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Das Auto ist ein Armutsmodell

allgemein zum Thema Fahrräder
QUAAAK
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von QUAAAK »

Rone hat geschrieben: und auf der Arbeit müsst Ihr auch anständiges Deutsch abliefern.

nein.meine mir anvertrauten mitarbeiter bestehen aus russen,türken,arabern,3 deutschen.und es klappt hervorragend.jeder versteht den anderen,auch schriftlich funktionuckelt es prima.und es kommt eben nicht so sehr auf die sprachkenntisse der mitbürger drauf an,sondern wie sie sich verhalten.fahre mal nach florida,wo ich längere zeit war,da leben hispanics aus puerto rico,kuba und mexico.die können garkein english.jahrzehntelang ist ihr english nur auf das wichtigste reduziert.und es klappt.aber der deutsche will ja alles immer perfekt haben,alles muss immer minutiös perfekt geplant sein,die leichtigkeit ist hier nicht vorhanden,allenfalls von unseren migrantischen mitbürgern. :lol:

um auf das thema wieder zurückzukommen,da ich seit 6 wochen kein privat-auto mehr habe,habe ich mich daran gewöhnt und werde das auto noch mehr stehenlassen in meiner garage als vorher.das geht alles auch ohne auto,dauert halt eben etwas länger.und kopenhagen mit rad ist was ganz anderes als bei uns.selbst erlebt,da nehmen die autofahrer sehr viel rücksicht auf radfahrer.bei uns wird man ja oft bedrängelt und autofahrer haben keine gedult,wenn es mal 10 sekunden länger dauert.daran sollte man arbeiten.ich finde man sollte hier gesetze wie in austria oder der schweiz einführen.die haben da drastische strafen,sogar für 10-20 km/h übertretung.desweiteren 130 km/h auf autobahnen.wer rasen will und die sau raus lassen will zum beispiel mit einem porsche turbo :D ,der kann nen tach nürburgring buchen.
Pibach
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach »

Hey Quaaak, nach so einem Pladoyer für liberale Umgansformen und mehr Leichtigkeit forderst Du mehr Einschränkungen und sogar harte Strafen in der Verkehrsregelung? Wie passt das zusammen?
QUAAAK
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von QUAAAK »

weil ich jeden tag sehe was los ist,vorallem in berlin.ich war schon immer ein verfechter für mehr strafen und kontrollen seitens der policia,da es manche,viele,nicht anders verstehen.ich gehöre zu der fraktion,die bei 30 exakt strich 30 fährt,und bei 50 das gleiche.vielleicht mal 3-5 km/h mal darüber.und wenn ich sehe,wie vor schulen gerast wird in 30er zonen,könnte ich ne bombe reinschmettern.ich empfinde die strafen bei uns als lachhaft.und wenn jetzt dieses neue flensburger punktesystem kommt ab 2013,finde ich es auch ne verarschung,da es da auch nur um eine neue geldeinamequelle geht,und nicht darauf zielt,die autofahrer in die richtige richtung zu lenken.
Pibach
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach »

QUAAAK hat geschrieben:...die autofahrer in die richtige richtung zu lenken.
Und was ist die "richtige Richtung"?
Mehr Strafen statt Aufklärung?
Radikale Durchsetzung aller Regeln?
Oder nur bestimmte Regeln?
QUAAAK
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von QUAAAK »

Pibach hat geschrieben:
QUAAAK hat geschrieben:...die autofahrer in die richtige richtung zu lenken.
Und was ist die "richtige Richtung"?
Mehr Strafen statt Aufklärung?
Radikale Durchsetzung aller Regeln?
Oder nur bestimmte Regeln?

ok.alle regeln abschaffen und in das gewissen der bürger einreden,sie AUFKLÄREN.dann wird alles gut und alle halten sich an regeln.
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Muc-Falter »

Vor tausenden von Jahren brannte mal ein Dornenbusch.
Die Stimme daraus brachte 10 Gebote zu den Menschen.

Und obwohl Millionen von Menschen glauben dass diese Gebote von Gott stammen
werden sie nicht eingehalten.
Als Strafen drohen Fegefeuer und ewige Verdammnis und trotzdem verhindert es nicht die Übertretungen.

Aber bei den Verkehrsregeln ist man der Ansicht die Menschen halten sich daran?
Warum? Die Ablasszettel der Rennleitung gibt es für wenige €...
:lol: :lol: :lol:
Motte
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Motte »

Ich sag mal platt; bei uns ist das "Freie Fahrt für freie Bürger" das geworden, was für den Amerikaner das Recht auf Tragen einer Schusswaffe ist. Und da legen beide Völker ein eher irrsinniges Verhalten an den Tag.

Wer das ändern will, muss entweder sehr viel Zeit (so 2 - 3 Generationen) mitbringen (die hat kaum ein Politiker) und kann sich nie sicher sein, dem Ziel näher zu kommen oder er setzt auf eine Doppelstrategie. Strafe und Kontrolle hier und jetzt und parallel dazu Aufklärung und Überzeugung. Wenn das auch nur einigermaßen Aussicht auf Erfolg haben soll, dann muss das aber so langsam eingeführt werden, dass sich die Bürger auch drauf einstellen können. Die Frankfurter und die Hamburger Stadtpolitiker haben das eigentlich seht gut hin bekommen - erst gelbe und rote Karten verteilt und dann nach Monaten den härteren "ordnungspolitischen Kurs" durchgesetzt.

Wenn Dir schon Dein Fahrlehrer sagt, "das brauchst Du für die Prüfung" danach vergisst Du das mal ganz schnell, dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Kids das Auto eher als Waffe im Kampf um die urbane Vorherrschaft verstehen.

Hat primär übrigens gar nichts mit sklavischem Regeln beachten zu tun. sondern auch mit der Art wie man die Regeln missachtet.
Wenn z.B. Radfahrer in Fußgängerzonen, die nicht für sie freigegeben sind, rumsausen und dies so tun würden, dass die Fußgänger sich nicht ängstigen müssen. (also sich sehr passiv verhalten und zur Not mal absteigen wenn es zu eng wird) - dann gäbe es dort überhaupt kein Problem zu lösen.

Und was zeigt die Realität?
Fahrbahn - rechts davon ein Radweg - rechts davon ein Gehweg.
Wo parkt der Autofahrer (also das Alpha Tier des Straßenverkehrs)?
Klar - rechts vom Fahrbahnrand - um den "Verkehr" nicht zu stören. Und damit man in Ruhe die Fahrertüre aufmachen kann mittig auf Fuß- und Radweg. Dahinter steckt die verinnerlichte Einstellung, dass alles was keinen Motor hat nicht wichtig ist. Klar die StVO schreibt das Halten und Parken am rechten Fahrbahnrand vor - das brauch man aber nur für die Prüfung. :mrgreen:

Die Polizei und das Ordnungsamt kümmern solche Kleinigkeiten nicht, weil sie im Regelfall nicht unfallträchtig sind. Aber es ist die Summe dieser Kleinigkeiten (und weniger der spektakuläre Rotlichtverstoß) der die Ansichten zementiert. Denn die Kleinen lernen natürlich....wenn ich erst ein Auto hab, dann darf ich auch wie Vati Fußgänger jagen.
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Travelking »

Ich hätte gerne einen Danke Button ;)
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach »

Motte hat geschrieben: Wer das ändern will, ...
Also das mit den Schusswaffen würde ich gerne geändert sehen. Zumindest aber für Deutschland kein so drängendes Problem. Das mit der "Freien Fahrt für freie Bürger" finde ich dagegen gut und kann ich unterstützen. Ich finde Diskussionen um generelles Tempolimit auf Autobahnen oder 30km/h in der Stadt nicht nützlich. Und nur weil ich lieber Fahrrad fahre möchte ich deswegen nicht Autofahrer "sinnlos" beschränken. Ich denke auch man kommt da nur weiter, wenn man keine Fronten aufbaut. Der Verkehr muss insgesamt effizienter werden. Nur mit Auto wird das nicht gehen. Aber auch nicht gegen das Auto.
TomK
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von TomK »

@Motte: Volle Zustimmung.

@Pibach: In Köln hat man jetzt etliche Tempo 70 Sonderregelungen abgeschafft. Einer der Bezirksbürgermeister fand das gar nicht gut: http://www.express.de/koeln/protest-geg ... 08586.html. Ich glaube hier ist die Frage eher warum eine solche Sonderregelung überhaupt sein muss. Die paar Sekunden Zeit die das dem KFZ im Optimalfall bringen kann sind *imho* nicht die Nachteile wert.

Die höheren Geschwindigkeiten innerhalb von Ortschaften gehen direkt zu Lasten der anderen Verkehrsteilnehmer und Anwohner. Lärm ist dabei ein großer Faktor und die notwendige Infrastruktur (Ampeln, breite Fahrbahnen, Mittelstreifen, ...). Lange Zeit hat man der Mobilität den Vorzug vor dem Aufenthalt gegeben. Da sollte meiner Meinung nach ein besserer Mittelweg gefunden werden.
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