Doch, doch, ich habe gelesen und leider auch verstanden. Du meinst, daß deine persönliche, subjektive Einschätzung der Sinnhaftigkeit einer "Regel" in (d)einer konkreten Situation irgendeine Relevanz hat. Ja, die Gültigkeit dieser "Regel" für dich in dieser Situation beeinflußt, wohlmöglich aufhebt.Pibach hat geschrieben:Also hier hast Du offenbar mein Posting nicht so ganz gelesen oder verstanden.
Selbstverständlich sollten die Regeln einem Sinn dienen. Was denn sonst bitte?
Es ist bezeichnend, daß du ausweichend von "Regeln" redest als seien wir hier beim Halma. Es geht um Gesetze und Verordnungen. Diese sind von unseren Volksvertretern mal beschlossen worden und können auch von ihnen wieder geändert werden. Aber bis dahin gelten sie ohne Ausnahme für jeden. Dass sich nicht jeder immer dran hält, schon klar. Aber das Sich-nicht-dran-halten in den Kampf für eine gerechte Sache umzumünzen, ist doch ein arg durchsichtiges Manöver.
"Regeln" dienen nicht einem Sinn--sie dienen dem möglichst reibungslosen Miteinander in einer Gesellschaft. Sie können deshalb trotzdem einen haben und sicher ist das wünschenswert. Ich bezweifle übrigens auch nicht, daß zuständige Ministerien beim Einbringen der Vorlagen sich dabei jeweils etwas gedacht haben, die "Regel" also für sinnhaft erachtet wurde. Ich habe aber nicht den Anspruch, daß ich (und jeder andere der 79.999.999 Deutschen) das immer auch so sehe.
Und weil das ja auch ziemlich unwahrscheinlich ist, daß mehrere Menschen in einer konkreten Situation, hier Strassenverkehr, sich einig in ihrer Sicht sind, gibt es eben diese "Regeln".
Hendrik

