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Bitte um Beratung oder Erfahrungen

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Bienemaja63
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Beitrag von Bienemaja63 »

Hallo,
Danke für Eure Antworten. Ich plane zur Zeit, die Messe mal zu besuchen und mich dort umzuschauen und auszuprobieren. Schließlich wäre das mal ein gutes Pflaster, um mal einen Überblick zu bekommen.
Motte hat geschrieben:Ist ja nicht so, dass das Rad bei 107 kg gleich die Grätsche macht. Und war da nicht von 80 kg bis 100 kg die Rede? Wenn es Spaß macht ist man doch eh schnell wieder an der unteren Grenze.
Naja, zur Zeit wäre das Gewicht 87 kg, mit etwas Training dann wahrscheinlich weniger.

Viele Grüße
Sabine
Motte
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Beitrag von Motte »

Ich kenne Dein Budget ja nicht, aber ein Brompton solltest Du Dir auch mal anschauen.
Und wenn Du gerne länger unterwegs bist und auch in die Dämerung kommst - bzw. Dich Radfahren in Frühjahr und Herbst nicht schreckt, dann wäre es eine Überlegung wert gleich ein Rad mit Nabendynamo zu nehmen. Das erspart einem das Gefummel mit Akku Leuchte +Co. Später so etwas nachrüsten ist immer aufwändiger und im Regelfall teurer.

Gruß

Udo
Bienemaja63
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Beitrag von Bienemaja63 »

Hallo,
ich hab mir die Räder mal grob im Laden angeschaut. Das Dahon Mµ8 Sport und ein Fahrrad der Eigenmarke von Fahrrad XXL (Bellini) haben mir da ja gut gefallen.

Das eine hatte die Kettenschaltung,
das andere Nabenschaltung und Lichtanlage mit Nabendynamo.

In der Hinsicht tauchte dann bei mir die Frage auch auf, welche Schaltung die bessere ist, die Kettenschaltung oder die Nabenschaltung.
Und ist ein Nabendynamo eine gute Sache? Bringt er Vorteile?

Also mehr als 1000 €, will ich auf keinen Fall ausgeben. Mit ca. 700,00 € hatte ich mich schon abgefunden, wobei das Bellini-Rad zwischen 500 und 600 € liegt.
Brompten-Räder hab ich bisher mir nur im Internet angeschaut. Aber vielleicht besteht ja auf der Fahrradmesse in der Hinsicht auch eine Möglichkeit.

Viele Grüße
Bienemaja
PeterHeinz
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Beitrag von PeterHeinz »

Hallo Bienemaja,
ich schwöre auf Nabendynamo. Wenig Kraftverlust, als Radnormala merkst du den Energieverbrauch gar nicht. Und du hast (fast) wartungsfreies Licht zur Verfügung. Wenn möglich gleich mit LED-Licht, dann musst du dir über Beleuchtung keine Kopfzerbrechen mehr machen.

Wenn du möglichst wartungsfrei fahren willst und es dir nicht gerade um jedes halbe Kilo ankommt, dann würde ich eine Nabenschaltung wählen. Vor allem eine Alfine 8-Gang.
Eine der besten Alternativen ist eine DualDrive. Grosse Entfaltung und wartungasarm. Und preislich vertretbar. Und vor allem du musst dich nicht zwischen Naben- oder Kettenschaltung entscheiden, du hast gleich beide... :mrgreen:
bikeingold
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Beitrag von bikeingold »

Bienemaja63 hat geschrieben:Also mehr als 1000 €, will ich auf keinen Fall ausgeben. Mit ca. 700,00 € hatte ich mich schon abgefunden,
Hallo,

eventuell sind ja auch gebrauchte Räder Interessant?
Würde mich mal im WWW (e-Bucht, e-Bucht Kleinanzeigen z.B.) umsehen.
Habe meins auch daher und gegenüber Neuanschaffung edliches gespart.

Zur Schaltung / Dynamo: Aus meiner Sicht ganz klar Nabenschaltung und -dynamo. Leider haben die meißten Falträder hinten dann doch wieder nur eine Batterielampe :evil: - bei meinem Bike war es aber kein Problem das umzurüsten hat mit Material ~50 € gekostet.

Besonders der Nabendynamo bietet Vorteile - rutscht bei Nässe nicht durch, - ist leiser (lautlos!), - weniger Energieverlust , - bei entsprechenden Lampen/Lichtern sich automatisch einschaltendes Licht möglich, ...

Gruß
bikeingold
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Also ich rate von Dynamo ab. Besonders am Faltrad. Dual Dive würde ich auch nicht nehmen. Alfine ist für Scheibenbremsen, Nexus Premium ist baugleich, aber günstiger. Darunter lieber keine Nabenschaltung.
Rone
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Beitrag von Rone »

Hallo zusammen,

ehe dies wieder zu einer (Naben-)dynamo-Diskussion wird, sollte sich Bienemaja mal äußern, ob es wirklich nur um Tagestouren bei Tageslicht geht oder nicht. Vielleicht sollte auch das Einsatzgebiet mal genauer spezifiziert werden. Touren am Rhein wurden da genannt. Wenn es da links und rechts nicht regelmäßig den Berg hoch gehen soll, fehlt noch ein ganz besonders leichtes Schätzchen aus dem Dahon-Regal: Das Mµ Uno - keine Schaltung, kein Licht, kein Schnickschnack und eben auch keine 10kg Leergewicht. Das Ganze gibt es dann i.d.R. für unter 500,-
seton
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Beitrag von seton »

Pibach hat geschrieben:Also ich rate von Dynamo ab. Besonders am Faltrad. Dual Dive würde ich auch nicht nehmen. Alfine ist für Scheibenbremsen, Nexus Premium ist baugleich, aber günstiger. Darunter lieber keine Nabenschaltung.
Naja, jeder hat so seine Meinung. Ich würde sagen: Wenn mit Beleuchtung, dann Nabendynamo.

Man muss aber die Alfine nicht mit Scheibenbremsen fahren, das ist eine Option. Man kann sich auch eine Alfine kaufen, weil sie einfach hübscher ist als eine Nexus oder weil es die Alfine auch in schwarz gibt.

Und warum sollte man unter Nexus/Alfine8 keine Nabenschaltung kaufen. Ein älteres Modell mit Spectro S7 würde ich bedenkenlos kaufen. Im Übersetzungsumfang kaum von den 8-Gang-Naben zu unterscheiden (303% zu 307%). OK, die Performance ist etwas schlechter!

Die Dualdrive ist eine völlig unterschätzte Schaltung. Gerade am Faltrad kann man hier zu einen Top-Preis sehr viel Entfaltung bekommen. Dazu eine gute Performance und angemessene Wartungsintervalle.
Motte
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Beitrag von Motte »

Wir sind ja in einem Forum. Und Bienemaja63 bat um Rat für ihr Rad.
Da finde ich solche hingeschmissenen selbstentwickelten Postulate wie "Also ich rate von Dynamo ab" völlig sinnfrei.

Bezüglich Lichtanlage:
1. Wir sind erwachsene Menschen. Als solche sollten wir Entscheidungen bewusst treffen. Für Falträder schreibt die StVZO eine Dynamo Lichtanlage vor. Ohne Unfall, bei pingeliger Kontrolle kostet das 20 Euro und eventuell die Pflicht zum Nachrüsten. Ob einen eine solche Kontrolle jemals trifft, weiß keiner. Wenn, dann muss man halt zahlen und eventuell das nachgerüstete Rad vorführen.

Ob Batterielicht oder Dynamo sollte jeder selbst entscheiden.
Ich hab im Laufe der Jahre beides am Rad gehabt. Und mich nach Aufkommen der LED Leuchten entschieden den Akku Leuchten "Lebe wohl" zu sagen. War mir zu fummelig, bis es endlich losgehen konnte. Und so ein Cyo 60 oder ein Edelux sind mir Licht genug für unterwegs.


Wenn Dynamo - dann würde ich immer einen Nabendynamo nehmen - leise, rutscht bei schlechtem Wetter nicht durch und verbiegt sich auch nicht beim Einstellen/Einladen in Zug/Auto.

Vorteil Dynamo - ist einmal alles richtig verdrahtet, läuft die Anlage ohne große Zuwendung. Und ist immer betriebsbereit. Auch wenn man mal von der Dunkelheit überrascht wird.

Nachteil - teurer beim Radkauf und sehr teuer und umständlich nachzurüsten. Deshalb (und nur deshalb) hatte ich Bienemaja eingangs empfohlen sich vor dem Kauf zu entscheiden.
Schwer - unsportliches Image. Noch geringer Leerlaufwiderstand, auch wenn Licht aus.

Vorteil Akku/Batterielicht
Günstiger (Einstiegs) Preis - Kann an mehreren Rädern benutzt werden - je nach Ausführung etwas leichter.
Wer es mag, hat eine sportlichere Optik, wenn die Anlage demontiert ist. Wird sie vor dem Verladen abgenommen, kann auch nix kaputt gehen.

Nachteil - ohne geladenen Akku/frische Batterie kein Licht. Etwas Pflege und vorausschauendes Handeln ist hier also Pflicht. Frontlicht hält je nach Typ nur wenige Stunden mit einem Satz. Muss immer mitgeschleppt werden und lungert dann im Gepäck rum oder es fehlt genau an dem Tag, wo man es hätte brauchen können. Je billiger die Anlage, um so fummeliger die Montage und so anfälliger die Schalter. Lässt der Akku (die Batterie) nach, funzelt das Licht nur noch so vor sich hin. Das kann beim Rücklicht lebensgefährlich werden. Gemeinheit dabei ist, dass beim Ausprobieren die Leuchte zunächst noch hell ist. Gute Leuchten haben daher eine Anzeige, wann nachgeladen/gewechselt werden muss.

Eventueller Nachteil - man muss sie immer beim Parken abziehen, sonst macht das jemand anders.


Nun mag jeder selbst entscheiden, bzw. Vor- oder Nachteile ergänzen.

Zur Nabenschaltung
Sie ist nicht so leicht und so flexibel (was die Änderung der Übersetzung angeht) wie eine Kettenschaltung.
Dafür lebt ihre Kette länger und sie hat (am ungefederten Dahon) kein abstehendes Schaltwerk, dass man beim Ein- und Ausladen verbiegen kann. Sie ist weitgehend (wenn auch nicht vollständig) wartungsfrei.
Man könnte ihr einen vollständigen Kettenschutz spendieren.
Wer viele Berge fährt und nicht super - sportlich ist, braucht viele Gänge. Wer kein Problem damit hat auch mal ein Stück zu schieben - kann Geld sparen und kommt mit 7 oder 8 Gängen aus.
Auch hier gilt - nachrüsten ist teuer (bis zu 300 Euro) und lohnt meiner Meinung nach bei einem Rad im Gesamtwert von 5 - 700 Euro nicht wirklich. Also lieber vorher überlegen, was man gerne unternehmen möchte. Leider möchte man später mehr unternehmen als man vorher ahnt, wenn das Ganze auch Spaß macht. :roll:

Gruß
Udo
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Motte hat geschrieben:Frontlicht hält je nach Typ nur wenige Stunden mit einem Satz.
Meine Sigma Triled hält 120h mit einem Batteriesatz, also etwa ein Jahr. Kostet 9,- und ist der Dynamolösung auch in vielen andern Fragen überlegen. Gerade am Faltrad, weil da das Gewicht besonders wichtig ist. Und die Kabelage stört. Probleme mit der Polizei hatte ich übrigens damit noch nie.
Bild

Man kann so ein Plädoyer für Dynamolösung führen, es bleibt aber doch eine sehr spezielle Vorliebe. Hat im Übrigen mit dem Ausgangsposting wohl wenig zu tun.
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