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Sechs Kinder auf dem Schulweg

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Uli
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Uli »

Störung!
Zuletzt geändert von Uli am Sa Apr 14, 2012 4:00 am, insgesamt 1-mal geändert.
Muc-Falter
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Muc-Falter »

Pibach hat geschrieben:
Motte hat geschrieben:Früher hätte ich ihn dafür am liebsten auf den Mond geschossen, heute in der Rückschau fand ich das eine großartige Reaktion von ihm.
Nun, ich denke das hat dennoch Spuren hinterlassen. Du bist ja nun auch sehr "sicherheitsorientiert" (vermute ich). Andere Kinder würden unter diesen Kindheitsbedingungen vielleicht gar nicht mehr Radfahren?
Und wieso wohl fahren viele Radfahrer bei Rot? Und wieso regen sich darüber immer wieder welche auf? Und wie viele Radfahrer hätten wir wohl noch, wenn man diese Rotampelvergehen oder NichtSTVOkonformeFussgängerwegnutzungen konsequent wegregeln würde?
Langsam vergaloppierst Du Dich schon etwas, finde ich.
Jeden Verstoss und Alles mit dem "Argument" sonst gibt es weniger Radfahrer glattzubügeln halte ich für kontraprodukti und auch für falsch. Nur weil du dich auf dem Fahrrad durch die Welt bewegst bist du kein besserer Mensch und bewegst dich auch nicht in einem rechtsfreien Raum.
Je weniger sich die Radfahrer an die Regeln halten umso grösser wird der politische Druck diese dazu zu zwingen. Mit neuen Pflichten, mit Nummernschilder ect. Ganz ohne Rücksicht darauf wie sich das auf die Zahl der Radfahrer auswirkt. Schon jetzt liest du mehr über Radl-Rambos als die positiven Seiten und Effekte beim Radfahren!

Jm2c
Michael
Motte
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Motte »

Zumindest dürften Peter und ich in diesem Punkt niemals auf einer Linie sein. :mrgreen:

Sagen wir mal so - zumindest in der Folgezeit hab ich zugesehen, dass mein Rad den Vorschriften entspricht.
Und bleibe bis heute bei Rot stehen, wenn ich rechtzeitig bremsen kann. Erstens kostet das schlappe 100 Euro und zweitens finde ich es ausgesprochen peinlich, wenn mich jemand belehrt, wie die Vorschriften aussehen.

Und natürlich würde ich es unmöglich finden, wenn jemand hin ginge und seinem Kind beibringt immer dann die rote Ampel zu ignorieren, wenn gerade kein Auto kommt. Oder an einer wartenden Kindergruppe vorbei - bei Rot - die Straße überquert. Nur als Erinnerung, wir reden von Kindern, welche die Tragweite ihrer Entscheidung noch nicht so abschätzen können wie Erwachsene und die ihren Platz in der Welt erst noch finden müssen.

Wenn zur Freude am Radfahren gehört sich nicht um Regeln zu scheren - dann gibt auch keinen Grund, dass es im Straßenverkehr mehr davon geben soll. Das führt im Alltag, wenn über die Teilhabe am Verkehr gesprochen wird nur dazu, dass Dich alle andern nicht für voll nehmen und Dich in der Ecke "Spiel und Sportgerät" ablegen. Denen muss man Arenen bauen - aber keine neuen Straßen. Damit dürftest den anderen Radfahrern eher schaden als ihnen nutzen.

Warum sich bei Rot alle anderen aufregen?
Ganz einfach - alle anderen stehen ganz brav da - so wie es die Vorschrift auch vorschreibt und sehen dem wie auf dem Präsentierteller stehenden Radfahrer zu, wie er sich darüber hinweg hebt (und das auch noch als "minderwertiger Verkehrsteilnehmer) Logisch, das - obwohl wenig unfallträchtig - so ein Punkt es immer in die Top Ten schafft, was Autofahrer an Radlern stört.

Zweiter Punkt ist "Fahren ohne Licht" - dürfte auch nur zu sehr wenigen Unfällen führen. Erstens sind Nachts weniger Radler unterwegs und die wenigen sind sicher nicht komplett lebensmüde. Können sich ja auch darauf verlassen, dass die Autofahrer nicht solche Freigeister sind und mit Licht fahren- also gut zu sehen sind. Autofahrer sind aber nur zu einem ganz geringen Prozentsatz hartgesottene Mörder und haben gar keinen Spaß daran einen anderen Menschen zu überfahren. Daher flößen ihnen die mit der 5-fachen Geschwindigkeit eines Fußgängers in der Dunkelheit plötzlich auftauchenden Dunkelradler eine Heidenangst ein. "Was wenn ich nur eine Sekunde später...." Daher auch der Hass auf diese Gruppe, der mit reinen Unfallzahlen gar nicht zu erklären wäre.
Pibach
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Pibach »

Muc-Falter hat geschrieben:Nur weil du dich auf dem Fahrrad durch die Welt bewegst bist du kein besserer Mensch
?
Das behauptet doch auch niemand.
Jeden Verstoss und Alles mit dem "Argument" sonst gibt es weniger Radfahrer glattzubügeln halte ich für kontraprodukti und auch für falsch.
Nun, man sollte bei jeder Maßnahme versuchen, deren unterschiedliche Effekte zu berücksichtigen und dann entscheiden, ob man das so möchte. Z.B. bei bestimmten Steuern könnten Finanzgeschäfte ins Ausland abwandern - um mal ein Beispiel aus einem ganz anderen Bereich zu wählen.
Je weniger sich die Radfahrer an die Regeln halten umso grösser wird der politische Druck diese dazu zu zwingen.
Ja. Das ist ein Spannungsfeld. Das liegt daran, dass man in Deutschland alles gerne geregelt hätte - ziemlich unabhängig davon, ob das auch wirklich nötig ist. Und dann empfindet man es als unbefriedigend, wenn die Regeln nicht auch konsequent verfolgt werden. Eigentlich sollte man aber das Augenmerk mehr auf die Zielsetzung und die unterschiedlichen Effekte der Maßnahmen richten. Ich sehe diesbezüglich aber schon eine durchaus positive Entwicklung, wie man ja auch an deinem Schulkinder-Beispiel beobachten kann.

PS: Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich bin auch für ordentliche Beleuchtung. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen.
EmilEmil
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von EmilEmil »

Pibach hat geschrieben:Daraus folgern wir ... ?
Diese Schulkinder sind nicht nur unbeleuchtet, sonder auch unterbelichtet.
MfG EmilEmil
Rone
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Rone »

Emil? Bitte lies Deinen Beitrag und lösche oder korrigiere ihn, ansonsten könnten mehr Leute denken, Du seist unterbelichtet!

Sorry, aber solche Kommentare sind unter aller Sau. Wir reden hier von Kindern aka Verkehrsdetektiven!
EmilEmil
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von EmilEmil »

@ Rone,
ganz kurz, diese Kinder sind über 10 Jahre alt und ich gehe davon aus, eigenverantwortlich auf dem Schulweg unterwegs. Wenn diese ihren Verstand nicht gebrauchen, um zu erkennen, daß man als Verkehrsteilnehmer bei Dunkelheit mit Beleuchtung unterwegs sein muß, um gesehen zu werden, dann setze ich irgendeinen Defekt voraus. Wenn jemand unterbelichtet ist, kann er bei richtiger Belichtung immerhin noch eine günstige Entwicklung nehmen.
MfG EmilEmil
Rone
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von Rone »

Ich bleibe dabei: Wir reden von Kindern! Ich habe zwei, der ältere ist acht. Der ist in Sachen Verkehr noch völlig ahnungslos, genau wie seine Altersgenossen! Und darum finde ich Dein "Wording" weiterhin deplatziert.

Edit: Das Alter ist übrigens unklar. Beim Sehen kann man wohl schlecht das Alter der Kinder abschätzen.
hahahaben
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Re: Sechs Kinder auf dem Schulweg

Beitrag von hahahaben »

Hallo!
Ich kann mich noch daran erinnern wie meine Tochter zur Grundschule ging, mit einem Fhrrad durften sie erst in der 4.Klasse kommen, weil davor war die Fahrradprüfung und dort wurde auch auf die Verkehrssicherheit geachtet. Auch fand eine Regelmäßige Prüfung der Räderauf auf dem Schulgelände statt und das war Top. Wenn etwas mit dem Rad war wurden auch die eltern benachrichtigt und das Kind durfte mit dem Rad erst wieder zur Schule fahren wenn es wieder Verkehrssicher war. Naja ist jezuz 9 Jahre her!
m.f.g.
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