Harry hat geschrieben:...da der Rahmen aus Stahl ist (die Gabel ist aus Alu).
Tatsächlich, laut
Specs aus Alu, danke für den Hinweis.
Das
Mu P8 soll danach 1,4 kg leichter sein als das Speed P8. Der Unterschied im Rahmen kann aber nur ein paar hundert Gramm sein. Der Rest geht also auf die unterschiedlichen Reifen zurück sowie fehlerhafte Gewichtsangabe. Die einzige Möglichkeit die Gewichte zuverlässig rauszubekommen, ist bisher, selber nachzuwiegen

oder die Gewichte der Einzelteile zu kennen und diese zu summieren.
Die vielen fein abgestuften Gänge sind vielleicht schick, wenn man längere Strecken fährt und darauf aus ist, immer eine bestimmte Cadenz zu halten. Das war früher mal irgenwie eine Theorie und hab ich auch mal so gelernt. Auch, wenn möglich im Sattel sitzen zu bleiben, da das weniger anstrend sei. Inzwischen halte ich das aber für Blödsinn. Es ist nicht wichtig irgendeine bestimmte Cadenz zu halten. Und der Wechsel ziwschen Wiegetriit und Sitzttritt ist auch nicht unbedingt ermüdend. Man kann im Wiegetritt ab etwa 20 UpM gut fahren und sitzend bis etwa 120 UpM. Wichtig ist lediglich, dass extreme Phasen nicht zu lange dauern, das Gelände also abwechslungreich ist. Dann ist die Zahl und Abstufung der Gänge bei entsprechender Fahrtechnik nahezu irrelevant. Daher fahren ja auch viele Messenger im Stadtverkehr mit nur einem Gang ohne Performanceeinbußen. Die nötige körperliche Ausstattung und Fahrtechnik bringen aber nicht alle mit. Wir haben die Aspekte im verlinkten Single Speed Thread bereits umfangreich diskutiert, ebenso die Frage nach der idealen Zahl und Abstufung der Gänge
hier. Man kann da auch entsprechendes aus
diesem Zeitrschiftenartikel herauslesen.
Wobei Du ja wohl nach einem Gelegenheitsrad suchst, das dann vielleicht noch ein paar Mal mehr um den Block gefahren wird. Die Gänge scheinen dabei ja wohl ohnehin nicht so relevant zu sein. Zum Gewicht: Wenn Du das Rad nur ebenerdig bewegst, es nicht besonders wendig sein musst, und Du es selten faltest, selten trägst, nicht mit rein nimmst, sondern nur irgenwo anschließt, dann ist das Gewicht nicht so wichtig. Auch für fett beladene Touren ist das Gewicht des Rades echt egal. Aber rein/raus aus dem Auto, auf und zu falten und dann mal flott irgenwo rumdüsen macht mit einem leichten Rad deutlich mehr Spaß, zumindest mir. Ich hab auch den direkten Vergleich zwischen meinem Mu Ex und dem Mu Sport, die sich im wesentlichen nur durch ca 2,5kg Gewicht unterscheiden, das macht aber einen erheblichen Unterschied im "Spaßfaktor", wobei ich die Alfine Schaltung insgeasamt genial finde, ist für Winterbetrieb einfach besser und unkomplizierter, sie schaltet und übersetzt auch butterweich, fast ohne Widerstand.
Ich hab am Mu Ex auch einen Umwerfer, den benutze ich extrem selten, er hilft aber zumindest, dass die Kette nicht abspringt, das tut sie ansonsten leider hin und wieder bei allen umwerferlosen Kettenschaltungsrädern, wobei offenbar nur wenige ein Faltrad auch so fahren, dass ihnen das auffällt. In diesem Fall finde ich daher mit oder ohne Uwerfer ist pari, das heißt Nutzen und Nachteile gleichen sich etwa aus. Der Umwerfer heißt ja auch: ein Kabel und ein Schalthebel mehr. Das kann anecken oder verbiegen beim Transport, usw. Und der nichtlineare Schaltablauf stört mich auch. Bei der Dual Drive hat man allerdings einen Überhang der Nachteile, zumal die ja auch sehr teuer ist.
Ob nun das Speed, Vitesse oder Mu, ist dann ziemlich egal, Dahon hat da kein erkennbares Konzept in seinem Portfolio.
Ansonsten ist auch das Helios oder Roo nicht verkehrt. Und auch ein 24" IOS oder 16" Curve oder auch Presto Light würde wohl passen. Kommt eben eher darauf an, was Du zu welchen Preis findest, da muss man mit etwas Geduld die gängigen Gebrauchtplattformen abklappern...