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The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

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Muc-Falter
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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von Muc-Falter » Mi 20. Jun 2012, 18:08

Bei dem von ProIdee ist der Akku gut im Rahmen eingebaut.... :idea:

Motte
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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von Motte » Mi 20. Jun 2012, 20:19

Also in Deutschland könnte so was nur funktionieren, wenn Du dein E-Bike leasen kannst. Dann setzt bei den Leuten nämlich der Verstand aus. Hätten alle für ihr Iphone 700 Euro Cash hinblättern müssen, dann wären die so zahlreich wie Maseratis im Wanne Eickel.

Ich bin da bei Rädern und erst recht Falträdern skeptisch. Bei uns in der Ecke fährt man den Touareg V8 die ganzen 2 Km bis zur Arbeit und zweimal im Jahr eine Runde mit dem billigen Baumarkt Rad. Dito Wohnmobil und Aldi Faltrad. Das ist noch ein langer Weg. Ich halte aber ein pfifiges E-Bike für einen guten Türöffner. Es könnte manchem Radmuffel den notwendigen Schubs geben es doch mal zu probieren. Die Idee von Flyer mit Fremdenverkehrsämtern zusammen zu arbeiten hat sicher Potential.

alterfalter2
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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von alterfalter2 » Do 21. Jun 2012, 00:03

@ Pibach
"Gibt allerdings kein faltbares S-Pedelec.
Wäre vielleicht eine Marktlücke.."

..ist wohl kein offizielles S-Pedelec, aber das Airnimal Joey Move unterstützt bis 30km/h und läßt sich sehr klein falten - Reichweite bei Unterstützungsstufe 1 70km, das ist doch schon mal ein Anfang..!

@ frankd
"Das Design würde wahrscheinlich Richtung gocycle und Concept bik-e von VW gehen. "

..das Design und die Fahreigenschaften des gocycle sind schon phänomenal, finde ich. Es ist super leicht und auch ohne Motoreinsatz gut zu fahren, ideal für den innerstädtischen Verkehr. Allerdings ist der Ansatz ein anderer, als bei herkömmlichen Pedelecs: es ist in erster Linie ein Fahrrad, das ohne Motoreinsatz gefahren wird - der Motor kommt nur für kurze Zeit zum Zuge, z.B. beim zügigen Beschleunigen oder am Berg. In der Regel fährt man das Rad ohne Motorhilfe..

Gruß TIL

frankd
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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von frankd » Do 21. Jun 2012, 09:31

Was ich meine, es müßte eine große Firma eine Menge Geld in die Hand nehmen und dann ein paar kreative Designer und Fahrradingenieure einstellen, damit dies erstmal in Ruhe neue Ideen ausprobieren können, wie der Elektrofalter der Zukunft aussehen sollte. Es gibt ja schon viele Idee, insbesondere von Designern und Studenten, was fehlt ist die Umsetzung, ob es überhaupt auch funktioniert. Und die Frage ist, ob man bisherige Faltraddetails übernimmt oder alles in Frage stellt, um damit auch aus dem vorgeprägten Faltraddenken auszubrechen und den Kopf frei zu bekommen.
Und im Vergleich zu heutigen Faltern müßte noch einiges passieren.

Das Design muss einfacher und pflegeleichter werden, derzeit hat man noch zuviele Bauteile die herausragen und damit hängenbleiben und zerkratzen können.

Bowdenzüge, gerade beim Lenkerabbau werden die Bowdenzüge extrem belastet, teilweise hängt der Lenker nur noch an diesen, hohe Knick- und Reißgefahr und man kann leicht an den Bowdenzüge hängen bleiben. Hier Alternativen finden ist nicht ganz einfach, aber die ersten drahtlosen Bremsen und Schaltungen habe ich schon gesehen.

Wegfahrsperre, derzeit ist Diebstahl ein Riesenproblem nicht nur bei Pedelecs, da muss eine clevere Lösung gefunden werden, die über eine mechanische Sicherung hinausgeht.

Faltvorgang, noch bilden die meisten Falträder im gefaltetet Zustand eine unförmige, wacklige und sperrige Masse. Gerade die Fortbewegung im gefalteten Zustand z.B. in vollen U- und S-Bahnen ist meist schwierig

Dreck, nicht nur die Kette kann verschmutzen, sondern auch andere Bauteile wie Kettenschutz, Reifen, Rahmenteile usw.. Hier ist immer die Gefahr groß, andere Personen im ÖPNV oder auch das Auto innen zu verschmutzen. Alternativ wäre ein Tragesack nützlich, hier ist aber siehe Design ein einfaches Verstauen im Sack notwendig, außerdem muss der Tragesack beim Fahren irgendwo bleiben.

Flexibles Fahren, das Fahrrad sollte auch die Möglichkeit haben, neben dem elektrischen Fahren auch schnell alle relevanten Bauteile abbauen zu können, damit man puristisch ohne den ganzen Elektroballast fahren kann. Beim Akku klappt dies ganz gut, der schwere Motor bleibt aber meistens eingebaut.
So dies sind erstmal meine Tipps an das Faltpedelec der Zukunft

Pibach
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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von Pibach » Do 21. Jun 2012, 09:40

alterfalter2 hat geschrieben:@ Pibach
"Gibt allerdings kein faltbares S-Pedelec.
Wäre vielleicht eine Marktlücke.."

..ist wohl kein offizielles S-Pedelec, aber das Airnimal Joey Move unterstützt bis 30km/h und läßt sich sehr klein falten - Reichweite bei Unterstützungsstufe 1 70km, das ist doch schon mal ein Anfang..!
Das Airnimal Joey gefällt mir auch.
Vor allem weil es stabil und leicht ist und trotzdem kompakt faltet - wobei man allerdings das Vorderrad rausnehmen muss und diverse Einzelteile hat.
Die Elektrifizierung ist ja normales BionX Set.
Insgesamt ist das damit sehr teuer.
Sind ca 1200,- für das Rad und noch mal 1.500,- für das BionX Set, also ziemlich jenseits.
Und eben leider nicht als S-Pedelec Zugelassen.
Dafür müsste man eine Typzulassung beim TÜV machen lassen.
Das ist aufwändig und die Hersteller, die das bisher machen, lassen es sich gut bezahlern.
Gibt daher bislang nur wenige S-Pedelcs und die sind sehr teuer.
Kein faltbares dabei.

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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von alterfalter2 » Do 21. Jun 2012, 11:09

@ Pibach

"Sind ca 1200,- für das Rad und noch mal 1.500,- für das BionX Set, also ziemlich jenseits."

Das Airnimal Joey Move kostete neu £ 2050,00, im Angebot deutlich unter £ 1500,00. Es ist kein S-Pedelec, bis 30 km/h recht schnell und man kann damit uneingeschränkt Radwege benutzen, was oft hilfreich im Stadtgewühl ist. Hin und wieder gibt es einmal ein Angebot in der Englischen eBucht für weniger als £ 1000,00 und meist waren die Räder wenig benutzt. Selbst wenn dann der Akku wg. mangelnder Wartung erneuert werden muß, ist es noch eine gute Gelegenheit, denn die Erneuerung der Zellen kostet in Originalausstattung vom Fachbetrieb deutlich unter € 300,00..

Gruß TIL

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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von alterfalter2 » Do 21. Jun 2012, 11:30

@ frankd

"Flexibles Fahren, das Fahrrad sollte auch die Möglichkeit haben, neben dem elektrischen Fahren auch schnell alle relevanten Bauteile abbauen zu können, damit man puristisch ohne den ganzen Elektroballast fahren kann. Beim Akku klappt dies ganz gut, der schwere Motor bleibt aber meistens eingebaut."

..nicht beim Brompton nano oder Sparticle. Nicht nur mit die kleinsten und leichtesten Pedelecs auf dem Markt: einfach Tasche mit Akku durch eine ohne ersetzen oder beim Sparticle den Akku aus der Halterung ziehen und das Vorderrad mit Motor gegen eines ohne Motor tauschen. Das dauert nur wenige Minuten und ist bei Verwendung von Schellspannern werkzeuglos möglich. Die am Rad verbleibende Steuerungseinheit wiegt so gut, wie nichts, stört kaum.
..also, das gibt es schon länger, ist nicht wirklich eine neue Idee von Dir

Gruß TIL

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Re: The Death of Dahon Folding Bikes | Folding Bike Reviews

Beitrag von superfalter » Do 21. Jun 2012, 14:11

Nun zu Tern.
Ich habe ja die ersten Terns mal besichtigen und nutzen können. Optisch haben die einiges getan, das muss man denen lassen.
Jedoch funktional gibt es noch Nachholebedarf. Zum einem werden nur die Vorderlampen bei den Nabendynamomodellen von diesen versorgt. Das hintere Licht ist batteriebetrieben. Das geht über alle Modelle. Desweitern sind die Faltschaniere so konstruiert, daß die immer auf dem Rahmen "schnappen" und diesen zerkratzen oder gar einbeulen. Es gibt zwar von Tern dazu transparente Gummipads, jedoch elegant ist diese Lösung nicht. Dahon wie Tern sollten dringend an der Magnetverbindung im Faltvorgang arbeiten, denn wenn man das Faltrad ungünstig trägt klappt es auseinander. Das ist Mist und macht keine Freude.

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