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Tern Verge S11i Modell 2012

Verge, Link, Eclipse, Castro, Joe
EmilEmil
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von EmilEmil »

D-ULI hat geschrieben:..........
http://www.skriptweb.de/brompton/pannen.html

Danach ist der Bromton-Lenker brüchig.
Da gab es einzelne Fälle, wo ein Lenker gebrochen ist. Das sollte mit Sicherheit nicht vorkommen. Aber der Schluß "Danach ist der Bromton-Lenker brüchig" ist in dieser Allgemeinheit nicht richtig.
Und dann noch diese Aussage "Aluminium ist eher spröde" (haufig im Vergleich zu dem Werkstoff Stahl so gebraucht) ist auch Mythos, der oft kolportiert wird. Alu-Legierungen gibt es in vielen Zusammensetzungen genau wie Stahl-Legierungen, bei denen alles vertreten ist von "Spröde" = wenig Bruchdehnung bis "zäh (bildsam)" = viel Bruchdehnung. Um mal Hausnummern zu nennen: Wenig ist vielleicht 3 % Bruchdehnung, viel 30% Bruchdehnung. Selbst bei der gleichen Legierung gibt es große Unterschiede in der Bruchdehnung. ZB in den Datenblättern von dem als Rahmen-Material wegen seiner guten Schweißbarkeit beliebten Al 6061 findet man Werte von 7% bis 24 %. Sehr viel hängt dabei von der Wärmebehandlung ab. Die Wärmebehandlung T6 steigert dabei die Festigkeit (Maximal-Spannung), setzt aber die Bruchdehnung herab.
Schaut man mal auf die Stahl-Legierungen, findet sich Analoges. ZB Gehärteter Federstahl hat wenig Bruchdehnung, Edelstahl (Rostfrei) für Federn hat dagegen viel Bruchdehnung.
Einen Versatz-Lenker (Riser-Bar) mit 70 mm Versatz aus Alu-Legierung habe ich an meinen 24 " Falter geschraubt. Bis jetzt hat er 7800 km Fitness-Fahrt heil überstanden (Darunter Anstiege mit 13 %, Wiegetritt-Passagen und Abfahrten mit 87,8 km/h in der Spitze).
viewtopic.php?f=77&t=425
Am Markt zu haben ist wohl ein maximaler Versatz von 80 [mm], leider kein Lenker in Alu-legierung mit 200 [mm].
Bei den Klemmungen muß man Unterscheiden zwischen der mittigen Klemmung im Vorbau, die bei Trekkingrädern den Durchmesser 25,4 [mnm] hat, bei Rennrädern 26,0 [mm] und bei einigen Downhill-Mtb 31,8 [mm] und den äußeren Klemmdurchmessern für die Handgriffe und die Hebel, 22,2 [mm]. Zumeist wird ein konstantes Rohr mit 22,2 [mm] für die Klemmung in der Mitte (25,4 mm o.ä.) aufgeweitet und anschließend werden die Biegungen erzeugt. Meinen Versatz-Lenker habe ich nun mal nachgemessen : der Abstand der inneren Biegungen (Mitte Biegung) für den Versatz ist von der Symmetrie-Ebene nur +- 50 [mm] entfernt und hat dort einen Durchmesser von 24,0 [mm]. Es folgen die Diagonalteile mit den beiden äußeren Biegungen und den geraden Teilen (Länge ca 180 [mm]) für die Klemmung der Griffe, insgesamz 620 [mm]. Nach meiner Kenntnis wird ein größerer Versatz (Rise) häufig durch einen längeren Diagonalteil erzeugt, so daß die Winkel sonst gleich bleiben. Demnach sind die Lenker mit größerem Versatz tendenziell breiter.
Die Versatz-Lenker sind komfortabler, belasten aber die Vorbau-Klemmung mit grö8erem Torsions-Moment (besonders beim Bremsen !) als ein Besenstiel-Lenker. Das auch 200 [mm] Versatz geht, beweisen die BMX-Lenker und mein "Folding*Star, die aber aus Stahl gefertigt werden. Die BMX-Lenker haben eine angeschweißte Querstrebe. Daß es auch ohne Querstrebe geht, zeigt der "Folding*Star". Der hat auch eine Werkzeug-lose Verstellung. Wichtig ist außerdem eine zweischalige Vorbau-Klemmung (Stichworte sind Gleichmäßigkeit der Fächenpressung und Service am Lenkungssatz).
Ich denke, ein Riser-Bar wird am Andros-Vorbau nicht passen, da die Vorbauschaft-Klemmungen dort im Maximum etwa 140 [mm] auseinanderliegen und für einen Riser-Bar damit in den Diagonalbereich fallen. Nächste Frage wäre, ob der Klemmdurchmesser des Amboss-Vorbaus zum örtlichen Lenkerdurchmesser passt.
MfG EmilEmil
Edit: Chainglider kann verbaut werden, im Prinzip ja, wie Radio Eriwahhn meint...
Da Du, @D-ULI, ja vermutlich ein 46-er Kettenblatt hast, müßtest Du auf ein 44-er oder 48-er Blatt wechseln. Für 46-er gibt es keinen Chainglider (der muß vorn genau auf die Zähnezahl passen). Evtl taugt Dir das vorhandene 18-er Ritzel; bei Bedarf könntest Du es gegen ein 17-er wechseln. Ritzel ist Vergleichs-weise günstig (ca 4 €), das Kettenblatt ist da eine Größenordnung kostspieliger.
Motte
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Motte »

Nur mal so:

Derartige "Abrechnungen" mit einem Produkt wirst Du im Netz für nahezu jeden Gebrauchsgegenstand finden. Dieses ist ja noch relativ leicht einzuordnen, weil der Schreiber sich genug Blößen gibt. Du weißt aber sonst nie die Vorgeschichte und das "Drum herum" zu dieser negativen Bewertung. Daher taugen sie nicht zur Einschätzung. Zum Lenker - seinerzeit hat Brompton schnell reagiert und als Übergangslösung einen versteifenden Bügel herausgegeben. Bis dann der Lenker schnellstmöglich verbessert wurde. Nur - die Geschichte steht selbstverständlich immer noch im Netz - das Brompton von Heute ist aber in vielen Dingen Überarbeitet. Wenn man Opfer eines Fehlers wird, ist das nie schön - für mich ist immer entscheidend, wie anschließend damit umgegangen wird. Viele heute ausgereifte Produkte waren früher auch einmal "Sorgenkinder" (ich denke da z.B. an den Tank von Autos oder den Zündverteiler)
Pibach
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Pibach »

Eine hohe Kröpfung in Kombination mit einer schlanken Klemmung ist Prinzipbedingt nicht sonderlich stabil.
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von D-ULI »

Tja was soll ich sagen. Ich habe immer noch keinen höheren Lenker für den Andros-Vorbau gefunden. :(
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Motte »

Ich würde auch keinen Brompton ähnlichen Lenker mit dem Andros Stem verbauen. Durch die längeren Hebel wird die Klemmung am Andros Stem ziemlich belastet. Da würde ich lieber gleich den gesamten Vorbau umbauen. Zum Beispiel auf ein Steckstystem von Bike Friday. Da gibt es dann auch reichlich Auswahl. Ansonsten - hast Du mal im Tern Forum gefragt, ob Tern selbst eine Lösung hat? Oder Thomas Lösch von Velowerk?

Gruß

Udo
Pibach
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Pibach »

Bike Friday benutz 1" Gabelsschäfte, das passt also nicht an die 1 1/8" der Dahon Gabeln.
Ansonsten kenne ich keine die so hoch bauen.
Aber ein normaler Telescoping Handlepost von Dahon sollte es tun und gut.
Hat zusatzlich den Vorteil, dass er nach innen faltet.
Und bei der Höhe dürfte es auch unterachsig falten.

Insgesamt würde ich aber zu einer geeigneteren Sitzhaltung raten, da werden 0 bis 9cm Sattelüberhöhung ermpfohlen.
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Motte »

Stimmt die haben 1 1/4 Zoll, das hatte ich falsch in Erinnerung - hier hatte jemand einen Airnimal Lenker genommen: viewtopic.php?f=33&t=2071. Der müsste also passen.

(Son Wackelteil, wie die Teleskopsäule sollte man doch nicht an ein schönes Verge basteln :roll: )
Pibach
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Re: AW: Tern Verge S11i

Beitrag von Pibach »

Motte hat geschrieben: (Son Wackelteil, wie die Teleskopsäule sollte man doch nicht an ein schönes Verge basteln :roll: )
Airnimal braucht ein Gegenstück, innengreifend. Sehr aufwändig und schwer. Ausserdem wohl nicht in der Länge.

Die Dahon Teleskop Lenksäule kann ich auch nicht empfehlen. Aber sie ist wohl schon stabiler als Andros hochgekippt plus Riser Lenker.
Harry
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von Harry »

D-ULI hat geschrieben:Tja was soll ich sagen. Ich habe immer noch keinen höheren Lenker für den Andros-Vorbau gefunden. :(
Für welche Art von Lenker hast Du dich den entschieden?
Zum einfach mal ausprobieren taugt z.B. dieser Lenker http://gigabike.de/shopart/29000329/Len ... lenker.htm der kostet 15,90 und Du kannst deine Bremshebel/Shifter einfach abschrauben und hier wieder dranschrauben. Der Lenker bringt mehr als 10cm, d.h., der Andros braucht nicht mehr senkrecht stehen.
D-ULI
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Re: Tern Verge S11i

Beitrag von D-ULI »

Laut meinem Fahrradhaus ist das Problem das Einfädeln des Lenkers in den nicht teilbaren Andros-Vorbau. Ein Riser-Lenker wäre schön für mich.
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