Emscher Park Radweg
Verfasst: So Nov 01, 2015 7:41 am
Das Ruhrgebiet gefällt mir ausgesprochen gut und ein paar freie Tage boten sich an, eine Tour in der Gegend zu planen. Der Emscher Park Radweg passte von der Strecke und der Länge (230km) perfekt ins Schema und weil derzeit Top-Fahrradwetter ist, bin ich am Donnerstag nach Essen gefahren und gegen Mittag vom Zollverein aus Richtung Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund bis Bergkamen geradelt. Dort war die erste Unterkunft gebucht.
Bereits nach 30 oder so Kilometern durfte ich den Schlauch hinten wechseln. Natürlich erst, nachdem ich an der Kreuzung der Erzbahntrasse den coolen Fahrradkiosk passiert hatte. Es dauerte keine halbe Stunde und der nächste Reifen war platt! Problem: kein Flickzeuch und auch keinen zweiten Ersatzschlauch dabei. Das ewige Schieben - wieder Aufpumpen - halben Kilometer fahren - pumpen etc. bis ich einen Baumarkt gefunden hatte, kostete am Ende zwei Stunden Zeit. Blöd, wenn es so früh dunkel wird und man die Unterkunft erreichen muss. Ging aber gut aus...
Unterdessen wurde schnell klar, dass die offizielle Wegführung nur ein grober Anhaltspunkt sein kann, weil viele Schilder fehlen und man ständig am Suchen ist. Ich bin schließlich eher nach Karte gefahren und habe den Emscher Park Radweg immer wieder mal verlassen.
Am zweiten Tag ging es gen Westen über Waltrop, Recklinghausen, Herten, Bottrop, Oberhausen und Duisburg in die Helge-Schneider-Metropole Mülheim. Eine anstrengende und lange Etappe, glücklicherweise ohne Pannen. Übernachtet habe ich im Naturfreundehaus - sehr empfehlenswert und geradezu billig. Leider habe ich mich morgens beim Frühstück mit dem Vermieter verquasselt und kam erst zweieinhalb Stunden später als geplant los...
Die letzte Etappe runter zur Ruhr und zurück nach Essen war aber eher kurz, kein Problem also. Knackig war der Schlussanstieg aus dem Tal hinauf in die Stadt.
Am Ende hatte ich 50km mehr auf der Uhr, 280km insgesamt bei 16km/h Durchschnitt. Für die Ruhrpottler hier sind die meisten Wege vertrautes Terrain, allen Auswärtigen geht es vielleicht ähnlich wie mir: man kann nur immer wieder staunen, wieviel "Gegend" es zwischen den bebauten Flächen gibt, ein wirklich schönes Radrevier und absolut empfehlenswert. Beeindruckend auch das Radwegenetz z.B. in Bergkamen, die Wege vorbildlich ausgeschildert, in astreinem Zustand und sogar Umleitungen für Radfahrer sind markiert; ich dachte, das gibts nur in Holland.
Bilder folgen in den nächsten Tagen sobald der Film entwickelt und gescannt ist.
Mein Anhänger (ein Burley ist es geworden) kam erst an, als ich schon unterwegs war. Mit Lenker- und einer großen Tasche auf dem Gepäckträger war der Klamottentransport aber auch problemslos.
Bereits nach 30 oder so Kilometern durfte ich den Schlauch hinten wechseln. Natürlich erst, nachdem ich an der Kreuzung der Erzbahntrasse den coolen Fahrradkiosk passiert hatte. Es dauerte keine halbe Stunde und der nächste Reifen war platt! Problem: kein Flickzeuch und auch keinen zweiten Ersatzschlauch dabei. Das ewige Schieben - wieder Aufpumpen - halben Kilometer fahren - pumpen etc. bis ich einen Baumarkt gefunden hatte, kostete am Ende zwei Stunden Zeit. Blöd, wenn es so früh dunkel wird und man die Unterkunft erreichen muss. Ging aber gut aus...
Unterdessen wurde schnell klar, dass die offizielle Wegführung nur ein grober Anhaltspunkt sein kann, weil viele Schilder fehlen und man ständig am Suchen ist. Ich bin schließlich eher nach Karte gefahren und habe den Emscher Park Radweg immer wieder mal verlassen.
Am zweiten Tag ging es gen Westen über Waltrop, Recklinghausen, Herten, Bottrop, Oberhausen und Duisburg in die Helge-Schneider-Metropole Mülheim. Eine anstrengende und lange Etappe, glücklicherweise ohne Pannen. Übernachtet habe ich im Naturfreundehaus - sehr empfehlenswert und geradezu billig. Leider habe ich mich morgens beim Frühstück mit dem Vermieter verquasselt und kam erst zweieinhalb Stunden später als geplant los...
Die letzte Etappe runter zur Ruhr und zurück nach Essen war aber eher kurz, kein Problem also. Knackig war der Schlussanstieg aus dem Tal hinauf in die Stadt.
Am Ende hatte ich 50km mehr auf der Uhr, 280km insgesamt bei 16km/h Durchschnitt. Für die Ruhrpottler hier sind die meisten Wege vertrautes Terrain, allen Auswärtigen geht es vielleicht ähnlich wie mir: man kann nur immer wieder staunen, wieviel "Gegend" es zwischen den bebauten Flächen gibt, ein wirklich schönes Radrevier und absolut empfehlenswert. Beeindruckend auch das Radwegenetz z.B. in Bergkamen, die Wege vorbildlich ausgeschildert, in astreinem Zustand und sogar Umleitungen für Radfahrer sind markiert; ich dachte, das gibts nur in Holland.
Bilder folgen in den nächsten Tagen sobald der Film entwickelt und gescannt ist.
Mein Anhänger (ein Burley ist es geworden) kam erst an, als ich schon unterwegs war. Mit Lenker- und einer großen Tasche auf dem Gepäckträger war der Klamottentransport aber auch problemslos.



