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München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

nur Berichte über Falter
Pibach
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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Pibach » Mo 30. Apr 2012, 14:24

Michael, andersrum wird ein Schuh draus. Solange es kein Brot-und-Butter-Faltrad gibt, wird das auch keine Massenbewegung. Ansonsten hätte es sicher Potenzial. Und Brompton und Co müssten umdenken.

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Muc-Falter » Mo 30. Apr 2012, 15:11

Warum sollten die das?
Ferrari, Rolls ect werden doch auch nicht zum Volumenauto.

Brot- und Butter Falträder gibt es wie Sand am Meer, vom Baumarkt Alu Rex angefangen, über Edelweiss bis Dahon oder Tern. Für jeden Wunsch etwas... warum dafür Brompton oder Birdy billig in Taiwan produzieren sollten verstehe ich nicht.

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Pibach » Mo 30. Apr 2012, 16:09

Schauen wir uns mal MTBs an.
Das ging in den 80er los.
Erst nur Nische für Berge.
Inzwischen haben die meisten Räder MTBs Basis.
Die werden fast alle in Asien produziert.
z.B. hat Cannondale die Produktion in 2010 nach Taiwan verlegt (als einer der letzten).
Viele Innovationen kommen aus dem MTB Sektor.
Das Image ist trendy.
Konkurrenz belebt das Geschäft.
Und wer 1000,- EUR anlegt kriegt nen ordentlichen Gegenwert.

Das könnte mit Falträdern theoretisch auch gelingen.
Denn der Trend zu Fahrradfahren in urbanem Umfeld ist klar.
Und Kombination mit ÖPNV.
Cross Country im Urlaubsland.
Das könnte was für jedermann sein.
Aber wer haut denn schon bitte 1000,- für ein Klappi raus?
Mit so nem Opi-Image wie dem Brompton?
Oder Öko-Image wie dem Birdy?
Sind nicht nur zu teuer.
Sondern auch langweilig.
Und zieht überwiegend schräge Vögel an.
Da braucht es erstmal eine komplette Neuausrichtign des Image.
Tern hat das erkannt.
Und macht einiges richtig.
Wenn die jetzt noch ein wirklich gutes Faltkonzept hätten...

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Motte » Mo 30. Apr 2012, 18:24


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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Muc-Falter » Mo 30. Apr 2012, 18:27

Pibach hat geschrieben: Und zieht überwiegend schräge Vögel an...
Willkommen im Vogelkäfig :lol:
Aber Du hast schon recht, da sind noch eine Vielzahl von Verbesserungen möglich....
Nur wird Faltrad jemals trendy? Vielleicht mit den Pedelecs, auf das haben mich die meisten angesprochen und wer es probe fuhr wollte auch eines.

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Rone » Mo 30. Apr 2012, 19:30

Pibach hat geschrieben:Wenn die jetzt noch ein wirklich gutes Faltkonzept hätten...
Haben sie aber nicht!

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Pibach » Mo 30. Apr 2012, 20:01

Muc-Falter hat geschrieben: Nur wird Faltrad jemals trendy? Vielleicht mit den Pedelecs, auf das haben mich die meisten angesprochen und wer es probe fuhr wollte auch eines.
Absolut.
Sage ich ja schon die ganze Zeit.

Ich fahr ja schon seit 6 Jahren täglich mit dem Falti rum. Und habe viele Freunde, die in Berlin ohne Auto leben. Aber ich habe noch nie einen "Faltrad-Neukunden" gewonnen. Schon erstaunlich. Obwohl es alle irgendwie cool finden. Aber wohl eher doch bemitleidenswert.

Das Elektro-Mu von Frank (siehe anderer Thread) hat aber sofort alle die es benutzt haben begeistert.
Gibt aber einige Hürden, das so schnell mal nachzubauen. Und die tägliche Nutzung ist auch kompliziert (Reichweite, Akku abnehmen, Klaugefahr, etc).
Hätte grundsätzlich Potenzial. Aber noch hat es etliche Macken.
Für mich persönlich wäre elektrisch auch eher auf einem Roller interessant, da mir auf dem Fahrrad so ein Motor kaum was bringt und ich mich gerne aus eigener Kraft bewege.

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von alterfalter2 » Di 1. Mai 2012, 01:52

@ Pibach

Modernere Produktion

"Brompton mit Hochpreis-Produktionsstandort England und handgeschweißt aus ChroMo kann so wohl kaum konkurrenzfähig produzieren.

Ähnliches gilt für Bernds oder Bike Friday.

Entweder diese Firmen modernisieren ihre Produktion. Oder sie werden überrollt. Oder aber Falträder bleiben Nischenprodukte. Einen anderen Weg sehe ich eigentlich nicht."


Erstens wird das Brompton nicht geschweißt, sondern gelötet und zweitens geht es diesen Firmen nicht darum, Massenware herzustellen.
Die werden mit ihren Qualitätsprodukten immer im Geschäft bleiben und eine gute Marge machen. Bei Dahon und anderen Massenherstellern hat man nach spätestens einem Jahr ein völlig veraltetes Modell, wer möchte das schon. Die Produkte der oben genannten Firmen bleiben wertbeständig, am ehesten die von Brompton.

Gruß TIL

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von Motte » Di 1. Mai 2012, 08:17

So ganz ohne Grund hatte ich den Artikel des Handelsblattes ja nicht verlinkt.

Wie viele Radhersteller verkaufen denn 20.000 Räder eines einzigen Typs? Ich finde das eine beeindruckende Zahl. Und sie ist keineswegs im Abwärtstrend. Genau so wie es für mich (auf Dauer) nervtötend ist, wenn hier Brompton Käufer als aussterbende Saurier dargestellt werden. Erstens werden die Saurier in Kürze den Markt bestimmen, weil die demographische Entwicklung mit ihnen ist und zweitens soll es auch noch Menschen unter 50 geben, die solides Handwerk schätzen und bei Rädern nicht ausschließlich auf "schwarz, stylish und leicht" abfahren. Wobei nichts dagegen einzuwenden ist sich dafür zu begeistern, so lange man nicht daraus ableitet, dass es nun eine Massenbewegung sei. Natürlich finden viele Menschen einen echten Roadster toll, in der Statistik fallen die Dinger aber nicht mal auf.

Ich fahre seit nunmehr 12 Jahren mit Falträdern durch die Gegend.
Zum Birdy kann ich nur sagen, dass ich auf keinem anderen Rad so oft angesprochen und ausgefragt werde. Und in erster Linie scheint das durch das technische Design (mit der erkennbaren Frontfederung) ausgelöst zu werden. Von irgendeinem Öko-Image hab ich da noch nie was in den Gesprächen bemerkt. Gefühlt 80% erwähnen als Nutzungszweck "kann man prima ins Auto packen". Meine Erwiderung, das S-Bahn und Faltrad ganz tolle Möglichkeiten für Ausflüge ergibt und einem keinen Rundkurs wie beim Auto aufzwingt, wollen die meisten Menschen gar nicht hören.
Ich fürchte, dass man als "Berliner" immer in Gefahr ist die dort zahlreich ausgelebten "Bewegungen" gleich für einen bundesweiten Trend zu halten. Damit kann man ganz schön daneben liegen. Ist mir auch bei der Erwiderung zum Hollandrad (damit kann man ja nur "cruisen") aufgefallen. Das kann nur jemand sagen, der noch nie versucht hat hinter einem Alltagsfahrer aus den Niederländer her zu fahren und dran zu bleiben.

Wie erklärt sich eigentlich der E-Bike Boom, wenn doch angeblich alle Welt nicht mehr als 500 Euro für ein Rad ausgeben möchte? Scheinen wohl doch noch andere Käuferschichten vorhanden zu sein.
Zuletzt geändert von Motte am Di 1. Mai 2012, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: München wird Faltradstadt / Das MVV ADFC Tern Faltrad

Beitrag von alterfalter2 » Di 1. Mai 2012, 11:25

@ Motte

"Wie erklärt sich eigentlich der E-Bike Boom, wenn doch angeblich alle Welt nicht mehr als 500 Euro für ein Rad ausgeben möchte? Scheinen wohl doch noch andere Käuferschichten vorhanden zu sein."

Da kann ich Dir nur zustimmen - ich bin länger als 25 Jahre dabei, angefangen habe ich mit einem Bickerton Faltrad, war damals revolutionär, klein, leicht und schnell und kostete auch schon etwa 800 Mark im Versandhandel.
Es gibt eben mehr und mehr Menschen, die erkennen, daß ein Faltrad die ideale Ergänzung zum ÖPNV ist, es gibt damit keine Unterbringungsprobleme mehr (diebstahlsicher) und es ist vielfach der Ersatz eines PKW geworden, der inzwischen kostenintensiv und im Stadtverkehr unattraktiv geworden ist (---> Stau ---> keine Parkmöglichkeit).
Mit dem Fahrrad kommt man eben genau da voran, wo man mit dem Auto stecken bleibt - große Strecken überwindet man durch die Nutzung der Bahn, wobei das Rad gefaltet zum Gepäckstück wird und immer! kostenlos! mitgeführt werden kann. Wenn das Rad sich klein genug falten läßt (Brompton), kommt es auch mit ins Wartezimmer des Arztes oder verschwindet unter dem Schreibtisch am Arbeitsplatz, da hat sich bei mir noch nie jemand daran gestört. ..und selbst in einem gut gefüllten PKW findet es zur Not seinen Platz auf den Kieen des Mitfahrers.
Genau deshalb geben Leute so viel Geld für ein wirklich rundum gut zu brauchendes Faltrad, wie das Brompton aus, von der genialen Gepäcklösung bei diesem Fahrrad einmal abgesehen - es zahlt sich aus und überdies bleibt das Rad wertstabil, wie man an den erzielten Verkaufspreisen für gebrauchte Bromptons erkennen kann.

Mit guten eBikes verhält sich es ähnlich. Ich nutze eines, um in die City zu meinem Arbeitsplatz zu kommen, Distanz einfach 28,5 km durch die Stadt. Kosten für die Fahrt im PKW 7,00 Euro, Tageskarte für ÖPNV 5,80 Euro oder Energiekosten für das eBike weniger als 10 ct (wobei da natürlich - wie auch beim PKW - die anderen Kosten mit einbezogen werden müßten).
Selbst wenn ich nicht immer damit fahre, weil es das Wetter nicht zu läßt oder ich einen umfangreicheren Transport habe - es lohnt sich in jedem Fall, ein qualitativ hochwertiges (Falt-)Pedelec zu nutzen. Das erkennen wohl immer mehr Menschen... und wenn dann dabei noch der ehedem verwendete PKW ganz wegfallen kann (ersetzt durch Carsharing z.B.), ist es in jedem Falle ein Gewinn, ganz abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt.

Gruß TIL

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