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Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Rachel
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Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von Rachel » Mo 19. Jun 2017, 22:25

Einen schönen guten Abend zusammen,

ich bin auf der Suche nach meinem ersten Faltrad. Ich habe hier schon einiges durchforstet und war auch schon Vorort im Laden, Stadler und Kalker haben allerdings nicht so überzeugt und jetzt schwirrt mir der Kopf noch mehr vor lauter Infos und Fragen.

Ich suche ein Faltrad für das Pendeln zur Arbeit. Heißt Weg: 3 km zum Bahnhof, Zugfahrt mit der S-Bahn, 4 km zur Arbeit. Und das ganze natürlich wieder zurück. Auf beiden Strecken gibt es eine leicht Steigung, so dass ich mit meinem bisherigen "normalen" Trekkingrad schon schalten muss...
Preislich wäre es schön auf max 1000€ zu kommen. Würde auch gebraucht kaufen, allerdings findet sich in der Region Mannheim wenig. Gepäckträger brauche ich nicht unbedingt, Licht auch nicht unbedingt, da würde ich dann Lichter anstecken, Schutzbleche evtl schon. Ich würde es eben so basic wie möglich halten, um Gewicht zu sparen, denn beim Testfahren im Geschäft fand ich die Räder dann doch schwerer, als gedacht. Und ich mag dann schon damit die Treppe laufen können am Bahnhof und nicht die Rolltreppe nehmen müssen.

Beim Probefahren und -heben schien mir Brompton am leichtesten, Dahon, da blicke ich bei den Modellen nicht durch, da gabs nur seltsame Modelle im Laden und Tern gabs kaum im Geschäft zu probieren.... hätte jemand einen Vorschlag? Oder kennt jemand das Faltrad von BMW Mini?

Nabenschaltung fände ich eigentlich gut, im Laden meinte aber der "Berater" das Kettenschaltung das Rad leichter machen würde. Hat da jemand Erfahrung oder einen Tipp?

Reicht mir ein Faltrad ohne Gangschaltung, auch wenn ich zwei Ansteigungen habe oder lieber doch mit Gangschaltung? Wieviele Gänge muss ich dann haben?

Welches Faltrad wäre schön leicht, aber dennoch stabil? Im Laden fand ich den Lenker zum Teil echt ne wackelige Angelegenheit...

Könnt ihr mir weiterhelfen? Wäre klasse!

Liebe Grüße
Rachel

Pibach
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von Pibach » Mo 19. Jun 2017, 23:54

Wie stark und wie lang ist denn die Steigung? Und kannst Du vorher Schwung nehmen?

alterfalter2
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von alterfalter2 » Di 20. Jun 2017, 01:05

Moin Rachel,

willkommen im Club.. Zu Falträdern hatte ich gerade hier -->
kaufberatung-f39/neuling-sucht-passende ... tml#p52696
..und hier:
kaufberatung-f39/neues-flatrad-gesucht--t4801.html
etwas geschrieben.
Grundsätzlich ist ein leichtes Faltrad immer gut, ein Brompton ist der Meister im kompakten falten, dafür aber auch teuer.
Die empfohlenen Räder sind meines Wissens noch zu haben. Sollte Du etwas größer geraten sein, empfehle ich Dir ein Trek oder das Bernds Faltrad - beide haben einen steife Rahmenkonstruktion, sind aber nicht federleicht - ca. 12kg.
Ich würde auch eher zuerst zu einem guten gebrauchten Rad greifen, bevor ich mir ein billiges neues kaufe.
Meine Pendlersituation ist ähnlich: 3km bis zum Bahnhof, 20km S-Bahn und 2km zum Arbeitsplatz.
Das Trek F400 Navigator ist besonders schnell und gut am Berg, das Bernds bietet die Brompton Gepäcklösung und den wartungsfreien Riemenantrieb.

Gruß TIL

spargelix
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von spargelix » Di 20. Jun 2017, 09:17

Moin Rachel

Schön, daß Du schon Brompton und Dahon/Tern vergleichen konntest.

Schaltung? Immer! Und wenn es nur zwei Gänge sind wie am Brompton. Ist außerdem sehr leicht.

Mit einem Budget von 1000 Euro kann es auch eine gebrauchte, aber hochwertige Basis sein, weil noch Geld für Upgrades drin ist - wenn Du auch noch selber ein wenig schraubern kannst, kann sich das sehr lohnen.

Annähernd unübertroffen ist beim Brommi der Faltvorgang in Verbindung mit Pendeln und Umsteigen.
Und - ja - ich fahre selber Brommi. Von daher ist natürlich eine gewisse Begeisterung nicht zu leugnen.

Zum Angebot im Umkreis: auf Ebay Kleinanzeigen kannst Du den Suchradius einstellen.

Viel Spaß beim Finden!

Gruß vom spargelix

Rachel
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von Rachel » Di 20. Jun 2017, 10:19

Ganz lieben Dank für eure Tipps!!

Zu euren Fragen:
- Ich bin normalgroß für eine Frau, würde ich sagen, bin 1,70. Das sollte dann ja keine Schwierigkeit sein... ich schaue mir auch mal noch deine Beiträge an @alterfalter2.

-zur Steigung: die würde man wohl als vernachlässigbar betrachten, aber es ist schon fieß, weil der erste Berg (auf 200m Strecke, Steigung von94m auf 97m) gleich zu Anfang kommt und der zweite Hügel (auf 240 m Strecke von Meereshöhe 115 auf 119m) am Ende kurz bevor ich am Büro ankomme. Beim zweiten Berg kann ich Schwing holen, beim ersten kommt es darauf an, ob die Ampel grün ist oder nicht. Wenn sie rot ist, muss ich aus dem Stand den Berg hochfahren....

Dass man auf Ebay den Suchradius einstellen kann, ist mir bewusst, das ist ja aber das Problem, dass im fahrbarer Nähe von Mannheim kaum gebrauchte Falträder zu finden sind, aber wahrscheinlich brauche ich einfacc nur Geduld bis mal was reinkommt...

spargelix
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von spargelix » Di 20. Jun 2017, 12:06

In Karlsruhe gibt es in den Kleinanzeigen gerade ein rotes Birdy von Riese und Müller mit 7gang Kette für 700€ VHB.

Ob das jetzt billig oder teuer oder einfach fair ist, kann ich nicht sagen; dafür kenne ich mich bei Birdy nicht gut genug aus.

Aber es bietet mit guter Federung Fahrkomfort auch auf weiteren Strecken und liegt deutlich innerhalb Deines Budgets. Falten ist nicht so komfortabel wie beim Brommi.
Da soll aber noch ein Birdykenner was zu sagen.

Ich bin für ein gutes Radl auch schon von Ingolstadt nach Karlruhe gefahren. Bereut? NIE!

Ansonsten gibt es neu noch das Tyrol Eve bei Box Bike in Berlin. Habe ich mir unlängst live angesehen. Sehr interessant, aber da bleibe ich doch bei meinem.

Edit:
Für ein Pendlerrad immer Schutzbleche - und wenn es nur solche aus Plastik zum Anstecken sind die in der Tasche/dem Rucksack mit bei sind.
Sonst wird "Regenradar" dein bester Freund und nicht das Radl. ;)

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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von alterfalter2 » Di 20. Jun 2017, 15:00

@ Rachel

..in der Nähe wirst Du selten etwas finden, von einem Birdy rate ich ab - schlechter und teurer Service, es kann lange dauern, bis man an Ersatzteile kommt.
Selbst wenn der Versand des Trek F400 € 30 kosten soll - es ist immer noch günstiger, als selbst hin zu fahren.
Ich hatte inzwischen Kontakt zu der Verkäuferin - sie hat mir Fotos vom Rad zugeschickt. In der Anzeige war nur ein Symbolbild.. Das Faltrad sieht einwandfrei gepflegt aus - da kann man nicht viel falsch machen und am Preis läßt sich vlt auch noch etwas verändern.

Gruß TIL

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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von cruisen » Di 20. Jun 2017, 15:50

Ich persönlich würde zum Pendeln bei deiner Anforderung immer ein Brompton nehmen.
Selbst meine Frau die für Touren lieber ihr Dahon fährt nimmt wenn sie mit der Bahn unterwegs ist immer das Brompton. Nach dem Diebstahl ihres ersten Brommis kam sie freiwillig nach ein paar Wochen und meinte ich will wieder ein Brompton zum Bahnfahren haben. Wir würden es aber immer mit Gepäckträger und Easy wheels nehmen. Macht die Nutzung viel einfacher. Schutzbleche sind bei uns auch unerlässlich.
Wenn du gerne mobil bist in Verbindung mit ÖPNV und ein immer dabei Rad suchst wirst du den Kauf nicht bereuen, auch wenn es etwas teurer ist.

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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von spargelix » Di 20. Jun 2017, 17:21

cruisen hat geschrieben:
Di 20. Jun 2017, 15:50
Wenn du gerne mobil bist in Verbindung mit ÖPNV und ein immer dabei Rad suchst wirst du den Kauf nicht bereuen, auch wenn es etwas teurer ist.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bei 170er Körperlänge kommst Du beim Brommi mit der normalen Sattelstütze gut zurecht. beim S-Lenker wirst du sportlich sitzen, bei einem 30er Raiserlenker nur noch leicht sportlich, wenn ein Aberhallo-Vorbau montiert wird eher sehr aufrecht, ähnlich beim M-Lenker eher sehr aufrecht.

Das schöne am S-Lenker ist seine Steifigkeit - da wippt nix, fühlt sich nicht wie Gummi an.

Ist alles mal ganz nassforsch behauptet - kenne ich Deine Ergonomiedaten doch nicht; ich sag nur Sitzriese z.B. ...

Wenn beim Brommi erst mal eine Lenkerversion gewählt ist, kann eine Veränderung wegen des komplexen Faltvorganges und der aufeinander abgestimmten Bauteile schnell weitere Modifikationen = Kosten nach sich ziehen. Und wenn's nur das Tauschen der Brems und Schaltzüge ist.

Gruß vom spargelix

Edit:

Der S-Stem (Vorbau) ist der längste und bietet die beste Ausgangsbasis für Modifikationen mittels Riserlenker
(30mm problemlos möglich) oder Aberhallo Vorbauverlängerung (kann knapp werden bei den Zügen).

Alles selber ausprobiert bei 176 cm Körperlänge. Aber da kommt wieder die persönliche Ergonomie ins Spiel: ich habe eher kurze Beine, einen langen Oberkörper und noch längere Arme... ;)
Tatsächlich geht es nur um wenige cm oder sogar nur mm, aber die bedeuten Welten, um das Faltrad auch effizient zu bewegen.
Zuletzt geändert von spargelix am Di 20. Jun 2017, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.

Pibach
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Re: Welches Faltrad zum täglichen Pendeln?

Beitrag von Pibach » Di 20. Jun 2017, 19:23

In der S-Bahn ist es reichlich egal, ob es ein Brompton oder ein Dahon ist. Nach meiner Erfahrung (hier in Berlin) reicht es eh, nur den Lenker zu falten.

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