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Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
EmilEmil
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Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von EmilEmil » Mo 17. Sep 2018, 13:26

Außer dem Plattfuß durch massive Verletzungen (platt nach 3 Raddrehungen ?) gibt es den Schleicher. Ein Reifen mit Schleicher hat geringen Druckverlust, so daß man ihn aufpumpen, fahren, wieder aufpumpen und fahren kann, bis die eigene Hütte erreicht ist. Mit [20 km/h] legt man einen Kilometer in 3 Minuten zurück. Falls der Druck nur so weit absinkt, daß man diesen Kilometer fahren kann, ist es sinnvoll z B. 5 Kilometer nach Haus mit Pumpen, Fahren, Pumpen...... zu überbrücken. Setzt man für 5 mal Pumpen insgesamt ca. 10 Minuten an (Geht evtl. auch schneller) ist man in 15 plus 10 [Min] = 25 {Min] zu Haus.
In der eigenen Hütte kann man dann bei gutem Licht, Waschbecken, ausreichendem Werkzeug (z B. Brechklingenmesser, alternativ: Kleiner Uhrmacherschraubendreher *1) , um die Transport-Folien von den Schlauchflicken *2) abzulösen !) den Reifen wechseln oder auch flicken.
Der Schleicher muß dabei den Luftdruck über die 3-Minuten Intervallfahrt so hoch halten, daß eine Fahrt ohne weitere Beschädigung möglich ist. Um mal Hausnummern zu nennen: Ein Reifen, der mit 5 [bar] aufgepumpt in 3 Minuten auf 3 [bar] absinkt, sollte trotz des "Schleichers" für eine Intervallfahrt brauchbar sein.
Problem ist nur, daß bei meinen letzten 10 Plattfüßen (In den letzten 10 Jahren) nur ein Schleicher dabei war. Es gab eine Verletzung durch einen Dorn und sonst 8 von mir sogenannte "Blitz-Schleicher" (Ein Blitz-Schleicher ist von der Größe her kaum zu lokalisieren, macht den Reifen aber in < 40 [Sek] platt.
Intervallfahrt geht also nicht. Lokalisierung unterwegs geht wegen fehlendem Waschbecken auch nicht. Schlauch gegen Ersatzschlauch tauschen ist angesagt. War letzten Freitag wieder mal notwendig. Und ich hatte auch das Werkzeug (Imbusschlüssel und 14-er Maul für das Entfernen des Kettenspanners, das HR-Rad wird sonst blockiert ! *3) ) dabei.
Reparatur unterwegs war also keine Affäre.
Die Reparatur des defekten Schlauches aber schon. Ich hatte nämlich bei der Lokalisation des Loches einen Fehler gemacht (Der Flicken war nicht mittig gesetzt und wegen der Randlage gab es ein kleines Leck: Aus dem Blitz-Schleicher war ein Schleicher geworden !).
Um den Flicken abzulösen, machte ich einen Versuch mit einem Industrieföhn, was ein voller Erfolg war. Die Vulkanisations-Temperatur von Gummi liegt bei 120 bis 150 [°C]. Da blieb ich drunter. Möglicherweise geht das Ablösen auch im Wasserbad mit ca. 100 [°C]. Wer mit dem Wasserbad Erfahrungen hat, sollte darüber berichten. Selbstklebende Flicken befinden sich nicht auf meiner Speisekarte, da ich aus allen, gelesenen Berichten nichts Gutes herausdestilliert habe.
Nun habe ich meine (begrenzten) Erfahrungen berichtet (Bei ca. 1 Plattfuß pro Jahr sind die Erfahrungen immer begrenzt !). Wer andere Erfahrungen gemacht hat, soll mich bitte korrigieren. Auch wenn ich versuche, meine eigenen Erfahrungen in mein Handeln rational einfließen zu lassen: 1 Plattfuß pro Jahr (ca. 4000 [km]) qualifiziert den Betroffenen nicht zu einem Plattfuß-Guru. Und eine größere Zahl von Plattfüßen ist bestimmt nicht wünschenswert, für einen Guru-Status schon mal gar nicht.
*1,2,3) 19.09.18: Edit: Verständlichkeit an 3 Stellen verbessert.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mi 19. Sep 2018, 09:19, insgesamt 1-mal geändert.

Motte
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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von Motte » Mo 17. Sep 2018, 20:54

Kennst Du diesen recht gut gemachten Film?
https://www.youtube.com/watch?v=4XQaOED5uv8
Er hilft die typischen Fehler zu vermeiden. Das Loch hab ich oft gefunden, wenn ich vermeintliche Stellen ans Auge halte - bei starkem Wind kann man das vergessen. Der im Video empfohlene Lochschnüffler ist da ideal - gerade unterwegs.

Den gemeinsten Fehler (Schleicher) hatte ich mit einem Dorn seitlich im Reifen (Mantel, der von außen nicht zu sehen und von innen nicht zu fühlen war und sich nur bei Belastung nach einiger Zeit (so 15 Minuten Fahrt) bemerkbar machte. Das Loch im Schlauch sah dann auch aus, wie von einer winzigen Nadel. Hab ich nur nach mehreren Flickversuchen und mit Hilfe von einem Filzstift zum Markieren gefunden. Dann erst entpuppte sich das vermeintliche Sandkorn als Kopf eines Dorns.

EmilEmil
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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von EmilEmil » Di 18. Sep 2018, 10:08

Danke, @Motte, für den Link auf die Film-Anleitung von TIPTOP.
Die Beifügung des Leck-Lokalisierers ist neu (War in meiner TIPTOP Reparaturbox von vor 2 Jahren noch nicht enthalten). Ich hatte den vor ca. 3 Monaten schon irgendwo im Netz gefunden und als interessante Neuerung in meinem Kopf gespeichert. Wer unterwegs flickt, für den ist der Leck-Lokalisierer eigentlich ein Muß.
Für mich, der ich niemals nicht mehr unterwegs flicke, sondern immer den Schlauch tausche, ist diese Neuigkeit weniger relevant. Aber besser als ein mobiles Waschbecken (Wasser aus der Trinkflasche ?) mit zu schleppen ist sie alle Male.
Zum Markieren der Lochstelle ist in dem Film offenbar ein Reifen-Marker (Edding 8050 Spezial) aus dem Baumarkt benutzt worden. Dieser ist bei mir auch schon seit längerem in Gebrauch. Trotzdem habe ich (s o.) einen Fehler beim Setzen des Flickens gemacht. Liegt warscheinlich an der Alters-bedingten schwächeren Sehkraft (trotz Brille :roll: ). Da muß ich beim nächsten Flicken einfach besser aufpassen.
"Je älter man wird, desto länger lebt man" :D :mrgreen: :D

MfG EmilEmil

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von spargelix » Di 18. Sep 2018, 12:47

Um das zu verhindern, muss die Markierung so groß sein, dass auch nach dem Aufrauhen noch was davon sichtbar ist. :idea:

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von Motte » Di 18. Sep 2018, 15:47

Daher fand ich genau das Tiptop Video ja so hilfreich. (darüber hinaus nutzen eh die meisten Radler das Zeuch) Mit dem dort genutzten großen Kreuz findest Du die richtige Lage ja auch dann noch, wenn in der Mitte alles weggeschmirgelt oder der Kleber drauf geschmiert wurde.
(ich hab auch früher häufig Kringel mit nem Kuli gemacht und die dann nicht mehr wieder gefunden ;) )

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von spargelix » Di 18. Sep 2018, 18:48

Deine Anmerkung ist richtig, aber in dem Video ist nach dem Aufrauhen nix mehr von der Markierung sichtbar. Deshalb eben mein Tip; habe mich ja selber schon oft genug über eine weggeschmirgelte Markierung geärgert.

Noch was: meiner Meinung nach ist das beigepackte Schmirgelpapier zu grob. Ich tausche das gegen 150er Leinen aus. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau; früher gab es noch Aufrauhbleche zum Einsetzen in den Dosenboden mit der Struktur einer Muskatnussreibe.

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 19. Sep 2018, 09:03

Motte hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 20:54
... Das Loch hab ich oft gefunden, wenn ich vermeintliche Stellen ans Auge halte ...
Oberlippe geht auch. So einen Schnüffler hab ich nicht, will ihn mir aber schon lange zulegen.

Ich untersuche den Reifen, bevor ich das Laufrad zerlege. Bislang hab ich den Schaden immer gefunden und geflickt, ohne das Laufrad auszubauen. Selbstklebeflicken hab ich zwar neuerdings, aber sie halten nicht lange. Wenn es schnell gehen muss, sind sie praktisch. Meine letzten beiden Pannen haben mich 13 und <10 Minuten gekostet. Die erste Panne war noch mit dem Reifen ohne Pannenschutz und die zweite wegen des sich lösenden ersten Flickens. Einen Schlauch hab ich nicht dabei.

Wenn die Schutzfolie nicht abzufummeln geht, bleibt sie eben drauf.

Gruß,
Ch.

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von EmilEmil » Mi 19. Sep 2018, 10:37

Die untere (silberne) Folie des Flickens muß auf jeden Fall ab. Den Leck-Lokalisierer habe ich käuflich für 3,50 € bei Rose gefunden, leider auch eine Beurteilung, wo dieser versagt hat.
Eine Erklärung könnte ein Schleicher mit minimalem Luftverlust sein. Bei einer angenommenen Halbwertszeit dieses Intervall-Schleichers (schon wieder ein neuer Begriff !) von einem Tag (Reifen platt nach 2 oder mehr Tagen ?) muß der Radler als Lecksucher schon viel Geduld aufbringen, um eine Luftblase zu erwischen. Eine Lecksuche, die eine Stunde oder mehr in Anspruch nimmt, wäre mir viel zu lang.
Es geht wohl nichts über die Ersatzschlauch-Methode. Nebenbei bemerkt: An meinen "Einkaufsrad" (Trekkingrad, 37-622 Bereifung) fahre ich die 2-Enden Schläuche von Gaadi in 3-facher Bestückung: 2 Stück für immer an Vorderrad und Hinterrad sowie einen Ersatz-Schlauch im Unterwegs-Reparatur-Fundus. Eine Reifenpanne hatte ich auch schon, und das System hat sich da sehr gut bewährt. Ketzerisch dachte ich: Geht so gut, daß man bei jeder Ausfahrt einen Patschen haben sollte.
Schneller ist man nach einem Patschen mit anderen Methoden nicht wieder flott (fahrtüchtig). Die Gaadi-Schläuche zeigen eine geringfügige Unwucht, die nur bei ganz glattem Asfalt auffallen.
Besonders am Hinterrad, falls der Ausbau des Rades problematisch ist (Z B. Shimano 8-Gang Nabenschaltung wegen des Lösens des Schaltkabels oder bei Pedeleccos mit HR-Motor), kann ein Gaadi-Schlauch nützlich sein.
Er muß aber von der Geometrie passend am Markt zur Verfügung stehen. Zu lang darf er auf keinen Fall sein (Im Notfall geht das auch, indem man die überschüssige Länge einstülpt) und wegen des möglichen Einfallens an der Stoßstelle ist ein Einsatz mit einem sehr nachgiebigen Reifen (Stichwort Handschuh-Steifigkeit !) nicht zu empfehlen. An meinem 20"-er Faltrad mit den nachgiebigen Mow Joe Reifen mochte ich es nicht testen, weil zu merkwürdig aussah.
Das Flicken eines Zwei-Enden-Gaadi-Schlauchs unterscheidet sich nicht von den normalen Ring-Schläuchen.

MfG EmilEmil

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von Motte » Mi 19. Sep 2018, 13:55

Ich würde die beide Folien – wenn es denn geht – entfernen. Alu Folie ist klar – die muss weg – sonst klebt es ja gar nicht. Aber auch die klare Folie kann sonst für den nächsten Platten sorgen, wenn sie verhärtet. Der Schlauch wandert ja im Fahrbetrieb immer ein wenig – das reicht um Fremdkörper einzuarbeiten.


Fiese Schleicher können einem bei den sonst so guten SV Ventilen begegnen. Auch bei neuen Schläuchen. Bei den meisten ist der (gesamte) Ventileinsatz eingeschraubt. Manchmal nicht richtig. Und manchmal ist man selbst der Bösewicht, weil man unbedacht den Grundkörper des Ventils dreht, wenn man eigentlich nur die Sicherungsmutter für das Ventil drehen will.
Oft ist der Ventilkörper dann nur ein wenig lose – manchmal ist das nicht einmal fühlbar – es entweicht aber ein wenig Luft. Im Wasserbad kann man das sehen und glaubt das Ventil ist kaputt – wäre dann schade um den Schlauch.
Schwalbe hat sogar Minischraubenschlüssel aus Plastik um den Einsatz festzudrehen.
https://www.bike-components.de/de/Schwa ... nd-p28384/
Damit macht man zumindest das Ventil nicht versehentlich kaputt – es geht natürlich auch mit einer Zange.

Dann (das hatten wir hier an anderer Stelle vor geraumer Zeit schon mal diskutiert) ist es leider so, dass die Vulkanisierflüssigkeit nicht ewig hält. Auch nicht, wenn die Tube unbenutzt ist. Man sollte sie daher turnusmäßig austauschen. Tiptop sagt; so alle 4 Jahre bei normalen Temperaturen vom (aufgedruckten) Produktionsdatum an.
hier bei FAQ zu finden (4. Frage) https://bike.rema-tiptop.de/

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Re: Plattfuß durch Blitz-Schleicher mit Folgen und Lösungen

Beitrag von EmilEmil » Do 20. Sep 2018, 10:43

Noch eine Ergänzung: Ich benutze ja nur noch Auto-Ventile (Deren Maximaldruck ist nicht 8 oder 10 [bar], wie fälschlich im Netz irgendwo geschrieben wurde, sondern > 20 [bar]. Jede Federbeinpumpe, von den Raddödeln "Dämpferpumpe" genannt, ist mit einem Pumpenkopf für Auto-Ventile bestückt. Luft-gefederte Gabeln oder Federbein-Elemente haben folglich Auto-Ventile. Der zulässige Druck-Bereich geht maximal bis 20 {bar] oder noch drüber. Für Auto-Ventile gibt es besondere Kappen mit Werkzeug zum Drehen des Ventil-Einsatzes (U-förmiger Kopf der Kappe). Für das Zusammenlegen des Schlauches (Bei geöffnetem Ventil) ist das praktisch, da das Auto-Ventil andernfalls nur mit einem gedrückten Stift in den Zustand offen gebracht werden kann. Ein Dreh-Werkzeug gibt es auch in Metall.

MfG EmilEmil

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