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Dahon Lenksäule Varianten

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Harry
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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Harry » Fr 7. Jun 2013, 15:58

ja, mit 1 1/8" steuersatz/gabelschaft hab ich bisher immer ahead bzw. außenklemmung verbunden. und bei quill stem bzw. innenklemmung habe ich 1" im hinterkopf gehabt. aber wenn hier so sensibel reagiert wird, traue ich mich gar nicht weiter auf das thema einzugehen.

Pibach
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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Pibach » Fr 7. Jun 2013, 17:40

Pibach hat geschrieben: Alle Dahon oder Tern haben 1 1/8" Gabelschaft, nur die ganz alten Dahon haben noch 1".
Vielleicht hab ich das Missverständnis mit obigem Posting geschürt?

Bild einer alten Dahon Lenksäule "Dahon Handlepost 2004 (pre- A head style)":

Bild
Quelle

Gemeint hab ich jedenfalls ein "1 Zoll System", das bezieht sich hier hier im Kontext auf den Gabelschaft Innendruchmesser, in den kommt der Quill Stem (Innenklemmung). Aussendurchmesser dieser Gabelschäfte und damit auch der Lager ist nach wie vor 1 1/8". D.h. dem Rahmen (Steuerrohr) ist es ziemlich egal, ob Ahead oder Quill Stem Gabel, das passt erstmal - die richtigen Lager vorausgesetzt (integriert, semi-integriert, gepresst, gesteckt oder geschraubt).
Die höchste Biegebelastung durch den Lenker trägt allerdings der Quill Stem, von daher ist dessen Durchmesser limitierender Faktor, der Außendurchmesser des Gabelschaftes oder der Lager ist dagegen für die Stabilität gar nicht wirklich maßgeblich.
Ich schätze wegen der 1" Problematik gibt es den Brompton Lenker auch nur in ChroMo, eine Alulenksäule würde mit dem geringen Durchmesser zu weich.

Bike Friday benutzt soweit ich weiß dagegen Gabeln mit 1" Gabelschaft-Aussendruchmesser:

Bild

Und nutzt Aussenklemmung. Ebenso das Xootr Swift.
Ich glaub das sind Gabeln mit Gewinde. Wie das dann außen (über das Gewinde?) geklemmt wird, weiß ich allerdings nicht.

Airnimal Lenksäulen haben schließlich 1 1/8 Innendurchmesser, gewindelos. Leider erfordern die zur Anpressung aber ein Zwischenstück und das trägt auch die Klemmung, passt also nicht direkt an eine Dahon Gabel. Vielleicht gehts es aber mit einer geeigneten Klemmschelle? Das Zwischenstück könnte man dann weglassen. Denn die permanente Anpressung ist wie oben beschrieben gar nicht nötig (es reicht, zur Montage anzupressen)!

Eine 1 1/8" außengeklemmte, steckbare Lenkerstütze, kompatibel zu Ahead (gewindelos) fänd ich am besten, falls jemand sowas kennt.

Auch noch ne interessante Alternative wär das Konzept des Kosta Faltrollers, siehe hier.

Edit: Bike Friday ist innen gesteckt und dann außen geklemmt.
Airnimal Stem hat laut Sero leider nicht 1 1/8" Innendurchmesser (2,86cm) sondern 3,2cm.

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Pibach » Di 12. Nov 2013, 17:12

Von Anemos gibt es eine Ahead Lenkstützenlösung, wie sie mir schon lange vorschwebt.
Ahead Kralle und beim Einbau wird über ein Konteradapter der nötige Andruck auf eine Muffe erzeugt:

Bild
Bild
Bild

Gibt dazu dann Faltlenker oder Stecklenker, die da drauf passen.
Könnten beide auch für Dahon oder andere Ahead-Gabeln gehen.

Von hier.

So sieht das dann am Rad aus:
Bild
Quelle

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von katapult » Mi 13. Nov 2013, 16:49

Lieber Pibach, ich verstehe nicht warum du eingeführte Bergriffe umdefinieren willst. Das sorgt nur für Verwirrung. Ein Schaltauge ist kein Ausfallende (anderer Thread) und ein Schaftvorbau für 1 1/8 Gabeln ist kein 1" System. Damit werden Schaftvorbauten für 1" Gabeln bezeichnet. Das war schon immer so und macht auch Sinn.
Im übrigen ist die Ausschließliche Betrachtung des Außendurchmessers in Bezug auf die Lastabtragung nicht Zielführend. Die Wandstärke eines Rohres ist für die Biegesteifigkeit ebenso wichtig wie die Vermeidung von Spannungssprüngen. Unter Beachtung beider Parameter und des Werkstoffes kann man durchaus auch Schaftvorbauten verbauen ohne einen Spannungssprung im Verbund Gabel/Vorbau. Leider haben diese Konstruktiven Prinzipien bei den Dahon Gabeln und Vorbauten keine Beachtung gefunden. Daher brechen Sie auch gerne mal, obwohl das Aheadsystem potentiell stabiler ist.

Edit: Zum Thema Begriffsverwirrung: Was ist da oben ein Konteradapter und wo ist da eine Muffe?
Abgesehen davon ist das Anemos ein schönes Rad.

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Pibach » Mi 13. Nov 2013, 17:58

Ja, "Muffe" ist hier nicht treffend. Wie würdest Du es nennen? In der Skizze F. Den ganzen Rest hab ich mal vereinfachend als "Konteradapter" bezeichnet. Ich hoffe man kann es durch die Bilder verstehen.

Das Anemos finde ich auch schick, sieht den Bike Friday ähnlich. Ist aber ein URT. Leider faltet es sehr stark diagonal versetzt unter, das Faltmaß ist also sehr sperrig. Auch das Gewicht ist nicht so dolle 2,8kg wiegt der Rahmen mit Schwinge, ohne Gabel und Lager.

Zur den Konstruktionsprinzipien sehe ich keinen Widerspruch. Aber woher Du das hier hast, verstehe ich aber nicht:
"Leider haben diese Konstruktiven Prinzipien bei den Dahon Gabeln und Vorbauten keine Beachtung gefunden. Daher brechen Sie auch gerne mal, …"
Wo siehst Du da etwas unbeachtet? Und wo bricht da gerne was?

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von katapult » Mi 13. Nov 2013, 18:02

Stichworte: Innengewinde, Spannungssprung und Kerbwirkung bei Aluminium, hatten wir aber schon mal. Hier: viewtopic.php?f=40&t=1754
Und zitiere nochmal den Emil:
"Der Bruch geht von der Kerbwirkung des Gewindes aus (Das Gewinde Kann man in den Eingangs-Bildern von Harry kaum erkennen). Sehr schön ist der glatte Dauerbruch am Innenrand zu sehen. Nach außen folgt dann die zerklüftete Restbruch-Fläche (Gewaltbruch).
Treten nach einem Anriß neben der Torsion durch Lenkkräfte zusätzliche Biegemomente auf, wie bei Bergauffahrt oder Wiegetritt, dürften wenige Kilometer (< 1000 km ?) auireichen, um den Gabelschaft hinzurichten.
Falls der Gewindeauslauf (Innen) sich direkt oder nahe eines aufgesetzten und gespannten Teils (Außen) befindet, muß man von einer glatten Fehlkonstruktion sprechen."
Bild:Bild (Velowerk)

Und zu F: Klemmschelle, der Rest sind normale Spacer. Mit der Schraube in der Kralle und dem Spacerturm wird das Lagerspiel des Steuersatzes eingestellt, und dann mit der Klemmschelle fixiert.

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Pibach » Mi 13. Nov 2013, 18:23

Ja, das mit dem Innengewinde finde ich auch unglücklich. Solche Brüche scheinen aber trotzdem selten zu sein.

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von katapult » Mi 13. Nov 2013, 20:52

Schön wenn dich das tröstet. Wenn du zu den 10% gehörst die in den Asphalt beißen wirst du das vermutlich anders beurteilen.

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Harry » Do 14. Nov 2013, 00:45

katapult hat geschrieben:Schön wenn dich das tröstet. Wenn du zu den 10% gehörst die in den Asphalt beißen wirst du das vermutlich anders beurteilen.
Na ja, so viele werden es hoffentlich nicht sein. Bei der Menge an Falträdern, die Dahon absetzt müsste man sonst alle paar Tage von solchen Vorfällen lesen. Du errinnerst hier an ein Thema, dass mir anfangs ziemliche Sorgen bereitet hat und ich über die Monate fast ausgeblendet habe. Aber besonder wenn ich mal wieder den Berg runterjage bereitet es mir Kopfzerbrechen :cry:

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Re: Dahon Lenksäule Varianten

Beitrag von Pibach » Mi 11. Dez 2013, 11:11

handsonbike.blogspot.de hat diese Anleitung zum Umbau eines Dahon auf einen 31.5cm FNHON Lenker (innenfaltend):

Bild

Ist übrigens mit 520g einiges leichter als was wir bisher im Leichtbau Thread gewogen hatten:

Bild

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