Seite 1 von 1

Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Fr Okt 12, 2012 6:07 pm
von valdez
Grüß Euch,

tja, aus einem gelegentlichen Dahon-Speed Benutzer ist ein täglicher Brompton-User geworden :D
Wie man oben lesen kann komm ich aus Wien's Suburbia, bin bis zum ersten Oktober nur mit dem Auto nach Wien eingependelt, ist jetzt vorbei. Der Bezirk meiner Arbeitsstelle wurde zur Parkpickerlzone erklärt, Pendler müssen draussen bleiben. Wurde konsequent reglementiert und noch konsequenter exekutiert :cry:
Jetzt fahre ich täglich vom "noch beparkbarem" Stadtrand mit dem Faltrad Richtung City und wieder retour. Dazu hab ich mit ein Brompton P6R
in noblem schwarz geleistet und bin begeistert von dem Teil. So bin ich jetzt auf das feine Forum gestossen und werde mal fleissig querlesen, da wird's dann schon ein paar Fragen geben :D

So long und Servus, Valdez

Re: Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Sa Okt 13, 2012 6:53 am
von superfalter
Dann schreib mal noch deinen Wohnort ins Profil :-)
Du wirst viel Freude haben mit deinem Brompton. Bist du erst durch die Reglementierung zum Bromptonfahrer geworden oder durch das Dahon schon ein wenig "vorbelastet" ? Hast du dein Auto verkauft ?

Re: Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Sa Okt 13, 2012 7:46 am
von PeterHeinz
Herzlich Willkommen, Valdez. Ich habe ein gleiches Brompton, natürlich auch in noblen Schwarz.
Eine Frage, Valdez: Kann man mit Elektroautos in diese Bezirke fahren, und zwar ohne strenge Auflagen?
Und ist Wien eigentlich eine fahrradfreundliche Stadt?

Re: Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Sa Okt 13, 2012 12:26 pm
von valdez
superfalter hat geschrieben:Dann schreib mal noch deinen Wohnort ins Profil :-)
Du wirst viel Freude haben mit deinem Brompton. Bist du erst durch die Reglementierung zum Bromptonfahrer geworden oder durch das Dahon schon ein wenig "vorbelastet" ? Hast du dein Auto verkauft ?
Servus,

Danke für die freundliche Aufnahme :D

mit dem Dahon hat's vor ein paar Jahren begonnen, war mir dann für die Bahn zu unhandlich und schwer. Bin dann wieder auf's Auto umgestiegen, aber wie schon erwähnt ist das jetzt viel schwieriger geworden. Das Auto hab ich, und benütz ich, allerdings nur bis zum Stadtrand, die letzten 8 Km fahre ich mit meinem Brompton. Der völlige Autoverzicht ist gegenwärtig noch kein Thema, da ich nie alleine nach Wien unterwegs bin, und zwei Jahrestickets für die Bahn immer noch teurer kommen als der Sprit. Wird sich aber sicher irgendwann zugunsten der Bahn verschieben, dann schau ma mal :D

@ PeterHeinz
Gute Frage, wie die Rechtslage mit E-Autos ist, weiß ich nicht, da mach ich mich mal schlau, interessiert mich selbst!
Fahrradfahrer in Wien werden immer mehr, die haben bei der gegenwärtigen Stadtregierung beinahe eine Lobby, und jetzt das große ABER: Es wird zu viel reglementiert, seitens der Selben. Im Gespräch sind "Nummerntaferln" für Radfahrer, Handyverbot während der Fahrt, Helmpflicht,usw. Basisausstattung für Stadträder(Beleuchtung, Reflektoren) gibt es bereits. Ich war im September ein paar Tage in Berlin, na da geht's aber lockerer zu als in Wien. Und von Rom brauch ich gar nicht erst anzufangen :mrgreen:

Autofahrer sind nach wie vor die größten Radgegner, freundlich sind da die wenigsten :(

Ps: Wohnort ist eingetragen

Gruß, Valdez

Re: Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Sa Okt 13, 2012 1:48 pm
von vmax
valdez hat geschrieben:
superfalter hat geschrieben:Dann schreib mal noch deinen Wohnort ins Profil :-)
Du wirst viel Freude haben mit deinem Brompton. Bist du erst durch die Reglementierung zum Bromptonfahrer geworden oder durch das Dahon schon ein wenig "vorbelastet" ? Hast du dein Auto verkauft ?
Servus,

Danke für die freundliche Aufnahme :D

mit dem Dahon hat's vor ein paar Jahren begonnen, war mir dann für die Bahn zu unhandlich und schwer. Bin dann wieder auf's Auto umgestiegen, aber wie schon erwähnt ist das jetzt viel schwieriger geworden. Das Auto hab ich, und benütz ich, allerdings nur bis zum Stadtrand, die letzten 8 Km fahre ich mit meinem Brompton. Der völlige Autoverzicht ist gegenwärtig noch kein Thema, da ich nie alleine nach Wien unterwegs bin, und zwei Jahrestickets für die Bahn immer noch teurer kommen als der Sprit. Wird sich aber sicher irgendwann zugunsten der Bahn verschieben, dann schau ma mal :D

@ PeterHeinz
Gute Frage, wie die Rechtslage mit E-Autos ist, weiß ich nicht, da mach ich mich mal schlau, interessiert mich selbst!
Fahrradfahrer in Wien werden immer mehr, die haben bei der gegenwärtigen Stadtregierung beinahe eine Lobby, und jetzt das große ABER: Es wird zu viel reglementiert, seitens der Selben. Im Gespräch sind "Nummerntaferln" für Radfahrer, Handyverbot während der Fahrt, Helmpflicht,usw. Basisausstattung für Stadträder(Beleuchtung, Reflektoren) gibt es bereits. Ich war im September ein paar Tage in Berlin, na da geht's aber lockerer zu als in Wien. Und von Rom brauch ich gar nicht erst anzufangen :mrgreen:

Autofahrer sind nach wie vor die größten Radgegner, freundlich sind da die wenigsten :(

Ps: Wohnort ist eingetragen

Gruß, Valdez
Hallo Valdez! "letzten 8 Km in Wien" mit den Rad.....und das ew. jeden Tag,da lohnt ew. ein E-Faltpedelc wie das E-Versa von Hercules oder ein E-Faltrad von Falter.Würde deine durchschnittsgeschwindigkeit erhöhen,und währe im Sommer bei hohen Temperaturen besondere nett.In Wien gab-gibt es doch einen Zuschuss von der Stadt für E-Bikes.

Ende 2011 war das letzte Jahr der E-Bike Förderung: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1066330

Re: Ein "Servus" aus dem Wiener Speckgürtel

Verfasst: Sa Okt 13, 2012 4:19 pm
von valdez
Servus,
@ vmax,

die beiden Falt-E-Bikes hab ich mir angesehen, wären gewiss eine Alternative, allerdings ist hier die Kombination Auto-Faltrad zwingend, für die Bahn sind die Bikes zu schwer und sperrig. Dazu kommt das ich immer flexibel reagieren muss, eine Ausweitung der Parkzone ist noch nicht vom Tisch, wenn die Randbezirke auch noch betroffen sind, wird das Auto als Pendlerfahrzeug völlig nutzlos oder wirtschaftlich ruinös (Erhaltungskosten, Benzinkosten, Garagenkosten). Die permanent steigenden Benzinkosten sind ebenso ein Thema, ab 1,80,- Euro pro Liter, ist die Bahn günstiger, selbst bei zwei Jahreskarten.
Wie man sieht bin ich innerhalb kürzester Zeit zum Spielball fragwürdiger politischer Entscheidungen geworden. Das Brompton fahren und verwenden lässt wenigstens ein Auge lachen ;)
Was noch bliebe, wäre das Wagnis näher an meinen Arbeitsplatz ranzufahren, bis 3km Entfernung wäre das noch möglich, da gäbe es aber einen Kampf mit den Anrainerparkplätzen und wer die österreichischen Boulevardblätter in den letzten Wochen gelesen hat, dem wird Angst und Bange: Fahrzeuge mit nicht Wiener Kennzeichen, werden beschädigt, im günstigsten Fall, findet man einen Warnhinweis hinter dem Scheibenwischer, wo wenig subtil klargemacht wird:" Du bist hier unerwünscht"

Mein einziger Vorteil sind meine 12 Stundendienste, die mir ein tägliches Einpendeln ersparen. Eines ist und bleibt aber unverrückbar: Jeder Dienst bedeutet Brompton fahren, bei jedem Wetter :D :cry:
Da hol ich mir von euch noch jede Menge Erfahrungswerte und Tipp's um die Fahrten so kommod als irgend möglich zu gestalten, schließlich muss ich noch einige jährchen Brötchen verdienen :mrgreen:

Gruß, Valdez