Hallo Forumsgemeinde,
durch meine tägliche Pendelei und der Suche nach einem Faltrad bin ich auf euer Forum gestoßen. Ich fahre täglich etwa 6 km mit dem Fahrrad.
Ich habe auch schon ein paar Beiträge gelesen und würde meine Anforderungen an ein Faltrad ungefähr so definieren
- Gewicht nicht unbedingt über 13 kg, da jeden Tag mehrfach Treppe hoch und runter tragen
- Schaltung muss eine Nabenschaltung sein. 3 Gänge sind ausreichend, mehr ist schön
- Nabendynamo ist eigentlich auch Pflicht. Auch wenn leider die meisten Rücklichter dennoch batteriebetrieben sind
- Ein einfacher, stabiler Faltmechanismus bei dem das Fahrrad schnell "gefaltet" werden kann
- Der Kettenschutz ist mir recht sympathisch, da ich gelegentlich auch mit Anzug unterwegs bin
- Preisvorstellung liegt bei bis 600 € und in begründeten Fällen auch etwas darüber
Bei meiner Suche bin ich jetzt mal auf das Dahon Roo D3 (Modell 2011) gestoßen, das alle oben genannten Punkte erfüllt. Hat jemand von euch Erfahrungen zu dem Rad oder Alternativvorschläge?
Ich habe auch mal mit dem Tern Link C3i geliebäugelt, aber auf den ersten Blick ist das teurer und schwerer. Daher bin ich eigentlich wieder davon abgekommen.
Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Hallo zusammen,
hmm schade also zum Roo D3 hat wohl keiner Erfahrungswerte, aber vielleicht könnt ihr mir dennoch bei meiner Entscheidung helfen.
Wie gesagt das Dahon Roo D3 steht für 444 € in der engeren Auswahl. Die Alternative, das Tern C3i ist meiner Meinung nach ziemlich ähnlich, wiegt allerdings gut 1,5 kg mehr und kostet auch ein paar Euros mehr. Bei beiden Räder handelt es sich um einen Stahlrahmen.
Seht ihr da Vorteile, die für das Tern sprechen?
Wie ist es mit dem Faltvorgang? Bei beiden Herstellern identisch von Einfachheit, Geschwindigkeit und Dauerfestigkeit? Ich habe da jetzt schon unterschiedliches gehört. Der eine schreibt, dass das Falten etwas zugunsten der Terns ist, ein anderer schreibt, dass die Dahonräder besser sind.
hmm schade also zum Roo D3 hat wohl keiner Erfahrungswerte, aber vielleicht könnt ihr mir dennoch bei meiner Entscheidung helfen.
Wie gesagt das Dahon Roo D3 steht für 444 € in der engeren Auswahl. Die Alternative, das Tern C3i ist meiner Meinung nach ziemlich ähnlich, wiegt allerdings gut 1,5 kg mehr und kostet auch ein paar Euros mehr. Bei beiden Räder handelt es sich um einen Stahlrahmen.
Seht ihr da Vorteile, die für das Tern sprechen?
Wie ist es mit dem Faltvorgang? Bei beiden Herstellern identisch von Einfachheit, Geschwindigkeit und Dauerfestigkeit? Ich habe da jetzt schon unterschiedliches gehört. Der eine schreibt, dass das Falten etwas zugunsten der Terns ist, ein anderer schreibt, dass die Dahonräder besser sind.
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Pibach
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Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Sowohl das Dahon Roo als auch das Tern Link sind Alurahmen.
Das Roo ist vergleichbar dem Vitesse, mit etwas tieferem Einstieg. Damit ist es geringfügig instabiler.
Ich bin mal eine ältere Version gefahren (hat sich glaub ich nicht viel geändert) fuhr sich nahezu identisch wie ein Vitesse, die Komponenten sind auch alle gleich. Von daher gelten eigentlich alle Vitesse Berichte hier ähnlich für das Roo. Ist ein vernünftiges Rad. Für 444,- passt auch der Preis. Tern Link sind auch gut. Da machst Du nichts falsch. Kannst ja auch mal bei Patrick anfragen, welche Preise der gerade für diese Räder hat (siehe Boxbike oben im Header). Im Gewicht nehmen die sich nichts wesentlich, eher sind die Angaben der Hersteller etwas unterschiedlich "berechnet".
Das Roo ist vergleichbar dem Vitesse, mit etwas tieferem Einstieg. Damit ist es geringfügig instabiler.
Ich bin mal eine ältere Version gefahren (hat sich glaub ich nicht viel geändert) fuhr sich nahezu identisch wie ein Vitesse, die Komponenten sind auch alle gleich. Von daher gelten eigentlich alle Vitesse Berichte hier ähnlich für das Roo. Ist ein vernünftiges Rad. Für 444,- passt auch der Preis. Tern Link sind auch gut. Da machst Du nichts falsch. Kannst ja auch mal bei Patrick anfragen, welche Preise der gerade für diese Räder hat (siehe Boxbike oben im Header). Im Gewicht nehmen die sich nichts wesentlich, eher sind die Angaben der Hersteller etwas unterschiedlich "berechnet".
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Weinbergschnecke
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Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Mein gut behandeltes Dahon ROO D3 von 2009 verendete dieses Frühjahr mit Rahmenbruch an der Sattelklemmung. Soll kein Einzelfall sein!
Ein Dahon ROO D3 für 444 Euronen ist mit Sicherheit kein aktuelles Modell mit tatsächlicher Garantie für den Rahmen (siehe meinen Beitrag mit dem Glide). Bei allen vor Mitte 2011 von Hartje ausgelieferten Rädern ist die Garantie offensichtlich futsch. Da hast Du ohne Händler-Kulanz nach 6 Monaten verloren, eben nur Gewährleistung.
Stabiler im Fahrverhalten ist das Vitesse D 3, ich hatte beim Modell 2012 nur massive Qualitätsmängel, dass es schnell zurückging.
Das billige Tern habe ich zur Probe gefahren: Finger weg, der zweiteilige senkrechte Vorbau ächzt und wackelt.
Mein Tipp: ZEG Pegasus D3 (Dahon!) mit Stahlrahmen, vor einigen Wochen für 339 Euro gesehen (Kaina Itzehoe) und selbst probegefahren. Das aktuelle Modell 2012 hat die i-motion Schaltung und einen geklemmten Lenker. Der Vorgänger hat die alte Schaltung und einen festgeschweißten Lenker.
Der senkrechte Vorbau ist einteilig und solide! Stahl bricht auch nicht so leicht.
Beim ZEG-Händler gibt es auch keine Garantieprobleme, das genannte Modell hat den Code für die aktuelle Dahon Registrierung.
Das Tern Link Link d7i Licht, was ich als Ersatz für Roo und Vitesse angeschafft habe, erfüllt bisher alle Erwartungen. Sehr stabil im Rahmen und Vorbau: da knarzt nichts. Durch die 7 Gang Shimano ist man einfach flotter unterwegs. Der Faltmechanismus geht traumhaft leicht, nur einen Doppelständer habe ich nachgerüstet. Insgesamt wirkt das Rad solider, als Dahon.
Ohne Licht (selber Akkulicht nachrüsten) bekommt man das Rad bereits für 664 Euro, mit Licht geht es wohl um die 750 Euro los.
Ein Dahon ROO D3 für 444 Euronen ist mit Sicherheit kein aktuelles Modell mit tatsächlicher Garantie für den Rahmen (siehe meinen Beitrag mit dem Glide). Bei allen vor Mitte 2011 von Hartje ausgelieferten Rädern ist die Garantie offensichtlich futsch. Da hast Du ohne Händler-Kulanz nach 6 Monaten verloren, eben nur Gewährleistung.
Stabiler im Fahrverhalten ist das Vitesse D 3, ich hatte beim Modell 2012 nur massive Qualitätsmängel, dass es schnell zurückging.
Das billige Tern habe ich zur Probe gefahren: Finger weg, der zweiteilige senkrechte Vorbau ächzt und wackelt.
Mein Tipp: ZEG Pegasus D3 (Dahon!) mit Stahlrahmen, vor einigen Wochen für 339 Euro gesehen (Kaina Itzehoe) und selbst probegefahren. Das aktuelle Modell 2012 hat die i-motion Schaltung und einen geklemmten Lenker. Der Vorgänger hat die alte Schaltung und einen festgeschweißten Lenker.
Der senkrechte Vorbau ist einteilig und solide! Stahl bricht auch nicht so leicht.
Beim ZEG-Händler gibt es auch keine Garantieprobleme, das genannte Modell hat den Code für die aktuelle Dahon Registrierung.
Das Tern Link Link d7i Licht, was ich als Ersatz für Roo und Vitesse angeschafft habe, erfüllt bisher alle Erwartungen. Sehr stabil im Rahmen und Vorbau: da knarzt nichts. Durch die 7 Gang Shimano ist man einfach flotter unterwegs. Der Faltmechanismus geht traumhaft leicht, nur einen Doppelständer habe ich nachgerüstet. Insgesamt wirkt das Rad solider, als Dahon.
Ohne Licht (selber Akkulicht nachrüsten) bekommt man das Rad bereits für 664 Euro, mit Licht geht es wohl um die 750 Euro los.
Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Hallo Weinbergschnecke,
danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich habe mich nach einigen Recherchen und nach vielen Überlegungen nun dazu entschlossen weder das Dahon Roo D3, noch das Tern Link C3i zu kaufen, sondern lieber ein etwas höherwertigeres Rad.
Und wenn schon besser, dann doch immerhin mit 7 Gang Nabenschaltung. Somit war die engere Auswahl sehr schnell auf das Tern Link D7i und das Dahon Mµ P7 gefallen. Eigentlich wollte ich nun das Mµ P7 bestellen, aber das gab es bei einigen Shops nicht mehr, obwohl es noch auf deren Homepage gelistet war. Nach deinem Beitrag überlege ich nun mir das Link D7i zuzulegen. Etwas abschreckend finde ich allerdings noch das Gewicht von 14,4 kg. Verglichen zum MµP7 mit 13,1 kg ist es immerhin fast 1,5 kg schwerer.
Eine Frage hätte ich noch an dich: Wie groß bist du denn eigentlich und ist die Sitzposition / Körperhaltung auf deinem Rad bequem? Das Mµ P7 hat nämlich ebenfalls einen telekopierbaren Lenker und ich überlege noch, ob es für mich sinnvoll wäre auf etwas Stabilität zu verzichten und dafür womöglich den Komfort zu erhöhen. Ich selber bin 1,86 m groß.
danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich habe mich nach einigen Recherchen und nach vielen Überlegungen nun dazu entschlossen weder das Dahon Roo D3, noch das Tern Link C3i zu kaufen, sondern lieber ein etwas höherwertigeres Rad.
Und wenn schon besser, dann doch immerhin mit 7 Gang Nabenschaltung. Somit war die engere Auswahl sehr schnell auf das Tern Link D7i und das Dahon Mµ P7 gefallen. Eigentlich wollte ich nun das Mµ P7 bestellen, aber das gab es bei einigen Shops nicht mehr, obwohl es noch auf deren Homepage gelistet war. Nach deinem Beitrag überlege ich nun mir das Link D7i zuzulegen. Etwas abschreckend finde ich allerdings noch das Gewicht von 14,4 kg. Verglichen zum MµP7 mit 13,1 kg ist es immerhin fast 1,5 kg schwerer.
Eine Frage hätte ich noch an dich: Wie groß bist du denn eigentlich und ist die Sitzposition / Körperhaltung auf deinem Rad bequem? Das Mµ P7 hat nämlich ebenfalls einen telekopierbaren Lenker und ich überlege noch, ob es für mich sinnvoll wäre auf etwas Stabilität zu verzichten und dafür womöglich den Komfort zu erhöhen. Ich selber bin 1,86 m groß.
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Weinbergschnecke
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Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Hallo, meine Größe ist zufällig auch 1,86m. Der Vorbau könnte da ein paar cm höher sein, aber es geht bisher ganz gut, man gewöhnt sich an die Sitzhaltung. Der einteilige Vorbau wackelt gar nicht, eindeutig ein großer Vorteil.Wenn man bequemer sitzen will könnte man ja auch den Lenker tauschen. Ansonsten ist das Rad besser, als die Dahon. Besonders der Klappmechanismus ist traumhaft leichtgängig. Subjektiv ist das Rad eher leicht und gut anzufassen, selbst mit dem nachgerüsteten Doppelständer. Und es läuft wirklich saugut und leicht: ich bin sehr zufrieden!
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Pibach
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Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Die Gewichtsangaben sind dazu falsch, einfach ignorieren. Stattdessen die Gewichte der Einzelkomponenten zusammenaddieren. Der Link Rahmen ist nach bisherigem Kenntnissstand etwa 400 g schwerer als der Mu Rahmen, dafür vielleicht (?) etwas stabiler. Der Verge Rahmen liegt wohl etwa dazwischen vom Gewicht.
Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Besten Dank für eure Tipps und Infos.
Ich habe das D7i (ohne Lichtausstattung) nun bestellt. Bin schon ganz gespannt darauf....
Ich habe das D7i (ohne Lichtausstattung) nun bestellt. Bin schon ganz gespannt darauf....
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Weinbergschnecke
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Re: Erfahrung zum Dahon Roo D3 oder Alternativvorschlag?
Hallo, ich habe mein Rad auf einer recht neuen Bosch Personenwaage gemessen, die Differenz. Mit den doch recht schweren Doppelständer sind es 14,3 kg. Der Ständer soll 992 Gramm wiegen. Der Originalständer wiegt 180 Gramm.Also ist das Rad deutlich leichter, als angegeben, im Originalzustand mit Einbeinständer 13,5 kg schwer, mit Nabendynamo! 