Ein Faltrad für mich!
Verfasst: So Aug 08, 2010 5:51 pm
Zum Thema Reifen und Schutzbleche.
Zunächst sollte man klären ob Schnelligkeit, Gewicht und Leichtlauf für einen sehr wichtig sind. Wenn ja, dürfte der an vielen Rädern serienmäßig vorhandene Marathon Racer sinnvoll sein.
Wenn Gewicht und Geschwindigkeit nicht an vorderster Stelle stehen, dann haben Reifen wie der Big Apple als 50er oder breiter zwei Vorteile. Einmal eine Art bessere Federung - sie dämpfen leichte Vibrationen wie gutes Kopfsteinpflaster und machen das Fahren angenehmer. Dann die Sicherheit - auch gröbere Steine bringen das Rad nicht aus der Ruhe - Straßenbahnschienen verlieren ihren Schrecken.
Ich bin letztes Jahr ein paar Kilometer noch nicht gewalzter alter Deichstrecke mit grobem Schotter gefahren - ohne die 60er Big Apple an meinem Timor hätte ich geschoben.
Die Reifen bekommt man auch als Faltreifen - aber nicht serienmäßig. Die normalen Reifen sind aufgrund ihrer Masse schwerer als andere.
Wer auch bei Regenwetter im Alltag fahren will, braucht Schutzbleche oder am Ziel eine Dusche und Sachen zum Wechseln. Normale Schutzbleche (bei Dahon also die 53er SKS wenn 50er BA verbaut sind) mit Schmutzlappen helfen da am Besten, weil auch die Schuhe kein Schwallwasser abbekommen.
Dahon hat im Katalog äußerlich gleiche Räder mit unterschiedlicher Ausstattung. Dadurch hat man eine Vorauswahl. Wenn das Rad im Alltag bewegt wird, würde ich einen Nabendynamo bevorzugen. Später nachrüsten ist da ungleich teurer.
Wer die im Sitzrohr integrierte Pumpe nicht braucht, könnte handeln und statt dessen die günstige Federsattelstütze montieren lassen. Sollte später der Wunsch nach mehr Komfort aufkommen kann so was immer noch nachgerüstet werden. Gleiches gilt für die doch recht dürftige Dahon Original Beleuchtung.
Das sind alles Dinge, die jeder etwas anders gewichtet - je nach Fahrstil, Geldbeutel und Erfordernis.
Ich würde mit einem veranschlagten Budget starten und dann schauen, was es für dieses Geld so am Markt gibt. Und dann anfangen zu gewichten - also z.B.ob Du mit 8 Gängen auskommst oder 24 Gänge haben möchtest- damit schränkst Du die Auswahl schon gewaltig ein. Auch beim Faltmaß solltest Du vorher schauen, was ins Auto passt - wobei aufrecht stellen im Zweifel besser ist als legen.
Tja, dann mal los. Anregungen gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=Ms-jmDvU24Y
Gruß
Udo
Zunächst sollte man klären ob Schnelligkeit, Gewicht und Leichtlauf für einen sehr wichtig sind. Wenn ja, dürfte der an vielen Rädern serienmäßig vorhandene Marathon Racer sinnvoll sein.
Wenn Gewicht und Geschwindigkeit nicht an vorderster Stelle stehen, dann haben Reifen wie der Big Apple als 50er oder breiter zwei Vorteile. Einmal eine Art bessere Federung - sie dämpfen leichte Vibrationen wie gutes Kopfsteinpflaster und machen das Fahren angenehmer. Dann die Sicherheit - auch gröbere Steine bringen das Rad nicht aus der Ruhe - Straßenbahnschienen verlieren ihren Schrecken.
Ich bin letztes Jahr ein paar Kilometer noch nicht gewalzter alter Deichstrecke mit grobem Schotter gefahren - ohne die 60er Big Apple an meinem Timor hätte ich geschoben.
Die Reifen bekommt man auch als Faltreifen - aber nicht serienmäßig. Die normalen Reifen sind aufgrund ihrer Masse schwerer als andere.
Wer auch bei Regenwetter im Alltag fahren will, braucht Schutzbleche oder am Ziel eine Dusche und Sachen zum Wechseln. Normale Schutzbleche (bei Dahon also die 53er SKS wenn 50er BA verbaut sind) mit Schmutzlappen helfen da am Besten, weil auch die Schuhe kein Schwallwasser abbekommen.
Dahon hat im Katalog äußerlich gleiche Räder mit unterschiedlicher Ausstattung. Dadurch hat man eine Vorauswahl. Wenn das Rad im Alltag bewegt wird, würde ich einen Nabendynamo bevorzugen. Später nachrüsten ist da ungleich teurer.
Wer die im Sitzrohr integrierte Pumpe nicht braucht, könnte handeln und statt dessen die günstige Federsattelstütze montieren lassen. Sollte später der Wunsch nach mehr Komfort aufkommen kann so was immer noch nachgerüstet werden. Gleiches gilt für die doch recht dürftige Dahon Original Beleuchtung.
Das sind alles Dinge, die jeder etwas anders gewichtet - je nach Fahrstil, Geldbeutel und Erfordernis.
Ich würde mit einem veranschlagten Budget starten und dann schauen, was es für dieses Geld so am Markt gibt. Und dann anfangen zu gewichten - also z.B.ob Du mit 8 Gängen auskommst oder 24 Gänge haben möchtest- damit schränkst Du die Auswahl schon gewaltig ein. Auch beim Faltmaß solltest Du vorher schauen, was ins Auto passt - wobei aufrecht stellen im Zweifel besser ist als legen.
Tja, dann mal los. Anregungen gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=Ms-jmDvU24Y
Gruß
Udo