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Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

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EmilEmil
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von EmilEmil » Fr 28. Okt 2016, 14:54

Ja, danke für die Info.

MfG EmilEmil

berlinonaut
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von berlinonaut » So 4. Dez 2016, 14:28

Joergi hat geschrieben:2 Bilder des Fahrrads habe ich nach dem Unfall gemacht.
(...)
Wäre nur schön, wenn das Forum die Bilder verewigen würde, sodass in ein paar Jahren die Bilder noch angesehen werden können.
(...)
Bilder dürfen für private Zwecke verfielfältigt werden. :o
Gibt es einen Grund, warum ich die Bilder aktuell nicht mehr sehen kann? Ich fand die nämlich ausgesprochen aussagekräftig und hilfreich!

Joergi
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Joergi » Mo 5. Dez 2016, 11:07

Ja. Wird aktualisiert.
Später mehr.

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Osis » Sa 12. Jan 2019, 21:06

Mich hat es heute erwischt. Doppelter Bruch, Alu-Spontaversagen an einer Kante, Rad ist von 2009.
Bild gibt es hier:
https://twitter.com/osis1980/status/1084096801882497024

Hat wer eine Ahnung, was die Schwinge kostet?

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von spargelix » Sa 12. Jan 2019, 22:36

Meinen Glückwunsch zum Überleben hast Du!

Gruß vom spargelix

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Motte » So 13. Jan 2019, 00:47

Moin

ich hoffe Du bist heil geblieben?

Sieht aus, als sei es genau da gebrochen wo die Querstrebe eingeschweißt ist.
Beim Preis für die Schwinge kann ich nicht weiter helfen - Balance in Bochum ist oder war mal Stützpunkthändler.

EmilEmil
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von EmilEmil » So 13. Jan 2019, 18:04

Osis hat geschrieben:
Sa 12. Jan 2019, 21:06
Mich hat es heute erwischt. Doppelter Bruch, Alu-Spontaversagen an einer Kante, Rad ist von 2009.
Bild gibt es hier:
https://twitter.com/osis1980/status/1084096801882497024
............
Endlich seh ich mal ein Bild von dem Geschehen. Ist schon heftig !
Glückwunsch zum Überleben !
An ein Spontanversagen, auch wenn das der Anschein hergibt, mag ich nicht glauben. Der Bruch erfolgte jedenfalls an der Lastverzweigungsstelle der hinteren Schwinge, da, wo das Biegemoment etwa ein Maximum hat. Läßt man einen leichten räumlichen Verlauf der hinteren Schwingarme außer Acht und betrachtet man nur einen (vorzugsweise den rechten, Stichwort Antriebsseite !) Gabelholm der Schwinge, so muß das Maximum des Biegemoments an dieser Stelle auftreten. Denn das Biegemoment verzweigt sich an dieser Stelle in den Dreieck-förmigen (vorderen) Teil des rechten Schwingarms. Durch die Verschweißung hat man an dieser Stelle neben der Schwächung durch eine Wärmebehandlung auch eine Kerbwirkung durch die Einbrandkerbe zu erwarten. Vermutlich tritt ein Anriss (Zeitfestigkeit, Dauerfestigkeit ?) auf, der sich immer weiter fortpflanzt und nicht leicht zu entdecken ist, weil er den unteren Gurt des Schwingenholms (Zugseite) betrifft. Ein fortgeschrittenes Stadium dieses Anrisses mag ausreichen, um bei einer harten Belastung zu einem Versagen des rechten Schwingenholms und bei hinreichender Größe der Belastung auch zum Versagen (Gewaltbruch) des linken Schwingenholms zu führen.
Die Plötzlichkeit des Versagens hat nicht unbedingt etwas mit dem Werkstoff "Aluminium-Legierung" zu tun. Ich will daraufhin weisen, daß die Heckfederung eine unmittelbare Rückmeldung an die Sinne des Radlers unterbindet (Das ist keine Stellungnahme gegen eine Heckfederung an einem Radl !). Der erste Anriß des Dauerbruchs liegt mit großer Wahrscheinlichkeit schon einige Zeit zurück. Dieses ewige Vorurteil gegen Alu-Legierungen (Fiel mir bei Betrachtung des Bildes auf !) mag pflegen, wer will, konsequenterweise sollte derjenige dann kein Flugzeug (überwiegend Alu-Legierungen !) mehr besteigen.
Sehr hilfreich wären Detail-Bilder von den Bruchflächen. Auf denen könnte man vermutlich den Dauerbruch sowie den Gewaltbruch identifizieren.
Hilfreich wären natürlich ebenfalls ein Spannung-Dehnungs-Diagramm des Rahmen-Materials (Al 7005 T6 WIG-geschweißt) sowie ein Dauerfestigkeits-Diagramm (Smith-Diagramm).
Obwohl man daraus allerwichtigste Informationen herauslesen kann, haben sich sehr viele Konstrukteure noch nie damit beschäftigt (Meine Berufs-Erfahrung !). Nun bin ich schon einige Zeit Ruheständler und an eine Besserung mag ich nicht zu glauben. Ich halte eine weitere Dummlandisierung für viel wahrscheinlicher.
"Der Optimist glaubt bei der Bestehenden an die Beste aller möglichen Welten, wärend der Pessimist denkt, daß das leider wahr sein könnte...……"

MfG EmilEmil

bergauf
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von bergauf » So 13. Jan 2019, 19:12

EmilEmil hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 18:04

An ein Spontanversagen, auch wenn das der Anschein hergibt, mag ich nicht glauben. Der Bruch erfolgte jedenfalls an der Lastverzweigungsstelle der hinteren Schwinge, da, wo das Biegemoment etwa ein Maximum hat. Läßt man einen leichten räumlichen Verlauf der hinteren Schwingarme außer Acht und betrachtet man nur einen (vorzugsweise den rechten, Stichwort Antriebsseite !) Gabelholm der Schwinge, so muß das Maximum des Biegemoments an dieser Stelle auftreten. Denn das Biegemoment verzweigt sich an dieser Stelle in den Dreieck-förmigen (vorderen) Teil des rechten Schwingarms. Durch die Verschweißung hat man an dieser Stelle neben der Schwächung durch eine Wärmebehandlung auch eine Kerbwirkung durch die Einbrandkerbe zu erwarten.
Ja. Mir scheint diese Stelle konstruktiv etwas ungünstig gestaltet.
EmilEmil hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 18:04
Vermutlich tritt ein Anriss (Zeitfestigkeit, Dauerfestigkeit ?) auf, der sich immer weiter fortpflanzt und nicht leicht zu entdecken ist, weil er den unteren Gurt des Schwingenholms (Zugseite) betrifft.
Evtl. war vorher längere Zeit ein Knarzen oder Knacken beim Fahren zu hören. Nur läßt sich sowas schwer einer bestimmten Stelle zuordnen. Es kann auch eine völlig harmlose Ursache haben.

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von diz11 » So 13. Jan 2019, 23:25

Hallo,
das sieht schon schlimm aus - und gut, dass wohl sonst nichts weiter passiert ist. Was mir gerade auffällt (weil ich vorgestern die Stelle an meinem Rad "behandeln" musste) ist, dass hier in der Nähe die Kette sägen kann. Zumindest ist da (an meinem Alt-Birdy (ca 2004) so ein Schutzstreifen aus Blech aufgeklebt, der das wohl verhindern soll. Ist der hier auch dran? Die Kettensäge arbeitet beim Faltvorgang, oder beim Fahren, wenn die Kette gut schwingt. Oder wenn das Hinterrad eingeklappt ist und die Kette hier aufliegt. Man sieht auf dem Foto auch einige Kratzspuren, allerdings etwas weiter abwärts, aber vielleicht hat das ja etwas damit zu tun.
Ich habe hier jedenfalls viel Schlauchgummi verklebt, welches ich auch öfters mal nachbessern muss.
Gruss dirk

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Osis » So 13. Jan 2019, 23:53

Gab immer wieder mal Kratzer durch die Kette, aber das ist eine andere Stelle. Die Schiene war immer wieder mal ab und dran, aber das ist eben nicht die Bruchstelle.

Ich tippe auch auf eine langsame Bruchstelle, die dann plötzlich gebrochen ist, das Rad wurde ja viel genutzt und hat geschätzt irgendwas um die 15-18.000 gemacht.

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