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20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Harry
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20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Harry » Mi 15. Aug 2012, 01:37

Hallo, welchen Reifen fährst du - würdest du empfehlen - findest du gut - schnell - great value - überteuert - etc.
Persönlich fahre ich den Kojak und bin (bis auf zwei Pannen) begeistert. Am Oma-Faltrad sind Schwalbe Citizen drauf, wogegen eigentlich nichts einzuwenden ist. Nun wollte ich aber mal den viel gelobten Big Apple ausprobieren und bin dabei z.B. auf den Road Cruiser mit Weißwand, zum Preis einer Zigarettenschachtel, gestoßen. Den find ich richtig schick, leicht retro und eigentlich fast zu günstig


Auf Anregung werden neue Reifen und Infos eingepflegt. Wissenswertes am Ende des Beitrags
Zuletzt aktualisiert am: 20.12.2012
Was wurde zuletzt hinzugefügt:
Schwalbe Marathon Winter 168 Spikes 42-406 €29,95
Schwalbe Big Apple Plus Reflex 55-406 €15,90


Hier nun einige interessante Reifen, die Quelle ist radhammer.de, soll aber keine Werbung sein, dient nur als Anregung. Ist die Quelle (Preise) eine andere als radhammer.de, so ist der Preis verlinkt:


Bild Schwalbe Black Jack 47-406 - 20x1.90
€ 5,18 (490g)

Bild Schwalbe Road Cruiser schwarz-weiß 47-406 - 20x1.75
€ 5,59 (545g)

Bild Schwalbe Crazy Bob Perform weiß 47-406 - 20x1.85
€ 8,71 (630g)

Bild Schwalbe Marathon RACER RaceGuard Reflex schwarz 40-406
€ 12,50 (340g)

Bild Schwalbe Kojak RaceGuard "Draht" 35-406 - 20x1.35
€13,32 (290g)

Bild MAXXIS Hookworm 53-406
(Das Slick Profil der Lauffläche ist über die Reifenflanken bis zu den Felgenkanten durchgezogen)
€ 13,49 (690g)

Bild Schwalbe Big Apple (Draht) 50-406
€ 14,40 (495g)
€ 14,95 55-406 HS 338 Liteskin faltbar (510g)

Bild Schwalbe Mow Joe Perform faltbar 47-406 - 20x1.75
Pibach: "Wer auch mal leicht Offroad fährt, da ist das der Reifen der Wahl. Ist der leichteste (330g in 1.85" bzw. 380g in 2") und schnellste Stollenreifen soweit ich weiß"
€ 14,80 (330g)

Bild Schwalbe Big Apple Plus Reflex 55-406
BIG APPLE PLUS. Jetzt gibt es Balloonbike-Komfort auch mit extrasicherem 3 mm GreenGuard Pannenschutz.
€ 15,90 (730g)

Bild Continental SportContact (Draht) skin 28-406 - 20 x 1 1/8
€ 15,93 (295g)

Bild Schwalbe Durano RaceGuard faltbar 28-406
€ 19,40 (190g)

Bild Schwalbe Kojak RaceGuard "faltbar" 35-406 - 20x1.35
€ 19,46 (230g)


Bild Continental 28-406 Grand Prix schwarz
€ 19,90 (205g)

Bild Schwalbe Marathon PLUS Reflex 35-406 - 20x1.35
€ 20,17 (560g)

Bild Maxxis DTH 20 "Drop-The-Hammer"
Pibach: "Das ist ebenfalls ein BMX Race Reifen, allerdings nicht so grobe Stollen sondern recht normales "Alltagsprofil", den gibt es bis 2.2" was noch z.B. in ein Dahon Mu passt. ist in 2.2" mit 475g auch sehr leicht. Könnte eine interessante Alternative zum Big Apple sein."

€ 26,90 ETRTO: 38-406 (285g), 47-406 (335g), 53-406 (350g), 56-406 (475g)



Bild Panaracer Minits Tough 32-406
€29,90 (220g)

Bild Schwalbe Marathon Winter 168 Spikes 42-406
derMac: "Bei reinem Eis helfen nur Spikes und sonst nicht. Da kann man noch fahren, wenn die Fußgänger schon nicht mehr freihändig stehen können"
€29,95 (675g)

Bild Panaracer Minits Lite 32-406
€34,90 (165g)

Bild Flevélo (Vredestein ) Leichtlaufreifen F-Lite 47-406
Besonders leicht und leichtlaufend ist der F-Lite von Flevobike - ein neuartiger Leichtlaufreifen für alle, die extrem hohen Komfort und niedrigen Rollwiderstand bei gleichzeitig geringem Gewicht schätzen. Trotz seiner Breite von 50 Millimetern ist er mit 295 Gramm einer der leichtesten Reifen in der Radgröße 20 Zoll (406)
35,00 (295g)

Bild Schwalbe Ultremo ZX Evolution 23-406
€ 38,90 (145g)
_______________________________________________________________________________________________________

Fragen und Antworten
Quelle:Schwalbe.com

Welche Reifengrößen gibt es?
Welcher Reifen passt auf welche Felge?
Wie ist der genaue Umfang meines Reifens?
Kann man denn mit einem Slick-Reifen überhaupt fahren?
Interessantes zum Rollwiderstand


Umrechnungstabelle
Umrechnung des Druckes von psi auf bar

Bild
Zuletzt geändert von Harry am Do 20. Dez 2012, 08:34, insgesamt 32-mal geändert.

Pibach
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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Pibach » Mi 15. Aug 2012, 02:02

Das Thema hatten wir nun schon ettliche Male...

Harry
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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Harry » Mi 15. Aug 2012, 02:22

ok, dann ist das Thema für die "Alten Hasen" eher langweilig.
Wie siehts mit dem Continental Grand Prix 28-406 aus, hat da jemand Erfahrung mit?

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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Motte » Mi 15. Aug 2012, 06:50

Langweilig auf keinen Fall. Gibt ja auch immer wieder was Neues.

Nur - ich fahre drei verschiedene Reifentypen an meinen Rädern und experimentiere eigentlich nicht mehr. Der Reifen, den ich - bei meinem Fahrstil und für meine Touren mit dem breitesten Einsatzspektrum ausgemacht habe, ist der 50er Big Apple. Wenn die neuen Reifen noch was mehr Profil haben - um so besser. Anfangs wollte ich mir für die matschige Jahreszeit einen Reifen mit deutlichem Profil aus dem BMX Bereich holen. Das hat sich als überflüssig herausgestellt. Da wo ich fahre, reicht mir der BA. Am Birdy bleibt der Marathon Plus, bis er kaputt geht und wird dann durch einen BA ersetzt.

Reifenpanne hatte ich die letzten 2 Jahre nicht. Davor einmal eine am Timor mit den 60er BA, weil die schlicht runter gefahren waren.

Gruß

Udo

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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von superfalter » Mi 15. Aug 2012, 08:13

Der Schwalbe BlackJack fehlt. Der Reifen für den Winter. Ist billig und hat Grip für den Schnee. (ab 18")

Pibach
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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Pibach » Mi 15. Aug 2012, 10:02

Ok, ich fasse hier noch mal meine Erfahrungen zusammen.

Für die kleinen Räder wichtig ist m.E., dass sich Reifen auch weich noch gut fahren. Sonst leidet der Komfort doch sehr stark bzw. viele Strecken werden schlecht fahrbar. Daher finde ich Marathon oder Matothon Plus nicht so empfehlenswert, da man diese hart fahren sollte (unflexibles Obergummi), sonst rollen die schlecht. Die verbesserte Pannensicherheit benötige ich nicht, da ich von Pannen offenbar verschont bin (bislang <eine Panne auf 5000km). Praktisch sämtlich Reifen aus dem BMX Bereich haben auch schlechte Abrolleigenschaften (Walkungsverluste im Gummi). Würde die nicht wählen. Der Marathon Racer hat wieder weicheres Gummi, fährt sich da schon angenehmer und ist ein prima Allrounder. Der Kojak bietet vergleichbare weiche Abrolleigenschaften und ist m.E. super für Performance, also wenn es auch mal >30km/h wird. Rollt auch völlig geräuschlos und auch seidenweich über rauen Asphalt bzw. Radwege. Meine erste Wahl an meinem Mu Ex. Auch gut bei Nässe, ist aber etwas eingeschränkt auf die Straße und ziemlich anfällig bei Schlick oder Schnee. Ich bin ihn trotzdem ganzjährig gefahren, geht auch, aber nicht ideal.

Für schwerere Menschen oder beladene Touren ist der Big Apple jedenfalls angenehmer. Den breitesten Einsatzbereich bietet der 60mm breite Big Apple, der fährt problemlos mit 30km/h über Kopfsteinpflaster, Waldwege oder am Strand entlang. Und bleibt auch bei extremer Zulandung noch sehr stabil (habe öfter mal >>20kg Gepäck auf dem Rad). Bedeutet allerdings schon ein mehrkliches Mehrgewicht und auch volumigeres Packmaß, da wird es problematisch beim Fliegen, passt aufgepumt auch nicht mehr in einen Koffer, da heißt es also Luft ablassen und (umständlich) am Ziel wieder aufpumpen.

Nach meinen Erfahrungen sollte man bei kleinen Rädern etwas breitere Reifen fahren. Ich würde an einem 28" Großrad keine Big Apple wählen, das wäre mir zu schwammig/träge im Antritt und Lenkverhalten. Bei 20" Räder stabilisiert es aber die Fahrt und vergrößert den Einsatzbereich.
Das gilt auch für gefederte Räder wie das Birdy, da die Federung nur die niederfrequenten Stöße verarbeitet, für hochfrequente Stöße braucht man breite Reifen. Auch die Abrolleigenschaften werden mit breiten Reifen besser (entgegen landläufiger Meinung, schmale Reifen wären schneller).

Sehr gut gefallen hat mir auch die Pantour Federnabe an meinem Mu Sl. Wegen der geringen gefederten Masse sorgt die für satte Bodenhaftung und merkbar sicherere Fahreigenschaften, passt ideal zu Kojak Reifen. Leider verhärtet dieses System aber beim Bremsen, der Elastomer reicht nur bis ca 75kg und ist auch für Beladung nicht so leicht anpassbar.

Sehr interessant finde ich den F-Lite von Vredestein (noch nicht probiert), da er die Vorteile eines breiten Reifens verspricht, ohne dessen Mehrgewicht.

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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Harry » Mi 15. Aug 2012, 14:48

superfalter hat geschrieben:Der Schwalbe BlackJack fehlt.
BlackJack und F-Lite sind ergänzt...

Der F-Lite klingt interessant, zum cruizen werd ich aber den Big Apple bestellen, da führt scheinbar kein weg dran vorbei. Der Preis (€13,90 zu €35,00) und die Pannensicherheit sprechen deutlich dafür. Das Mehrgewicht zum F-Lite nehme ich am Einkaufsfalter in Kauf.

Nun finde ich den Kojak (am leichten Sportfalter) ja wie gesagt auch ziemlich gut. Hier reitzt mich der direkte Vergleich mit dem Durano 28-406 oder mit dem Continental Grand Prix 28-406. In beiden Fällen kann man auch noch etwas Gewicht einsparen.

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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von derMac » Mi 15. Aug 2012, 16:18

Pibach hat geschrieben: Nach meinen Erfahrungen sollte man bei kleinen Rädern etwas breitere Reifen fahren. Ich würde an einem 28" Großrad keine Big Apple wählen, das wäre mir zu schwammig/träge im Antritt und Lenkverhalten. Bei 20" Räder stabilisiert es aber die Fahrt und vergrößert den Einsatzbereich.
Das mit der Stabilität kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest die Kajaks fahren auch mit über 100 kg absolut stabil.
Auch die Abrolleigenschaften werden mit breiten Reifen besser (entgegen landläufiger Meinung, schmale Reifen wären schneller).
Bei gleichem Komfort rollen schmalere Reifen im allgemeinen besser da sie auch bei hohen Drücken noch gut federn. Ein Big Apple ist schon bei 3 bar extrem hart und rollt bei kurz über 1 bar nicht sooo toll. Aber er bietet beim richtigen Druck mehr Federweg und somit besseres Fahrverhalten und besseren Durchschlagsschutz auf schlechten Wegen. Auf halbwegs guten Wegen sind schmale Reifen IMO in jeder Hinsicht überlegen, auch an kleinen Rädern.

Der Ultremo und die Minits (lite) fehlen noch in der Liste, den 1. werd ich wohl bald mal ausprobieren.

Mac

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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Pibach » Mi 15. Aug 2012, 17:03

derMac hat geschrieben: Das mit der Stabilität kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest die Kajaks fahren auch mit über 100 kg absolut stabil.
Ja, der Kojak fährt super, der Big Apple hat aber logischer Weise mehr Kreiselkräfte, daher etwas spurstabiler, geht dann auch leichter freihändig. Auch über holprige Strecke "Stabiler", in dem Sinn, dass es weniger Impact auf den Rahmen gibt.
Auf halbwegs guten Wegen sind schmale Reifen IMO in jeder Hinsicht überlegen, auch an kleinen Rädern.
Auf perfekt glatter Strecke ist ein harter Reifen im Vorteil, ja, theoretisch roll Stahl auf Stahl am besten.
Allerdings gilt das schon nicht mehr auf "rauem" Asphalt, schon da sind etwas weichere Reifen im Vorteil.
Daher rollen (weichere) Luftreifen auch besser als (härtere) Hartgummireifen (wobei letztere eben mehr Walkungsenergie schlucken).
Wobei breitere Reifen immer etwas leicher rollen, da sie kürzere Aufstandsfläche haben.
Gibt da im Velomobil Forum z.B. aussagekräftige Ausrolltest, wobei breite Reifen wie der F-Lite ganz vorne liegen. Mit rauer werdendem Untergrund geht das Optimum gegen etwas geringeren Luftdruck, das ist auch empirisch untersucht und gilt bereits für raue Straße. Im Gelände sowieso. Thread zu Diskussionen zum Rollwiderstand ist übrigens hier.

Ist ein anhaltendes Vorurteil, dass schmale Reifen schneller wären als breite, liegt vermutlich historisch daran, dass man früher keine weich abrollenden Gummimischungen mit geringem Walkungsverlust hinbekommen hat und daher immer auf sehr hohen Luftdruck ausgerichtet war. Und breite Reifen konnten damals keinen hohen Druck ab. Das war zu Zeiten von Alex Moulton, da waren schmale, kleine Reifen plus etwas Federung das Maß der Dinge. Bei hohen Geschwindigkeiten, etwa bei UCI Rennen, wählt man schmale Reifen wegen des Luftwiderstandes, bei unseren typischen Geschwindigkeiten von 10-30 km/h ist das aber nicht so ein Faktor.

In der urbanen Praxis hat man aber auch selten gute Straßen, zumindest in Berlin ist das sehr durchwachsen.

Daher sind breitere Reifen den schmaleren eigentlich in allen Belangen überlegen, dies gilt besonders für kleine Räder, bis auf Gewicht und Packmaß.

Harry
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Re: 20" Reifen: Meinungen/Erfahrungen/Preise

Beitrag von Harry » Mi 15. Aug 2012, 18:37

Der Ultremo und die Minits (lite) fehlen noch in der Liste, den 1. werd ich wohl bald mal ausprobieren.

Mac
"ergänzt"

Der Ultremo sieht ja verdammt scharf aus. Welche Felgenbreite verträgt er denn? Die "normalen" Kinetix Comp haben 19mm, glaube ich. Außen gemessen dürfte der Refen annähernd bündig mit der Felge abschließen. Bei 10bar könnte der schon mal springen.

Nachtrag:
Die Kinetix Comp Felgen z.B. am Dahon Mu = 17x406
Sonderfall: Kinetix Comp am Dash = 15x406
Zuletzt geändert von Harry am Di 30. Okt 2012, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.

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