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Leichte Faltpedale gesucht

die leichtesten Teile und Falter
Sheygetz
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Sheygetz » Fr 2. Jul 2021, 12:25

Wg MKS Ezy XP
Ist mit "Gepfriemel mit dem Schutzring" das gerändelte Teil, das man zurückziehen muß, um zu öffnen, gemeint? Bei der ersten Ausfahrt hätte ich beinah eins verloren, aber nur weil ich es nicht korrekt eingesteckt hatte - war noch etwas schwergängig, bzw. der schwarze "Dichtring" noch sehr fest.

Nervig finde ich das Geschmiere, aber das ist halt unvermeidlich. Ich ziehe die Pedale oft als Diebstahlschutz ab und muß dann irgendwohin damit. Einfach in die Satteltasche schmeißen ist nicht, weil halt Schmier. Also muß immer eine T*rkent*te dabei sein.

Ch.Bacca
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 2. Jul 2021, 14:48

Mit dem Schutzring meine ich das gelbe Kunststoffteil, das hinter die "Gardena-"Verriegelung geklemmt wird. Die Ezy "Superior" haben eine andere Verriegelung, die den Schutzring nicht mehr brauchen.

Bei meinen UX-D Ezy war ein Beutelchen dabei, das nun an den Sattel gebunden ist. Das stopfe ich unter den Sattel, wenn es nicht gebraucht wird.
https://www.usjcycles.com/v3/wp-content ... ls-bag.jpg

EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Fr 9. Jul 2021, 14:13

Also ein Hinweis: Bei den Pedalen scheint der Zug zu den "Gleitlagern" momentan nicht zu stoppen zu sein. Meine Meinung dazu ist bekannt: Die gehören Alle in die Tonne (Gleitlager haben gegenüber den Wälzlagern den 2- bis 3-fachen Widerstand, wobei 2-fach mir nicht namentlich bekannt sind.
Sie werden deshalb verbaut, weil man dadurch Gewicht (10 [g] ?) und Bauhöhe sparen kann. Kostengünstiger sind sie in der Herstellung auch. Sie werden auch als "Wartungsfrei" von den Marketing-Lügistikern angepriesen, was stimmt, aber nicht richtig ist (eine bewußte Täuschung !). Denn nach 2000 [km] ist der Verschleiß so groß, daß die Tonne ein verlockendes Angebot darstellt. Nachstellbar sind sie nämlich nicht. Der inzwischen vollkommen verblödete Verbraucher fällt natürlich drauf rein. Viele Radler benötigen für 2000 [km] 6 Jahre oder mehr. Wenn dann die Pedale erneuert werden müssen, kommt er nicht auf die Idee, daß Pedale auch locker die 10-fache Laufzeit erreichen können.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 8. Sep 2021, 09:20

Bei den Pedalen gibt es auch mal eine kleine, halbwegs positive Nachricht: Bei den in Verwendung befindlichen Decathlon-Klapp-Pedalen
Bild
gab es ja das Problem, daß ich mit dem Rundlauf nicht zufrieden war. Ich habe nun, weil ich wegen einer "Radhose" mal im Decathlon-Laden war, natürlich nach den Pedalen auch geschaut und den Rundlauf bei den 3 zum Verkauf angebotenen Pedalen durch Drehen per Hand untersucht und es gab ein Pedal, das befriedigend leicht lief. Das habe ich gekauft und jetzt zum Teil in Verwendung. Zum Teil deshalb, weil ich nur den Teil mit den Lagern bei dem oben angeführten Pedal mit den angeschraubten Käfigen gewechselt habe (Bevor ich ein weiteres Pedal modifiziere, wollte ich erstmal testen, ob ein besserer Lauf möglich ist ! Modifizieren ist mühsam und kostet Zeit (Knapp 1 Tag ) !).
Nach den ersten 200 [km] kann ich einen besseren Rundlauf bestätigen. Es ist ein Modus Vivendi, denn die Pedale haben soviel (mehr als das Minimum) Reibung, daß sie in einer Winkel-Position stehen bleiben ohne die Position der tiefsten Schwerpunktlage ein zu nehmen. Mal sehen, wie lange der "Modus Vivendi " durchhält (Tage ?, Monate ??, Jahre ???).

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 8. Sep 2021, 17:26

Meine alten SP-151 haben (stümperhaft angenähert) ein für die Überwindung der Zähigkeit des Schmiermittels Drehmoment von 0,038 Nm. Bei einer Kadenz von 90 1/min (Winkelgeschwindigkeit Omega = 4,7 1/sek) ergibt sich eine Verlustleistung von 0,179 Watt, für zwei Pedale also ~0,36 Watt.

Meine persönliche Meinung ist, dass Du das Thema Reibung im Pedal überbewertest. Solange es nicht hakt und unter der Sohle umschlägt, ist das m.E. wurscht. Halten soll es.

Für eine genauere Messung des nötigen Drehmoments bei verschiedenen Drehzahlen könnte ich mir durchaus was bauen, aber das ist es mir nicht wert.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Do 9. Sep 2021, 12:20

Grundsätzlich: Ich find es großartig, daß Du versuchst, bei der Beurteilung der Problematik die Physik durch die Formulierung von gerechneten Größen einfließen zu lassen.
Es geht nicht allein um die Überwindung der Zähigkeit des Schmiermittel-Drehmomentes. Unrund laufende Lager haben in diesem Fall (Pedale !) eine schlechte Geometrie (zu große Fertigungs-Toleranzen, ungleichmäßige Toleranzen über den Umfang entsprechend den Betriebsbedingungen oder Einbaufehler (z. B. eine überflüssige Klemmung durch falsche (gar keine, zu große ?) Spieleinstellung).
Zu viel Spiel erzeugt Stoß-artige Beanspruchungen, weil sich die Relativ-Abstände zwischen Oberflächen schlagartig verändern (Stichwort: Lastvielfache (Beispiel Zementsack (seit einiger Zeit 40 [kg], früher 50 [kg]) der in den Auto-Kofferraum über die Ladekante gewuchtet oder sanft herunter gelassen wird).
Starke Klemmung ohne Spiel erzeugt mehr Abrieb, weil die Pressung der Oberflächen größer ist als nötig.
Für Abrieb benötigt man 2 Oberflächen mit Relativbewegung, die aufeinander gepresst werden. Das ist bei Wellenlagerungen (Klassischer Fall: Festlager-Loslager) immer gegeben. Bei einstellbaren Lagern (Vielfach in der Fahrrad-Technik eingesetzt) ist die axiale Kraft auf die beiden Lager aufgeteilt: "Halbes Festlager-Halbes Loslager" (Zwar gleiche "Richtung", aber mit unterschiedlichem Richtungs-Sinn, beim Fahrrad ist der typische Fall dafür die Lagerung des Gabelschaftes im Lenkkopf-Rohr). Eine Prüfung des Leichtlaufs einer Lenkkopf-Lagerung erfolgt durch Anheben und Kippen des Rades nach Links oder Rechts (Nach einer Schräglage von plus/minus 5 [Grd] sollte das Vorderrad durch den Schwerkraft-Einfluß zur Seite "Kippen").
Wenn ich einen solchen "Schräglagentest" angepaßt auf ein Pedal übertrage, komme ich auf einen Wert von
0,0224 [Nm] für das Drehmoment, bei dem das Schwerkraft-Moment das Lagermoment der Pedal-Lagerung überwindet (Die Pedalkäfige haben ein Gewicht von 60 [g] incl. Abstands-Langmuttern, bei einem Hebelarm von 59 [mm] , der um den Faktor "cos 50 [Grd]" verkürzt wird (bei 50 [Grd] Pedalstellung zur Horizontalen hält das Pedal nicht mehr durch das Reibmoment).
Eine daraus abgeleitete Verlust-Leistung wäre P = Drehmoment x Umdrehungs-Geschwindigkeit (2 steht für beide Pedale) = :
2 x 0,0224 [Nm] x 90 x 1/Min = 2 x 0,0224 x 90 x 2Pi x1/60 [1/s] = 0,422 [W]
Ein Pedal mit Haken hat natürlich einen Schwerpunkt, der nicht auf der Pedal-Achse liegt, und deshalb immer ein Moment um die Drehachse aufweist. Es ist deshalb sehr einfach, eine Aussage über ein Moment bzgl. des Reib-Momentes und der zugehörigen Leistung zu machen.
Dazu ist anzumerken, daß diese Leistung nur dann zu überwinden ist, wenn das Pedal "allein" ohne Belastung gedreht wird. Der Unterschied von Ruhe-Reibung und Gleitreibung ist dabei nicht berücksichtigt.
Bei der Berechnung von Ch.Bacca scheint mir an einer Stelle (Umrechnung von Umdrehungen/Minute in Bogenmaß/Sekunde) der Faktor "2" (1 Umdrehung = 360 [Grd] = "2" x Pi x 1.0) zu fehlen.
Mir geht es aber nicht ausschließlich um einen geringen Reibungs-Verlust durch die Pedal-Lagerung, sondern wichtig ist mir eine lange Funktions-Dauer. Da ich weiß, daß ein Pedal über 20 000 [km] halten kann, fordere ich das auch für alle gegenwärtigen und zukünftigen Pedale. Ein Pedal mit guter Lagerung, das man warten und einstellen kann, und das wenig Abrieb hat, ist in der Herstellung nicht besonders schwer und ist ausgesprochen nachhaltig.
Diese Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, da der Prozeß des Findens und Kaufens eines solchen Pedals schon heute einen viel zu großen Zeit-Aufwand bedeutet, den kaum noch ein Mitglied unserer Gesellschaft stemmen kann (Zumal ein normaler Mensch ja evtl. noch im Berufsleben steht und viele andere Verpflichtungen hat...). Leider haben einige (viele ?) der Mtb-ler den Radler Kosmos insoweit verdorben, als es üblich ist, daß diese ca. alle Jahre neue Pedale für großes Geld kaufen und die Teuro-Schiene so richtig etablieren. Für mich gehören Pedale mit Gleitlagern alle in die Tonne !
Ein Hinweis noch: Bei der Pedal-Lagerung könnte für die Verlust-Leistung die Belastung (dazu noch pulsierend !) eine Rolle spielen, ich habe darüber aber noch nicht nach gedacht und wahrscheinlich keine Zeit, es in nächster Zeit zu tun. Da könnte sich ein Anderer mal "vor" drängeln. Meinen Segen bekommt dieser mit Sicherheit.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Do 9. Sep 2021, 12:52

EmilEmil hat geschrieben:
Do 9. Sep 2021, 12:20
... Bei der Berechnung von Ch.Bacca scheint mir an einer Stelle (Umrechnung von Umdrehungen/Minute in Bogenmaß/Sekunde) der Faktor "2" (1 Umdrehung = 360 [Grd] = "2" x Pi x 1.0) zu fehlen. ...

Stimmt! Da hab ich geschludert. Bei meiner Überschlagsrechnung käme also etwa 0,72 Watt heraus.

Die Last durch das Körpergewicht wird das nötige Drehmoment weiter erhöhen.

Anderes (Teil-)Thema:
Gestern fiel mir durch das Gefummel an den Pedalen zufällig auf, dass das rechte SP-153 am Tern zu viel Spiel hat. Ein intaktes Rechtes hatte ich noch und das erst mal wieder montiert. Beim letzten Satz war beim Linken eine Lagerkugel zerbröselt. So wie das Pedal aussah, haben die ein Problem mit der Lagerdichtung; Feuchtigkeit sowie Schmutz haben den Verschleiß erhöht.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Fr 17. Dez 2021, 18:54

Bai der Suche nach leichten Faltpedalen bin ich auf das Modell "Wellgo QRD-II M111" gestoßen, die in der Bucht für ca. 67 € angeboten werden. Die haben jetzt statt der Spange zum Offnen der Verbindung zum Pedalarm einen Ring und sollen dadurch wohl einfacher öffnen.
https://www.ebay.de/itm/254220243236?ss ... 1438.l2649
Nach Kontakt mit dem Verkäufer sollen gedichtete Wälzlager verbaut sein. Im Hinblick auf den ziemlich heftigen Preis hätte ich gern eine weitere Bestätigung. Denn so wie es aussieht, geht der Trend bei den Pedalen eindeutig zu den üblen Gleitlagern (Den Spinnern von der Bergschreck-Fraktion sei Dank ?).
Anscheinend baut nur noch Shimano die bewährten Schrägkugellager ein. Daß ich einmal Shimano so richtig loben muß, daran hätte ich vor 10 Jahren nicht gedacht. Oh Tempodrom, oh Moser !
Natürlich werde ich vorher noch einen Reparatur-Versuch an den vorhandenen Polyamid-Wellgo-Pedalen machen. Die bestellten Kugeln sind aber noch nicht geliefert !

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Di 21. Dez 2021, 12:46

Wie es scheint, sind doch Gleitlager verbaut. Das habe ich jedenfalls mehrfach gelesen. Das hat der kontaktierte Verkäufer mich falsch unterrichtet. Es wäre auch ein Wunder, wenn er den Unterschied zwischen Gleitlager und Wälzlager gekannt hätte (Der scheint wohl den Begriff "Wälzlager" für eine besondere (schlechte ?) Ausführung des Nachtlagers zu halten). Aber in D`Schland von ca. 2022 wohl nicht anders zu erwarten. Ab in die Tonne und schlecht (gut ?) iss'es.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Splithub » Mi 22. Dez 2021, 17:19

Die M111 hatten bei mir 3 Industrielager pro Pedal - waren am Java. Der Preis ist auch für die QRD Variante viel zu hoch. Ich habe vor kurzem 2 Paar QRD Pedale (ältere Variante mit dem roten Knopf) auf Lager gelegt, weil sie unschlagbar preiswert verkauft wurden, die wurden durchgehend schlecht bewertet weil die Schrägkugellager ab Werk zu stramm angezogen waren. Die Lager lassen sich ohne angefertigtes Werkzeug perfekt einstellen.

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