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Welches Schloss?

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
talybont
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Welches Schloss?

Beitrag von talybont » Sa 27. Mär 2010, 23:00

Habe das kleine ABUS Bügelschloss, dem Kryptonite sehr ähnlich (nur ohne Halter und etwas dickerer Bügel).
Vorteil der kleinen Schlösser: Dieb muss den Zylinder knacken, ansonsten beschädigt er den Rahmen mit dem Bolzenschneider oder der Flex. Der Platz zum Ansetzen solcher Werkzeuge ist einfach zu klein.

mfg,
Armin

Pibach
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Welches Schloss?

Beitrag von Pibach » Mi 31. Mär 2010, 23:10

Armin, ja genau deshalb hab ich mir auch das Mini Bügeschloss gekauft. Welches Abus hast Du? Die haben doch diese 4-kant Bügelenden als Verdrehschutz, so dass man sogar 2 mal sägen muss, um den Bügel zu knacken. Kryptonite hat dagegen so einen gebockenen Fuss an einer Seite des Bügels. Ist es das Abus Futura mit 120/150/11mm, das wäre vermutlich für die Hosentasche bereits zu groß, oder? Und 13mm Bügeldicke (mit Überzug 15mm) sollten es schon sein gegen Bolzenschneider. Ich hab auch etwas Bedenken wg. Twisting. Das Schloss wird das vrtsl. lange aushalten. Aber wer das ernsthaft probiert dürfte das Rad komplett zerstören.

Insgesamt finde ich das Handling bei meinem Evo Mini gewöhnungbedürftig. Man braucht zum Schließen immer 2 Hände, darf die beiden Bügelenden nicht vertauschen, merkt nicht, wann es einrastet, Schlüssel bzw. Bügel haben keine Rastposition, er fällt also entweder Schlüssel raus, oder der Bügel und man muss recht lange fummel, bis es zu ist. Im Dunkeln trifft man die Öffnung mit dem Schlüssel nicht, die Abdeckung verdreht sich leicht über das Schlüsselloch. Und der Gegenkolben muss bei Kryptonite über den Knickfuss geklappt werden - an engen Stellen manchmal zu wenige Platz dazu. Der Halteradapter aus Metal (Alu) sowie die nackten Bügelspitzen kollidieren leicht mit dem Rad beim Schließen, man muss recht vorsichtig sein mit dem Lack. Also schon recht unkomfortabel. Merke jetzt erst, wie viel komfortabler so ein Kabelschloss ist. aber vielleicht nur Gewöhnung? Jedenfalls passt es farblich und vom Stil nett zum Mu Ex, und der Orange Gummischutz mit dem Kryptonite Schriftzug ist sehr markant und abschreckend.

Edit: sehe grad, das kleine ABUS heißt Granit Futura 64 150/67/11 mm Mini Bügelschloß, 726g, Sicherheitslevel 11 (von 15). Das finde ich interessant. Hast Du das? Wie ist das Handling?
Zuletzt geändert von Pibach am Do 1. Apr 2010, 03:20, insgesamt 5-mal geändert.

PeterHeinz
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Beitrag von PeterHeinz » Mi 31. Mär 2010, 23:45

Ich habe mir das hier besorgt:

http://www.abus.de/de/main.asp?ScreenLa ... 3318428258

Ein Abus Bordo Combo 6100 mit 90 cm Länge. Mit Zahlenschloss, weil ich die Schlüsselfummelei satt hatte. Und einmal Schloss mit Schlüssel stecken lassen - und schon ist das Rad unwiederbringlich angekettet. :oops:

QUAAAK
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Beitrag von QUAAAK » Do 1. Apr 2010, 09:14

und wenn du die zahlen mal vergisst?
also ich müsste sie mir aufschreiben,da ich sehr vergesslich bin.

Travelking
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Beitrag von Travelking » Do 1. Apr 2010, 10:24

Nimm deinen Geburtstag. Ist einfach und den wird der potentielle Fahrraddieb wohl kaum kennen.

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Beitrag von talybont » Do 1. Apr 2010, 12:58

Genau, ich habe das hier:
Granit Futura: 64/120 HB 150 150/67/11 726 4003318120497
Der Bügel passt in beiden Stellungen, also keine spezielle Anformung.
In der Hosentasche habe ich es nicht, ist immer im Arbeitsrucksack.
Die Sache mit dem Twisting sehe ich entspannt: wenn einer das Rad kaputt macht, hat er sein Ziel verfehlt. Im Umkehrschluss könnte man auch sagen: ein sicheres Schloss führt zur Zerstörung des Rahmens.
Mit einem Bolzenschneider wir man da auch nicht viel machen können, denn wer hat genug Mumm in den Armen? Das Schloss ist doch so bositioniert, dass niemand einen Arm des Bolzenschneiders auflegen und mit dem Fuss fixieren kann. Da ist alles im Weg. Bleiben nur Picking-Tools, die zumindest die Gelegenheitsdiebe nicht haben. Oder eine Flex (mit den FUnken versaue ich mir aber den Rahmen, oder hat jeder eine Decke dabei?).
Für daheim habe ich das hier:
Granit 58/140HBIII 100 + 12 KS 120 Black Loop + Wandanker
Dürfte für die meisten Zeitgenossen auch eine Nummer zu groß sein. Man ist zwar vor nichts sicher, aber es ist besser als nichts.

mfg,
Armin

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Beitrag von PeterHeinz » Do 1. Apr 2010, 14:49

Travelking hat geschrieben:Nimm deinen Geburtstag. Ist einfach und den wird der potentielle Fahrraddieb wohl kaum kennen.
... und ich dachte, ich habe sichere Zahlen gewählt. :mrgreen: . Also ohne solche ESELSbrücken geht´s bei mir auch nicht.. :oops:

EmilEmil
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Welches Schloss?

Beitrag von EmilEmil » Sa 2. Apr 2011, 12:36

Dank an Alle,
die hier Ihre Erfahrungen mit Schlössern berichtet haben. Mir scheint es so zu sein, daß man ein Schloß gegen Gelegenheitsdiebstahl mit Sicherheit immer dabei haben sollte. Kurzzeitiges Abstellen vor dem Bäckerladen etc.. Und hier könnte ein Kabelschloß mit guter Qualität und Zahlenschloß schon in Richtung Optimum gehen.

Für wertvolle Komponenten wie Rohloff-Nabe o.ä. muß man sich warscheinlich noch etwas Besonderes einfallen lassen. Hier gibt es immer zu klären, wie und wo weitere Sicherheits-Einrichtungen verstaut werden, und wieviel Zusatz-Gewicht man zulassen will.

Gegen den professionellen Dieb hilft vielleicht nur die Guillotine. Eine Sache wurde bisher nicht erwähnt : Wie gut und nützlich sind Computer-Registrierungen ? (Die Rohloff-Nabe wird ja auch schon beim Hersteller eingetragen !). Gibt es persönliche Erfahrungen ? (Ich las vor einiger Zeit etwas über "Bikefinder").

MfG EmilEmil

Motte
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Welches Schloss?

Beitrag von Motte » Mo 4. Apr 2011, 09:12

Wenn man da "professionell" ran gehen wollte, dann müsste man zuerst klären, welche Fälle man absichern will.
also z.B.

Urlaub in einem dünn besiedelten Land
Kurzzeitiges Abstellen im Urlaub
Kurzzeitiges Abstellen "auf dem Land"
Kurzzeitiges Abstellen in einer Großstadt

Abstellen über längere Zeit
in einer Großstadt
auf dem Land

So dann müsste man wissen, wie in den jeweiligen Regionen am häufigsten gestohlen wird. Also mit welchem Werkzeug und mit welchem Ziel (Selbstnutzung - Verkauf an Hehler - Teileverkauf an Hehler)

Da viele Radler sich aber nicht bei der Polizei melden und es kein einheitliches Versicherungssystem wie bei der KFZ Versicherung gibt - mangelt es hier häufig an verlässlichen Daten. Nach dem was ich so lese überwiegen gewaltsame Öffnungsmethoden gegenüber "intelligenten" Öffnungsmethoden wie "Lock picking" oder "Schlagschlüsseln"

Erst dann könnte man die optimale Sicherung für seine Nutzungsart auswählen und müsste entscheiden ob man das dafür notwendige Gewicht in Kauf nimmt, die notwendige Zeit aufbringen möchte es entsprechend abzuschließen und zu guter Letzt, den erforderlichen Preis dafür bezahlen möchte.

Ich möchte jedenfalls kein 4 Kg Schloss auf einer längeren Radtour mit mir rumschleppen. Und wenn ich mehrmals stoppe um kurz in einem Laden zu verschwinden möchte ich auch nicht 10 Minuten lang mit irgendwelchen umständlichen Schlössern rumfuchteln. Auf der anderen Seite würde ich es natürlich auch vermeiden ein Schloss zu nutzen, dass jeder Depp ohne große Lernphase innerhalb von 2 Sekunden mit einem kleinen Bolzenschneider durchtrennen kann. Ich kann nämlich nicht so schnell laufen, wie jemand mit meinem Fahrrad flüchten kann.

Richtig sicher ist letztlich gar nichts - es hängt immer davon ab, welchem Dieb man begegnet und wie viel Zeit der hat - das ist eng damit verknüpft, ob er unbeobachtet arbeiten kann.
Und wenn der Dieb es nur auf die kostbaren Einzelteile abgesehen hat, zersägt er notfalls einfach deinen Rahmen - was willst Du dagegen machen? Auch ein "Pit lock" verhindert nur den Gelegenheitsdiebstahl.

Selbst Autobesitzer müssen es hinnehmen, dass mancher Dieb ihren Wagen mit Einbruchswerkzeug schneller öffnet, als er mit seinem Schlüssel. Und so lange der ADAC die Wegfahrsperre Deines Fahrzeugs überlisten kann, können es auch professionelle Diebe.

Für Räder gilt das Selbe. Wenn in Deiner Stadt entsprechende Banden ihr Unwesen treiben - dann kannst Du Dein Rad gar nicht "sicher" abstellen. Du hast dann allenfalls mit mehreren unterschiedlichen Schlössern die geringe Chance, dass sie das Rad nebenan bevorzugen.

Nicht entfernbare Markierungssysteme halte ich dem Grunde nach für praktisch. Sie würden den Wiederverkauf erschweren. Und sie könntenn der Polizei helfen bei stichprobenartigen Kontrollen gestohlene Räder zu entdecken. Aber Fahrräder werden ja (von der Masse der Bevölkerung) nicht als "Wertobjekte" wahrgenommen. Und so gibt es eine Vielzahl von gleichzeitig nebeneinander existierenden- mehr oder weniger bekannten - Codierungssystemen. Das mag lokal funktionieren - ich bezweifel aber, dass die Polizei in München etwas mit einer Codierung anfangen kann, die z.B. lokal nur im Raum Bielefeld üblich ist. Dieser Mischmasch wird dann auch zuverlässig verhindern, dass die Polizei oder die Fundstellen der Kommunen bei aufgefundenen Rädern einen Besitzer ausfindig machen. Da wäre ein einheitliches System sicher hilfreicher.

Ob es den stolzen Neubesitzer "irgendwo auf dem Balkan" interessiert, dass seine Nabe in Kassel registriert ist?


Gruß

Udo

RenéH.
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Beitrag von RenéH. » Sa 16. Apr 2011, 08:32

...die Schlösser schrecken nur Gelegenheitsdiebe.

Ein Freundvon mir ist Hausmeister und hat immerÄrger mit Studenten, die ihre Räder im Flur so abstellen, das die Müllabfuhr nicht an die Tonnen kommt. dann wird der Müll geholt.

Eines Tages bat mein Freund einer der Studenten sein Rad zu entfernen, sonst müss er das machen. Der Student lachte, sagte er hätte keine Lust runter zu kommen, DAS Schloss würde er nicht aufbekommen.
Das wäre das sicherste, das es gäbe -"Bronx getestet". Mein Freund holte daraufhin seinen Bolzenschneider, 30cm lang, aber auch gute Qualtität (Bronx getestet???). Das Schloß verlor, der Student auch.

Der flennte, 100,- EUR vergebens. Mein Freund tröstet ihn: 1) es wäre in Mainz ja nicht die Bronx und 2) hätte das Schloss nicht nachgegeben, der Rahmen sei aus Alu...

Grüße aus Mainz

René

Zum Glück haben meine Rädlein überwiegend nicht so den "haben-wollen-Faktor..."

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