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Mit welchem Faltrad durch Italien?

Wir heissen Dich herzlichst Wilkommen. Hast du schon ein Faltrad ? Welches ?
camperheidi
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von camperheidi »

Muc-Falter hat geschrieben:http://www.lidl.de/de/Natur-erleben-ab- ... ekkingzelt

Ok, ok, sicher nicht die beste Qualität... aber für Italien? Nur 1,5 kg? Kleines Packmass? Preis, online bestellbar.... ;)
Fuck... das Zelt könnte perfekt sein... Wenn das Wörtchen wenn nicht wär. Aber ich werde es mir kaufen und dieses Jahr auf einem Kurztripp in der Nähe testen, denn Garten hab ich keinen.

Das einzige Manko was dieses Zelt auf dem ersten Blick hat. Es läßt extrem viel Sonne durch. Und wird keinen UVA-Filter haben, bei dem Preis...Und es hat kein Innenzelt.

Bei meinem alten Familienzelt war es auch so. Ich war vor drei Jahren zuletzt damit Campen auf Texel. Und so hatten wir Unglück im Glück sozusagen. Bis auf einen Tag wunderbares Wetter. Aber wir sind trotz geöffnetem Zelt mit Moskitonetz morgens schweißgebadet aufgewacht. Ich hatte sogar mal massive Atemprobleme und das obwohl unter dem Hauptzelt genügend Luft von aussen in die Netz-Schlafkabinen dringen konnte. Kein Schatten, auch im Aufenthaltsraum konntest du es nicht aushalten. Wir sind früher abgereist (obwohl ich blöde Kuh für länger bezahlt habe, kriegste natürlich nicht zurück) Ich habs wütend in den Container auf dem CP geworfen, auch den starken Wind am letzten Tag (obwohl wir in einer eigenen Dünenmulde waren) und dem Regen hat es nicht standgehalten. Es war zwar nicht beschädigt, aber ich schleppe dieses Scheißteil von einigen Kilos nicht mit nach Hause um es zu verschenken. Denn geschenkt ist in diesem Fall noch zu teuer... :twisted: Du hast dich (direkt an der Nordsee) gefühlt wie in einer Dampfsauna in diesem Zelt, das ich mal für 90 Euro bei real gekauft hatte.

Ciao, heidi :)

Aber wie gesagt, 16 Euro ist nicht viel fürs mal Ausprobieren.
coral741
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von coral741 »

camperheidi hat geschrieben:Hallo Rainer :) jetzt habe ich gerade deine Route mir angeschaut und ich bin baff. :o Ich habe natürlich nicht erwartet, daß ich die erste und einzige sein werde, die genau diese Strecke Mailand bis Messina mit dem Fahrrad erkunden will bzw. erkundet hat, sollte ich es schaffen. Aber ich bin sehr freudig überrascht, dass ich so schnell hier jemanden finde, der genau das geschafft hat, was ich noch schaffen möchte. Super, ich danke Dir. Ich hoffe, daß ich hier noch öfters auf Deinen Rat und deine Erfahrungen zurückgreifen darf, bis es endlich so weit ist. Denn ich muß das allein machen. Ich habe niemanden in meinem Familien- oder Freundeskreis, der das mit mir machen würde. Sind alles nur Flugzeug-Urlauber und Campen, geschweige denn mein bevorzugt minimalistisches Campen kommt für die schon mal garnicht in Frage. Sehr schade eigentlich. :( P.S: Habe ich das richtig gelesen? Du bist da durchschnittlich mit 10 kmH "Ich kenne mich mit Fahrradfahren nicht so gut aus, aber 10 kmH ist nicht sehr schnell, oder? Wie kam das? Das Gepäck, die Hitze, extreme Steigungen? Es ist tatsächlich möglich, in einem durch immer entlang der Küste zumindest bis nach Rom zu fahren? Das hätte ich nicht gedacht. Das ist sehr gut zu wissen. Und Du hast auch gecampt? Und wenn ja, gibt es in Italien nicht diese Mindestverweildauer von drei Tagen wie es in der Hochsaison in anderen Ländern, NL,D, in der Hochsaison üblich ist? Ach , ich bin ganz gespannt auf Deine Antwort.

Liebe Grüße :) heidi
Hallo Heidi,

damit hier keine Missverständnisse entstehen: Das sind nicht meine Routen. Ich hab sie nur für Dich aus den tausenden Routen bei gpssies herausgesucht, damit Du eine Grundlage zum Planen hast.

Dennoch meine Hochachtung vor Deinem Vorhaben. Allerdings teile ich auch die Meinung anderer hier. Ein Speed TR ist das mindeste, was ich nehmen würde, wenn ich das Höherprofil so betrachte. Und das mit dem Rucksack auf dem Rücken während der gesamten Tour wäre für mich "no go". Der Weg wird auch so schwierig genug.

Grüße
Rainer
camperheidi
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von camperheidi »

Hallo Rainer :)

sorry, hatte ich total mißverstanden. Ich glaube im Moment sogar, als ungeübte Radfahrerin wäre es zu früh schon nächstes Jahr diese Strecke über 1700 km zu machen. Vielleicht sollte ich mich nächstes Jahr,nach dem Kauf des Dahon Tourenfaltrades an eine kürzere und weniger beschwerliche Tour Wagen als Einstieg. Wales, vielleicht... war da schon mal. Atemberaubend schön. Aber Linksverkehr und extreme Höhen für den Einstieg?? Ne ich glaub, ich versuch es erst mal mit einer Tour nach Zandvoort aan Zee (wenige Kilometer von Amsterdam entfernt) Sind glaube ich ca. 300 km. Ob ich die Tour nach Italien mit 41 oder 42 mache, das ist Jacke wie Hose... Und vielleicht finde ich ja bis 2014 jemanden, der das mit mir macht. Mein Sohn auf keinen Fall. Der kommt nicht nach mir. Der will nur ins Flugzeug steigen und nach Möglichkeit 4 Sterne Hotel. :lol:

Ciao, Eure Heidi
coral741
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von coral741 »

Warum in die Ferne schweifen....

Deutschland ist auch schön. Weserradweg, Altmühltal, Kocher-Jagst, Elberadweg, Emsradweg... alles Touren mit ein paar hundert km zum Üben. Und ohne Linksverkehr ;)

Und was die "ungeübte" Radfahrerin angeht: Wenn Du nicht mindestens 3 Tage hintereinander eine gute 50-70 km Tour um dein Haus herum schaffst, ohne dass Dir der Hintern wehtut, würde ich über so etwas - auch in Deutschland - gar nicht erst nachdenken. Ohne ein gewisses Training - keine Chance.

Sieh Italien einfach als "Ziel für die Zukunft" an. Das wird schon.

Grüße
Rainer
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von alterfalter2 »

Moin Heidi,
Du brauchst auch nicht unbedingt ein neues Faltrad für diese Tour, meine Räder habe ich - bis auf eines - alle gebraucht bei eBay gekauft, die meisten in England. ..und ich habe eingentlich nie richtig Pech gehabt, war eher überrascht vom guten Zustand der Räder. Aber selbst wenn Du Dir ein gebrauchtest Faltrad zulegst, wirst Du kaum für Deine Preisvorstellung ein Brompton, birdy, Bike Friday oder etwas Ähnliches bekommen.
Suche doch auch mal nach einem TREK F400 Navigator Faltrad. Es ist super steif und schnell, hat 8 Gänge und gute Bremsen und es ist leicht. Damit würde ich eine lange Tour fahren wollen. Ich habe mal eines für etwa 120 Euro gekauft und mir sind davor 2 Räder - so gut wie neu - für je 150 Euro angeboten worden, leider habe ich nicht reagiert. Diese Räder gibt es selten in D, ab und zu wird mal eines bei eBay angeboten..
http://www.bromptonauten.de/konkurrenz3.html
http://www.foldsoc.co.uk/ Test Reports TEK 400e und DOWNTUBE FS9
Das DOWNTUBE FS9 kann ich auch wärmstens empfehlen, ist ein vollgefedertes Reisefaltrad zum günstigen Preis. Ich habe eines gebraucht in Birmingham gekauft (über ebay.co.uk) und auch persönlich abgeholt, kostete 130 GBP und war fast neu. Damit habe ich anschließend gleich eine längere Reise entlang des Grand Union Canals nach London gemacht, war wirklich ein positives Erlebnis, das Rad ist dazu gut geeignet und läuft spurstabil und sanft auch auf den unebenen Triedelpfaden am Kanal..
siehe: http://www.flickr.com/photos/foldingtil ... hotostream
http://www.flickr.com/photos/foldingtil ... otostream/
http://www.flickr.com/photos/foldingtil ... hotostream
http://www.velochocolate.co.uk/


So ein DOWNTUBE Faltrad wirst Du aber kaum in D bekommen, eher in GB, weil es da einen Importeur gibt.
Ich habe das bereits das zweite Mal so gemacht, indem ich in England ein Rad ersteigert habe und es dann, verbunden mit einer Urlaubsreise, abgeholt habe, Funktionierte sehr gut..

Viel Erfolg!

Gruß TIL
Zuletzt geändert von alterfalter2 am Fr Apr 06, 2012 6:40 pm, insgesamt 5-mal geändert.
Pibach
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von Pibach »

Tolle Falträder Til, danke für die Bilder!
coral741
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von coral741 »

Muc-Falter hat geschrieben:Eine sehr pfiffige Idee das Gepäck zu transportieren habe ich bei den Bromptonauten gefunden: http://vimeo.com/26700747
Das ließe sich auch aufs Dahon übertragen und stellt für mich eine gute Transportmöglichkeit dar.
Und auch ich lerne immer nur dazu..
Tolle Idee

(Oster)Grüße von
Rainer
camperheidi
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von camperheidi »

Hallo :mrgreen:

Ich schon wieder... Aber ich hab Urlaub. "Surf"-Urlaub sozusagen... :lol:

@Michael=Muc-Falter (?) Danke schön fürs Zitat-Reparieren. Und dann hast Du es noch so gemacht, wie es sein muß. Ich zitiere immer einen kompletten Text, weil ich keine Ahnung habe, wie man es stückelt.

Ich weiß, das hier ist kein Camper-Forum, aber ich möchte euch trotzdem mal mein Zelt zeigen. Faltrad und Faltzelt - passt doch... Es ist sehr sehr schade, dass ich dieses nicht mit auf die Tour nehmen kann. Du kannst nämlich bei hohen Temperaturen in diesem Zelt ein Mittagsschläfchen machen. Es ist sehr angenehm. Und trotzdem hell durch das weiße Baumwoll-Innenzelt. Es ist zweifellos ein All-Wetter-Zelt. Regen, Sturm, Hitzewelle - alles kein Problem. Und es macht bei Sturm nicht diese gräßlichen Flattergeräusche.

Es ist ein Gerücht, dass man dieses Zelt nur zu zweit, mit einem starken Mann dabei, auf-und abbauen kann. Ich habe es allein gemacht. Weil ich beim 1. Mal vor 2 Jahren sehr unsicher u. nervös war, habe ichz meinen da 15 jährigen Sohn weggeschickt. Er soll sich mal ne Pommes essen gehen. Welcher Teenager würde da schon protestieren ;)

Als er nach 5 Minuten mit der Pommes-Schale in der Hand wiederkam, war das Zelt aufgestellt und abgespannt und ich war dabei, die Matratzen aufzupumpen. Meinem Sohn ist die Kinnlade heruntergefallen, weil er weiß, dass ich selbst mit einfach aufzubauenden Zelten Probleme habe. Das Baumwoll-Innenzelt brauchst Du nicht einzuhängen, es stellt sich automatisch mit auf. Du kannst es aber bei Bedarf rausnehmen, zum Reinigen z.B. Oder um das Zelt im Garten als Regen-oder Sonnenschutz bei einer kleinen Kindergeburtstagsparty aufzustellen. Aber Vorsicht wenn man die Zelt-Scheibe aus der Tasche nimmt und den gelben Gurt löst. Sehr kleine Kinder sollten nicht dabei nah an dem Zelt stehen. Da ist so eine Spannung drauf, es geht blitzschnell auf. Die Camper um mich herum haben nicht schlecht gestaunt. Einer fragte mich, was das Ding denn kostet. Als ich ihm sagte:"Ca. 100 Euro" hat er abgewunken und sagte:"Dann taugt es sicher nichts bei Sturm und Regen" Da hatte er sich aber schwer geirrt. Denn wir hatten einmal einen Mini-Orkan mit Platzregen. Der Platz war unter Wasser, normal nach wochenlanger Trockenperiode. Viele Zelte plattgedrückt. Ein paar haben mit einem kleinen Klappspaten ein Loch vor ihrem Zelt gemacht, damit das Wasser ablaufen kann. Viele sind abgereist, weil Klamotten, Schlafsack, alles triefend nass war. Ich und mein Sohn sind wegen dem starken Gewitter in denm Aufenthaltsraum neben der Rezeption geblieben. Als alles vorbei war und wir zurück zum platz gingen, stand unser Zelt wie eine Eins da. Und im Innern war alles trocken, nur vorne die herausnehmbare Plane in der Apsis war schön nass. Der Abbau, natürlich wieder alle um mich herum neugierig schauend, der ging auch relativ schnell. Hat bißchen länger gedauert, als der Aufbau, aber nur deshalb weil ich sehr vorsichtig, zögerlich war, ich wollte es halt nicht kaputtmachen.

Es ist kein Wunder, dass dieses Zelt bei der Käufer-Bewertung 4 einhalb von 5 Sternen bekommen hat. 23 (darunter auch ich) haben dieses Zelt bei decathlon.de bewertet.

Vielleicht ist es ja für jemanden hier interessant deshalb jetzt Link zum Video von quechua-TV
Es ist wirklich spitzenmäßig! Und paßt mit Faltrad in jeden Kofferraum. Lol
http://www.youtube.com/watch?v=5JLrL7NP ... re=related
Liebe Grüße, Heidi
Muc-Falter
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von Muc-Falter »

Da es in diesem Thread ja um eine Faltrad-Fahrradtour geht finde ich das Thema campen und Zelte keineswegs off topic.
Mir persönlich gefallen die quechua Zelte auch sehr gut, wir haben zwei (Seconds II und Base) in unserer Campingausrüstung. Für eine Nacht spannen wir das Zelt meist noch nicht einmal ab, das bleibt schon durch mein Gewicht am Boden ;) In die Luft geworfen, hingestellt, fertig!
Für das Fahhradwandern alleine ginge ja das kleine Seconds I, der Durchmesser ist da "nur" 55 cm. Wenn Du Deinen Reiserucksack wie in dem Video der Bromptonauten befestigst, könntest Du das Zelt noch zwischen Sattel und Rucksack mit befestigen. Ein Reiserucksack ist ca 45cm breit, da würde das Zelt maximal 5cm auf jederSeite rausschauen.... das stört nun auch nicht. Obwohl ich gerade in Italien das Seconds Air II bevorzugen würde. Viel Luft und trotzdem Mückenschutz auch bei heissem Wetter, aber leider schon 68cm im Durchmesser.

Gerade bei diesem miesen Wetter ist es doch schön vom Urlaub in Italien zu träumen und zu planen! :lol:

Michael
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Re: Mit welchem Faltrad durch Italien?

Beitrag von Pibach »

camperheidi hat geschrieben: Fuck... das Zelt könnte perfekt sein...
Mal zum Thema Zelt:
Du als Camperin bist doch mit Zelten sicher gut ausgestattet, oder?

Ich hab schon länger so ein 1kg Billig-Superleichtzelt in Iglukonstruktion, ohne Innenzelt. Bei Sonne wird das Innenklima grenzwertig. Man kann aber beide Seiten öffnen und Crossventilation machen. Für Radtour wo man schnell aufbauen und nur 1 Nacht bleiben möchte auf jeden Fall wegen des geringen Gewichtes meine erste Wahl. Hab auch schon mal eine Woche drin "gewohnt", geht auch. Sieht etwa so aus:
Bild

Hab mir dann aber doch ein gutes Treckingzelt, Jack Wolskin Tundra III RT zugelegt. Ist nominal ein 3er Zelt. Hab ich mir gekauft, weil Tunnelzelt optimales Gewicht gegenüber Zeltvolumen verspricht. Und es hat Vorzelt für Faltrad und Gepäck. Und ist windstabil. Nehme ich bei Faltradtouren zu zweit. Bin zufrieden. Qualitativ finde ich das Jack Wolfskin sehr gut. Es hat aber trotzdem ein paar Nachteile: Es wiegt mit 4,6kg doch einiges. Aufbauen dauert ca 10 Minuten weil man das Gestänge im Bogen in eine Laufhülse am Zelt einfädeln muss. Dann ist es recht niedrig und gerade beim Eingang muss man sich tief bücken, damit ist auch der Zugang zum Gepäck im Vorzelt etwas mühsam. Ich hab die Variante mit nur 1 Eingang, d.h. man kann die Schlafbereich-Seite nicht öffnen und auch nicht drin liegen und rausschauen. Und nachts mal schnell raus ist auch nicht so ideal wie bei der neueren Variante mit 2 Eingängen:
Bild

Schließlich kommt da einiges an Ausrüstung zusammen, wenn man auch am Zelt essen will, dann kriegt man doch Transportproblem. Wurde auf meinem Anhänger mit 35kg Zuladung knapp (bei 2 Personen). Da Zelten in Deutschland recht teuer ist, kann man für vergleichbare Kosten fast auch in einer Pension übernachten und somit das Radelgepäck reduzieren.

Will man Fliegen und dann im Zielland Zelten, dann wird das auch knapp mit dem Gewicht. Noch suche ich ja nach einer Lösung, wie man Gepäck für 2 Personen, Zelt und sonstige Campingausrüstung, sowie logischerweise 2 Falträder per Flugzeug ins Zielgebiet bekommt...
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