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Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

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EmilEmil
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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » So 29. Sep 2019, 18:30

Der Folding''Star bekam vom Fitness-Rad nun den Sattel (Selle Italia Flite) und die Carbon Sattelstütze (400 [mm]) aus China. Die Sattelstütze hat nun keinen Knick (4 [Grd] Knick) mehr. Das Rad ist um ca. 200 [g] leichter geworden sein; der Sattel (Selle Italia Flite) ist aber relativ hart und deshalb für mich nur mitten in der Saison (oder auf Kurzstrecke) fahrbar (Ein Hinweis: Sehr harte Sättel wie die obligatorische Carbonschale ohne jede Polsterung werden mit einer gepolsterten Radhose gefahren. Das "eingesparte" Gewicht wandert in die Ausrüstung des Radlers !).
Bild
Der ältere Sattel (Incl. Stütze) des Folding*Stars ist nun am Fitness-Rad verbaut. Bei Gelegenheit wird das abgeknickte Rohrstück ( ca. 90 [mm]) abgeschnitten. Das Fitness-Rad (26") kommt mit einer 310 [mm] Sattelstütze gut aus.

MfG EmilEmil

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Mo 14. Sep 2020, 16:17

14.09.2020
Der Folding'Star hat nun 9306 [km] unter meiner Regie gelaufen und alle bisher angedachten und durchgeführten Modifikationen haben sich bewährt. Nicht zuletzt wurde der bei Km-Stand 4676 aufgetretene Sitzrohrbruch repariert. Auch die in diesem Zusammenhang durchgeführte Konstruktion der Doppelklemme (Sitzrohr/Sattelstütze) hat sich bewährt.
Ebenso hat nach dem Fiasko mit den Marathon-Racern (4 Schlauchschäden in 10 Tagen !) die Umrüstung auf die Mow Joe Reifen die Bewährungsprobe bestanden und ein breiter Reifen (Breite 50 [mm] wird bleiben. Die Produktion der Reifen Mow Joe von Schwalbe wurde allerdings eingestellt. Vor Kurzem wurde ein Nachteil bzgl. der Entfaltung der nun breiteren Reifen (50 [mm] vs 40 [mm]) beseitigt: Nämlich der größere Reifenumfang: Dieser stieg von 1,55 [m] auf 1,61 [m] und daher stieg die größte Entfaltung von ca. 8,45 [m] auf ca. 8,91 [m]. Mit dem Einbau eines kleinen Kettenblattes von 32 Zähnen statt 34 Zahnen konnte die kleinste Entfaltung auf etwa das ursprüngliche Maß mit den Marathon Racern gesenkt werden.
Der gemessene Reifen-Umfang (U) beträgt 1,61 [m]. Mit meiner Formel:
U = (Felgen-Durchmesser plus 2 x Reifenbreite plus 2 x Korrektur (= Abstand(Innerer Reifen-Torus-Durchmesser zu Felgen-Durchmesser)) x Pi ergibt sich:
U = (406 + 2 x 50 +2 x 3,25) x PI = 1,61 [m]
Entwicklungsgeschichte Entfaltungen: Variation des kleinen Kettenblattes (36Z,34Z,32Z) und der Reifenbreite (40 mm, 50 mm). Der Übersetzungs-Umfang stieg von 510 % auf 540 % und jetzt auf 575 %.
Da ist nun eine bekannte Getriebenabe aus dem Teuro-Bereich deutlich abgehängt.
Mit einem 1-fach Umwerfer von einem 54-er Kettenblatt auf ein 32-er zu schalten (Delta-Z = 22 Zähne), ist schon Rekord-verdächtig. Mit 54/32 = 1,69 ist der Überschneidungs-Bereich der Entfaltungen etwa 50 % der Getriebenaben-Übersetzung (340 %). Das ist sicher ausreichend, um eine hektische Umschaltung IKoimpensationsschaltung) der Kettenblätter zu vermeiden. Es ist nach bisher einigen 100 [km] genauso angenehm wie zuvor und macht keine Probleme. Der Umwerfer-Käfig wurde dafür 2x verlängert. Die erste Verlängerung war gut für das 36-er und 34-er Kettenblatt (Die war auch notwendig, um den bei kleinen Laufradgrößen größeren Winkel zwischen Kettenstrebe und Sitzrohr zu berücksichtigen !), die zweite ist gut für das 32-er KB (oder noch kleiner ?).
Im ersten Bild kann man die Schweißstellen erkennen (Die erste (linke) Naht wurde vorsorglich beim Schweißen der 2. etwas verbessert). Die rechte Naht ist neu.

Bild

Bild

Die Nabenübersetzungen Uint (Hersteller-Angabe) sind:
Gang1 = 0,542 ; Gang2 = 0,621 ; Gang3 = 0,727 ; Gang4 = 0,858 ; Gang5 = 1,000 ; Gang6 = 1,172 ;
Gang7= 1,375 ; Gang8 = 1,611 ; Gang9 = 1,844 ;
Die Entfaltungen (KB1 32 Z/KB2 54 Z) sind : Formel: E1 = U x Üint x KB1/Ritzel bzw E2 = U x Uint x KB2/Ritzel (Mit U = 1,61 [m] Reifen-Umfang).
Das Ritzel ist ein 18-er (18 = Zähnezahl). Die Entfaltungen sind:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
E1(32 Zähne) [m] : 1,55 ; 1,78 ; 2,08 ; 2,46 ; 2,86 ; 3,35 ; 3,94 ; 4,61 ; 5,28
E2(54 Zähne) [m] :...........................2,62 ; 3,00 ; 3,51 ; 4,14 ; 4,83 ; 5,66 ; 6,64 ; 7,78 ; 8,91
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Am Übergang von E1 bei 2,46 [m] zu E2 bei 2,62 [m] ist ein Entfaltungssprung von 2,46 zu 2.62, also
2,62/2,46 = 1,07 oder 7 % festzustellen, der für eine bestimmte Steigung schon einen eigenständigen Gang darstellen kann. Das Gangspektrum wäre dann von 12 auf 13 effektive Gänge angestiegen.
Die Übersetzungsbandbreite ist von 540 % auf 575 % gestiegen. Die ursprünglich im Fokus stehenden 600 % werden damit nur noch knapp verfehlt. Möglich wäre z. B. noch ein 30-er Kettenblatt ohne den Umwerfer noch einmal modifizieren zu müssen. Da wäre die kleinste Entfaltung 1,43 [m], die Bandbreite 623 %. So kleine Entfaltungen brauche ich aber nicht. Außerdem würde der Kettenspanner von seiner Kapazität nicht mehr mitspielen. Da könnte man natürlich ein Schaltwerk als Kettenspanner einsetzen. Wenn schon ein Schaltwerk hinten vorhanden ist, kann dort auch (eigentlich noch besser !) geschaltet werden. Das ist schon lange eine Lieblings-Idee meinerseits. Leider gibt es bei der i-Motion 9 für ein 2. Ritzel zu wenig Platz. Aber die i-Motion 9 ist schon seit einiger Zeit Geschichte. Die Produktion wurde eingestellt.
Alternativ eine Alfine 11 z.B. mag ich aber wegen der großen Nachteile nicht verbauen.

MfG EmilEmil

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Fr 20. Aug 2021, 20:36

Der Folding*Star fährt am 18.08.2021 200 [km] Langstrecke !
Da ich in Anbetracht meine Alters in den nächsten Jahren in realistischer Einschätzung meiner Fähigkeiten mit einem Rückgang meiner körperlichen Leistungs-Fähigkeit rechnen muß, war für dieses Jahr der Versuch angesagt, erstmalig eine Strecke über 200 [km] zu fahren. Neben den üblichen Fitness-Strecken von 50 bis 80 [km] standen Trainings-Strecken von über 100 [km] auf dem "Speiseplan". Nach 10 dieser Strecken (Die letzten 3 davon waren da mit ca. 135 [km] schon etwas länger) fühlte ich mich vorbereitet, um den Versuch mit der 200 [km] Distanz zu wagen. So wie ich das sehe, wollte ich noch einmal "Richtig einen raushauen" !
Das Steinhuder Meer nord-westlich von Hannover schien mir ein geeignetes Ziel zu sein. Zwar ist die Strecke BI-Steinhude-BI auch mit ca. 180-190 [km] zu fahren, aber mit dem kleinem Umweg durch das nord-lippische Bergland (3 Steigungen: Hollenstein, Kirchheide, Talle links der Kirche) über Faulensiek nach Möllenbeck (Rinteln) wird einem die Fahrt nicht so schnell (Die Steigungen gehen nur mit 10 [km/h]) langweilig. Wenn Eisbergen (Weser) erreicht ist, steht als Steigung nur noch die Überquerung des Weser-Gebirges vor Bückeburg an. Statt auf der unschönen Bundesstraße von Bückeburg nach Stadthagen bin ich etwa an der Bundesbahn-Strecke über die Dörfer nach Stadthagen gelangt. Die Fahrt nach Steinhude war dann wieder recht angenehm.
Der Rückweg erfolgte mit einer 15 [km] Runde in der Umgebung von Wunstorf, um bei (noch) guter Kondition etwas Strecke vorzuhalten. Denn die Strecke von Eisbergen über Vlotho, Bad Salzuflen bis BI ist im Vergleich zum Hinweg ca. 9 [km] kürzer. Hier gibt es auch kaum nennenswerte Steigungen. Die Überquerung des Weser-Gebirges von Bückeburg bis Eisbergen nach ca. 155 [km] war die letzte größere Herausforderung. Ein konstanter Gegenwind von 12 [km/h] erschwerte den Rückweg, so daß das Stundenmittel auf 16 [km/h] absackte (Hinweg ca. 20 [km/h]).
Die Abschätzung vor der Fahrt ging von einem Stundenmittel von 18 [km/h] aus (Total-Zeit: Fahren ~ 11 [h], 2 Brotzeiten ~1.5 [h], Pinkelpausen 0.5 [h], Total 13 [h]. Der Start war um 8:50 [h] und das Fahrt-Ende um 21:40 [h].
Einige Male war ich in Sorge, wegen Regens das Unternehmen aufgeben zu müssen. Bis auf ein paar Tropfen war es aber im Prinzip trotz tief hängender Wolken trocken. Das Wetter hielt sich ziemlich genau an den Wetter-Bericht (Wetter24). Anschließend ein paar Bilder:
Bild 1: Totalstrecke (Länge)
Bild

Bild 2: Strecke BI-Steinhude (Länge)
Bild

Bild 3: Geschwindigkeit BI-Steinhude
Bild

Bild 4: Der Folding*Star (Steinhude, Brücke zur Bade-Insel)
Bild

Bild 5: Was ist gut an Faulensiek ? 3 Steigungen sind bewältigt, sonst nichts !
Bild

Bild 6: Die Weserbrücke von Eisbergen (Eklipse einiger Trainingsfahrten)
Bild

Bild 7: Die Weserbrücke von Hess. Oldendorf (Eklipse der letzten Vorbereitungs-Fahrt)
Bild

Bild 8: Der Folding*Star nach der Rahmen-Reparatur (Juli 2021)
Bild

Wer genau hinschaut, bemerkt, das Sattel und Sattelstütze ausgetauscht wurden. Grund ist die Schwitzerei im Schritt, an der ich seit einiger Zeit leide. Die führt zu Scheuerstellen, die zukünftig meine Langstrecken-Fahrten unmöglich machen könnten. Es ist also nicht der "harte" Sattel, an dem ich leide, sondern die unangenehmen Scheuerstellen, die Schmerzen verursachen. Ich war jetzt schon mit einer gepolsterten Unterhose unterwegs (Ohne die wär es gar nicht gegangen !). Meine Strumpfhose (Kunstfaser ? Mit Sicherheit !) könnte ich Test-weise noch tauschen, um das Problem zu eliminieren. Der Tausch einer Kunstfaser Radhose bracht bisher keine Lösung.
Schöne Neue Welt !

MfG EmilEmil

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von CycoRacer » So 22. Aug 2021, 10:40

Glückwunsch zur ersten 200 km Distanz. Mit 13h sogar unter erschwerten Bedingungen noch im Zeitlimit der Brevet Vorgaben (13.5h). Das könnte noch auf eine späte Rennfahrerkarriere hinauslaufen.

Die goldene Rennfahrerregel besagt: Wer 200km schafft, für den sind auch 300km kein Problem.

Der Sattel ist auf den Distanzen ein ganz entscheidender Faktor. Ich habe jede Art von Polsterung von der Oberfläche verbannt und bin nach vielen Iterationen beim Brooks C17 Carved gelanded (in Verbindung mit Polsterradhose).

Gruß
Reimund

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von Motte » Mo 23. Aug 2021, 21:45

200 Km sind schon ne stramme Leistung. Da kann man auch stolz drauf sein.

Das Problem mit dem Schwitzen kenne ich nun auch (kannte ich in früheren Jahren so nicht).
Ich hab es bei längeren Touren schließlich mit einer Radlunterhose (Lycra) ohne Polster unter einer "Trekking Hose" (also keine Baumwollhose) und einem Terry Sattel für Touren in den Griffbekommen (der hat eine durchlässige Vertiefung die auch Luft zuführt)
Der isses: https://www.terry-comfort.de/de/42300158.php

Vermute aber, dass da jede/r seine eigene Lösung finden muss. Ich sitze auf meinem Verge nämlich noch relativ sportlich nach vorn geneigt.

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Di 24. Aug 2021, 09:31

Danke für den Beitrag ! Der verlinkte Sattel macht einen guten Eindruck. Falls ich in nächster Zeit einen Sattel bräuchte, würde ich den mal ausprobieren.
Schwitzen im Schritt scheint ein Problem älterer Semester zu sein. Auch dann, wenn das Problem vorher nicht bekannt war. Das Thema war bisher auch nicht in meinen Bewußtsein. Der Mensch neigt dazu, Erfahrungen, die er nicht kennt, zu leugnen: Kenn ich nicht, gibt es nicht.......
Ich kann mir vorstellen, daß jüngere, sportliche Radler das Problem nicht haben und das es infolgedessen auch kein Thema bei Sattel-Auswahl oder Bekleidungs-Ausrüstung ist.
Meine älteren Sättel haben (hatten) alle eine Leder-Decke (Stichwort: "Atmungs-aktiv" ausgewählt !), um so mehr war ich von dem Problem, mir einen Wolf zu scheuern, überrascht. Wenn man daran denkt, daß ja auch jüngere, aber Sports-mäßig wenig trainierte Menschen den Weg zum Fahrradfahren finden, kann ich mir vorstellen, daß diese das Problem mit dem Schwitzen im Schritt ebenso haben könnten.
Das Thema scheint aber bisher (zu unrecht ?) in der allgemeinen Diskussion etwas vernachlässigt zu sein. Anders als die üblichen Sattel-Gewöhnungsschmerzen (Sollten 24-48 Stunden nach Fahrtende nicht mehr vorhanden sein !) bilden sich die Scheuerstellen nicht so schnell zurück und verleiden einem die Freude am Radfahren nachhaltig. Die gepolsterte Radunterhose brachte mir Linderung und einen Modus Vivendi, ob eine endgültige Lösung damit gefunden wurde, kann ich wahrscheinlich erst im nächsten Frühjahr beantworten, wenn in der Winterpause zuvor die Scheuerstellen verheilt sind.
Gut, daß zu diesem Thema mal etwas gesagt wird.

MfG EmilEmil

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von Motte » Mi 25. Aug 2021, 11:17

Aha - ich hatte es mir zunächst mit dem Älterwerden erklärt.
Wenn er
https://www.dr-gumpert.de/html/schwitzen_am_po.html
Recht hat, dann sind eventuell bei mir zwei Übeltäter (scharfes Essen mmmhhh + vieel Kaffee) dank Home Office dafür verantwortlich.
Drogen und Alkohol eher nicht :)

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Mi 1. Sep 2021, 16:42

Na vom Dr. Gumpert scheint mir das ein großer Mediziner-Alarm zu sein (Ursachen Rundumschlag ?).
Aber vielleicht hilft schon eine Wallfahrt nach Hannoversch Münden an das Grab des bekannten fahrenden Wundarztes Dr. Eisenbarth, um geheilt zu werden. Kilometer-mäßig ist das für mich jetzt erreichbar in die Nähe gerückt ! Da kann ich auch mal drüber nachdenken.
Der historische Dr. Eisenbarth ist im Vergleich weitaus seriöser als die gleichnamige Person des bekannten Studentenliedes. @Motte mit seinen Verwandten um die Ecke in Nordhessen könnte eine Wallfahrt dorthin (Hannoversch Münden) dazu benutzen, diese auf zu suchen.
Ich war schon immer dafür, das Praktische mit dem Nützlichen zu verbinden ! Und, wenn es der Gesundheit dient, sowieso.

MfG EmilEmil

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von Motte » Mi 1. Sep 2021, 22:30

Von meinen Verwandten aus sind es 6 km bis zur Fulda (aber nicht bis zur Mündung). In der weitern Umgebung von Oberviechtach (seinem Geburtsort) hab ich lustigerweise auch Verwandtschaft wohnen. Aber ich werde mich hüten in seien Nähe zu kommen. Zur der Radtour würde dann eher diese Musik von Chris Rea passen; https://www.youtube.com/watch?v=3-vcUc2WS7s
:)

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Re: Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Sa 26. Feb 2022, 16:48

Da sich nach der letzten Modifikation des vorderen Kettenblattes von 34 auf 32 Zähne herausgestellt hatte, daß die Kettenspannung grenzwertig war, wurde nun der Zweibein-Mittelständer (der vom Prinzip her (zu ?) viel Druck auf die Beinplatten (Untergrund !) ausübt) abgebaut und durch einen Hinterbau-Ständer ersetzt, sowie ein ZEE-10-fach-Schaltwerk als Spanner angebaut.
Eigentlich hatte ich schon ein 9-fach SORA Schaltwerk gekauft, das mußte ich aber wegen mittellangem Käfig (75 [mm] zwischen den Achsen) zurückgeben. Ebenso ein Acera-Schaltwerk wegen langem Käfig (95 [mm]). Verbaut ist nun ein ZEE-Schaltwerk (MtB) mit einem 50 [mm] Käfig, das als MtB-Laufwerk eigentlich einen mittellangen Käfig haben müßte. Da geht bei Shimano wohl Alles durcheinander ! Das ist ein ziemlicher Overkill, aber ich hatte die Faxen Dicke ! Immerhin ragt das nun wegen der Shadow-Bauweise nicht mehr so weit seitlich raus. Die Festlegung auf 49 [mm] Kettenlinie hat das Schaltwerk mit der Begrenzer-Schraube für den größten Gang (kleinstes Ritzel) grade soeben noch gepackt, ohne eine zusätzliche Tüftelei.
Tüftelei gab es für den Hinterbauständer. Da die Kettenstreben mit 360 [mm] eigentlich zu kurz sind, gab es ein bißchen Arbeit, um den Anbau-Ort fest zu legen und den Ständer zu modifizieren. Die Wahl war auf einen Hebie-Ständer Fix 40 gefallen, dessen Befestigungs-Flansch noch nach innen verschoben wurde, um möglichst nicht mit den Füßen beim Pedalieren dauernd dran zu stoßen. Der Befestigungs-Flansch aus Faser verstärktem Polyamid wurde abgesägt und durch einen aufgeklebten Aluminium-Flansch ersetzt. Der Aluminium-Flansch mußte aus einem 3 [mm] dicken T-Profil 40x40 ausgesägt und zurecht gefeilt werden. Die Klebung wurde mit UHGU Endfest 300 (Getempert bei 100 [Grd C] und 10 [min] lang) durchgeführt. Der Flansch wurde vorher mit 4 Schrauben M4 fixiert (Gewinde direkt im GF-Poly).
Bild 1 zeigt einen Zwischenstand mit einer Probe-Klebung:

Bild

Bild 2 zeigt den verbauten Zustand:

Bild

Bild 3 zeigt den neuern "Kettenspanner" :

Bild

Zum Schluß noch 2 Ansichten (Total) von Links und Rechts:

Bild

Bild

Die Kette Connx 808 wurde wegen eines groben Drehspahns (?) , der sich in die Kette eingearbeitet hatte, ausgewechselt, obwohl das nach 11 100 [km] wegen des Verschleißes nicht notwendig gewesen wäre.
So langsam scheint absehbar zu sein, daß Alles in trockenen Tüchern ist.

MfG EmilEmil

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