ich habe gestern abend das Hinterrad ausgebaut und mit nem Messschieber gemessen. Es sind wirklich exakt 121mm.
Bei dem Rad handelt es sich um ein Dahon Speed D3. Ich war damals sehr angetan von der Optik des Speedwerx vom Velowerk/CH. Da das aber damals zu teuer war und ich im Faltrad keine Komponeneten auf Rohloff-Niveau brauche, dachte ich mir das Rad in abgespeckter Version selber zu bauen. Mein Händler hier vorort hat mir dann das Speed D3 besorgt, da er meinte, es sei die günstigste Ausgangsbasis für das Projekt „Mini-Speedwerx“ (Stahlrahmen, waagerechte Ausfallende für Nabenschaltung etc.)
Das Rad steht seitdem quasi brandneu im Keller und wartet auf seinen Umbau. Und jetzt im August habe ich Urlaub und wollte mich endlich daran machen - nach Jahren! Und jetzt diese bittere Erkenntnis…
Aber da alles andere wie Rahmenumbau etc. nicht im Verhältnis stehen würde zu den Kosten, werde ich mir genau überlegen, was ich mache. Mein Händler meines Vertrauens spreizt ihn mir nicht auf. Auch nicht gegen Unterschrift wegen Haftungsausschluss blah blah… Hab jetzt mal die Anleitung von Sheldon Brown zu dem Thema gelesen. Ich glaube das geht, nur ist der Hinterbau eines Faltrades wesentlich kürzer als ein normaler Rahmen und ich muss ihn an gewissen Punkten „abstützen“. Die Symmetrie zur Rahmenmittelachse und die Parallelität der Ausfallenden ist das nächste Problem.
Die Dreigangnabe drin zu lassen und damit zu leben so wie das Rad jetzt ist, find ich nicht wirklich toll. Die Gänge liegen mir zu weit auseinander. Macht nicht wirklich Spaß. Zudem sieht die Nabe auch echt billig aus - so’n Blechgehäuse. Ich hatte vor das Rad richtig aufzubauen für die „Ewigkeit“, neuer Lack/Pulver mit Hohlraumversiegelung etc. Soll dann aber auch n paar Jahre halten. Daher lehne ich es auch ab ein derartiges Projekt auf Basis eines Alurahmens zu bauen. Ich liebe Stahl ! Hab mal vor 30 Jahren oder so ne Lehre als Metaller gamacht…
Gruß
seppy