Re: Alternative: Zahnradantrieb - oder Kardanantrieb?
Verfasst: Fr Feb 17, 2012 2:34 pm
Es ist immer wieder erstaunlich, wie leichtfertig und völlig aus dem Zusammenhang Behauptungen aufgestellt werden, die so nicht haltbar sind :
Der "simpel" Artikel schreibt über den Zahnriemen "ca 300 g leichter als eine Kette" . Da ich gerade eine verpackte Wippermann Connex 808 da liegen und sie gleich gewogen habe ( 330 g ) würde ein Riemen, der 300 g leichter ist, nur 30 g wiegen. Ich selber habe eine Zahl mit 80 g im Kopf.
Hier wird aber übersehen, daß die Riemenscheiben größer und schwerer sind als Kettenblätter für die gleiche Entfaltung. Der Gewichtsvorteil des Riementriebs relativiert sich deutlich und mit dem notwendigen Rahmenschloß kommt ein Null-Summen-Spiel zustande. Für den Korinthenkacker in meiner Brust wären natürlich exakte Vergleichszahlen interessant.
Und der Spiegelmann schreibt auch einen Müll zusammen : "Seit aber der Hersteller Gates das Gummi mit Karbonfasern verstärkt" - Nun aus Gummi ist der Riemn gewiß nicht und Karbon ist ein Erdzeitalter ( er meint Carbon). Weiter schreibt er "Bei einem Rad mit Kette muss diese alle paar tausend Kilometer gewechselt werden, weil sie mit der Zeit immer länger wird. Und irgendwann sind auch die Kränze verschlissen und müssen getauscht werden" . Ja alle paar tausend km, bei mir sind das > 20000 km (Nabenschaltung natürlich und Chainglider-Kapselung ). Den Fehler , den Kettenschaltungs-Verschleiß als Argument für den Riemenantrieb (geht nur bei Nabenschaltung oder bei Uropas-Eingang und Uromas- Immertreter, nicht bei "Kettenschaltung", pardon Riemankranz-Schaltung) zu benutzen, haben schon andere gemacht. Da ist der Spiegel-Autor noch nicht einmal der erste.
Am Ende gewinne ich durch den Riemen nichts, muß nur mehr bezahlen und habe mir noch einige andere Probleme ans Bein gebunden.
MfG EnmilEmil
Der "simpel" Artikel schreibt über den Zahnriemen "ca 300 g leichter als eine Kette" . Da ich gerade eine verpackte Wippermann Connex 808 da liegen und sie gleich gewogen habe ( 330 g ) würde ein Riemen, der 300 g leichter ist, nur 30 g wiegen. Ich selber habe eine Zahl mit 80 g im Kopf.
Hier wird aber übersehen, daß die Riemenscheiben größer und schwerer sind als Kettenblätter für die gleiche Entfaltung. Der Gewichtsvorteil des Riementriebs relativiert sich deutlich und mit dem notwendigen Rahmenschloß kommt ein Null-Summen-Spiel zustande. Für den Korinthenkacker in meiner Brust wären natürlich exakte Vergleichszahlen interessant.
Und der Spiegelmann schreibt auch einen Müll zusammen : "Seit aber der Hersteller Gates das Gummi mit Karbonfasern verstärkt" - Nun aus Gummi ist der Riemn gewiß nicht und Karbon ist ein Erdzeitalter ( er meint Carbon). Weiter schreibt er "Bei einem Rad mit Kette muss diese alle paar tausend Kilometer gewechselt werden, weil sie mit der Zeit immer länger wird. Und irgendwann sind auch die Kränze verschlissen und müssen getauscht werden" . Ja alle paar tausend km, bei mir sind das > 20000 km (Nabenschaltung natürlich und Chainglider-Kapselung ). Den Fehler , den Kettenschaltungs-Verschleiß als Argument für den Riemenantrieb (geht nur bei Nabenschaltung oder bei Uropas-Eingang und Uromas- Immertreter, nicht bei "Kettenschaltung", pardon Riemankranz-Schaltung) zu benutzen, haben schon andere gemacht. Da ist der Spiegel-Autor noch nicht einmal der erste.
Am Ende gewinne ich durch den Riemen nichts, muß nur mehr bezahlen und habe mir noch einige andere Probleme ans Bein gebunden.
MfG EnmilEmil