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Faltrad Nummer 2

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Mainzer
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Faltrad Nummer 2

Beitrag von Mainzer » So 26. Jan 2020, 18:51

Kaum hab ich mir ein Schaltungshinterrad (Automatix) für mein treues Mµ Uno besorgt, erregte eine eBay-Kleinanzeige meine Aufmerksamkeit...
Also ging es gestern mal eben nach Langen und danach fand sich im Kofferraum ein Mµ P24 :D
Die Dual Drive hat mein (fast ungenutzes) großes Rad auch, die finde ich ansich ganz gut.
Heute wurde dann mal etwas beschraubt und Bestandsaufnahme gemacht.
Die Kette war ganze 10 Rollen(!) zu lang, so dass das Rücktrumm in den schnellen Gängen mit dem Käfig kollidierte :roll: Immerhin hatte ich mir vor Jahren schon mal ein Kettennietwerkzeug gekauft, das hatte jetzt seinen ersten Einsatz.
Pedale geschmiert, Bremsen eingestellt und deren Lagerung auf den Sockeln geschmiert.
Fährt sich ganz gut, aber die teleskopierbare Lenksäule regt mich jetzt schon auf. Die hat schon auf der kurzen Probefahrt fühlbar geflext, da bin ich vom Mµ Uno anderes gewöhnt. Zudem muss ich sie zum Falten komplett ausziehen, damit die dicken Drehgriffe der Schaltung unter die Achse kommen, sonst geht das nicht zusammen. Muss ich noch eine bessere Lösung finden.
2020-01-26 16.58.28.jpg
Vorne ist schon ein Bumm-LED-Scheinwerfer dran, aber einer von der eher dunklen Seite. Das Batterierücklicht hinten wird noch durch ein normales LED-Rücklicht aus der Grabbelkiste ersetzt, wenn ich dünnes Kabel gefunden hab. Der Vorrat gibt nur 0,75² her, das ist etwas Overkill.
Der Dynamo
2020-01-26 17.00.05.jpg
ist mit 6 V / 2,4 W angegeben, schafft der noch ein Rücklicht neben dem Scheinwerfer? Mit Fahrradelektrik hab ich mich noch nicht so wirklich beschäftigt. (ja ich weiß, der hat für den Gesetzgeber zu wenig Leistung!).

Perspektivisch kommt vielleicht noch der Racktime FoldIt Fix vom Mµ Uno dran, wenn ich mir mal eine passende Tasche dafür besorgt hab, in die auch Laptop etc. reinpassen.
Dateianhänge
2020-01-26 16.59.57.jpg

Motte
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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von Motte » So 26. Jan 2020, 22:33

Ja, bei LED Frontlicht schafft der Dynamo das locker. Ohne merkbaren Unterschied (Lichtkegel Frontlicht) zu einem 3 Watt Dynamo. Konnte das vor ein paar Jahren mal abends mit einem Kollegen ausprobieren der bis auf den Dynamo die gleiche Lichtanlage hatte (nachdem ich von Joule II auf SON umgerüstet hatte).

Na, dann hast Du ja jetzt auch was für die Berge. Bei meinem Mü damals hatte ich Glück - meine Lieblingshöhe erlaubte es ohne Höhenverstellung zu falten. Ich musste nur die Bremshebel im Fahrbetrieb (für mich) unangenehm nach unten stellen, damit alles hin kam. Ich hab die eigentlich lieber schräg nach vorn, so dass man die Hand drauf legen kann.
Nach dem Mü hatte ich ein Speed Tr mit starrer Säule - das fand ich ebenfalls wesentlich angenehmer. Aber es war ein Außenfalter - der war dann entsprechend breiter.

Du könntest mal nach Triggern für die Dual Drive fahnden. Eventuell geht das besser. https://www.amazon.de/SRAM-Trigger-Driv ... B000VT29MW

Vereinzelte Restposten bekommt man noch. (wenn auch nicht bei Amazon)

EmilEmil
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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von EmilEmil » Mo 27. Jan 2020, 01:41

Mainzer hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 18:51
………….
..….. Die hat schon auf der kurzen Probefahrt fühlbar geflext, da bin ich vom Mµ Uno anderes gewöhnt.
Vorne ist schon ein Bumm-LED-Scheinwerfer dran, aber einer von der eher dunklen Seite...….
----- ersetzt, wenn ich dünnes Kabel gefunden hab. Der Vorrat gibt nur 0,75² her, das ist etwas Overkill.
…………………....
Glückwunsch zum Faltrad mit Dualdrive! Gerade bei kleinen Laufrädern zeigt diese Kombi-Schaltung eine überlegene Eigenschaft, die eine vergleichbare Kettenschaltung nicht bieten kann: Durch die Übersetzung ins Schnelle kann man mit Kettenblättern um die 50 Zähne ordentliche Entfaltungen produzieren.
Schade, daß das Angebot dieser Art von Kombi-Schaltung durch die Einstellung aller Getriebenaben bei SRAM nun auf einen Anbieter reduziert ist.
Ein kleiner Hinweis: "Flexen" entstammt dem Rennradler-Jargon und bezeichnet eigentlich die allen Metallen eigene elastische Nachgiebigkeit. Auf Festigkeit dimensionierte Bauteile haben i.A. eine so hohe Steifigkeit, daß ein Radler keine übergroße Nachgiebigkeit (Flex) bemerkt. In Theorie und Praxis gibt es da schon bei bestimmten Belastungen nichtlineare Zusammenhänge, die meist nur bei extremen Konstruktionen auffallen: Z B. Sattelstütze mit großer Länge und nicht angepaßtem Querschnitt. Das könnte bei der Lenkerstütze (Vorbauschaft) auch auftreten. In der Mehrzahle der Fälle ist der "Flex" aber eine Starrkörper-Bewegung infolge von Spiel in der "Klemmung" (Befestigung) die konstruktiv gar nicht auftreten sollte (Liederliche Konstruktion !).
Für einen besseren Bumm Scheinwerfer kann ich den Cyo Premium 80 [Lux] als günstige Lösung (ca. 52 €) empfehlen, natürlich ist der IQ-X mit 100 [Lux] noch etwas heller und etwas teurer.
Beim Kabel empfehle ich durchaus den 0,75 [mm²] Querschnitt, auch, wenn das elektrisch nicht notwendig ist. Schwachpunkte bei der Verkabelung sind immer die Anschlüsse, dann sind robuste mechanische Kabel nicht verkehrt ! (Daß man da Steckzungen und Kabelschuhe einsetzen kann, hat sich bei den Rad-Herstellern erst im neuen Jahrtausend herum gesprochen ! Von Schrumpfschläuchen will ich gar erst anfangen.
Viel Spaß mit dem Radl !

MfG EmilEmil

Ch.Bacca
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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 27. Jan 2020, 11:53

Mainzer hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 18:51
Der Dynamo ist mit 6 V / 2,4 W angegeben, schafft der noch ein Rücklicht neben dem Scheinwerfer?
Locker!

Die meisten LED-Rücklichter haben die Nennleistung von 0,6 Watt nicht, sondern weit weniger. Da bleibt genug für den Scheinwerfer über. Ich betreibe am Joule II neben Scheinwerfer und LED-Rücklicht einen zweiten, zuschaltbaren Scheinwerfer als Fernlicht. Der zweite Scheinwerfer ist in Reihe zum ersten (an dem auch das Rücklicht angeschlossen ist) und wird bei Nichtgebrauch kurzgeschlossen. Das funktioniert, weil der Joule II keine interne Spannungsbegrenzung hat. Das doppelte Licht habe ich bei etwas höherer Geschwindigkeit als das normale, aber deutlich unterhalb der vom Gesetzgeber geforderten 15 km/h. Genau gemessen habe ich das noch nicht.

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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von Mainzer » Mo 27. Jan 2020, 21:29

EmilEmil hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 01:41
Ein kleiner Hinweis: "Flexen" entstammt dem Rennradler-Jargon und bezeichnet eigentlich die allen Metallen eigene elastische Nachgiebigkeit. Auf Festigkeit dimensionierte Bauteile haben i.A. eine so hohe Steifigkeit, daß ein Radler keine übergroße Nachgiebigkeit (Flex) bemerkt. In Theorie und Praxis gibt es da schon bei bestimmten Belastungen nichtlineare Zusammenhänge, die meist nur bei extremen Konstruktionen auffallen: Z B. Sattelstütze mit großer Länge und nicht angepaßtem Querschnitt. Das könnte bei der Lenkerstütze (Vorbauschaft) auch auftreten. In der Mehrzahle der Fälle ist der "Flex" aber eine Starrkörper-Bewegung infolge von Spiel in der "Klemmung" (Befestigung) die konstruktiv gar nicht auftreten sollte (Liederliche Konstruktion !).
Keine Ahnung wie man das nennt, man merkt jedenfalls, dass da was arbeitet. Aber allein schon, dass man nach dem Verstellen der Lenkerstütze selbst dafür sorgen muss, dass diese gerade steht, spricht aus meiner Sicht für eine Fehlkonstruktion :)

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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von EmilEmil » Di 28. Jan 2020, 00:57

Es ist gerade ein paar Tage her, daß ich mit @Motte eine ähnliche Diskussion bzgl. der Sattelstütze geführt habe. Glaub mir, daß man das mittels Innensicke/Auß0ensicke machen könnte. Diese müßten dann aber anschließend noch gefräst werden. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem Nutzen. Für die Klemmung der verschiebbaren Teile ist das zudem noch kontraproduktiv.
Eine mittels Siebdruck aufgebrachte Markierung ist da viel besser. Wenn alles fehlt, markiert man die Position mittels Körnerschlag.
Natürlich, man kann sich eine Lenkerstütze auch maßschneidern lassen.,,,,,,,,,,,
"Es war schon immer etwas Besonderes, einen teuren Geschmack zu haben...…….."

MfG EmilEmil

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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von Mainzer » Mo 3. Feb 2020, 20:20

Feststellung des heutigen Tages nach einmal Arbeit und zurück: Meine Füße stehen falsch :D
Ich komme mit der rechten Ferse ständig an die Bowdenzugführung am rechten Hinterbau. Vielleicht muss ich mir den Fuß auf dem Pedal festspaxen.

Motte
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Re: Faltrad Nummer 2

Beitrag von Motte » Mo 3. Feb 2020, 21:11

Dann würde ich erst einmal prüfen ob Du nicht tatsächlich eine Fußfehlstellung hast.
Das ist ja gar nicht so selten. Und weil man sich dran gewöhnt, fällt es einem selbst gar nicht mehr auf - so lange es keine Schmerzen bereitet.
Und wenn nicht ob irgendwas am Rad dazu führt, dass Du den Fuß nicht gerade auf das Pedal stellst.
Eventuell die Sorge hinten an die Taschen zu kommen oder vorne ans Schutzblech?
Oder zu niedriger Sattel?

Ansonsten kannst Du versuchen im vorderen Teil des Hinterbaus die "Kabel" oben auf der Hinterbaustrebe zu führen. Wenn Du einen Gepäckträger montiert hast, kann man das ja super hinter der rechten Strebe an den Hinterbau entlang führen. Komplett auf der Hinterbaustrebe wird schwierig, weil das X 7 Schaltwerk den Bowdenzug eigentlich im 90 Grad Winkel (zum Schaltarm) wegführen möchte.
(ein anderes Schaltwerk - mit schwenkbarem Endanschlag für den Zug - braucht dann eventuell auch einen anderen Schalthebel - das wäre ganz schön viel Aufwand)

Die Züge im kritischen Bereich in einem gut befestigten Bougierrohr verschwinden zu lassen wäre auch eine Lösung, die Unheil verhindert.

Nur Spaxen ist ganz schlecht, wenn man mal anhalten muss ;)

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