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Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Motte
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von Motte »

War nur Spaß ;)
Pibach
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von Pibach »

EmilEmil hat geschrieben:Neben dem Mehrgewicht für die Faltgelenke und den längeren Sattelstützen sowie dem Vorbauschaft haben die Gabel und die Laufräder kleinere Dimensionen und somit Mindergewicht, so daß beim Gesamtgewicht keine wesentlichen Unterschiede summiert werden.
Theoretisch ja.
In der Praxis gibt es aber kaum leichte Laufradsätze oder leichte Gabeln in kurz. "Mindergewicht" erreicht man da also eher nicht, oder es wird sehr teuer. Das liegt wohl an dem geringeren Angebot (und Nachfrage).
EmilEmil
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von EmilEmil »

Motte hat geschrieben:Du steigst da nicht durch, warum man einsteigt oder aufsteigt?
Wenn Du durchsteigst, stehst Du doch einfach nur auf der anderen Seite des Rades. :P
Lassen wir den Schalk mal in Schalksmühle und dort sein feines Mehl herstellen...
Es ist für manche Menschen (Körperliche Behinderung) notwendig, tatsächlich durch ihr Radl zu steigen (mit einem Bein), um überhaupt auf die Pedale aufsteigen zu können. Vor einiger Zeit traf ich auf einen Faltradler , der mir sagte, er hätte ein Faltrad nur wegen des tiefen Durchstiegs und einer sehr tiefen Sattel-Position gekauft. Auf ein normales Rad könne er nicht mehr aufsteigen. Das Falten wäre eine Option, die er nie benutze.
@P.Pibach: Nicht nur theoretisch.
Beim Vergleich des Laufradumfangs von 28" zu 20" komme ich ich bei gleicher Reifenbreite auf 220 [cm] zu 155 [cm]. Und damit hat das kleine Rad nur ca 70% des Umfangs des größeren. Bei gleicher Machart von Reifen, Schlauch und Felge macht sich das proportional im Gewicht dieser Teile bemerkbar.
Ich schätze für das gesamte Laufrad auch einen merkbaren Teil, selbst wenn vielleicht Nabe und Speichennippell (konstante Anteile) die Einsparung wieder relativieren (das Speichen-Gewicht ist bei gleicher Anzahl ebenso proportional geringer, da die Speichen kürzer sind!).
Sicher kann man bezüglich der Zahl der Speichen eine Optimierung vornehmen. Die häufig an Baumarkträdern (Stichwort Kastenfelge !) anzutreffenden 36 Speichen sind da zu hinterfragen. Das Problem liegt oft bei den zur Auswahl stehenden Naben. 36 Loch ist meist zu haben, 32 Loch dank der Mtb-Schiene auch (Bei Getriebenaben schon schwierig, außer Rohloff !). 20 Loch, was für ein nicht Naben (Scheiben) -gebremstes Vorderrad möglich ist, ist fast nicht auf dem Markt. Bei aller Reduzierung der Speichenzahl muß zB das Antriebsmoment übertragbar sein.
Also extrem Leichtbau von 20" Rädern (--> @P.Pibachs Erwartungshaltung an leichte Teile) sollte vorher gründlich durchdacht werden.
Auch kürzere Gabeln sind leichter als die gleiche Machart für große Laufräder.

Mfg EmilEmil
derMac
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von derMac »

Pibach hat geschrieben:Theoretisch ja.
In der Praxis gibt es aber kaum leichte Laufradsätze oder leichte Gabeln in kurz. "Mindergewicht" erreicht man da also eher nicht, oder es wird sehr teuer.
In der Praxis sind die bei Dahon und Tern häufig verbauten Kinitix Comp durchaus leicht (im Vergleich zu qualitativ ähnlichen großen Rädern) und auch nicht teuer. Auch spezielle Leichtbauräder werden nicht wesentlich teurer als in groß. Das einzige Problem bei Falträdern ist, dass es kaum hochwertige Rahmen in großen Stückzahlen und damit resultierendem günstigen Preis gibt. Du musst also das 1000 € "Trekkingfaltrad" mit einem 1000 € Trekkingrad vergleichen und da schneidet es im Gewicht nicht sooo schlecht ab. Wenn du aber auf Rennradgewicht kommen willst sieht es bei Großserienmodellen schlecht aus, das ist das wohl tatsächlich eine Frage des Marktes.

Mac
Pibach
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von Pibach »

derMac hat geschrieben: In der Praxis sind die bei Dahon und Tern häufig verbauten Kinitix Comp durchaus leicht...
Speed/Vitesse D3/D7 standard Laufradsatz: 1.794 g
MuP8/Helios P8 Kinetic Comp Laufradsatz: 1.560 g

Das sind auch etwa "typische" Gewichte für einen 26" oder auch 28" Laufradsatz. Da spart man also nicht unbedingt.
Der Kinetix Pro Laufradsatz, mit dem man dann Gewicht einsparen kann, ist schwierig zu bekommen, liegt dann vielleicht bei ca 350,- EUR.
Bei den Reifen kann man schon was einsparen. Sollte allerdings wenn man den gleichen Komfort erreichen möchte auch etwas voluminösere Reifen wählen.

Ähnlich ist das auch bei der Gabel, Die Dahon Alu Puro wiegt z.B. 440g, die CroMo des Brompton wiegt 565g. In diesem Gewichtsbereich kriegt man gängige 26" oder auch 28" Gabeln. Die "Machart" ist halt nicht unbedingt vergleichbar, man hat bei den Großrädern eben viel mehr Auswahl und kann z.B. eine Trigon Carbon einbauen (480g in der MTB Version), wenn man es leicht möchte. Kommt natürlich immer drauf an, mit was man vergleicht. Trekkingräder sind ja eher für beladene Touren und oft nicht so leicht.
derMac
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von derMac »

Pibach hat geschrieben:
derMac hat geschrieben: In der Praxis sind die bei Dahon und Tern häufig verbauten Kinitix Comp durchaus leicht...
Speed/Vitesse D3/D7 standard Laufradsatz: 1.794 g
MuP8/Helios P8 Kinetic Comp Laufradsatz: 1.560 g

Das sind auch etwa "typische" Gewichte für einen 26" oder auch 28" Laufradsatz.
Für "normale" Laufradsätze, die an Rädern für 500 bis 800 € im großen Stil verbaut werden? Nie und nimmer. Ein MTB-Laufradsatz mit 1,5 kg ist schon ziemlicher Leichtbau und nicht für kleines Geld zu haben (wenn er halten soll). Und die gleichen Reifen und Schläuche sind bei den kleinen Rädern auch deutlich leichter.
Ähnlich ist das auch bei der Gabel, Die Dahon Alu Puro wiegt z.B. 440g, die CroMo des Brompton wiegt 565g. In diesem Gewichtsbereich kriegt man gängige 26" oder auch 28" Gabeln. Die "Machart" ist halt nicht unbedingt vergleichbar, man hat bei den Großrädern eben viel mehr Auswahl und kann z.B. eine Trigon Carbon einbauen (480g in der MTB Version), wenn man es leicht möchte.
Auch hier vergleichst du Äpfel und Birnen. Die Karbon-MTB-Gabel ist immer noch schwerer als die billige Puro. Die Auswahl ist bei 26 und 28" größer, aber vergleichbare Produkte sind bei den kleinen Rädern leichter und das war eigentlich Emils Aussage.

Mac
Pibach
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von Pibach »

derMac hat geschrieben:aber vergleichbare Produkte sind bei den kleinen Rädern leichter und das war eigentlich Emils Aussage.
Ja, bei "vergleichbaren" bzw. "gleicher Machart" ist das völlig korrekt.
Ich wollte lediglich ergänzen, dass wenn man ein leichtes Rad möchte, beschränkt in der Praxis die verfügbare Auswahl die Möglichkeiten. Da hat man dann tatsächlich Äpfel und Birnen.
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von derMac »

Pibach hat geschrieben:Ich wollte lediglich ergänzen, dass wenn man ein leichtes Rad möchte, beschränkt in der Praxis die verfügbare Auswahl die Möglichkeiten. Da hat man dann tatsächlich Äpfel und Birnen.
Beschränken ja, aber nur theoretisch ist es trotzdem nicht. Mein Leichtlaufradsatz fürs Dash wiegt mit Reifen und Schnellspannern knapp 1500 g und hat mich unter 300 € gekostet. Das ist so weder in 26 noch in 28 Zoll machbar, auch nicht mit Schnäppchen- oder Gebrauchtkauf.

Mac
Pibach
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von Pibach »

derMac hat geschrieben:Mein Leichtlaufradsatz fürs Dash wiegt mit Reifen und Schnellspannern knapp 1500 g und hat mich unter 300 € gekostet. Das ist so weder in 26 noch in 28 Zoll machbar, auch nicht mit Schnäppchen- oder Gebrauchtkauf.
Ahja, diese hier.
Ok, die sind natürlich schon recht rekordverdächtig.
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Re: Warum ist der Rahmen so dick und schwer?

Beitrag von katapult »

Ein Bromptonlaufradsatz 2- Gang mit halbierter Speichenzahl im VR kommt auf ca 1100 g. Die Bauteile sind Leichtbau ab Werk (superlight Nabe VR, DD Speichen usw.) Wenn man noch weiter runter will kann man dann mit Alu- oder Titanteilen von Bromfikation oder bike48 arbeiten (Achsen, Muttern, Ritzel usw. Dann wird es allerdings teuer.
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