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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

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EmilEmil
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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Do 21. Apr 2011, 19:45

Bild

Katastrophen-Klapprad (genauer Zerlegerad !) der 1970-er Jahre : Lebensgefährliche Außen-Klemmung des Vorbauschaftes im geschlitzten Gabelschaft (führt zum Abscheren des Gabelschaftrohres !) ; Grund: Dauerbruch--- Tretlagergehäuse von unten an das Hauptrohr geschweißt, fällt nach unten weg bei höherer Kilometerleistung; Grund : Dauerbruch---Ursprüngliche Sattelstütze aus Stahl wurde durch Biegemoment krumm verformt; Grund : zu schwach dimensioniert, Biege-Spannungen erreichen den plastischen Bereich (Hier schon durch Aluminium-Stütze repariert)---Entfaltung von 3,65 m (ergibt bei einer 100-er Trittfrequenz 21,9 km/h), natürlich Singlespeed (Auf English Eingang) mit Rückschritt-Nabe :

Bergauf zu große Entfaltung, bergab zu kleine Entfaltung ,in der Ebene zu schlappe Entfaltung---Erinnert irgendwie an den Opernsänger, dem zum Tenor die Höhe fehlt, zum Bass die Tiefe und zum Bariton die Stimme----Vorne Klötzchenbremse auf den Reifen (Hier schon durch eine Felgenbremse ersetzt (Zangenbremse)); Bemerkenswert ist weiter die Kurbel mit einer Länge, besser gesagt Kürze von 165 mm. Daß diese Gurken 1975 etwa 35% Marktanteil hatten, ist kaum zu verstehen.

Leider prägen diese unausgegorenen Krücken mit ihren Mängeln auch heute noch die Meinung der Allgemeinheit über Falträder. Daß man auch viel bessere Räder bauen kann, hat sich noch nicht herumgesprochen, da die meisten der am Markt befindlichen Falt-Räder nicht ein "optimales" Rad für den Benutzer zum Ziel haben, sondern von den Herstellern (Grattlern ?) dazu mißbraucht werden, um das "Rad" neu zu erfinden.
28.04.2017 Edit: Bild-Adresse repariert.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Fr 28. Apr 2017, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Muc-Falter » Do 21. Apr 2011, 22:32

Jepp, das war auch meine erste Erfahrung mit einem Faltrad.
Es dauerte gut 30 Jahre bis ich mich wieder an einen Falter ran traute :mrgreen:

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von bikeingold » Fr 22. Apr 2011, 08:30

Davon sehe ich auch heute noch ein paar wenige rumfahren hier in Köln :|

Für die Masse ist ein Fahrrad halt nichts für das man Geld ausgeben würde.
Ich habe Kollegen, die geben ihren letzten Cent für ihren Super-Dupper-Sport-Kombi mit Vollausstattung u.ä, aber als ich denen erzählt habe, was mein Birdy gekostet hat, wurde ich für unzurechnungsfähig erklärt - ihre eigenen Fahrräder entsprechen qualitativ dann dem oben abgebildeten, quitschen, klappern, ...

Über die Notwendigkeit 200-Biturbo PS mit einer lackierten "innenbelüfteten-vierkolben-12-zoll-doppelscheibenbremse" zum stehen bringen zu müssen (die soviel kostet wie mein ganzes Fahrrad), besteht da absolute Einigkeit, aber ein Fahrrad für >250€ kaufen :o - na ja, jeder Jeck ist anders...

Ich finde diese Räder aber irgendwie kultig - sogar noch mehr als ein Bonazarad. Wenn ich die notwendige Ahnung, Kleingeld für Spielereien übrig und das Werkzeug hätte, würde ich mir auf Basis eines solchen Katastrophen-Faltrades eines bauen mit man zumindestens ruhigen Gewissens ein wenig rumcruisen könnte :) Etwas arg viel Konjunktiv...

Schöne Ostern in die Runde
bikeingold

RenéH.
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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von RenéH. » Sa 23. Apr 2011, 08:25

...auch ich hatte als Jugendlicher (ist lange her) so ein Ding.

Hobbymäßig bastele ich viel an Altmetall mit Rädern und der Weg ist die Garage ist recht weit. Als so ein 70iger jahre Ding auf dem Sperrmüll stand war das die ERLÖSUNG! Das ideale Gefährt um mal scnell hin und her zu radeln. Damit der Umgang mit dem Ding einfacher ist,steht die nachts draussen. Da auch jeder drauf rumrutscht ist es auch (neben meinem Moped) das einzige Fahrzeug mit Namen: die Boxenschlampe ;)

Nun, über die Boxenschlampe kam ich zu einem DAHON Speed 7, nun dazu habe ich genug meine Einschätzung abgegeben. Jetzt Bickerton.

Grüße aus Mainz

René

NS: durch die Bosenschlampe war ein nachbar so infiziert, dem habe ich einen weiteren Sperrmüllfund restauriert!! Das ist jetzt sein Einkaufsrenner.

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Travelking » So 24. Apr 2011, 07:03

Hej zusammen,

genau so ein Katastrophenzerlegerad hab ich auch gehabt. Wir haben es immer im Wohnwagen mitgeschleppt. Lackiert in den Farben des Zugfahrzeugs und des Wohnwagens.
Zum Brötchen holen, Wasser holen und zum Toilettenhaus zu fahren. Touren haben wir damit nicht gemacht.

Aber kultug war's schon.

Jetzt mit den Dahons kann man (und auch Frau) auch Touren damit fahren.

André mit Frau momentan in Escherndorf am Main.

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Rone » So 24. Apr 2011, 08:55

RenéH. hat geschrieben:Jetzt Bickerton.
Du fährst so ein Bickerton aus der Zeit von 71-91?
Wenn ja: Send Pics!

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von RenéH. » So 24. Apr 2011, 09:07

Ja, ich habe ein Bickerton... und war damit am Mainzer Flashmob unterwegs.

Sehr zum Erstaunen der teilnehmenden MOULTON-Fahrer. Am Flash-tag bin ich damit ca. 30KM geradelt.

Mit den Bildern im www. einstellen habe ich nicht so drauf, daher hier ein Link zu meinem Blog:

http://rherlertmini.skyrock.com/2.html

Ich muss sagen, das Fahrverhalten ist -sagen wir mal- "spannend", aber das Faltmass ist genial (5cm mehr als das Brompton) und leicht ist es. Zudem erfüllt es genau meine Erwartungen. Ich muss zugeben für jeden Tag richtig ran, habe ich seit kurzem ein Brompton ;)

Aber. das Bickerton hat das Schicksal meines DAHON besiegelt... das wurde verkauft. (DAHON: zu schwer, Faltmaß zu groß, im Berufsverkehr nicht ÖPN tauglich)

Grüße aus Mainz

René

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Beitrag von Rone » So 24. Apr 2011, 10:22

Naja, das Bickerton mit einem aktuellen Dahon zu vergleichen... ich weiß ja nicht :-)
ICH hätte das Bickerton sauber und fettfrei gemacht und als Deko an die Wand gehangen. Zum Fahren und kaputtmodifizieren ist das Ding doch viel zu schade ;-)

Dieses immer wieder aufkeimende "Faltmaß zu groß im ÖPNV" kann ich nicht nachvollziehen. Ich fahre jeden Tag mit meinem Dahon im ÖPNV und habe keine Probleme: Sowohl bei der Bahn als auch in den neuen S-Bahnen hier in der Region war und ist überall genug Platz und es gibt weder mit dem Fahrpersonal noch mit anderen Fahrgästen Schwierigkeiten. Gleiches gilt auch für Busse und Straßenbahnen in Bremen. Einzig das Fahren mit den sog. Überlandbussen habe ich noch nicht getestet.

Falträder passen nun mal nicht einfach in die Hosentasche, auch wenn das die Werbung versprechen mag. Das gilt aber für alle Falträder. Das Brompton ist in zwei Dimensionen je 10cm kleiner. Das erkauft man dann mit überteuerter Steinzeittechnik. Relevant ist das dann auch nur bei fest begrenztem Platz im Koffer oder Kofferraum eines PKW...

Aber so ein 70'er Faltrad wie von Emil gezeigt hätte ich aus Jux auch noch gerne :-)

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Mo 2. Mai 2011, 11:34

Hallo an alle Faltradfreunde,
die den Kult-Charakter eines Faltrades (Klapprades) der 1970-er vertiefen möchten : Bei der Suche nach einem "leichten Klapprad-Lenker" stieß ich auf Folgendes : Unter der Überschrift "Klappräder der 70er Jahre - Beschreibung einer Hassliebe" an der Adresse
http://www.brix.de/verkehr/fahrrad/klapprad.html
fand ich einige interessante Aussagen. Leider gibts dort keine Bilder des Rades, sondern es stehen irgendwie unmotiviert Bilder von Bonanza-Rädern daneben.

MfG EmilEmil

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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von hahahaben » Mi 25. Mai 2011, 18:34

Muc-Falter hat geschrieben:Jepp, das war auch meine erste Erfahrung mit einem Faltrad.
Es dauerte gut 30 Jahre bis ich mich wieder an einen Falter ran traute :mrgreen:
Hallo!
Hehe das Fahrrad kenn ich :lol:
mit so einem (aber in blau) habe ich mich auch als Kind auf die Fresse gelegt :evil:
wie auf einmal sich der vordere Teil vom hinteren gelöst hat und ich mit kurzer Hose und Tshirt richtig gut aussah :mrgreen:
Habe über 30Jahre gebraucht um wieder Vertrauen in ein Faltrad zu bekommen :idea:
m.f.g.

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