eher aufrecht (vgl. Hollandrad, Cruiser)
- nicht zu kurze Tretkurbeln
- Nabenschaltung
- möglichst wenig, was beim falten eingeklemmt / abgerissen werden kann
Die Geschwindigkeit des Faltvorgangs ist mir nicht so wichtig, da ich i.d.R. rechtzeitig an Bahnhof / Bushaltestelle bin und das Rad sowieso vor Einsteigen zusammen falte. Es sollte nicht gerade mehrere Minuten dauern, aber alles was sich in unter einer falten lässt, ist OK.
Die Abmessungen im gefalteten Zustand sehe ich auch nicht so kritisch, da ich im Zug auch kein Problem habe, ins Mehrzweckabteil zu gehen. Zu Hause habe ich einen abschließbaren Kellerraum, wo ich es auch "entfaltet" abstellen kann.
Die Fahrstrecken liegen so in der Größenordnung von 1 bis max. 10km einfache Strecke und ich würde hochgerechnet aufs Jahr etwa 1-2mal die Woche damit fahren.
Ich bringe bei 180cm Körpergröße 95kg auf die Waage, was bei den meisten Rädern mit maximaler Zuladung von 105kg schon recht grenzwertig ist, vor allem mit Rucksack.
Ich habe schon einige Recherchen im Internet angestellt und kam zuerst auf die "Einfach-Version" des Dahon D3, das Pegasus D3s, welches für um die 350 Euro zu haben ist. Der Langzeit-Erfahrungsbericht in diesem Forum sieht allerdings eher durchwachsen aus, und der Besitzer (Automatix) macht alle Reparaturen selbst, was für mich eher weniger ausschlaggebend ist, da ich in solchen Dingen nicht so geschickt bin und so etwas lieber meinem Fahrradhändler überlasse, der das bisher immer recht gut und preislich absolut fair für mein normales Fahrrad gemacht hat. Bei dem Pegasus habe ich aber Bedenken, dass ich damit das gleiche erlebe wie mit meinem jetzigen Billigteil.
Auch näher angeschaut habe ich mir die 24-Zoll-Modelle Node D7i und Castro Duo von Tern und das Mu XL von Dahon (20 Zoll). Nach meinem laienhaften Halbwissen vermute ich, dass bei meiner bevorzugten Sitzposition beim fahren die 24er günstiger sind, und dass man da auch durch die größeren Räder weniger strampeln muss, aber letzteres kann wohl auch durch eine vernünftige Übersetzung bei den kleineren Modellen kompensiert werden.
Ich werde nebenher auch mal einige Falträder von meinen Arbeitskollegen probefahren, aber vielleicht kann mir der eine oder andere hier auch noch ein paar Tipps geben.
Allerdings: Brompton, Bernds und Co. fallen von vornherein heraus, da sie weit außerhalb meines Budgets liegen. Auch die 24er Terns sind schon eher grenzwertig was ihren Preis angeht. Idealerweise wäre irgendwas um 500 Euro, wenn es da etwas akzeptables gibt.