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Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

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Karsten
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von Karsten » Mi 11. Sep 2019, 09:03

Ch.Bacca hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 19:26
Karsten hat geschrieben:
Di 10. Sep 2019, 18:52
... Bei den hochkomplexen Rahmen-Profilen moderner Faltrad-Rahmen, wie beim Dahon "Muh" :mrgreen:
könnte ein Aufweiten evtl gar nicht möglich sein. ...
Ich würde mich das bei einem Alu-Rahmen gar nicht trauen. Das wäre mir zu heikel. Ansonsten bin ich ja recht experimentierfreudig und manchmal sogar schmerzbefreit. Da würde ich eher versuchen, die Wunsch-Schaltung schmaler zu machen.
Moin,
Bei der Umrüstung meines "Wild Eagle" von Shimano Nexus 3Gang (120mm) auf F&S/Sram S7 (136mm Einbaubreite) hab' ich beides gemacht. Bei der Getriebenabe eine Mutter dünner geschliffen, eine Unterlegscheibe ersatzlos weggelassen und den Hinterbau des Falters mit einem selbstgebauten Werkzeug aus u.a. einem Stück Gewindestange, mehreren Muttern und dicken Unterlegscheiben, sehr vorsichtig und genau kontrolliert einige mm kalt aufgeweitet. ("Kinder, bitte nicht Zu Hause nachmachen!")
Aabär: Die Hinterbaustreben beim "Wild Eagle" sind für ein 20Zöller ungewöhnlich lang / länger, als bei allen Dahonen / Terns und sind im Profil überhaupt nicht mit den Streben beim "Muh" vergleichbar.
Zum Anderen sitzt die S7-Nabe immer noch so stramm geklemmt im Hinterbau, dass jeder Reifenwechsel, jede Ketteneinstellung eine arge Fummelei ist. So was würde ich "NIcht-Bastlern" nicht empfehlen.

Gruss Karsten

Karsten
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von Karsten » Mi 11. Sep 2019, 09:07

@Motte: Stimme dir zu, die Sturmey Archer hatte ich wg der Bremsenfrage nicht erwähnt.

Gruss Karsten

EmilEmil
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von EmilEmil » Mi 11. Sep 2019, 11:56

Hallo @Karsten, eine kleiner Hinweis (Vermutlich ein Schreibfehler): SRAM Spectro S7 hat eine Klemmweite von 130 [mm].
Die Aufweitung mittels Gewindestange/Karosseriescheiben/Muttern ist ein übliches, funktionierendes Verfahren. Auch, wenn Sheldon Brown meint, es ginge mittels eines festen Kantholzes (Buche ?) und Hebelwirkung. Andere benutzen einen Wagenheber ! Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert.
Die Kantholz-Methode ist viel kritischer als die "Gewindestange", weil dabei das Kantholz z B. auf einem Rahmenrohr sowie auf der Kettenstrebe abgestützt wird. Dünnwandige Rohre und dann eine Abstützung darauf erzeugen im Prinzip immer einen Blötsch (Delle) an dem betreffenden Rohr. Die Kontrolle der Aufweitung ist beim guten "Sheldon" ausgesprochen schwierig. Mit den Gewindestangen geht es viel genauer, aber da es Trial und Error ist, dauert es länger. Ich rechne bei solchen Aktionen immer einen ganzen Tag !
Am Ende des Aufweitens stehen die Ausfallenden schief (Nicht mehr parallel zur Radl-Längsebene) und müssen korrigiert werden. Das Richten geht ganz gut mit einem großen Schraubstock, der die Ausfallenden (völlig) einspannt und einem Hebelarm an entfernten Rahmen-Teilen (Gabelschaft bei einer Gabel).
Aluminium kann auch kaltverformt werden, sofern man ein Spannung-Dehnungs-Diagramm des Materials besitzt und die Verformung im Bereich der Gleichmaß-Dehnung bleibt. Als Haus-Nummer mal: Wenn die Gleichmaß-Dehnung 20 % (Das ist korrespondierend mit der Zugfestigkeit) beträgt, sollte eine Gabel (Vorn oder Hinten ) immer aufweitbar sein. Die Hälfte von 20 %, also 10 % kann man für eine Kaltverformung ausschöpfen (Meine Einschätzung !). Bei ST 37 (Gegenwärtig als High-Tension-Steel bezeichnet) hat das bisher immer funktioniert. Werte der Gleichmaß-Dehnung liegen bei diesem Material fast immer über 20 %.
Für eine Abschätzung der Dehnung überlagere ich eine Sinus-Form auf die zu spreizenden Strukturen und ziehe den Scheitelkreis für die aufzubringende Dehnung heran. Diese Dehnung ist nur der plastische (permanente) Anteil, nur dieser sorgt für eine permanente Vergrößerung z b. der Klemmweite. Ein Hinweis für den Ersttäter: Die reversible Aufweitung entsprechend der elastischen Dehnung ist ein Mehr-faches der permanenten Aufweitung entsprechend der plastischen Dehnung ! *)
Die Länge der Kettenstreben spielt dabei eine Rolle. Die hat vielfach einen Wert von 430 [mm], auch beim Faltrad (Nicht kürzer als bei Rädern mit größeren Laufrad-Durchmessern !). Nach meiner Erinnerung gilt das auch für die Dahon-Rahmen, falls die einen kinematisch stabilen, sehr steifen und festen Dreiecks-Hinterbau haben.
In diesem konkreten Fall (Freie Kettenstreben-Länge < 300 [mm] ? Ist dem Bananen-Rahmen-Design und den zum großen Teil als Biegeträger ausgebildeten Kettenstreben geschuldet !)
Die Alu-Werkstoffe des Rahmenbaus sind mit Al 6061, Al 7005 (Dahon-Rahmen, Gabel meist aus Al 6061 !) und Al /020 überschaubar. Allerdings schwanken die Werte für den Bereich der Gleichmaß-Dehnung je nach Rahmen-Material-Hersteller erheblich.
Wenn man beim Aufweiten nicht sorgfältig die richtige Klemmweite zwischen den Ausfallenden (wieder) herstellt, hat man bei Radausbau und vor allem beim Wiedereinbau unendliche Probleme. Da wäre ein dritte Hand wohl nötig.
Tipp für @Karsten: Fummelei beseitigen und die richtige Klemmweite für die Spectro S7 (130 [mm]) einrichten. Aktionen mit Scheiben weglassen und Muttern runter schleifen sind häufig kontraproduktiv, da diese Scheiben, wenn sie als Zweiflach ausgebildet sind, auf der Achse ein Verdrehen der Abschlußmuttern (Zwei pro Seite als Kontermuttern !) sicher verhindern. Die neueren Naben von Sram (Z B. iMotion 9, DualDrive III) haben als Achsgewinde M10x1. Wer da eine Flachmutter (ca. 3 1/2 Gewindegänge) benötigt, wird bei Lampenherstellern fündig und kann diese als fertiges Teil am Markt beziehen (Ebay, Amazon etc, evtl. beim Chinamann mit Kosten-freiem Versand).
*) Edit 1: Für einen Laien nicht ganz einfach zu verstehen, eng zusammenhängend, unterscheidet der Physiker die Dehnung (Eine Längenänderung bezogen auf eine charakteristische Länge) von der Deformation. Die Deformation ist unmittelbar sichtbar und kann gemessen werden (Ohne etwas rechnen zu müssen). Bei der Dehnung wird eine Änderung (Z B. Aktuelle Länge minus Ausgangslänge) gemessen und dann z B. auf die Ausgangslänge bezogen (rechnerisch).
*) Edit 2: Einen wichtigen, negativen Aspekt von schiefstehenden Ausfallenden möchte ich noch erwähnen: Diese drücken, falls elastisch aufgebogen, exzentrisch auf die Abschlußmuttern der Achse und erzeugen dort an beiden Enden Biegemomente, die u.a. für eine Schiefstellung der Radlager sorgen. Diese Schiefstellung erzeugt in den Radlagern für einen größeren Rollwiderstand. Sollte man eigentlich vermeiden, es gibt aber immer Radler, denen so etwas an den verkürzten Sitzhöckern vorbei geht :D :mrgreen: :D ......

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Sa 14. Sep 2019, 08:52, insgesamt 2-mal geändert.

Karsten
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von Karsten » Mi 11. Sep 2019, 14:53

@Emil Emil:
Vielen Dank für die detaiierten Ausführungen.
(ich fürchte, dass Diese PertraS reichlich verwirren werden )
Dann werde ich bei Gelegenheit mein Gewindestangen-Werkzeug noch mal ansetzen und -wie du zutreffend beschrieben hast-, mit Trial + Error, vorsichtig noch'n paar mm mehr aufweiten.
Dass ich zusätzlich noch jedesmal elastisch weiten muss, is' bei Pannen unterwegs, schon ziemlich lästig.
Mit der genauen Weite kannst Du recht haben, die Op is' ja schon ein paar Jahre her.
Ausfallenden einspannen und mit dem ganzen Rahmen biegen, ist auch ein prima Tip. (eigentlich naheliegend)
Ich plane sowas bei meinem zweiten Wild-Eagle, dass mit zwischenzeitlich zugelaufen ist, nochmal zu machen. Möglicherweise gönne ich dem aber auch Shimano 11.
Das Wild-Eagle hat ja hinten auch V-Brake.

Gruß Karsten

PetraS
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von PetraS » Mi 11. Sep 2019, 22:33

Ich frage mich gerade, was Du unter "uneben" verstehst? Holprig wie Kopfsteinpflaster oder rauf und runter? Bei letzterem kann ich den aufkeimenden Wunsch nach einer Gangschaltung nachvollziehen, bei ersterem eher nicht.
Uneben sind holprige Wald und Feldwege, da ist das Mu Uno anstrengend zu fahren. Ja, rauf runter auch! Mein wunsch ist es auch schneller fahren zu können, denn ab einer bestimmen Geschwindigkeit geht halt nicht mehr viel, dann kann man treten wie man will, es hat so halt Grenzen. Ich könnte doch auch das Ritze hinten kleiner machen?
Ich habe die Gabel versucht zu messen ca. 118mm (mit eigenbauten Rad gemessen)

Die Reifengröße ist
37-451 (20x 1 3/8)

Ich dachte sogar an breitere Reifen damit es besser auf holprige Wald und Feldwegen fährt...

Siehe Bild wie das Faltgelenk aussieht, da scheint das Metall zu reiben und so die Knackgeräusche zu verursachen (oft und laut)

Wegen dem Ständer, das Rad steht NUR noch auf ganz ebener Fläche ohne jegliche Zuladung. Stelle ich eine Tasche in den korb, kippt es sofort. Auch wenn die unterlage leicht uneben ist, steht es nicht, es kippt überall. Ich brauche etwas was auch bei 5kg Gepäck noch steht.
Jedenfalls ist es schön mal Jemanden zu lesen, die Ihr Rad einfach nur benutzt, ohne daraus eine Privatphilosophie zu machen (da neige ich selbst zu).
Ja, das stimmt schon :lol: und wie ich das benutzt habe, unter allen denkbaren Bedingungen, auch oft mit bis zu 10KG zuladung. Im August war ich an der Ostsee Lübecker Bucht und bin da täglich 30-40km am Meer entlang gefahren. Die Wege sind eigentlich für so ein Faltrad mehr als ungeeignet....

PetraS
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von PetraS » Mi 11. Sep 2019, 22:52

Hier ist das Bild vom Faltgelenk.
Dateianhänge
20190909_123059.jpg

EmilEmil
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von EmilEmil » Fr 13. Sep 2019, 12:00

Das ist das von Dahon so genannte V-Clamp. Von der Grundidee her eigentlich ein prima Design (IMHO sogar ein Referenz-Design). Leider weiß Dahon selber nie, wann etwas gut ist oder weniger gut....
Und bei der Ausführung im Detail gibt es bei Dahon immer einen Hang zum Mäuse-Kino.
Dein Gelenk kann nur an zwei Stellen Spiel haben: Der Haupt-Bolzen (vertikal) in seinen fest-verbundenen bzw. beweglichen Hülsen oder in der Spange (Im Bild rechts), die das Gelenk verschließt. Viele Gelenke am Faltrad sind nach dem Tür-Prinzip aufgebaut: Eine in zwei Hülsen geführte Achse (Am Hauptgelenk vertikal) und eine Einrichtung, die für den Fahrbetrieb die Drehung um diese Achse verhindert. Heißt bei einer Tür Schloß.
Die Spange ist bei dem V-Clamp einstellbar und kann so auf Null Spiel gebracht werden. Ein fähiger Laie oder ein durchschnittlicher Fahrrad-Mechaniker sollte das einstellen können.
Sollte der Hauptbolzen aber (Z B. wegen Abnutzung) Spiel haben, dann muß evtl. ein guter Metall-Bearbeiter mit der Korrektur betraut werden. Mehr kann ich leider nicht sagen, da ich kein Dahon-Fahrzeug besitze. Evtl. gibt es da ein Reparatur-Set oder dgl.
Abgeplatzte (Abgeschabte) Stellen gibt es eigentlich an jedem Faltgelenk, da wegen der Elastizität der Metalle kleine Relativ-Bewegungen (Besonders bei der Belastung während der Fahrt) stattfinden, die dem "normalen" Menschen optisch nicht auffallen. Dazu kommt ein großer Oberflächen-Druck an Anlage-Flächen, die ein Lack in dieser Größe nicht erträgt. Der Physiker oder Ingenieur spricht von "Flächenpressung". Ein bestimmter Umfang dieser Schabestellen ist normal. Werden Stellen zu groß, ist zu viel Spiel der Gelenke die Ursache. Häufig gibt es dann auch akustische Hinweise (Knarzen, Quietschen u.a). Abhilfe könnte eine harte Beschichtung dieser Bereiche schaffen (Verchromen von Aluminium ? von Stahl ?, oder Gelenkplatten aus A2 (Edelstahl) oder Plattieren dieser Bereiche.
Rein vom Anschauen der Dahon-Gelenk-Konstruktionen würde ich mich schon bald an der Arbeit sehen, wie ich die Hülsen des Hauptgelenks aufbohre (durchbohre !) und einen neuen durchgehenden Bolzen setze (Stichwort Paßschraube !).
Aber da sollten die Dahon-Besitzer kompetenter sein als ich.

MfG EmilEmil

PetraS
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von PetraS » Sa 14. Sep 2019, 20:46

Danke für die Erklärung. Ich werde bald mal bei den Spezialisten in Marl vorbeifahren und ich berichte wenn ich etwas hab machen lassen.

Karsten
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Re: Dahon Mu Uno - Aufrüsten?

Beitrag von Karsten » Sa 14. Sep 2019, 22:12

PetraS hat geschrieben:
Sa 14. Sep 2019, 20:46
Danke für die Erklärung. Ich werde bald mal bei den Spezialisten in Marl vorbeifahren und ich berichte wenn ich etwas hab machen lassen.
Moin,
Ja lass uns wissen, was bei deinem Rad ging.
Also die Herausforderung bei Aufrüstung auf 7-oder 8gang Nabengetriebe ist deren größere Gabelweite / Klemmweite.
1Gang/ zweigang "Automatix", oder 3Gang Naben mit Rücktrittberemse 118 bis 120mm. Geht problemlos.
Shimano Nexus 7gang: 127mm. Shimano Nexus Inter8: 132mm (jeweils mit Rücktrittbremse.
Noch teilweise im Handel, aber nicht mehr produziert: Sram Spectro S7: 130mm. (Die entspricht vom Gesamt-Schalt-Umfang der Shimano8)
Schmalere gibt es, (Sturmey-Archer) aber nicht mit Rücktrittbremse.
Ich vermute, dass der Händler / Werkstatt, die die Ümrüstung für problemlos erklärten entweder die
Rücktrittbremse als einzige Hinterbremse, oder die 118mm hintere Gabelweite beim My-Uno übersehen haben.
Es gibt/ gab das My auch ab Werk mit der Shimano Inter8. Aber da auch mit V-Brake / Felgenbremse hinten
und ohne Rücktritt. Das hat einen anderen Rahmen mit der größeren Gabelweite hinten und Aufnahmen für die V-Brake.
Wünsche viel Erfolg!
Gruß Karsten

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