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Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

GoCycle, Mando Footloose, Hercules E-Versa, Birdy Hybrid
Karsten
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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von Karsten » Fr 4. Aug 2017, 22:56

lx1cw hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 19:47
So, habe mich zu einem "Controller for brushless motor" durchgearbeitet. Es ist ein LSW 110-31-1A mit folgenden Daten:

Rated voltage: 24 V
Maximum current: 13 A
Flated current: 6 A
Low voltage protection: 20.5V

Ich komme nicht weiter mit Google. Können die Fachleute damit etwas anfangen? Was für ein Display passt an diesen Controller.

P.S.: Bei der Demontage mußte ich drei dicke Kabel (Motorphase) durchtrennen und beim Einbau wieder zusammenlöten (Lötverbinder). Alle Stecker waren mit Kabelbinder gesichert.
Moin,
Du hast Dich auf jeden Fall um die "Wild-Eagle" Forschung verdient gemacht. :)

Sehr hilfreich wäre eine Fotodokumentation des Controllers.
(Hatte ich drauf gehofft. )
Die zusätzliche Steckersicherung mit Kabelbindern kenne ich von einem Elektroroller, den ich für eine Freundin regelmäßig warte.
sehe ich als Zeichen sorgfältiger Verarbeitung, wobei das alles Stecker waren die sowiso "selbstklipsend" gesichert waren.
Die dicken Kabel (sowas hatte ich befürchtet, daß die im Weg sind) dürften keine Motorkabel sein (das sind mehrere dünnere) sondern Kabel vom/ zum Akku.
Die Motorkabel sind bei den "Bürstenlosen Gleichstrommotoren" mehrere Dünnere. (siehe die vielen Pins im Stecker zum Motor)

Ansonsten typischer Controller für Pedelec Spitzenleistung einiges über 300W.
Sichheits-Unterspannung-Abschaltung 20,5v ist typisch für den verbauten Akku mit Lthium-Polymer-("Tüten")Zellen. Davon sind 7 in Reihe, macht dann knappe 3v Abschaltspannung.

Leider kann ich Dir mit den Infos z.Zt auch nicht weiterhelfen, werde aber meinerseits auch weiter recherchieren.
Aber Du hast mir weitergeholfen.
Ich hatte mich gewundert, warum die Reichweite mit meinem angeschlossenen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku (10Ah) doch relativ gering ist:
Der LiFePo hat eine andere Spannungslage(soweirt war mir das klar, und darum hab' ich den auch nicht einfach parallel zum Einbauakku geschaltet) und der kann tiefer entladen werden.
D.h. der Kontroller schaltet den deutlch zu früh ab. Das verlängert immerhin seine Lebenserwartung ganz deutlich.
Beim angepeilten Wechsel auf( L̵i̵t̵h̵i̵u̵m̵-̵P̵o̵l̵y̵m̵e̵r̵) -->Lithium Eisen Phosphat
gehört dann aber auch ein Controller mit der geringeren Entlade-Schlussspannung für die aktuellen Lithium.Ionen-Zellen da rein, um die Akku-Kapazität auch ganz nutzen zu können.
Vielen Dank für den Anstoss zu der Erkentniss! :)

Ich denke, dass Du mit der Fragestellung beim "Pedelec-Forum" richtig aufgehoben bist.
Ansonsten noch mal die Empfehlung, beim Anbieter des Bedienpanels anzufragen.

Soweit in Kürze

Gruß Karsten
(Ich habe beim nochmaligem Lesen einen groben Fehler entdeckt und sichtbar korigiert)
Zuletzt geändert von Karsten am Mo 15. Okt 2018, 00:56, insgesamt 1-mal geändert.

lx1cw
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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von lx1cw » Sa 5. Aug 2017, 10:48

Karsten,

mit meinen bisherigen Anfragen bin ich erfolglos gewesen. Entweder bekam ich keine Antwort oder es wurde mir mitgeteilt, dass man überhaupt nicht wisse, wie man mir helfen könne (sic!) oder dass man nicht wisse, ob das Display funktionieren werde.

Ich kann ein paar Bilder nachliefern. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen. Das obere Bild zeigt den Controller. Das untere Bild zeigt die drei Kabel, die ich durchtrennen musste.
Dateianhänge
Controller_klein.jpg
Kabel_klein.jpg

Karsten
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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von Karsten » Sa 5. Aug 2017, 21:47

Moin,
Ich hab jetzt auch noch tiefergehende Wild-Eagle-Forschung betrieben

Nachdem ich mir viel Zeit zum vorsichtigen ordnen der zusammengeknüddelten Kabel genommen habe, hab' ich erstmal gesehen, dass alle Kabel mit Steckverbindungen verbunden sind. Die Kabel, die Du gekappt hast, sind die Motorkabel und die kann man einfach auseinanderziehen.

Dann hab' ich den Controller an den Kabeln gaanz vorsichtig richtung "Aussen" gezogen, und siehe da- er läßt sich gaanz knapp an den Kabeln vorbei 'rausziehen.
Dabei hakten zunächst die vorder-und Rückplate des Gehäuses, -die ca einen mm größer sind, als das übrige Gehäuse, also leicht überstehen- am Fahrradrahmen.
P8050022a.JPG
Controller aus dem Rahmen
Der Controller sieht dann, mit allen Kabelsträngen so aus:
P8050031a.JPG
controller Wild-Eagle Falt-Pedelec
Das wird Dir jetzt nicht direkt weiterhelfen, wird passionierten Pedelec-Bastlern aber sicher, mehr sagen, als Deine Bilder.

Zu meiner geplanten Umrüstung auf leistungsfähige 18650-Rundzellen, habe ich auch neue Erkentnisse:
Ohne das Alurohr, in dem der Original-Akkusatz mit lithium-Polymer-Folienzellen steckt, passen gaan knapp
5 Stück 18650-Zellen in das Rahmenrohr:
P8040007_1a.JPG
Fünf "18650"-Zellen nebeneinander im Rahmenrohr
Das ist ganz wichtig, denn so ist es möglicherweise machbar, 21 Zellen= 10,5ah Akkukapazität im Rahmen unterzubringen.
Die Verwirklichung erfordert natürlich noch einiges an Planung.
(Von der ausführenden Bastelei mal abgesehen)

Gruß Karsten

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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von higgy » So 14. Okt 2018, 14:32

Hallo zusammen, ich habe auch eines ergattert..nagelneu :)
Fährt soweit ganz gut, nur leider nach ungefähr 3 km ist der Akku leer ( 100 kg, ohne eigenen Tretkraft )
Ist das normal ?

Karsten
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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von Karsten » So 14. Okt 2018, 15:59

higgy hat geschrieben:
So 14. Okt 2018, 14:32
Hallo zusammen, ich habe auch eines ergattert..nagelneu :)
Fährt soweit ganz gut, nur leider nach ungefähr 3 km ist der Akku leer ( 100 kg, ohne eigenen Tretkraft )
Ist das normal ?
Moin,
Ganz kurz: Das ist leider durchaus plausibel.
Die Räder sind vor jetzt ca fünf Jahren, offensichtlich als Folge eines einmaligen Geschäftes zwischen einen deutschen und einem chinesischen Geschäftsmann, in einem oder mehreren Containern hier angekommen und in den Handel gekommen.
Die Akkus sind in seltener Bauform gefertig, und in den Rädern mit großer Wahrscheinlichkeit noch in der Fertigungs-Qualität von vor fünf oder sechs Jahren.

Li-Ionenen Akkus haben einfach auch eine kalendarisch begrenzte "Lebenserwartung".
Das eingebaute Teil kann daher einfach durch Überalterung nur noch eine geringe Kapazität haben.

Gruß Karsten
(entdeckte Rechtschreibfehler korrigiert)

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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von higgy » Di 16. Okt 2018, 19:23

Danke, hatte ich mir auch schon fast so gedacht, denn normal sind ja 3km Reichweite nicht.
Ich schraube den mal raus und sende den ein ...ist ja erst 3 Wochen alt :)
Dann schaue ich mal ob man da nicht gleich bessere einbauen könnte ... oder gleich n anderen Pack obendrauf ...

Karsten
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Re: Wild Eagle, Kleines Chinarad auch für Große

Beitrag von Karsten » Di 16. Okt 2018, 22:28

higgy hat geschrieben:
Di 16. Okt 2018, 19:23
Danke, hatte ich mir auch schon fast so gedacht, denn normal sind ja 3km Reichweite nicht.
Ich schraube den mal raus und sende den ein ...ist ja erst 3 Wochen alt :)
Dann schaue ich mal ob man da nicht gleich bessere einbauen könnte ... oder gleich n anderen Pack obendrauf ...
Moin,
Wie ich schrub: Der Akku ist mit allergrößer Sicherheit viel älter.
Ein bekanntes Problem bei der Lagerung von Pedelecs: Das -Altern der Akkus ist nicht zu verhindern.
Von der Geschichte der "Wild-Eagle" her ist es sehr wahrscheinlich, dass die Akkus fünf Jahre oder älter sind.
Ich habe für meine Weißen Adler (in der zwischenzeit ist mir noch einer "zugelaufen" ) inzwischen mehrere Eigenbau-Akkus zwischen 10 und 20Ah (bei 24V) die ich mit einem Kabel angeschlossen und einfach in der Ortlieb-Packtasche hinten mitführe.
Bei meinem "alten" nutze ich den schwächer gewordenen Original-Akku "nur" noch für die Beleuchtung.
Dafür tut er noch hervorragend, ist aber unverhältnismäßig schwer für sowas.
Bei dem "Neuzulauf" hab' ich den Originalakku aus Gewichstgründen einfach weggelassen. Ortlieb-Packtasche hab' ich sowiso immer dabei.

"Akku" besteht aus einem etwa rechteckigem Alurohrprofil in dem Li-Polymer "Tütenzellen" verbaut sind.
Technischer Entwicklungsstand der Akkuzellen natürlch ca 2012 oder früher.

Seitdem hat die Technologie der Lithium-Akkus sich deutlich weiterentwickel.
Bei vergleichbarem Gewicht und Volumen ist die Kapazität um 50 bis 100% großer geworden, die Betriebsdauer auf jeden Fall auch deutlich angestiegen.
(+ die Preise der zellen sind ca auf ein Viertel! gefallen)
Eine recht einfache Möglichkeit habe ich ja weiter oben beschrieben: in das Akkugehäuse passen leicht 14 Stück Samsung 18650er "35e" Rundzellen (+BMS)mit dann ca 7Ah.
ich hab' davon aber doch erstmal abstand genommen, weil ein abnehmbarer Akku für mich mehr Vorteile hat: Den kann ich im Winter in die Wohnung nehmen, und so warm einpacken, dass zumindest auf mittleren Strecken keine kältebedingten Kapazitätseinbußen entstehen.

Gruß Karsten

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