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Leichte Faltpedale gesucht

die leichtesten Teile und Falter
Ch.Bacca
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Do 4. Okt 2018, 14:22

Wie schon erwähnt, empfinde ich die Zunahme der Klapperanz beim Generationswechsel der Union-Klapppedale als deutlichen Fortschritt für verbesserte Handhabung des Klappgelenks und nicht als Unfähigkeit des Herstellers. Für den Betrieb mit Spurthaken o.ä. sind die natürlich nix. Wenn durch die Zunahme des Spiels die Herstellung auch noch günstiger wird, gönne ich das dem Hersteller mit voller Überzeugung.

Die MKS UX-D hab ich mir jetzt für das große Rad bestellt, weil da die Pedale manchmal beim Transport stören. Am Falter bleiben zunächst die Klapppedale; bei der Bahnreise brauche ich nicht noch mehr Gefummel und Teile, als ich jetzt schon habe. Nur auf einer anspruchsvollen Tour, bei der häufiger mit Wiegetritt zu rechnen ist, würde ich lieber nicht auf die Klapppedale setzen. Da fehlt mir dann doch das Vertrauen.

EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Di 9. Okt 2018, 20:42

Nun hab ich endlich Markt-übliche Werkzeuge (Einen 14/15 Blech-Steckschlüssel und einen gekröpften 12-er Ringschlüssel) so modifiziert, daß nach dem Säubern und Neu-Fetten das Lagerspiel eingestellt und gekontert werden kann: Noch ein Hinweis: Beim Gewinde auf der Pedalachse gibt es Rechts- als auch Links-Gewinde !
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Das ist ein würdiger Schlußpunkt dieses Themas. Von den Herstellern (Grattlern !) ist sowieso nchts Kreatives zu erwarten.

MfG EmilEmil

Ch.Bacca
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Di 16. Okt 2018, 20:57

Ch.Bacca hat geschrieben:
Do 4. Okt 2018, 14:22
... Die MKS UX-D hab ich mir jetzt für das große Rad bestellt ...
Und nu hab sie endlich in den Fingern und direkt auf die Waage gelegt. Mit Zubehör (Sicherungsringe, U-Scheiben, Beutel) wiegen die in Summe 314 g. Der Beutel wiegt alleine etwa 11 g.

An anderer Stelle hatte ich es schon geschrieben:
Bei einem meiner Union/Marwi SP-153 Faltpedale hat es eine Lagerkugel zerbröselt (ca. 2000 km gelaufen). Ich konnte noch den Rest der Strecke fahren, habe mir aber am nächsten Tag Ersatz besorgt (mangels schneller Alternativen wieder die gleichen Pedale).

EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Di 16. Okt 2018, 23:38

Danke für die Information. Zu den "marwis = union" wäre noch zu ergänzen, daß die bei Radonline knapp 15 € kosten. Allerdings geben die da (Zitat) fürs Gewicht "Die Union SP-153 Faltpedale wiegt lediglich 385 Gramm" an. Abgesehen von der Grammatik (Faltpedale wiegen !) ist schon merkwürdig, daß da Fantasie-Werte angegeben werden (Ich gehe mal davon aus, daß @Ch.Bacca korrekte Werte ermittelt hat :!:, wobei plus/minus 5 % mich nicht stören). Teile fürs Radl zu wiegen, scheint für die Grattler die Höchststrafe zu sein.
Nebenbei: Die zerbröselte Kugel aus dem Lager sollte einfach zu ersetzen sein.
Meine Faltpedale (NoName Klotzpedale) sind gesäubert und neu gefettet und laufen derzeit ohne Geräusche und haben die ersten 200 [km] überstanden. Den zurecht gefrickelten Werkzeugen sei Dank.
Wie lange ? Wer weiß das schon ?

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 17. Okt 2018, 08:29

EmilEmil hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 23:38
... daß @Ch.Bacca korrekte Werte ermittelt hat ...
Äääh jain! :oops:

Wiegen kann ich schon, aber man muss auch das Richtige wiegen. Ich hatte es versäumt, nach dem Wechsel von SP-151 auf SP-153 nachzuwiegen. Der erste Ersatz war genauso spontan, wie neulich nach der Radtour (ohne nochmal nachzuwiegen). Im Laden in Köln kosteten die Pedale auch bloß 14,99.

Hier nochmal vollständig:
SP-151: ca. 420 g pro Paar
SP-153: ca. 470 g pro Paar
(ich werde das in dem alten Beitrag korrigieren)

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Motte » Mi 17. Okt 2018, 12:22

Einmal wollte ich noch loswerden, dass ich die Idee mit dem ausgesägten Steckschlüssel prima finde. Werde ich nachbauen. :)

An meinen Rädern waren von Hause aus meist günstige „Wellgo“ Faltpedale. Davon sind mir zwei Stück so nach jeweils 500 Km unreparierbar kaputt gegangen. Jeweils das Lager. Bei einem Dritten versagte der Klappmechanismus so nach und nach. Bei zwei weiteren eigentlich sehr gut gelagerten Faltpedalen (VP 117 A) war es ein Verschleiß der Halterung, der das Pedal schief stellte und in Folge Fußprobleme verursachte. Gut – das passierte nach etlichen Tausend Kilometern Tourenfahren mit vielen Anstiegen. Wer wenig und ohne viel Kraft fährt, wird das Problem eventuell niemals kennen lernen.
Einmal ist (bei den Tern/Wellgo Billigpedalen) das Lager raus gebrochen – da ging dann gar nichts mehr. Zum Glück war ich da gerade noch 500 Meter von zu Hause entfernt.
So was möchte ich nicht auf einer längeren Ausfahrt haben, wenn kein geöffneter Radladen in der Nähe ist. Egal wie billig, leicht oder praktisch so ein Faltpedal ist. Meine früheren günstigen Steckpedale haben nervtötend geknarzt oder hatten nicht mehr behebbares Spiel – aber mit denen konnte ich immer noch jede Tour wunschgemäß beenden.

Aus dem gleichen Grund interessiert mich natürlich die Lebensdauer bei den aktuell genutzten Faltpedalen anderer Radfahrer. Ich weiß ja nicht, ob ich damals einfach nur Pech hatte und ob die im Laufe der Zeit besser geworden sind. Mit dem MKS FD 6 Faltpedal (am Utopia Timor serienmäßig verbaut) hatte ich ja ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht. Das hat Tausende Kilometer bei Regen, Schnee und Staub schadlos überstanden.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 17. Okt 2018, 22:30

Dank an @Ch.Bacca für die Korrektur der Pedal-Wägungen. Ich hatte mich schon einen Moment gewundert, daß Pedale in der Realität leichter gewogen werden als der Hersteller angibt.
@Motte, volle Zustimmung ! Mir als Schönwetterfahrer fehlt natürlich die Erfahrung bei Regen, Schnee und Staub (letzteres ist begrenzt vorhanden). Fahre meist der Fitness halber. Aber quietschende Pedale sind schon nervtötend.
Bzgl. Wetter-Beratung: Wem die im TV veröffentlichen Wetterberichte "Berge zeitweise in Wolken" zu nichtssagend sind :lol: :roll: :lol: , der geht ins Internet: Ich bin mit den Informationen von Wetter 24 ganz zufrieden und lege meine Touren zeitlich so, daß ich nur ganz selten mal von einem Schauer ( Der ist nun mal gar nicht vorhersehbar) erwischt werde (Die Lösung dafür ist: Unterstellen und Weiterfahren). Für trockene Füße trotz nasser (feuchter) Fahrbahn sorgt z B. ein langes Vorderschutzblech. Für die Fitness kann ich mir die Zeit aussuchen, das kann natürlich nicht jeder. Die Information z B. über Regen-Beginn, -Dauer und -Menge ist dennoch sinnvoll im Hinblick auf die angemessene Kleidung.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von spargelix » Mi 17. Okt 2018, 23:30

Ich schaue immer auf Regenradar, um mich im Pendleralltag auf die Wetterlage vorzubereiten.

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