Definition Faltrad und Einordnung von “Designrädern“
Definition Faltrad und Einordnung von “Designrädern“
eine kleine frage, kann man designräder wie z.b. das gocycle zu den falträdern dazuzählen- wikipedia macht dies - oder gelten diese als eigenständige fahrradgattung. viele elemente sind ja ähnlich wie bei falträdern, aber es liegt natürlich das hauptaugenmerk auf ein schickes eigenständiges und auffallendes design mit vielen proprietären lösungen.
Zuletzt geändert von Pibach am Mo Dez 05, 2011 3:08 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel treffender
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Re: designräder
Ist es faltbar würde ich es zu den Falträdern zählen,
egal wie groß
oder wie designed es ist....
Das gocycle lässt sich zwar auseinander nehmen, aber nicht falten. Ergo kein Faltrad, denn zerlegen lässt sich jedes Rad.
jm2c
egal wie groß
oder wie designed es ist....
Das gocycle lässt sich zwar auseinander nehmen, aber nicht falten. Ergo kein Faltrad, denn zerlegen lässt sich jedes Rad.
jm2c
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Pibach
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Re: designräder
“zerlegen“ oder “falten“?
Ist nicht immer so leicht voneinander abzugrenzen.
Bei einigen Bike Friday oder Airnimal muss man das Vorderrad rausnehmen.
Bei den LockJaw Rahmen benötigt man einen Inbus, bevor sich der Rahmen falten lässt.
Ich würde beides trotzdem zur erweiterten Kategorie der Falträder zählen.
Selbst ein Helius CC Travel von Nicolai könnte man da noch einrechnen.
Moulton oder Break Away sind klassische Zerlege-Räder.
Beim Gocycle werden die Räder abgenommen, der Hauptrahmen wird gefaltet.
Das ganze ergibt ein kompaktes Paket. In sofern schon noch bisschen “Faltrad“.
Das Design ist bei dieser Zuordnung jedenfalls nicht relevant.
Ist nicht immer so leicht voneinander abzugrenzen.
Bei einigen Bike Friday oder Airnimal muss man das Vorderrad rausnehmen.
Bei den LockJaw Rahmen benötigt man einen Inbus, bevor sich der Rahmen falten lässt.
Ich würde beides trotzdem zur erweiterten Kategorie der Falträder zählen.
Selbst ein Helius CC Travel von Nicolai könnte man da noch einrechnen.
Moulton oder Break Away sind klassische Zerlege-Räder.
Beim Gocycle werden die Räder abgenommen, der Hauptrahmen wird gefaltet.
Das ganze ergibt ein kompaktes Paket. In sofern schon noch bisschen “Faltrad“.
Das Design ist bei dieser Zuordnung jedenfalls nicht relevant.
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Re: designräder
Ich würde den Begriff Klapprad oder Faltrad so weit fassen, dass alles darunter fällt, was von Hause aus reversibel dafür vorgesehen ist zum Transport ein wesentlich kleineres kompakteres Volumen zu bekommen. Also auch die Moultons und ein Santana Tandem mit Schraubmuffen. Es gibt auch sehr umständlich zu faltende Räder mit Rahmenscharnier. Wo sollte man die dann einordnen?
Kompakträder mit Faltlenker und Klapppedale würde ich hingegen nicht zu den Falträdern rechnen.
Im Alltagsbetrieb des Bike Fridays brauchst Du das Vorderrad beim Falten nicht raus nehmen. Das macht man nur, wenn es um den letzten Zentimeter geht und es in den Koffer soll.
Kompakträder mit Faltlenker und Klapppedale würde ich hingegen nicht zu den Falträdern rechnen.
Im Alltagsbetrieb des Bike Fridays brauchst Du das Vorderrad beim Falten nicht raus nehmen. Das macht man nur, wenn es um den letzten Zentimeter geht und es in den Koffer soll.
Re: designräder
Ich würde die Grenze enger ziehen. Alles das ich "mal eben" zusammenfalten kann um es z.B. mit in den ÖPNV oder das Büro zu nehmen ist ein Faltrad.
Alles wo ich dabei Werkzeug benötige oder danach mehrere Teile habe ist ein Zerlegerad.
Aber die Grenzen sind natürlich fließend.
Alles wo ich dabei Werkzeug benötige oder danach mehrere Teile habe ist ein Zerlegerad.
Aber die Grenzen sind natürlich fließend.
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Muc-Falter
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Re: designräder
Nachdem ich mir auch das Video zum Rad angesehen habe muss ich mich korregieren:
Das Gocycle selbst ist schon schön und durch seine Faltmöglichkeit sicher auch ein Faltrad.
Aber es faltet für den Transport, nicht zB für die S- oder U-Bahn.
Damit käme es für mich nicht in Frage.
LG
Michael
Das Gocycle selbst ist schon schön und durch seine Faltmöglichkeit sicher auch ein Faltrad.
Aber es faltet für den Transport, nicht zB für die S- oder U-Bahn.
Damit käme es für mich nicht in Frage.
LG
Michael
Re: Definition Faltrad und Einordnung von “Designrädern“
Da das Gocycle komplett ohne Pedalunterstützung auskommt, würde ich es als Zerlege-Mofa bezeichnen.
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Re: Definition Faltrad und Einordnung von “Designrädern“
@ TomK
"Da das Gocycle komplett ohne Pedalunterstützung auskommt, würde ich es als Zerlege-Mofa bezeichnen."
Aus meiner Erfahrung heraus ist das gocycle eher ein Fahrrad denn ein eBike - ein durchdachtes Konzept mit vielen bahnbrechenden technischen Lösungen, hat aber einen komplett anderen Ansatz, als ein übliches Pedelec.
Der Motor unterstützt bis 32km/h (im US-Modus), aber erst ab ca. 5km/h und dann schlimmstenfalls nicht länger als 5 Min. unter Vollast - dann ist er überhitzt. D.h., man fährt das gocyle wie ein Rad ohne Motor (was sehr gut geht) und nutzt ab und zu für kurze Zeit die Motorunterstützung zusätzlich, beim Überholen, an kurzen Anstiegen oder zum zügigen Beschleunigen - die meiste Zeit fährt man aber ohne Motorunterstützung.
Deshalb halte ich das Konzept für innerstädtischen Verkehr gut geeignet, für Langstrecken taugt es meiner Meinung nach nicht. Für ein eBike ist es super leicht mit 16,2kg, läßt sich gut tragen, das Zerlegen für tägliches Pendeln kommt wohl nicht in Frage, ist einfach zu umständlich.
Ich habe den Kauf nicht bereut, obwohl ich es wenig nutze, dafür sind meine Distanzen zu weit (28km pro Strecke). Da nehme ich lieber das Airnimal Joey Move mit BionX System. Das ist genauso schnell, hat 70km Reichweite und rekuperiert bei jedem Bremsvorgang und beim Bergabfahren, fährt sich sehr gut (und läßt sich falten).
Gruß TIL
"Da das Gocycle komplett ohne Pedalunterstützung auskommt, würde ich es als Zerlege-Mofa bezeichnen."
Aus meiner Erfahrung heraus ist das gocycle eher ein Fahrrad denn ein eBike - ein durchdachtes Konzept mit vielen bahnbrechenden technischen Lösungen, hat aber einen komplett anderen Ansatz, als ein übliches Pedelec.
Der Motor unterstützt bis 32km/h (im US-Modus), aber erst ab ca. 5km/h und dann schlimmstenfalls nicht länger als 5 Min. unter Vollast - dann ist er überhitzt. D.h., man fährt das gocyle wie ein Rad ohne Motor (was sehr gut geht) und nutzt ab und zu für kurze Zeit die Motorunterstützung zusätzlich, beim Überholen, an kurzen Anstiegen oder zum zügigen Beschleunigen - die meiste Zeit fährt man aber ohne Motorunterstützung.
Deshalb halte ich das Konzept für innerstädtischen Verkehr gut geeignet, für Langstrecken taugt es meiner Meinung nach nicht. Für ein eBike ist es super leicht mit 16,2kg, läßt sich gut tragen, das Zerlegen für tägliches Pendeln kommt wohl nicht in Frage, ist einfach zu umständlich.
Ich habe den Kauf nicht bereut, obwohl ich es wenig nutze, dafür sind meine Distanzen zu weit (28km pro Strecke). Da nehme ich lieber das Airnimal Joey Move mit BionX System. Das ist genauso schnell, hat 70km Reichweite und rekuperiert bei jedem Bremsvorgang und beim Bergabfahren, fährt sich sehr gut (und läßt sich falten).
Gruß TIL