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Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Faltrad, Gretel
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Kringla
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Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Beitrag von Kringla » Mi 15. Feb 2017, 18:44

Schon lange träume ich von einem Riemengetriebenem Fahrrad als Klappradausführung. Da stolper ich über ein solches in einem An+Verkaufgeschäft. Von nichts auch nur eine Ahnung über die Technik eines solchen Vehikels erstehe ich es zu einem traumhaft günstigem Preis. Bei einer der ersten Ausfahrten passierts, der Riemen rutscht beim Bremsen (Rücktritt) über das Ritzel unter unangenehmster Geräuschentwicklung. Ich steuer dann direkt den Fahrradhändler meines Vertrauens (Riese+Müllerhändler) an und kriege zu hören, 'Das Bernds ist eine Fehlkonstruktion'. Was mache ich nun. Das Rad macht einen neuwertigen Eindruck trotz seiner 15 Jahre. Garagengepflegt ist wohl der richtige Ausdruck. Im Antrieb sitzt eine Spannrolle die beim Rückwärttsreten wirkungslos wird. Ich möchte das schöne Rad eigentlich nicht verkaufen und brauche Rat + Hilfe von Euch. Danke schon mal im voraus. Zu mir: Ich schraube seit frühester Jugend mit Begeisterung an Fahrrädern. Ich brenne für Fahrräder und bin wohl ein Nerd. Meine 2. Leidenschaft war die Elektronik. Aufgrund meines Alters bin ich wieder aufs Fahrradschrauben gekommen. Bei der Elektronik sind die Bauteile heute winzigst. Sprich, 'Ich sehe nicht mehr, was ich da mache'. Beim Rad habe noch alles im Griff. Notfalls greife ich zur Brille, wenn ich sie denn finde :D. Liebe Grüße an alle Mitforisten sendet Kringla
Zuletzt geändert von Kringla am Do 16. Feb 2017, 18:41, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Beitrag von Splithub » Mi 15. Feb 2017, 18:54

Hallo!
Ich würde ein riemengetriebenes Bernds als technisch anspruchsvoll, aber keineswegs als Fehlkonstruktion bezeichnen. Wenn ich das richtig verstehe, soll der Riemenspanner verhindern daß dieser beim Falten abfällt. Sonst sollte er stramm sitzen und auch das Rücktrittbremsen kein Problem sein. Er war scheinbar nicht korrekt gespannt oder das Hinterrad nicht richtig festgeschraubt.
Ist etwas kaputtgegangen?
Bei den aktuellen Bernds gibt es scheinbar keinen Spanner mehr. Der Riemen hat wohl keinen Platz mehr wo er hinfallen könnte.
Dateianhänge
BerndsBelt.jpg

Kringla
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Re: Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Beitrag von Kringla » Mi 15. Feb 2017, 21:02

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort Splithub. Tatsächlich hatte ich das Hinterrad gelöst und so gut wie irgendmöglich wieder eingebaut. Ich hatte es gar nicht raus, sondern mich nur an der Schaltung zu schaffen gemacht. Wenn ich es verbockt habe, kriegen wir das auch wieder hin. Im Moment lockert sich beim Rückwärtstreten der Riemen und die Spannrolle bewegt sich nach unten. Ich werde mal mit der Riemenspannung ein wenig experimentieren, eigentlich ist dafür der Riemenspanner ja da. Der Riemen ist aus Aramid und nicht Karbon. Vorne hat mein Bernds eine Renakdynamogetriebenabe (sehr historisch). Schäden sind am Riementrieb nicht erkennbar. Vielen Dank für Eure Antworten (hoffentlich zahlreich).
Kringla

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Re: Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Beitrag von velosophist » Mi 15. Feb 2017, 23:09

Hallo Kringla,

Thomas Bernds sollte Dir helfen können: Tel. +49-7551-949 201–0

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Re: Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds

Beitrag von alterfalter2 » Do 16. Feb 2017, 14:41

@ Kringla

Gratuliere zum Bernds mit Riemenantrieb - in jedem Falle wirst Du Freude an diesem Rad haben.
Ich fahre auch eines der ersten 30 Räder, die gebaut wurden und bin sehr zufrieden damit. Thomas Bernds hat mich immer gut und kompetent beraten und das Rad anfangs überholt - gute Arbeit.
Inzwischen haben wir zwei weitere Bernds Falträder und ein Bernds Falttandem im Bestand..

Gruß TIL

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Re: Rücktrittbremse und Riementrieb an uraltem Bernds gelöst!

Beitrag von Kringla » Do 16. Feb 2017, 17:06

Erstmal 'Vielen Dank' an alle. Ich hatte schon überlegt es wieder zu verkaufen. Thomas Bernds hat auch mich am Telefon sehr gut unterstützt und wertvolle Hinweise gegeben. Der Vorbesitzer hat das Rad technisch verändert. Der vorhandene Riemen ist nicht original. Die Ursache für die Störung an der Rücktrittbremse war tatsächlich eine zu geringe Riemenspannung. Ich habe nun genau nach Anleitung nachgebessert. Herr Bernds hat mich auch noch mal zur Sattelfaltstütze beraten. Sie darf an meinem Modell nicht gefettet werden um ausreichende Klemmung zu gewährleisten. Euch noch einen schönen Tag. Ich bin übrigens geborener Hamburger. Kringla

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