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Brompton noch Handgelötet?

C3, M3L, S1EX ..
ladiaar
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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von ladiaar » So 15. Apr 2018, 13:07

spargelix hat geschrieben:
Sa 14. Apr 2018, 12:11
...
Warum sollte Brompton da noch aktiv werden?

Gruß vom spargelix
Der Hauptgrund wieso Brompton nicht aktiv werden wird ist wohl eher dass sie mit der serienmäßigen 6 Gang Schaltung gut Geld machen. (Weil sie das ab Zukauf einer 3 Gang Nabe selber machen.)

Eine 6-8 Gang Schaltung die leichter und günstiger als Rohloff oder 11er-Alfine ist, aber vom Übersetzungsbereich an die heranreicht, vermisse ich nicht nur am Brompton. Das könnte Brompton aber vermutlich nicht selber machen, und es würde dann ein größerer Teil der Wertschöpfung beim Nabenhersteller erfolgen...

Rumtreiber
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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von Rumtreiber » So 15. Apr 2018, 17:09

Das klingt für mich schlüssig. Ich würde eine solche Nabe sicherlich wertschätzen. Auch wenn sie nicht handgelötet wäre. Ein dezenter Hinweis auf das Thema hier. Mir hat hinter vorgehaltener Hand bei einer Messe ein Mitarbeiter von Brompton gesagt, dass viele es nicht verstehen. Ich denke ich lasse mir mal ein Brompton von Junik aufbauen. Oder eines mit 5er Nabe von SA.

Ch.Bacca
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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von Ch.Bacca » So 15. Apr 2018, 22:34

alterfalter2 hat geschrieben:
So 15. Apr 2018, 11:46
...unter der Rubrik "Umbauten". http://www.bromptonauten.de/umbauten/zehngang.html
Das Schaltschema ist ja gruselig - da verschaltet man sich schon beim Lesen. :shock:

EmilEmil
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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von EmilEmil » So 15. Apr 2018, 22:58

Nennt sich Halfdepp-Schaltung, ist doch bei Brompton auch bei der 6-Gang üblich. Wenn es mit Sex klappt, fühlt sich der freudige Besitzer mit 10 Gängen wie im Schlaraffenland.

MfG EmilEmil

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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von alterfalter2 » Mo 16. Apr 2018, 07:11

@ EmilEmil
@ Ch.Bacca

Sicher nichts für HalfDeppen, die meisten Nutzer kommen damit gut klar 😬😎👏👏, sonst hätte man das längst geändert.

Gruß TIL

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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Apr 2018, 08:32

In den 1950-er Jahren hatten auch die Rennradler 2 x 5 mit Halbschritt, seit 2010 gibt es 11-Gang einfach und die Rennradler fahren 2 x 11 . Und das ist sogar bezahlbar. Ich selber fahre 3 x 11 (Kombischaltung mit DualDrive) und da werden oben und unten zu den 11 Gängen jeweils 3 (4 ?) Gänge draufgepackt. Das Rad ist Alpen-tauglich. Mit 11 Gängen allein kommt man im Mittelgebirge zurecht.
Natürlich, eine Vielzahl der geizigen Deutschen geht in den Baumarkt und kauft ein Faltrad mit 6-Gang Tourney-Ketten-Schaltung. Warum soll er dann das 5-fache zahlen, wenn er da auch nur 6-fach bekommt und obendrein eine Halfdepp-Schaltung ? Auf Feinheiten wie die richtige Größe der Gangabstufung und den Übersetzungsumfang will gar nicht eingehen.
Meine ganz persönliche Meinung: Wenn in der Produktplanung eines Herstellers Halfdeppen sitzen, fühlen die sich evtl. von einer Halfdepp-Schaltung angesprochen, dann ändern die auch so schnell Nichts. Diesen Bogen kann man auch zu den Benutzern spannen :mrgreen: :roll: :mrgreen: , muß man aber nicht.
Für die bessere Hälfte der Menschheit kommt eine Halbschritt-Schaltung nicht in Frage, denn fast alle (das sind alle bis auf endlich viele) dieser Klientel kommen schon mit einer 3-fach Schaltung nicht zurecht.
Schöne "neue" ( = rückständige ?) Faltrad-Welt !

MfG EmilEmil

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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von Motte » Mo 16. Apr 2018, 23:43

Im Idealfall sollte sich die Maschine dem Menschen anpassen. In der Realität ist das oft nur ein schöner Traum.

Ansonsten gibt es Menschen die besser Auto fahren als andere. Auch wenn erste noch eine Karre mit Zwischengas führen und die anderen eine "Tipptronik" haben.
Gleiches findet man auch bei Radfahrern. Viele finden sich mit beliebig komplizierten Schaltungen nach kurzer Zeit erstaunlich gut zurecht und anderen ist selbst die Dreigangschaltung zu kompliziert.

Ich z.B. fahre beide Typen - Rohloff mit Drehgriff (eigentlich vom Schalten her "idiotensicher" ohne Überschneidungen) und eine Dualdrive 3 x 9 Gang mit etlichen Überschneidungen. Mit beiden - völlig unterschiedlichen Schaltung - komme ich (klar nach längerer Eingewöhnungsphase) sehr gut klar und erinnere mich nicht an Situationen in denen ich mich verschaltet habe.

In den Neunzigern hab ich mich auch an die Leitlinien der "Gütersloher Reiseradgruppe" gehalten. Die wenigen Gänge und das Fehlern großer Ritzel und gescheiter Umwerfer haben immer etwas Tüftelei erfordert, wenn man halbwegs ergonomisch mit Gepäck unterwegs sein wollte. Oft vertrug auch der Rahmen kein drittes Kettenblatt - das waren ja meist Rennräder bzw. welche mit etwas verstärktem Hinterbau und Cantilever Bremsen - wegen der dickeren Reifen (von 35 mm ;) )
Auch daran gewöhnte man sich und empfindet es dann eben nicht mehr als "umständlich". Brompton mag kein Shimano. Und wer dessen "Ex und hopp" Philosophie kennt - kann sicher gut nachvollziehen, dass jemand der ein Rad baut, das im rauen Alltag 10 und mehr Jahre locker durchhalten soll - diese nicht teilt.

EmilEmil
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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von EmilEmil » Mi 18. Apr 2018, 08:24

Motte hat geschrieben:
Mo 16. Apr 2018, 23:43
Im Idealfall sollte sich die Maschine dem Menschen anpassen. In der Realität ist das oft nur ein schöner Traum.
...........
Eine 1-fach Schaltung mit 11 Gängen kommt der Anpassung an den Menschen und dem Umfeld, wo der fahren möchte oder muß, schon ziemlich gut entgegen. Denn mit einem (mittleren) Gangschritt von 14,5 % kann man
1,145 ^^10 = 387 %
Übersetzungs-Umfang verwirklichen. Geht man von Gangschritten zwischen 10 % und 20 % aus, kann man die Anpassung an den "Menschen" noch weiter optimieren, indem man die Gangschritte für den Geschwindigkeits-Bereich verkleinert und für den Steigungs-Bereich vergrößert.
"1-fach" 11-Gang Schaltungen gibt es sowohl bei der Kette (zB. als 11-44 Zähne-Kassette) als auch bei der Getriebenabe (zB. Alfine 11). Wer überwiegend in einer ebenen Stadt fährt, benutzt einen Multi-Release Trigger, wo er auch mal 2 (3) Gänge auf einmal schaltet.
Eine sequentielle 11-Gang Schaltung kann eigentlich jeder (intuitiv) bedienen, da braucht er noch nicht mal eine Information über den momentan geschalteten Gang.
Diese "Ebene-Stadt-Fahrer" sagen häufig, so viel Gänge brauche ich nie. Schön, man kann auch mit einer 3-Gang Nabe in der Stadt gut fahren (anfahren ?). In Ordnung. Nur habe ich noch keinen "Ebene-Stadt-Fahrer" erlebt, der dann, wenn er eine anständige Steigung vor sich hat, diese angeblich überflüssigen Gänge nicht benutzt und abgestiegen ist.
Bis vor wenigen Jahren gab es keine 11-fach Schaltungen, und die bezahlbaren gibt es erst seit 3-4 Jahren.
Von dem "Es war schon immer etwas Besonderes einen teueren Gechmack zu haben" habe ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas gehalten.

MfG EmilEmil

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Re: Brompton noch Handgelötet?

Beitrag von Rumtreiber » Sa 21. Apr 2018, 10:52

Kann man für dieses Thema nicht einen eigenen "Faden" aufmachen? Dann können auch Leser teilhaben die nicht das Löten Thema aufgerufen haben. Die Diskussion ist nämlich sehr interessant.

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