Im Stadtverkehr spielen so viele Komponenten mit, da ist es egal welche Reifengröße Dein Rad hat.
Nach eigener Erfahrung war ich gleich schnell mit MTB oder Faltrad, schlußendlich habe ich die großen Fahrräder verkauft und fahre nur noch mit den Faltis. Liegt aber an den Mitnahmemöglichkeiten im ÖPNV oder Auto, nicht an der Geschwindigkeit....
Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
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Muc-Falter
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derMac
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Re: AW: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Garade im schweren Gelände glaub ich aber, dass große Räder auf jeden Fall besser sind. Das liegt vor allem am besseren Kletterverhalten bei Unebenheiten, die Traktion soll aber auch besser sein. Deshalb geht ja der Trend beim MTB zu großen Rädern, du hattest das doch selbst verlinkt. Für Hobbyfahrer ist das aber IMO egal, die müssen nicht jeden Trend der Rennfahrer mitmachen (auch wenn die Industrie den Kram gern verkauft).Pibach hat geschrieben:Im anspruchsvollen Gelände glaube ich, kann man mit einem Minibike auch vergleichbar schnell sein (mit entsprechend breiten Reifen) das Rad müsste aber eben ausreichend stabil gebaut sein. Für einen echten Vergleich fehlt aber das passende Material.
Mac
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Muc-Falter
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Im Urlaub hab ich folgende Beobachtung gemacht:
Auf dem Campingplatz viele Falträder, ganz unterschiedliche Marken viele Aldi/Mifa Räder.
Auf der Strasse zum nächsten Ort schon weniger Falträder, anscheinend werden die Aldi Räder hauptsächlich auf dem Platz gefahren.
Auf dem Chiemsee Rundweg mit unbefestigten Straßen/ Waldwegen ect fast keine Falträder mehr.
Dort sind mir nur 2-3 Dahons begegnet und 6 Birdys.
Auf dem Campingplatz viele Falträder, ganz unterschiedliche Marken viele Aldi/Mifa Räder.
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Pibach
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Re: AW: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Anspruchsvolles Gelände.derMac hat geschrieben: Garade im schweren Gelände glaub ich aber, dass große Räder auf jeden Fall besser sind. Das liegt vor allem am besseren Kletterverhalten bei Unebenheiten, die Traktion soll aber auch besser sein. Deshalb geht ja der Trend beim MTB zu großen Rädern, du hattest das doch selbst verlinkt. Für Hobbyfahrer ist das aber IMO egal, die müssen nicht jeden Trend der Rennfahrer mitmachen (auch wenn die Industrie den Kram gern verkauft).
Da ist Wendigkeit wichtig.
Die Rolleigenschaften ändern sich ja nur minimal.
Kleine Räder haben ja auch den Vorteil, dass man breitere Reifen fährt.
Das wird in vielen Tests vergessen.
8% Unterschied im Rollwiderstand, was die messen, kann ich jedenfalls nicht glauben.
Das mit besserer Tracktion etc halte ich auch für Quatsch. Und besseren Geradeauslauf für Downhill, ja das mag sein, ist aber sehr selten wichtig (wer ballert denn schon geradeaus runter).
Man muss ja nicht durch total verblockte Strecken damit oder über weichen Grund, z.B. für hartgefahrene Waldwege ist man mit kleinen Rädern eher schneller, wegen der engen Kurven.In Rennen gewinnen die 29er ja auch nur die Marathonstrecken, bei den anderen ist es knapp, geht da ja auch nur um wenige Sekunden bzw Promille der Gesamtzeiten.
Ich schätze, man kann durchaus ein 20" Faltrad für Gelände konstruieren mit dem man auch vergleichbar flott unterwegs ist, also durchaus rennentauglich. Die Kompaktheit für den Transport spricht halt klar für kleinere Räder. Wie auch immer, auf Straße sind die Unterschiede sehr gering und die Ursachen, daß Rennräder 28" haben sind eher regulatorische, historische etc. In einem Alleycat Rennen halte ich 26" für überlegen, vielleicht sogar 24". Das würde mich interessieren, wie man damit abschneiden würde. Das sind ja aber sowieso nur prinzipielle Fragen, in der Praxis ist der geringe Unterschied in der Performance eh vernachlässigbar.
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
@ Pibach
"Ich schätze, man kann durchaus ein 20" Faltrad für Gelände konstruieren mit dem man auch vergleichbar flott unterwegs ist, also durchaus rennentauglich."
Das gibts schon lange.. das erste vollgefederte Mountainbike war das Moulton ATB 1988, ist ein bißchen schwer geraten, fährt sich sehr gut..
http://mombat.org/MOMBAT/Bikes/1989_Moulton_ATB.html
Gruß TIL
"Ich schätze, man kann durchaus ein 20" Faltrad für Gelände konstruieren mit dem man auch vergleichbar flott unterwegs ist, also durchaus rennentauglich."
Das gibts schon lange.. das erste vollgefederte Mountainbike war das Moulton ATB 1988, ist ein bißchen schwer geraten, fährt sich sehr gut..
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Gruß TIL
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Muc-Falter
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Im Gelände sind große Reifen eindeutig ein Vorteil.
Noch besser wenn sie an einem MTB montiert sind
Aber das macht ja nichts, zu 95% fahre ich Straße und da ist das 20´´Faltrad mit den Big Apple wunderbar. Ich finde es schon erstaunlich das hier das kleine Rad für alle Gelegenheiten schöngeredet oder schöngerechnet wird. Es hat auch so schon so viele Vorteile das ich den MTBlern gerne ihren Vorteil im Gelände lasse.
Ich möchte in dem Zusammenhang auf den Artikel von Pibach verweisen:
"Größere Räder rollen einfach besser über Unebenheiten hinweg, sie glätten den Weg regelrecht."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 56352.html
Noch besser wenn sie an einem MTB montiert sind
Aber das macht ja nichts, zu 95% fahre ich Straße und da ist das 20´´Faltrad mit den Big Apple wunderbar. Ich finde es schon erstaunlich das hier das kleine Rad für alle Gelegenheiten schöngeredet oder schöngerechnet wird. Es hat auch so schon so viele Vorteile das ich den MTBlern gerne ihren Vorteil im Gelände lasse.
Ich möchte in dem Zusammenhang auf den Artikel von Pibach verweisen:
"Größere Räder rollen einfach besser über Unebenheiten hinweg, sie glätten den Weg regelrecht."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 56352.html
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Harry
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Echt jetzt?alterfalter2 hat geschrieben:@ Pibach
... Faltrad für Gelände ...
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derMac
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
Ist damit schon mal wer renntaugliche Geschwindigkeiten auf einer technisch anspruchsvollen Cross-Country-Strecke gefahren?alterfalter2 hat geschrieben:@ Pibach
"Ich schätze, man kann durchaus ein 20" Faltrad für Gelände konstruieren mit dem man auch vergleichbar flott unterwegs ist, also durchaus rennentauglich."
Das gibts schon lange.. das erste vollgefederte Mountainbike war das Moulton ATB 1988, ist ein bißchen schwer geraten, fährt sich sehr gut.
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
"Auf glatter Straße gelten übrigens ganz andere Regeln als im Gelände. Sind die Reifen hart aufgepumpt, sind die Unterschiede im Rollwiderstand zwischen verschiedenen Reifengrößen nur noch marginal. Dann haben größere Durchmesser im Grunde nur den Nachteil, dass sie schwerer und damit träger sind. "
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Pibach
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Re: Vorurteil: Kleine Räder = langsam ?
@alterfalter, Die Konstruktion des Moulton ist interessant vor dem Hintergrund, dass das damals bahnbrechend war.
Heutzutage würde man schon was ganz anderes erwarten, was sich an modernen Erkenntnissen der Konstruktion orientiert.
Die Frage ist dann halt, wie nah kann ein kompakt faltendes Rad an High End Modelle aufschließen?
Ob und um wie viel große Räder im Gelände besser sind hängt schließlich stark von den Gegebenheiten ab.
BMX Racing findet ja auch im "Gelände" statt.
Und Trial Bikes gibt es auch mit 20".
Und für Downhill wurde 24" mit 3" Breite propagiert.
Wenn die Strecke recht hartgefahren ist, winkelig und diverse Fluganteile hat, sind kleine Räder sogar im Vorteil.
Zudem kann man wie gesagt dickere Reifen fahren.
Und auch prinzipbedingt mehr Federweg umsetzen.
Oder, um den Vergleich zu bemühen, macht meine Handycam (Galaxy Note) bei guten Lichtverhältnissen und wenn es nur um Schnappschüsse geht ziemlich gleichwertige Bilder zu einer High End Camera.
Hier ein ganz interessantes Video zu 29" versus 26" (Schweizer Olympiateam bei Tests).
Der Olympiasieger war ja dann auf einem 29er Fully (Specialized) unterwegs. 2. Platz ging an die Zwischengröße 27,5".
Auch paar 26" er Fahrer waren vorne dabei.
Bei den Damen war die Siegerin auf 26" unterwegs.
London war technisch einfache Strecke mit einigen langen Geraden.
Für mich ist die Quintessenz, dass es keinen klaren Systemsieger gibt und die auf die Radgröße zurückzuführenden Unterschiede in dieser Dimensionierung jedenfalls klar unter 1% liegen.
Wäre jetzt sehr interessant, darunter mal einen Fahrer mit 24" oder gar 20" zu sehen (Reifen dann entsprechend breiter), wie schnell der im Vergleich sein würde. Schlon klar schlechter vermutlich, aber würde der Unterschied mehr als 3% sein? Im wettkampf sind das natürlich wichtige Prozente und Transportabilität spielt da keinerlei Rolle, für mich erschließt ein portables MTB aber ganz andere Einatzmöglichkeiten und paar Prozent Performance kann man dafür einsetzen (mehr als ca 3% Einbußen würden mich dann allerdings schon langsam stören).
Heutzutage würde man schon was ganz anderes erwarten, was sich an modernen Erkenntnissen der Konstruktion orientiert.
Ist bissel wie bei Digicam: eine Spiegelreflex mit fettem Objektiv mag bessere Abbildungsleistung haben, die Immerdabeicam macht im Endeffekt aber die besseren Bilder (weil die dicke nicht dabei war).Muc-Falter hat geschrieben:Im Gelände sind große Reifen eindeutig ein Vorteil.
Noch besser wenn sie an einem MTB montiert sind![]()
Aber das macht ja nichts, zu 95% fahre ich Straße und da ist das 20´´Faltrad mit den Big Apple wunderbar. Ich finde es schon erstaunlich das hier das kleine Rad für alle Gelegenheiten schöngeredet oder schöngerechnet wird. Es hat auch so schon so viele Vorteile das ich den MTBlern gerne ihren Vorteil im Gelände lasse.
Die Frage ist dann halt, wie nah kann ein kompakt faltendes Rad an High End Modelle aufschließen?
Ob und um wie viel große Räder im Gelände besser sind hängt schließlich stark von den Gegebenheiten ab.
BMX Racing findet ja auch im "Gelände" statt.
Und Trial Bikes gibt es auch mit 20".
Und für Downhill wurde 24" mit 3" Breite propagiert.
Wenn die Strecke recht hartgefahren ist, winkelig und diverse Fluganteile hat, sind kleine Räder sogar im Vorteil.
Zudem kann man wie gesagt dickere Reifen fahren.
Und auch prinzipbedingt mehr Federweg umsetzen.
Oder, um den Vergleich zu bemühen, macht meine Handycam (Galaxy Note) bei guten Lichtverhältnissen und wenn es nur um Schnappschüsse geht ziemlich gleichwertige Bilder zu einer High End Camera.
Hier ein ganz interessantes Video zu 29" versus 26" (Schweizer Olympiateam bei Tests).
Der Olympiasieger war ja dann auf einem 29er Fully (Specialized) unterwegs. 2. Platz ging an die Zwischengröße 27,5".
Auch paar 26" er Fahrer waren vorne dabei.
Bei den Damen war die Siegerin auf 26" unterwegs.
London war technisch einfache Strecke mit einigen langen Geraden.
Für mich ist die Quintessenz, dass es keinen klaren Systemsieger gibt und die auf die Radgröße zurückzuführenden Unterschiede in dieser Dimensionierung jedenfalls klar unter 1% liegen.
Wäre jetzt sehr interessant, darunter mal einen Fahrer mit 24" oder gar 20" zu sehen (Reifen dann entsprechend breiter), wie schnell der im Vergleich sein würde. Schlon klar schlechter vermutlich, aber würde der Unterschied mehr als 3% sein? Im wettkampf sind das natürlich wichtige Prozente und Transportabilität spielt da keinerlei Rolle, für mich erschließt ein portables MTB aber ganz andere Einatzmöglichkeiten und paar Prozent Performance kann man dafür einsetzen (mehr als ca 3% Einbußen würden mich dann allerdings schon langsam stören).