Ein Traum - Berlin und anderen Städten würde das auch sehr gut zu Gesicht stehen. Ein Gestank und Krach.
Die Stadt vom Auto befreien! - Kommentare der anderen - derStandard.at › Meinung
Die Stadt vom Auto befreien!
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superfalter
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Pibach
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Re: AW: Die Stadt vom Auto befreien!
Schrecklicher Text.
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Motte
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Re: Die Stadt vom Auto befreien!
Der Kerngedanke - wie sollte eine Stadt nach heutigen Maßstäben aussehen, wenn man sie völlig neu errichten würde, ist ja ein interessanter. Über den man reden kann (und soll). Die Maßstäbe ändern sich aber immer mal. In meiner Kindheit fanden es alle toll in einer Eisdiele unmittelbar an einer vierspurigen Hauptverkehrsstraße zu sitzen, sich das Blei über die Eiskugeln pusten zu lassen und Autos zu gucken.
Etwas ändern wollen und mit Kampfansagen ins Schlachtengetümmel ziehen - so funktioniert das aber mit Sicherheit nicht. Die meisten Städter wollen derzeit nämlich gar nicht befreit werden. Sie finden es super mit dem Auto durch Wohngebiete zu heizen und finden es schrecklich, dass andere in ihrem Wohngebiet so häufig und so schnell fahren.
Das wir in unseren bestehenden Städten einen hohen Preis an Flächenverbrauch für fahrende und stehende KFZ zahlen - der natürlich auch unsere (mögliche) Lebensqualität einschränkt - das weiß eigentlich jeder. Aber die wenigsten wollen es ändern. Erst recht nicht, wenn es mit einem Verzicht auf Annehmlichkeiten einhergeht.
In diesem Sinne finde ich den Text auch schrecklich. Verbote und negative Beispiele lösen nämlich selten eine Aufbruchstimmung oder einen Lerneffekt aus.
Etwas ändern wollen und mit Kampfansagen ins Schlachtengetümmel ziehen - so funktioniert das aber mit Sicherheit nicht. Die meisten Städter wollen derzeit nämlich gar nicht befreit werden. Sie finden es super mit dem Auto durch Wohngebiete zu heizen und finden es schrecklich, dass andere in ihrem Wohngebiet so häufig und so schnell fahren.
Das wir in unseren bestehenden Städten einen hohen Preis an Flächenverbrauch für fahrende und stehende KFZ zahlen - der natürlich auch unsere (mögliche) Lebensqualität einschränkt - das weiß eigentlich jeder. Aber die wenigsten wollen es ändern. Erst recht nicht, wenn es mit einem Verzicht auf Annehmlichkeiten einhergeht.
In diesem Sinne finde ich den Text auch schrecklich. Verbote und negative Beispiele lösen nämlich selten eine Aufbruchstimmung oder einen Lerneffekt aus.
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Pibach
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Re: Die Stadt vom Auto befreien!
Also ich finde nachhaltige Mobilität wichtig.
Das Auto würde ich dabei nicht verteufeln.
Es hat uns viele Annehmnlichekeiten und Freiräume gebracht.
Es ist auch halbwegs umweltverträglich, nicht besonders laut, recht sicher und kostengünstig.
Daher hat es sich so stark vermehrt. Und die schiere Masse erdrückt uns.
Ich bin dafür, Alternativen attraktiver zu machen. Den Autoverkehr aber nicht zu behindern. Viele Radfahrer sind ja auch gleichzeitig Autofahrer bzw. umgekehrt. Ich fahre zwar kein Auto, aber die wenigsten könnten oder möchten das.
Wie auch immer wird man kaum etwas gegen die Autolobby durchsetzen, daher würde ich auch keinen Antikurs fahren, besser im Konsens. Attraktive Mietauto-/Carsharing-Systeme sind ein guter Schritt. Mehr Falträder und bessere Verzahnung mit dem ÖPNV ein weiterer. Dazu noch Pedelecs. Hier gibt es viele konstruktive Möglichkeiten.
Das Auto würde ich dabei nicht verteufeln.
Es hat uns viele Annehmnlichekeiten und Freiräume gebracht.
Es ist auch halbwegs umweltverträglich, nicht besonders laut, recht sicher und kostengünstig.
Daher hat es sich so stark vermehrt. Und die schiere Masse erdrückt uns.
Ich bin dafür, Alternativen attraktiver zu machen. Den Autoverkehr aber nicht zu behindern. Viele Radfahrer sind ja auch gleichzeitig Autofahrer bzw. umgekehrt. Ich fahre zwar kein Auto, aber die wenigsten könnten oder möchten das.
Wie auch immer wird man kaum etwas gegen die Autolobby durchsetzen, daher würde ich auch keinen Antikurs fahren, besser im Konsens. Attraktive Mietauto-/Carsharing-Systeme sind ein guter Schritt. Mehr Falträder und bessere Verzahnung mit dem ÖPNV ein weiterer. Dazu noch Pedelecs. Hier gibt es viele konstruktive Möglichkeiten.