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Fahrradfahrer und TV

allgemein zum Thema Fahrräder
Uli
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Fahrradfahrer und TV

Beitrag von Uli » Fr 20. Jan 2012, 13:20

Störung!
Zuletzt geändert von Uli am Sa 14. Apr 2012, 06:54, insgesamt 1-mal geändert.

hahahaben
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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von hahahaben » Sa 28. Jan 2012, 20:25

Hallo!
Nicht schlecht der Stunt! :lol:
m.f.g.

Motte
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Internationalen Festival des Fahrrad-Films

Beitrag von Motte » Fr 15. Okt 2021, 21:47

Heute beginnt es das:
16. Internationalen Festival des Fahrrad-Films!
in den Flottmann-Hallen in Herne,
15. und 16. Oktober 2021

hier gehts los: https://cyclingfilms.de/

Motte
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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von Motte » Mi 3. Nov 2021, 20:22

Hab am Wochenende im Südwestfunk diese Sendung über Fahrräder geschaut.
Der Test Inspektion beim Händler (Teuer aber wirkungslos) ist eine späte Bestätigung für Pibach, der immer argumentiert hat lieber alles selber zu machen und die Teile günstig im Netz zu kaufen.
Den Aufbruchtest für Schlösser fand ich deprimierend (wie schnell und relativ unauffällig doch so eine moderne Akkuflex ist). Dass die Discounter Schlösser die mit dicken Plastik blenden nix taugen hatte ich hingegen geahnt.

Na, seht es euch selbst an:
https://www.ardmediathek.de/video/doku- ... E1NTU1NzI/

EmilEmil
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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von EmilEmil » Do 4. Nov 2021, 13:44

Ich habe mir den TV-Beitrag gerade angesehen (Dank an @Motte für den Beitrag !). Er ist informativ und fasst das (in der Mehrzahl die Mängel !) zusammen, was eigentlich seit Jahren (Jahrzehnten ?) in der Fahrrad-Szene so üblich ist und dokumentiert einen Stillstand, der in vielen Aspekten durch eine positive Entwicklung abgelöst werden sollte. Dazu gehört auch die Einsicht, daß ein Radhändler (Radschrauber) einen fairen Preis für eine Arbeit erhalten muß.
Warum eine Händler-Inspektion durchschnittlich so abläuft, wie in dem Beitrag, ist mir ein Rätsel. Es ist doch wirklich einfach, eine Inspektions-Liste mit den Punkten zu erstellen, die abgearbeitet werden müssen (Z.B. mit Kreuzen durch ein Kästchen als erledigt zu kennzeichnen). Spätestens nach der 30-zigsten Radl-Inspektion hat man fast alle wichtigen Punkte erfasst, wenn man eine solche Strichliste selber erstellt.
Ich sehe auch keine großen Probleme darin, im Internat ein Fahrrad zu kaufen und die (geringfüge) Endmontage vor zu nehmen. Allerdings setzt das beim Käufer einige Kenntnisse und Erfahrungen voraus, die ein Durchschnitts-Mensch in unserer Gesellschaft nicht (mehr ?) hat. Wer kann z.B. nach einem Plattfuß seinen Schlauch flicken oder einen mitgeführten, unbeschädigten Schlauch einbauen ? Bei vielen klappt ja noch nicht mal das mit dem Luft-Aufpumpen (Ich sehe sehr häufig (viel zu häufig !) Radler mit dem Luftdruck auf "Halbmast"). Dabei ist fast allen Radlern bekannt, daß man mit dem richtigen Luftdruck "leichter" fährt.
Unser zitiertes Mitglied @Pibach ist zwar ein kreativer Charakter, aber Vieles bleibt bei ihm im Spekulativen stecken. Zum Selbermachen müssen viele Kenntnisse erworben und noch viel mehr Erfahrungen müssen gemacht werden. Das geht nicht umsonst, sondern nur mit einiger Mühe und einem bestimmten Aufwand. Ergüsse im Internet lesen und sich daraus nach Bauchgefühl etwas herauspicken, ist nicht die richtige Strategie. "Lieber alles selber zu machen und die Teile günstig im Netz zu kaufen" kann richtig sein, muß aber nicht. Es gibt schon Einiges zu beachten: Um es zu machen, muß man es können. Und die Teile zu kaufen, ist ohne Beachtung, daß das Erwerben im Netz eine zeitraubende Angelegenheit sein kann, auch nicht Ziel-führend. Bei dem Aufbau meines Fitnessrades habe ich die Dualdrive-3-Gangnabe 2 1/2 Jahre gesucht, ehe ich in den Niederlanden fündig geworden bin. Die Händler in Deutschland konnten die nicht beschaffen. Und sehr günstig (Sonder-Angebot ?) war die mit 150 € auch nicht, für mich erschwinglich aber schon.
Zu dem Punkt "Schlösser" : Gegen eine Akku-Flex ist kein Kraut gewachsen (Da kann man höchsten auf eine längere Dauer (2 Minuten ?) spekulieren. Blender-Teile (außen dick Kunststoff, innen dünnes (heiliges ?) Blechle) geht gar nicht. Dabei ist dickerer, gehärteter Stahl durchaus widerstandsfähig (Ich mußte kürzlich in die gehärteten Backen meines Schraubstockes eine Senkung einbringen (Habe die Backen umgedreht), nun, es hat gedauert..... (Fast einen ganzen Tag !)). Soviel Zeit hat ein Dieb sicher nicht !
"Schlösser" mit dickem Plastik kann man bei niedrigem Preis vermuten, wissen kann man das nicht. Umgekehrt kann auch ein Schuh draus werden: Dünnes Plastik über dickerem, gehärteten Stahl. Aber Röntgen-Augen hat (hatte) keiner, selbst Wilhelm Konrad R. nicht.
Wenn ich welche hätte, wäre mir die "faule" Sch(w)eißnaht an meinem Folding*Star, die zum Bruch geführt hat, sicher nicht entgangen. Und über 85 [km/h] bergab wäre ich bestimmt nicht damit gefahren.
Glück gehört zum Leben und dazu sollte nicht noch Pech kommen (Glück reicht völlig !).

MfG EmilEmil

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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 5. Nov 2021, 10:30

Auch von mir besten Dank für den Link! Ich hatte die Sendung zwar zufällig gesehen, hätte aber geschworen, dass das auf WDR war. So fand ich den Link nicht mehr, um es einem Freund zu empfehlen. Das ist nun nachgeholt.

Inhaltlich wundert mich die Schlamperei bei den Inspektionen nicht wirklich. Vor ein paar Jahren gab es einen ähnlichen Test mit ähnlichen Ergebnissen. Seit dem hat sich die Situation weiter verschärft. Mehr Nachfrage nach Fahrrädern, weniger Fachkräfte und vermutlich wenig Motivation, eine alte Stadtschl... aufzupeppen. Mit Pedelecs ist mehr Umsatz zu reißen. Bei den klebrigen Griffen kann man m.E. noch ein Auge zudrücken. Das muss jeder Radler selbst entscheiden, ob er damit herumfahren will. Man kann ihn aber darauf hinweisen, was ja - bei Nieland glaub ich war das - fast geklappt hätte. Bei Nieland hab ich meinen "Schlicht-aber-nicht-einfach"-Bock vor mehreren Jahrzehnten gekauft. Ich suche schon länger die Kaufquittung, um es markieren zu lassen - die Falter dann gleich mit.

Prinzipiell würde ich so eine Wartung in einer sozialen Einrichtung machen lassen, wenn ich selbst damit überfordert wäre. Bin ich aber nicht. Teile kaufen und selbst montieren. Die Teile würde ich gerne auch im örtlichen Fachhandel kaufen. Bringt aber meist nix, wenn die das auch erst beschaffen müssen. Was nicht im Laden vorrätig ist, kann ich auch selbst bestellen.

EmilEmil
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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von EmilEmil » Fr 5. Nov 2021, 12:29

Bzgl. "klebrige Griffe" => Auszutauschende Teile, die bei der Inspektions-Annahme nicht gleich erkannt wurden: Da sollte ein Händler (Radschrauber) üblicherweise per Telefon oder E-Mail nachfragen, wie das weitere Vorgehen sein soll. Kommunikation gehört bei einer Inspektion immer dazu. Psychologie auch: Man macht als Werkstatt einen Termin, den man mit guter Wahrscheinlichkeit einhalten kann, und meldet das Fahrrad nach ca. der Hälfte des Termin-Zeitraums als abhol-bereit. Wichtig ist, daß dem Auftraggeber keinesfalls suggeriert wird, daß er selbst eine Aktion starten muß, damit die Sache überhaupt erledigt wird. Manche Menschen kapieren einfach nicht, daß eine säumige Bearbeitung zu Verärgerung führt.
Manchmal hat der Eigentümer des Radls schon bestimmte Ersatzteile *) bestellt, die noch nicht geliefert wurden und der Eigentümer will (muß) z.B. die Griffe selber auswechseln (Die Griffe müssen evtl. in der Länge angepaßt werden !). Wenn der Eigentümer das selber macht (machen kann), ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß er (der Eigentümer) auch die Inspektion selber macht.
Für mich kommt gar kein Radschrauber mehr in Frage, weil ich in meinem "Radler"-Leben erfahren habe, das er es nicht in meinem Sinne macht...... Dabei ist es so, daß ich weiß, ein "Radschrauber" ist wegen seiner großen Routine im Prinzip immer schneller als ich. Das nutzt ihm aber Nichts (Mir auch nicht !), weil er nicht in der Lage ist, eine Murks-Konstruktion (Z.B. Sitzrohr-Bruch am Folding*Star) ) zu verbessern (Ich bin natürlich ein wesentlich besserer Konstrukteur; und ich werde auch nicht durch eine Haftungs-Problematik ausgebremst). Leider trifft das "Prädikat" Murks-Konstrukteur auch auf viele (fast alle, das sind alle bis auf endlich wenige, ?) Hersteller zu.
*) Die nach ca. 10 Jahren klebrigen Griffe (Schraubgriffe !) am Folding*Star waren bestellt und sollten eigentlich vor der 200-KM-Rekordstrecke im August 2021 ausgetauscht werden, wurden aber nicht mehr rechtzeitig geliefert.

MfG EmilEmil

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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von CycoRacer » Sa 6. Nov 2021, 16:24

Interessanter Beitrag. Ich dachte ja auch, dass ich in diesem Leben keine Fachwerkstatt mehr benötigen würde. Aber es kam anders. Mein relativ günstig aus einer Haushaltsauflösung erworbenes Sparta Ion Ebike (Akku fest im Rahmen verbaut) hatte einen Plattfuß. Ohne Böses zu ahnen, hab ich das Hinterrad ausgebaut und geflickt. Danach war es dann vorbei mit der Fahrunterstützung. Mittelerweile finden sich einige Infos im Internet, aber vor einem Jahr war da noch nichts. Nach Ausbau des Hinterrades ruft der Bordcomputer nach einer Neukalibrierung. Das Rad stand 1 Jahr in der Garagenecke, bis ich mich dazu durchgerungen hatte, eine Ebike-Fachwerkstatt im Nachbarort auszusuchen. Auftrag: Komplett durchchecken, Kostenvoranschlag mit Empfehlung ob die Reparatur noch lohnt. Ergebnis: Nach einer Woche, Reparatur soll 195 Euro kosten (Neuer Reifen, Bremsen, Inspektion, Rekalibrierung Computer). Nach OK wurde Reparatur durchgeführt und war nach einer weiteren Woche abholbereit. Verkäufer war ganz stolz, dass nun alles wieder OK war und wies, als ich bezahlen wollte nur noch kurz darauf hin, der dass Akku ziemlich am Ende ist (Fahrleistung bei Vollladung noch 800m !). Bei dem Modell kostet der Ersatz in der Werkstatt ca. 800 Euro. Er bestand jetzt erstmal auf Begleichung der 195 Euro. Da hab ich mich quer gestellt. Nach einem weiteren Gesprächstermin mit Rumgejammere bezüglich der schweren Zeiten für Werkstätten haben wir uns dann auf 100 Euro geeinigt (hatte keine Lust auf Rennerei zum Anwalt). Ich habe das wenige Jahre alte Rad dann mit defektem Akku und frisch durchgeführter Inspektion noch für 150 Euro weiterverkauft.

Neben der Werkstatt hat mit natürlich auch der Ebike Markenhersteller Sparta aufgeregt, der Räder verkauft, bei denen man quasi schon zum Aufpumpen der Reifen die Werkstatt aufsuchen muss und auch im Winter keine Möglichkeit hat, mal den Akku rauszunehmen und in der warmen Wohnung aufzubewahren.

Gruß
Reimund

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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von Motte » Sa 6. Nov 2021, 18:59

Ich denke, da muss man sich selbst hinterfragen. (ob man nicht doch schon unter den Radfahrern ein „Exot“ ist, der vieles noch selbst machen kann und will)
Wer heute einen gewöhnlichen Fotoapparat kauft will nicht unbedingt noch tagelang an jedem Bild photoshoppen. Oder vor dem Knipsen einen dreijährigen Kurs belegen.
Von daher verstehe ich (gerade bei den E-Bikes) den Anspruch auf Systemintegration (der Optik und der Bedienbarkeit wegen) und auf Service im Schadensfall. Ob das jemals so weit gehen darf, dass man nicht einmal mehr eine Reifenpanne beheben soll – das wage ich aber (angesichts der Häufigkeit von Reifenpannen bei Fahrrädern) zu bezweifeln.

Auf der anderen Seite – so ein Tern HSD z.B. wiegt satte 35- 37 Kg. (Ohne besondere Anbauten) Was machst Du, wenn Du da irgendwo in der Pampas liegen bleibst und sich die Kurbel nicht mehr drehen will oder am Bahnhof wenn der Aufzug mal wieder kaputt ist?
Und deine Frau gerade den Pickup mit Knickarmkran zum Einkaufen braucht :)


Zur Inspektion – für 100 Euro (bei den großen Ketten) ein Rad zurück bekommen, mit immer noch defekter Pedale/Gangschaltung + loser Vorbauschraube? Was haben die denn dann gemacht?
Reine Lichttherapie?

So was geht gar nicht. In solchen Läden würde ich auch kein neues Rad mehr kaufen – das montieren ja die gleichen Spezialisten.

EmilEmil
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Re: Fahrradfahrer und TV

Beitrag von EmilEmil » So 7. Nov 2021, 22:29

Eine Reifenpanne selber zu beheben ist ein Gebot der Vernunft. Denn es ist nie die Frage, ob es eine Reifenpanne gibt, sondern nur wann. Bei mir ist das alle 4000 [km] der Fall. Verhältnis Vorderrad zu Hinterrad ca. 1:12. Radein(aus-)bau hinten ist bei mir von der Werkzeugmitnahme deshalb immer abgedeckt (Ich habe ja schon mal Nabengetriebe-Achsen (M10x1.0) mit Schnellspannern untersucht und ausgestattet (Die waren aber ziemlich schwer (Keine Aluminium-Konstruktion !).
Wenn ich einmal ein Fahrrad fahren würde, daß nach ordnungsgemäßer Reparatur nicht mehr fahr-bereit wäre, könnte ich für weitere Handlungen meinerseits keine Garantie übernehmen, daß die sich im Rahmen zivilisierter Umgangs-Formen bewegen würden. Wenn es nur noch solche Fahrräder gäbe, müßte ich ernsthaft das Fahrradfahren aufgeben.
Bei einem Plattfuß auf einer Shopping-Tour innerhalb von 5 [km] Umkreis kann man evtl. in die eigene Hütte schieben und die Reparatur vom Radschrauber machen lassen. Bei einer Standard-Fitness-Tour von 60 bis 80 [km] meinerseits geht das wegen der Entfernung nicht. Fahrräder mit > als 20 kg gehen gar nicht und > 30 [kg] sind eine echte Katastrophe (Selbst bei E-Bike und Lastenrad !).
Falträder sollten (Auch bei Vollausstattung !) nicht mehr als 14 [kg] auf die Waage bringen (Eher noch weniger !), als Pedelec sollten sie unter 17 [kg] bleiben. Ich weiß, daß das ambitioniert, aber machbar ist. Ich selber liege da mit meinen Projekten ca. 3 [kg] drüber. Mehr Leichtbau wäre der nächste Schritt, würde aber auch einige Kosten verursachen (Ein Rahmen incl. Gabel muß nicht unbedingt 4,5 [kg] schwer sein).
Die E-Bike-Hersteller handeln nach dem Motto: Wir verkaufen nach Gewicht (Der Motor bügelt das schon platt !). Wer ein leichtes Pedelec fahren will, muß schon selber bauen.
Und die System-Integration bei Fahrrädern sollte überschaubar bleiben, vor allem sollte es nicht vorkommen, daß bei einem System-Ausfall gleich das ganze Fahrrad unbrauchbar wird. Die Beispiele aus der Automobil-Technik (Bei einigen Modellen kann man noch nicht mal eine Rücklicht-Birne selber wechseln !) sind eigentlich abschreckend genug. "Eigentlich"......., aber immer noch nicht abschreckend genug, daß der Käufer irgendwelche Konsequenzen ziehen würde.

MfG EmilEmil

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