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Kaufberatung Faltpedale

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Raffineur
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Raffineur » Mo 24. Jul 2017, 15:16

dafür nimmt man in Kauf, beim Falten ein schmutziges und veröltes Teil irgendwo unterbringen zu müssen
Jein. MKS liefert praktische Nylon-Säckchen mit einem Kordelverschluß mit, in denen man die Pedale verstauen kann. Ab dem zweiten Mal klappt das auch ohne Öl an den Händen ;)

Abgenommene Steckpedale haben einen oft übersehenen weiteren großen Vorteil: Die höhere Diebstahlsicherheit. Wer klaut schon ein Rad, mit dem er nicht wegfahren kann? :D

Motte
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Motte » Mo 24. Jul 2017, 20:29

dafür nimmt man in Kauf, beim Falten ein schmutziges und veröltes Teil irgendwo unterbringen zu müssen
Das hört sich immer so schlimm an ;) Aber meine bisherigen Faltpedale haben sich auch nicht auf Zuruf gefalten. Die musste ich meist anfassen. Bei den neueren Terns hat der Hersteller selbst gedacht und eine Steckvorrichtung am Sattel montiert. Ich hab meine selbst gebastelt. Zudem braucht man bei den Seitenfaltern von Dahon/Tern eigentlich nur Rechts ein Steckpedal. Die andere Seite steht normalerweise nicht über.

In den letzten zwei Jahren hab ich werktags zweimal am Tag das Pedal abgenommen. Dreckige Finger hatte ich danach nie.

Ich fette die auch nur innen im Lager - außen eigentlich nie :)

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von alterfalter2 » Mo 24. Jul 2017, 23:14

@ Motte
"Ich fette die auch nur innen im Lager - außen eigentlich nie :)"

..soso, ich auch nicht - aber die Achse des MKS ist trotzdem verölt :? 8-)
Vermutlich falte ich öfter als Du, da ist ein Faltpedal deutlich bequemer für mich.
..und es gibt Faltpedale, die ich mit der Schuhspitze einfalten kann, z.B. am Pashley Micro,
Bild
Bild
eines meiner oft gefahrenen Falträder - leicht, schnell und klein faltbar :) - und hier:
..gerade gefunden: http://ibikelondon.blogspot.de/2011/03/ ... ulton.html
Hier sieht man die super einfachen Faltpedale z.B. am Moulton TSR 2. Sie haben keine Sperre und drehen sich automatisch in die richtige Richtung, Auftrittsplatte nach oben - an sich genial gelöst.

Gruß TIL

Bob406
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Bob406 » Sa 14. Dez 2019, 18:39

Alter Faden, zeitloses Thema, also füge ich mal ein paar Erfahrungen hinzu.

Als die Suntour-Faltpedale an meinem Mµ Uno (Jahrgang ca. 2010) anfingen unrund zu laufen, hatte ich mir ein paar Wellgo Pedale als Ersatz bestellt, auch um mal was anderes auszuprobieren. Hatte sie damals aber nicht montiert, weil die alten doch noch liefen und mittlerweile, ein paar hundert oder tausend km später laufen die alten Suntours immernoch rund, nur mit leichtem Knattern. Also habe ich Wellgo auf ein anderes Velo montiert und war zunächst entsetzt, wie schwergängig sie sind. Mal abwarten wie das nach paar hundert oder tausend km einlaufen sein wird. Übrigens sind Wellgo mit 340 g pro Paar (gerade gewogen) deutlich leichter als die 470 bzw. 550 g der Suntour (je nach Modell, Quelle: Faltradshop).

Ansonsten denke ich, dass Falt- vs Steck-Pedal wirklich Geschmackssache ist, bzw. vom Anwendungsfall abhängt. Ich zum Beispiel klappe auch sehr gern die Pedale ein, wenn ich das Fahrrad schiebe oder ungefaltet trage. Da sind Faltpedale schon sehr praktisch. Auch geht es nur sehr selten ins Auto oder ein Gepäckfach im Zug, so dass besonders kleines Faltmaß nicht gefragt ist. Zuguterletzt trete ich meine Pedale den ganzen Tag mit den Füßen der schmutzigen Straße und fasse sie daher ungern mit den Händen an. Das Fuß-Falten von Suntour und Wellgo ist für mich daher zu einer entscheidenden Funktion geworden. Selbst wenn die Pedale schlechter halten würden, wäre es mir lieber, häufig neu zu kaufen, als täglich mich bücken und in den Dreck fassen.

Ansonsten zur Haltbarkeit: an den beiden anderen Falträdern sind seit zwei Jahren die Standard-Suntour-Fußfalter. Beim Damen-Velo mit ca. 3 Megameter Laufleistung sind sie etwas schwergängig, aber haben kein Spiel, bei meinem Verge Duo mit vielleicht 6 Mm haben sie schon ziemlich viel Spiel, aber noch stabiles Fahrgefühl und drehen sehr leicht. Sage aber gern dazu, dass ich mein Velo fast nie draußen im Regen parke (wenn auch manchmal bei Regen oder nach Regen fahre). Das macht vielleicht einiges aus bei der Haltbarkeit.

Nostaligische Note am Schluss: irgenwann hätte ich auch gern ein Faltrad mit Steckpedalen, weil es einfach wirklich kleiner ist und auch nicht am Pedal (rechts) hängen bleiben kann. Links würde ja sogar (wie beim Brompton früher) ein Festpedal reichen.

LG,
BicycleBob

EmilEmil
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Dez 2019, 14:12

roseblood11 hat geschrieben:
Fr 9. Jun 2017, 17:36
……..
Ich möchte lieber bei Faltpedalen bleiben. Was haltet ihr vom Wellgo F265? Soll sehr solide sein, zudem günstig. Aber die Firma scheint in D wenig vertreten zu sein. http://en.wellgopedal.com/year_detail_490.htm
..….
Diese Pedale haben eine Gleitlagerung. Wer als Konstrukteur so etwas baut, sollte solche Pedale sofort in die Tonne kloppen und einen Antrag auf vorzeitigen Renteneintritt (Damit er guten Konstrukteuren nicht im Wege steht :D :shock: :D ) stellen. Ich weiß, wovon ich spreche (Diese Erfahrung hat mich (Sonerderangebot) nur ca. 10 E gekostet ! Ein Schnäppchen also !).
Pedale sind nicht (niemals nicht !) verölt, nur bei den sogenannten Schwarzlöchern, die zu faul sind, die Pedale zu öffnen, zu reinigen und neu zu fetten, z B. mit LiquiMoly Bootsfett. Herstellerseitig sollten Pedale hinreichend abgedichtet sein, damit weder Wasser und Schmutz hinein- noch Fett hinaus-kommt.
Die Frage der Haltbarkeit ist einfach zu beantworten: Bei mir lief ein nicht-faltbares Pedal mit Kunststoff-Rahmen 24 000 [km} ohne Pflege (Preis 5,50 [DM]) und es läuft noch immer im Bekanntenkreis, da ich auf Faltpedale umgerüstet habe (Auch am Nicht-Falter !).
Voraussetzung für lange Haltbarkeit ist neben dem Fernhalten von Wasser und Schmutz-Partikeln die richtige Spiel-Einstellung der Pedal-Lagerung. Die ist, ausgehend von der Hersteller-Einstellung (häufig zu stramm), meist nicht machbar, es sei denn, man baut sich selber Spezial-Werkzeug (Modifikation von Steckschlüsseln und Ringschlüsseln !). Die Hersteller liefern solche Werkzeuge nicht (Man würde sich sonst eine Einnahme-Quelle versiegeln). Irgendeiner hier in Forum hat schon solche Werkzeuge gebaut. Name ist mir aber entfallen...….
Ein Hinweis noch auf Faltpedale: Hier hat der Rahmen ein eigenes Gelenk und eine Abstützung, wo viele Hersteller den Begriff Flächenpressung mißachten oder gar nicht kennen. Wackelige oder schiefstehende Pedalrahmen sind die Folge. Auslegungsmäßig eigentlich einfacher als Chinesisches Baumsitzen. Aber viele sind zu doof, um einen Durchblick zu haben. Wer Pedale als Verschleiß-Artikel bezeichnet legt den Grundstein zu einer Verschwörungs-Theorie.
Es gibt hier im Forum etliche Beiträge über Pedale, wo die "Probleme" umfassend angesprochen werden. Trotzdem erfinden viele die Pedale neu, ohne jemals auf die echten Probleme einzugehen.
Pedale empfehlen ? Oh, nein, es gibt einfachere Aufgaben. Eine Empfehlung für ein Faltrad ist etwas einfacher. Aber auch da scheitert man an der Realität !
Woher das Öl an den Pedalen des Alten Falters kommt, erschließt sich mir nicht. Ich vermute von den Fritten. Es gibt aber einfachere Entsorgungs-Möglichkeiten.

MfG EmilEmil

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