Wenn Du in Duisburg wohnst, würde ich Dir auch den "Dahon Pro Shop" von Zweirad Vorstius in Voerde (Bahnhofstr.) empfehlen. Dort kannst Du Dir bei guter Beratung im Regelfall viele verschiedene Falträder anschauen und auch probefahren. Faltrad und Lupo passt doch prima zusammen.
Sofern Du ein Vorjahresmodell nimmst, wäre auch ein "Schnäppchen" drin. Oder sinnvolle Extras, wie Nabendynamo und eine anständige Lichtanlage (also nicht die Originale) Wenn Du im Frühjahr und im Herbst unkomplizierten Spaß haben möchtest, rüste auf eine moderne LED (wie die Bumm IQ Fly oder Cyo) um und schmeiße das Batterierücklicht raus. (oder lass es im Laden gleich umrüsten)
Dahon setzt hinten üblicherweise Batterieleuchten ein. Ich hab das bei meinen Rädern geändert und mit neuem Rücklicht verkabelt, weil ich keine Lust hatte immer nach den Batterien zu schauen.
Bei der LED Technik kann der 2,4 Watt Dahon Nabendynamo auch Front + Rücklicht bedienen.
Ein Wort noch.
Probefahren und auch probefalten finde ich, gerade bei den kleinen Flitzern enorm wichtig. Da kommen auch die Verarbeitungsunterschiede zum Vorschein. Gemessen am Hollandrad wird Dir auf den ersten Metern jedes Faltrad (auch das - im Vergleich zum Birdy- eigentlich eher träge Dahon ) unheimlich nervös vorkommen.
Man könnte auch wendig dazu sagen - das klingt positiver
Daran gewöhnt man sich schnell - daher unbedingt eine größere Strecke fahren - nicht nur 100 Meter.
Wenn Du dann auch bei schnellerer Fahrt und beim Bremsen ein sicheres Gefühl hast, und nicht Angst, dass Du mitsamt dem Vorbau gleich das Rad überholst, dann hast Du das richtige Rad gefunden. (Steife Vorbauten und Sattelstützen sind im Wald ja noch wichtiger als auf Asphalt)
Überlege vorher gut, wie viele Gänge Du brauchst. Und nehme im Zweifel das Rad mit der größeren Gangzahl. Später nachrüsten/umrüsten ist vergleichsweise teuer (von 200 Euro an aufwärts) und lohnt bei einem 500 Euro Rad nicht.
Was man vorher nur schwer abschätzen kann ist der Fahrspaß, den so ein Teil bringt. Nach meinen Erfahrungen nutzt man einen kleinen Falter viel häufiger. Man kann ihn auf Verdacht mit in den Kofferraum packen am Stadtrand parken und per Pedes die Stadt erkunden. In den NL spart man so die teuren Parkgebühren in der City. Man kann es unkompliziert und kostenfrei im ÖPNV mitnehmen. Damit erschließt man sich viele neue Gebiete, die man sonst nicht befahren würde.
Wenn Regen und damit nasse Waldwege eher die Ausnahme bilden, würde ich auch den Big Apple als Reifen empfehlen. Der 50er ist ein guter Kompromiss - hab ich auch an meinem My XL, dann kann man auch noch mit Schutzblech fahren. Auf feuchtem Untergrund ist der Gripp miserabel, der Reifen rutscht dann schnell weg. Auf der anderen Seite macht er nicht so einen Lärm, wie ein Reifen mit grobem Profil, hat gute Dämpfungseigenschaften und - viel wichtiger - steckt Kieselsteine locker weg, weil er einfach drüber böllert.
Gruß
Udo
der in Essen wohnt und in Duisburg arbeitet