Na, die Frage war ja nicht ob man Fahrtrichtungszeiger am Rad zulassen sollte, sondern ob sie bereits heute sinnvoll sind oder sein können.
Nun sind wir ja nicht in Rio sondern in Deutschland - und da würde die Einführung von Fahrtrichtungszeigern an Fahrrädern mit einer Ausstattungs- und Nutzungspflicht einhergehen. Außerdem würde dann - wie bei Mofas ein entsprechend stabiler Rückspiegel vorgeschrieben. Und das Ding muss dann natürlich auch eine "Quäke" haben, damit man dran denkt es wieder abzustellen. Will das jemand ?
Ich vermute aber, dass es daran scheitern wird eine zuverlässige Beleuchtungsstärke über den gesamten Tag bereitzustellen. (denn der alleinige Batteriebetrieb dürfte keine Zustimmung finden)
Subjektiv hab ich schon den Eindruck, dass
alle Verkehrsteilnehmer in den letzten 20 Jahren eine gewisse Lust am Regelbruch entwickelt haben. Wüsste z.b. nicht, dass früher so viele Menschen als Fußgänger bei Rot über die Ampel gingen und sich auch von wartenden Schulklassen nicht irritieren lassen. Und weil es ja auch Thema ist. Ich denke, dass gefühlt 80% der Kraftfahrer hier im Ruhrgebiet heute den Fahrtrichtungszeiger nicht korrekt nutzen. Also gar nicht blinken oder erst, wenn sie sich bereits eingeordnet haben oder abgebogen sind. Das macht unsere Kreisverkehre hier so leistungsfähig
